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Kundenrezensionen

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am 18. Mai 2004
Ich habe dieses Buch durch Zufall unmittelbar nach meiner ersten Ägyptenreise gelesen. Ohne eine Expertin zu sein, ohne hochgeschraubte wissenschaftliche Ansprüche zu stellen. Viele Erinnerungen an die Erlebnisse und Eindrücke des alten Ägyptens konnte ich nachvollziehen, manches verstand ich erst so richtig nach der Lektüre dieses unterhaltsam geschriebenen Buches. Ob der Mordfall nun geklärt werden kann oder nicht, habe ich stets als zweitrangig empfunden. Es macht Spass, durch die Geschichte, durch die exzellent dargestellten gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge jener Zeit zu streifen. Der Autor fesselt einem durch seine leicht verständliche Sprache, die aber niemals ins Triviale abgleitet. Ein gutes, ein spannendes, ein faszinierendes Werk. Wer zu viel an Wissenschaft und Erkenntnissen erwartet oder wer Experte in Sachen Altägypten ist, dem wird es vielleicht langweilig erscheinen. Ich habe es genossen.
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am 27. Juli 2003
Mit bedauern habe ich festgestellt, das viele die bislang eine Rezesion zu diesem Buch hier veröffentlicht haben, wohl vor dem Kauf davon ausgegangen sind, das Herr Brier das Rätsel des Altertums schlecht hin, auf 309 Seiten löst.
Wie bereits im Titel beschrieben hat er keine Zeitmaschine muß sich also auf die gleichen Erkenntnisse und Fakten stützen wie alle anderen Forscher auch. Ich Frage mich was die Käufer denn von diesem Buch erwartet haben.
Es bietet eine umfangreiche und genaue Einführung in die Zeit vor, um und nach Tutanchamun. Zugegeben kommt der eigentliche Mordfall darin fast schon zu kurz, dennoch hat er wie ich finde seine Theorie mit den Ihm zu verfügung stehenden Mitteln sehr gut untermauert und dargelegt. Man sollte Nie vergessen das es Seine eigene Meinung ist.
Meiner Meinung nach besteht der Erfolg den Herr Brier mit diesem Buch verzeichen kann darin, das er alle Leser zum nachdenken und evtl sogar zum nachforschen anregt.
Wer erwartet, in einem einzigen Buch auf die Lösung dieses wohl berühmtesten Mordfalles des Altertums zu stoßen, wird enttäuscht.
Wer hingegen sich in die Zeit um Tutanchamun einlesen will, seine Geschichte erfahren will, erhält in diesem Buch eine sehr umfangreiche und spannende Einführung und Anregung.
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am 16. Oktober 2007
Um mich mal kurz auf meine Vorrednerin zu beziehen: Ich habe, als ich dieses Buch gekauft habe, kein wissenschaftliches Werk erwartet und ich erhebe auch keinerlei Anspruch auf hundertprozentige Korrektheit oder gar Vollständigkeit. Das ist bei einem Buch, das sich auf eine Zeit bezieht, die mehr als 3000 Jahre zurück liegt, auch gar nicht möglich. Über Geschehnisse vor solch langer Zeit wird es immer verschiedene Theorien geben.

Ich finde den Versuch Bob Briers, den Tod bzw. die Ermordung Tutanchamuns zu beleuchten, jedenfalls recht gelungen. Natürlich sollte es dem Buchtitel nach ausschließlich darum gehen, was aber nicht unbedingt der Fall ist. Der Autor hat sich eines größeren Rahmens angenommen, streift die Technik des Einbalsamierens, erzählt kurz etwas über die Entschlüsselung der Hieroglyphen und kritisiert sehr stark die Arbeit der Ausgräber im Tal der Könige zu Anfang des 20. Jahrhunderts, wo teilweise barbarisch mit den Mumien umgegangen worden ist.

Sehr gut sind die Literaturhinweise im Anhang des Buches und teilweise sogar köstlich die Kommentare des Autors zu einigen "Werken".

Insgesamt finde ich das Buch sehr unterhaltsam und kann es, auch wenn viele Rezensenten dem widersprechen, dem interessierten Laien durchaus empfehlen.
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am 19. Mai 2003
Das vorliegende Buch will - so der Titel - den Tod des jugendlichen Pharao Tut-ench-Amun aus der 18. Dynastie untersuchen. Nach einer informativen Einführung in die Geschichte und Kultur des alten Ägyptens bemüht sich der Autor darzulegen, Tut-anch-Amun sei von seinem Nachfolger Eje ermordet worden.
Während die Einführung in die Geschichte Ägyptens gut gelingt (so arbeitet der Autor überzeugend die Machtstellung der Pharaonen im Verhältnis zu Priesterschaft und Militär heraus und begründet die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens mit seiner Lage am fruchtbringenden Nil), so gelingt ihm meines Erachtens der Nachweis nicht, Eje habe Tut-anch-Amun getötet. Zumal der Autor die Motive des Nachfolgers und treuen Dieners Echnatons, des Vaters des jugendlichen Pharaos, schuldig bleibt. Der Autor weist ja selber auf die göttliche Stellung des Pharaos, der sich vom Sonnengott Re ableitete, hin.
Ein Plus der Darstellung ist die leichte Lesbarkeit und die unzweifelbare Spannung dieses antiken "Thrillers". Dies ersetzt jedoch keine solide Beweisführung. Wer eine solche Behauptung, der Pharao sei ermordet worden, aufstellt, muß dies belegen. Sollte Tut-ench-amun ermordet worden sein (auch hierfür fehlen letztendlich die Beweise, alles, was der Autor präsentiert, sind unbewiesene Vermutungen), so hat Eje-Nachfolger Harembab, der offensichtlich die Erinnerung an seine Vorgänger, die Ketzerkönige, tilgen ließ, sicherlich ein ebenso großes Motiv gehabt wie Eje.
Insofern bleibt das Buch trotz einer hervorragenden Einführung in die ägyptische Geschichte unbefriedigend. Dem an diesem Thema interessierten sei jedoch ein historischer Krimi: "Die sieben Tage des Pharao" von Lee Levin, ebenfalls einem Spezialisten aus Ägypten, empfohlen. Auch hier kann man Grundsätzliches zur ägyptischen Geschichte lernen ohne dass ein Anspruch erhoben wird, die These der Ermordung Tut-ench-Amuns als Authentizität ernst zu nehmen.
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am 9. Juli 2002
Dies ist kein Buch für diejenigen, die nach tiefgründigen Informationen suchen und schon ein gewisses Vorwissen über das antike Ägypten haben. Ich war sehr enttäuscht. Ich hatte mir vorgestellt der Autor würde umfassend den Tot vonTutanchamun untersuchen. Doch nein, er stellte die antike ägyptische Geschichte und die Anfänge ihrer Erforschung in einem kurzem Abriß dar.Der Autor beschäftigte sich nur in einem kleinen Teil des Buches mit dem plötzlichen Tot Tutanchamuns.
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am 21. Oktober 2003
Ich wusste ja schon seit langem, dass meine Nichte auf Ägypten steht. Also kaufte ich ihr dieses Buch vor enigen Monaten und seitdem ist sie der glücklichste mensch auf der Welt.
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