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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In meinen Augen das beste Buch von Anita Shreve
Von den Büchern, die ich bisher von Anita Shreve gelesen habe, gefiel mir dieses mit Abstand am besten. Shreve verwebt einen lang verjährten Mordfall, an dem die Hauptperson, eine Journalistin, recherchiert und die augenblickliche Geschichte dieser Journalistin geschickt miteinander.
In dem Mordfall wurden auf einer unwirtlichen Insel zwei Frauen...
Veröffentlicht am 1. April 2002 von A. Rank

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine skandalöse Liebe um 1899
Die 15-jährige Olympia beginnt eine Affäre mit John Haskell, dem über 40-jährigen Freund der Familie, verheiratet und Vater von vier Kindern. Die beiden erleben einen Sommer voller Leidenschaft, bis die Affäre auffliegt. Ein Neider führt die Entdeckung herbei. Ein Skandal im Jahre 1899. Die behütete Tochter wird von ihrem Vater aus der...
Veröffentlicht am 6. September 2009 von B. Kugler


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In meinen Augen das beste Buch von Anita Shreve, 1. April 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Gewicht des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Von den Büchern, die ich bisher von Anita Shreve gelesen habe, gefiel mir dieses mit Abstand am besten. Shreve verwebt einen lang verjährten Mordfall, an dem die Hauptperson, eine Journalistin, recherchiert und die augenblickliche Geschichte dieser Journalistin geschickt miteinander.
In dem Mordfall wurden auf einer unwirtlichen Insel zwei Frauen umgebracht, die beide aus Norwegen im letzten Jahrhundert eingewandert waren. Maren, Schwägerin und Schwester dieser Frauen hat diesen Mord zum Ende ihres Lebens hin aufgeschrieben. Diese Rückblende wird in den Roman immer wieder eingewebt. Und es ist eine packende Geschichte um diese einsamen Einwanderer, eine Geschichte auch darüber, wie zu viel Liebe, zu großer Neid, unbegründete Eifersucht, das enge zusammenleben auf kleinem Raum und das mangelnde Vermögen, Dinge anzusprechen schließlich zur Katastrophe führen können.
Die gleichen Voraussetzungen erlebt auch Jean, die Fotografin, die diesen Mordfall nach einem Jahrhundert rekonstruiert. Während der Recherchearbeit befindet sie sich an ebendieser Insel auf einem Boot, zusammen mit ihrem Schwager, ihrem Mann, ihrer Tochter und der Freundin des Schwagers. Jean ist fasziniert von dem Fall, an dem sie arbeitet, bemerkt aber auch, dass ihr eigenes Leben sich zu verändern beginnt. Auch sie steuert auf eine Katastrophe zu, in der sie aber eine ganz andere Rolle einnimmt, als sie sich selbst eigentlich zuschreibt.
Mir gefällt das Buch, weil es erst mal spannend und interessant zu lesen ist, aber auch weil sich zeigt, wie einem zwar der Blick auf Andere (in diesem Fall Jeans Blick auf Marens Aufzeichnungen) objektiv gelingt, man aber in den eigenen Verwicklungen dennoch die gleichen Fehler begeht.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Leichtgewicht!, 31. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Gewicht des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Manchmal gibt es Autoren, die in ihrer öffentlichen Einschätzung falsch wahrgenommen werden. Für mich gehört Anita Shreve nach der Lektüre dieses Buches dazu. Ich bekenne, ich habe sie bisher für ein echtes literarisches Leichtgewicht gehalten. Ich habe mich getäuscht.
"Das Gewicht des Wassers" ist ein sprachlich sorgfältig und inhaltlich vielschichtig gearbeiteter Roman, dessen Lektüre spannend und sehr abwechslungsreich ist. Die Verknüpfung der vergangenen mit der gegenwärtigen Handlungsebene ist zweifelsfrei gelungen. Die Geschichte der Frauenmorde erzeugt eine ungeheuer beklemmende Atmosphäre, die ihre Entsprechung in den Geschehnissen auf dem Segelboot hat - bis hin zu der furchtbaren Katastrophe, in die das gegenwärtige Geschehen mündet.
Ein lehrreicher, durchaus ungewöhnlicher und sehr spannender Roman.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dramatisch !, 8. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Gewicht des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen und es hat mich nicht nur Anfang bis Ende gefesselt, sondern auch nach dem Lesen nicht so schnell wieder losgelassen. Ein Grund dafür ist sicher, dass es kein "Happy End" hat, aber das braucht es auch nicht.
Zwei unterschiedliche Geschichten werden miteinander verwoben, die eine modern und zunächst eher unspektakulär, die andere über 100 Jahre alt und sehr eindringlich. Gerade die beiden unterschiedlichen Erzählstränge und das dramatische Ende machen den Reiz des Buches aus. Ein großes Lob an die Übersetzerin, die die alten Berichte von 1899 ganz hervorragend übersetzt hat!
Unbedingt zu empfehlen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich fesselndes Buch, 10. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Olympia: Roman (Gebundene Ausgabe)
In dem Buch "Olympia" von Anita Shreve geht es um ein 15jähriges Mädchen, das sich in einen 41jährigen Arzt verliebt. Das Buch spielt Anfang des letzten Jahrhunderts.
Das Buch hat mich sehr gefesselt, die Frage ist warum.
Was an dem Buch auffallend ist, ist dass es im Präsens geschrieben ist. Das passt aber irgendwie zu dem Buch.
Zudem habe ich festgestellt, dass das Buch oft sehr lange, verschlungene Sätze hat. Deswegen musste ich mich zuerst mal etwas in das Buch hineinlesen, bevor ich es voll und ganz genießen konnte.
Es ist auch sehr gut geschrieben. Man glaubt fast man würde es nicht lesen, sondern wäre wirklich dabei und würde die Handlung miterleben.
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass man in dem Buch auch einiges über die damalige Gesellschaft erfährt, über ihre Werte, ihre Normen, etc.
Alles in allem ist Olympia ein sehr gutes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend, sehr bedrückend, sehr lesenwert, 16. Dezember 2010
Von 
Colin Wood - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Gewicht des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Die Autorin verschränkt geschickt zwei Erzählebenen miteinander: Die Fotoreporterin Jean hat den Auftrag, Aufnahmen von der Insel Smuttynose zu machen. Diese gerade einmal 10ha kleine Insel gehört zu den Isles of Shoals, einer Inselgruppe, die etwa 10 Meilen vom Festland der amerikanischen Ostküste bei Maine/New Hampshire entfernt ist. Auf dieser kleinen Insel wurde im Jahre 1873 ein Mord an zwei norwegischen Einwanderinnen verübt, dessen vermeintlicher Täter nach Indizien verurteilt wurde. Noch heute liefert diese Tat Anlass zu Spekulationen. Jean befindet sich in Begleitung ihres Ehemannes, ihrer fünfjährigen Tochter, ihres Schwagers und dessen Freundin. Die kleine Gruppe hält sich weitgehend auf dem kleinen Boot auf, mit dem die Anfahrt zu der Insel unternommen wird. Diese Handlungsebene wird rückblickend aus Jeans Sicht erzählt. Kennzeichnend sind permanente Gedankensprünge, die der Geschichte Authentizität verleihen. Durch die Verwendung dieses Stilmittels wird das Geschehen sehr nachvollziehbar.

Parallel dazu erzählt Shreve in Form eines ausführlichen Tagebucheintrags die Ereignisse von 1873, die den Morden vorangingen, sowie die unmittelbare Zeit danach. Festgehalten werden diese Ereignisse von Maren, der Frau, die ebenfalls während der Tat auf der Insel war und die Morde überlebte.

Zwischen diesen beiden Frauen gibt es einige bemerkenswerte Parallelen, Umstände, die in beiden Fällen zum jeweils tragischen Verlauf der Ereignisse beitragen. Beide Frauen sind von Eifersucht und Misstrauen geplagt, was Missverständnisse und falsche Interpretationen nach sich zieht. Beide befinden sich auf engstem Raum in der Gesellschaft nur weniger Menschen. Eine zentrale Frage für Jean ist, an welcher Stelle sie das Geschehen hätte abwenden können, wenn sie sich anders entschieden hätte. Diese Frage kann man auch in Bezug auf Maren stellen.

Der Autorin gelingen mit diesem Buch interessante Charakterzeichnungen. Dies gilt auch für die Nebenfiguren. Sie gibt ihren Figuren eine Geschichte und macht so ihr Handeln nachvollziehbar und glaubhaft. Vieles wird durch Dialoge enthüllt und somit nicht erzählt, sondern gezeigt. Die Atmosphare beider Handlungsebenen wird hervorragend dargestellt. Anita Shreve hat in überschaubarer Länge einen äußerst bemerkenswerten Roman geschrieben, in dem sie Elemente des Krimis und der Liebesgeschichte vereint. Darüber kann man lange nachdenken.

Wer mehr von Shreve gelesen hat, bemerkt vielleicht, dass die Autorin gerne auf Personen, Ereignisse oder Orte des einen Buches in einem anderen zurückkommt. Dies ist nicht immer handlungstragend, manchmal geschieht es lediglich in einem Nebensatz oder als Erwähnung in einem Dialog. Aber dieses Wiedererkennen macht Spaß, es ist nett für den Leser, fast so, als träfe dieser auf einen alten Bekannten.

Alle Bücher der Autorin sind sehr gut lesbar, auch wenn nicht alle von gleicher Tiefe sind. Leider werden manche der deutschen Titel (in Abweichung von den englischen Originaltiteln) den Büchern nicht gerecht und wecken falsche Erwartungen. Ich halte dies für eine Entscheidung des Verlages, die der Verkäuflichkeit geschuldet ist. Schade finde ich es allemal, denn Shreves Bücher bedürfen dieser Art von Verkaufsförderung nicht.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und Berührend - ein ganz besonderes Buch!, 20. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Olympia: Roman (Taschenbuch)
Warum hat mir das Buch "Olympia" von Anita Shreve gefallen?
Diese Frage habe ich mir nachdem ich das Buch mit seinen 478 Seiten Seiten innerhalb von 2Tagen durchgelesen habe sehr oft gestellt.
Das Resultat war sehr simpel: Die Geschichte der jungen Frau Olympia, die vor den Augen des Lesers durch einen schicksalhaften Leidensweg langsam zur Frau heranreift, kombiniert mit dem Bildhaft schilderndem, detailnahem und detailreichen Schreibstil Anita Shreves, der es in diesem Roman, wie auch in ihren Zahlreichen zuvor erschienen Bestsellerbüchern in den USA wiedereinmal gelungen ist, den Leser von Anbeginn des Buches zu fesseln, stellten für mich die Gründe eines gelungenen Romans dar.
Der Einstig in die Materie der Geschichte wirkt auf manche Leser vielleicht etwas verwirrend, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird die Struktur des Romans.
Olympia- ein selbstbewusstes Mädchen, Anfang des 20.Jahrhunderts lebend, wird eine Frau. Sie erlebt ihr erste große und einzige Liebe, die sie ins Unglück stürzen wird, denn ihr Auserwählter ist ein 42 jähriger Freund ihres Vaters, verheiratet, mit 2Kindern.
Die Hoffnungslose Lage der zwei sich Liebenden scheint von Seite zu Seite bedrückender zu werden, doch dieses Buch ist mitnichten ein Groschenroman oder eine "Liebesscnulze" wie es jetzt vielleicht den Anschein haben mag, dieser Roman strahlt Kraft und Lebensmut aus.
Er zeigt einem, dass man aus jeder noch so verzweifelten Situation entkommen kann.
Abschließend möchte ich Ihnen ans Herz legen, dieses Buch zu legen. Sie werden es nicht bereuen! Ich kaufte mir mein Exemplar vor sehr langer zeit, kurz nachdem das Buch beim Piper-Verlag erschienen war und lies es über ein Jahr lang in meinem Bücherregal stehen. Heute ärgere ich mich, dass ich nicht schon früher das Buch gelesen habe und so schon viel früher auf den Geschmack der Anita Shreve Bücher gekommen bin!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann, 17. August 2001
Von 
Nicole (berga, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Olympia: Roman (Taschenbuch)
Ich finde der Anfang des Buches lest sich etwas schwer lesen, da die Autorin eine sehr bildhafte Sprache gewählt hat. Doch die anfänglichen Probleme legen sich sehr schnell und man kann nicht mehr aufhören mit lesen. Die spannende Geschichte der jungen Olympia fesselt einen bis zum Schluß. Man fühlt mit der jungen Frau mit, wie sie liebt, geliebt wird und leidet. Man erlebt mit ihr zusammen ihre große Liebe und die tragischen Folgen dieser verbotenen Liebe. Ein Schicksalschlag nach dem anderen muß Olympia erleben. Ein sehr empfehlenswertes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu Wasser und zu Lande, 6. Juni 2007
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Gewicht des Wassers: Roman (Taschenbuch)
Zwei Paare unternehmen einen Segeltörn, die Ich-Erzählerin Jean, eine Reporterin, ihr Mann Thomas und Tochter, sowie Thomas' Bruder mit Freundin. Jean möchte auf einer abgelegenen menschenleeren Insel die Stätten fotografieren, an denen vor über hundert Jahren ein grausames Verbrechen geschah, bei dem zwei Frauen regelrecht abgeschlachtet wurden. Bei ihren Recherchen über das alte Verbrechen findet Jean tagebuchartige Notizen der einzig Überlebenden, Maren, die ein völlig neues Licht auf das damalige Geschehen werfen.

Das Buch erzählt beide Geschichten im Wechsel; die Verbindung besteht darin, dass Jean die alten Notizen liest. Insofern gibt es, vom Plot her betrachtet, bedauerlicherweise keinerlei Verknüpfungen zwischen beiden Erzählungen. Was tatsächlich hinter dem Verbrechen steckt, errät man als Leser ziemlich schnell.

Die Verbindung liegt eher in der Situation der Personen, wie sie mit ihr und den anderen Personen und vor allem den eigenen Gefühlen umgehen. Hier wie dort leben die Personen in einer isolierten Umgebung: Auf der einsamen Insel, bzw. dem Segelboot. Und hier wie dort gären unterschwellige Gefühle, Neid, Misstrauen und Angst. Die Protagonistinnen Jean und Maren beobachten, stricken in ihrer Phantasie an Verdächtigungen und bauen innerlich einen immer größeren Zorn auf. Alles ist vage und unbestimmt, weil eines fehlt: Der Mut zu Wahrheit. Das Eingeständnis über die tatsächlichen Empfindungen und die Offenheit zur Auseinandersetzung. Sehr deutlich wird in beiden Fällen, dass Eifersucht und Misstrauen gespeist werden von den eigenen unterdrückten Wünschen und Begierden. Dass jeweils eine Katastrophe am Ende steht, ist logisch und folgerichtig.

Der Leser wird mitgenommen in die Gedankenwelt der Protagonistinnen; er bleibt unfähig, Sein und Schein zu unterscheiden, auch wenn er den Selbstbetrug der Frauen erkennt.

Wer sich darauf einlassen kann, wird das Buch gern lesen; wer "handfeste" Geschichten mag, wird weniger Freude daran haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine skandalöse Liebe um 1899, 6. September 2009
Von 
B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Olympia: Roman (Taschenbuch)
Die 15-jährige Olympia beginnt eine Affäre mit John Haskell, dem über 40-jährigen Freund der Familie, verheiratet und Vater von vier Kindern. Die beiden erleben einen Sommer voller Leidenschaft, bis die Affäre auffliegt. Ein Neider führt die Entdeckung herbei. Ein Skandal im Jahre 1899. Die behütete Tochter wird von ihrem Vater aus der Sommerresidenz zurück nach Boston verfrachtet, dort quasi unter Hausarrest gestellt. Die Liebe bleibt nicht ohne Folgen, Olympia ist schwanger. Sie durfte den Vater nie wieder sehen, und kurz nach der Geburt, wird ihr der Sohn weggenommen. Sie wird in eine Schule weit weg von zu Hause geschickt. Bei einem Praktikum während dieser Zeit tritt ihr ein Mann unsittlich entgegen. Sie flüchtet wieder in das Sommerhaus und richtet sich dort ein. Der Vater, der seine einzige Tochter noch immer liebt, obwohl sie ihn mit so viel Schande überschüttet hat, versorgt sie mit dem nötigen Geld. Sie kommt zur Ruhe und erfährt, dass der Sohn in ein Waisenheim in der Gegend gegeben wurde. Sie macht sich auf die Suche und klagt, um den Sohn zurückzubekommen. Sie bekommt Recht, belässt aber den 3-jährigen bei der Pflegefamilie. Im Sommerhaus, was ein ehemaliges Kloster war, macht sie nun ein Heim auf für junge Mädchen, die ungewollt schwanger werden. John Haskell tauchte während des Prozess vor Gericht auf und die beiden sind in der Zwischenzeit verheiratet und glücklich. Nur etwas fehlt, um das Glück perfekt zu machen. Das Buch ist gut geschrieben, basiert auf Tatsachen und der Blick in die Zeit um die Jahrhundertwende ist sehr interessant, wenn man es mit der heutigen Zeit vergleicht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Lesevergnügen, 27. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Olympia: Roman (Taschenbuch)
Die Liebesgeschichte zwischen Olympia (15 Jahre) und John Haskell (41 Jahre, verheiratet, 4 Kinder) ist wie eine Naturgewalt. Weder ist Haskell ein ruchloser Verführer, noch Olympia eine skrupellose "Lolita" - der Lauf der Dinge scheint einfach nicht aufzuhalten. A. Shreve schreibt so kraftvoll und lebendig, daß man sich tief in der Atmosphäre dieses Romans verlieren kann. Eine wunderschönes Liebesgeschichte -trotz aller Tragik- die ohne kitschige Klischees auskommt. Gleichzeitig ein hinreißendes Sittengemälde Amerikas um 1900. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!!!
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Olympia: Roman
Olympia: Roman von Anita Shreve (Taschenbuch - 1. Januar 2012)
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