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am 28. April 1999
"Sun Tsu" ist nur eine andere Transkription von "Sunzi", und "Wahrhaft siegt wer nicht kämpft" ein freies Zitat aus der Schrift. Inhaltlich ist dieses Buch identisch mit Sunzi, "Die Kunst des Krieges", das auch bei Amazon zu finden ist. Da allerdings Übersetzungen in westliche Sprachen immer etwas schwierig bei ostasiatischen Sprachen sind, besonders beim Altchinesischen, wie meine vorwiegend koreanischen Bekannten regelmäßig bemängeln, lohnt es sich, verschiedene Übertragungen zu studieren.
Im Gegensatz zur anderen Ausgabe sind hier noch Kommentare anderer alter Chinesen eingeflossen. Die Darstellung macht das Buch etwas schwer zu lesen. Nach jedem Satz oder Absatz von Sun Tsu werden eingerückt die Kommentare abgedruckt, somit erscheint der Text des Klassikers zerrissen. Dafür macht diese Darstellung das Nachschlagen leichter, wenn man den Text kennt. Natürlich sind die Kommentare für das Textverständnis hilfreich.
"Die Kunst des Krieges" ist nach wie vor hochaktuell, erst vor wenigen Tagen (April 1999) hat mich ein koreanischer Bekannter darauf aufmerksam gemacht, daß dieses Werk beim koreanischen Militär ebenso wie beim koreanischen (und auch japanischen) Management als Pflichtlektüre betrachtet wird.
Als Fan dieses strategischen Klassikers möchte ich nahelegen, alle greifbaren Übersetzungen zu studieren. Wer mehr über ostasiatisches strategisches Denken wissen will sollte vielleicht einmal auch Musashi, "Das Buch der fünf Ringe" oder Harro von Senger, "Strategeme" anschauen.
Ein Blick in Mao Tse Tungs ausgewählte Werke führt nach etwas Sucharbeit zu einer Übersicht seiner Theorien zum Guerillakrieg, die sichtlich von Sun Tsu beeinflußt wurden.
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am 7. Februar 2001
Die wenigsten Leser werden wohl jemals in die Situation kommen, eine kriegerische Auseinandersetzung zu leiten. Also stellt sich die Frage nach der praktischen Anwendung im Alltag. Und da nützt der rote Faden, der sich durch das gesamte Werk zieht: Bleibe Mensch, auch im Streit.
Beispiel: Gib' deinem Gegner, wenn möglich, stets eine Gelegenheit zur Flucht. Zum einen schaffst du so die Möglichkeit, den Sieg ohne Kampf zu erringen. Zum anderen verhinderst du, dass dein Gegner alle Energie aufbietet, da er um sein Leben kämpfen muss.
Natürlich muss der Leser die Aussagen des Buches filtern. Natürlich muss er die Applikation ins Heute selbst vornehmen. Wenn er jedoch diese Arbeiten leistet, ist Sun Tsu auch heute aktuell und wertvoll.
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am 10. Juni 1999
Während westliches Denken oft auf Konfliktvermeidung, Konsens- oder Kompromißfindung ausgerichtet ist, beschäftigt sich dieses Buch mit Fragen wie: Wie kann ich siegen, wenn ich kämpfen muß? Wie erkenne ich, ob ich siegen kann? Wie werde ich unangreifbar, damit ich nicht kämpfen muß?
Da Sun Tsu das Thema anhand der Kriegsführung in vorchristlicher Zeit behandelt, muß man sich die Anwendung auf die eigene Situation schon selbst erarbeiten - das Buch eignet sich nicht zum Durchlesen oder Querlesen. Nach einer Erörterung von "guten" und "bösen" Motiven für Kampf und Sieg sucht man ebenso vergeblich - das Buch bietet nur das "wie" an, nicht das "wozu".
Die vorangestellte Interpretation und die eingefügten Kommentare sind für den, der in das Thema neu einsteigt, unbedingt erforderlich. Die Qualität der Übersetzung ist natürlich schwer zu beurteilen, sie erscheint mir jedoch terminologisch konsistent, und das Ergebnis ist verständlich. Ein ausgezeichnetes Buch für jeden, der keine "Lebenshilfe", sondern Denkanstöße für eigenverantwortliches Handeln sucht.
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am 26. Juni 2005
Auch wenn ich den Taoismus persönlich nicht vertrete, meine ich doch, dass es sinnvoll ist, einen solchen Klassiker zu kennen. Besonders habe ich mich auf Weisheiten gefreut, die alltagstauglich sind. Meine Erwartungen haben sich zum Teil erfüllt, teilweise auch nicht. Ich habe mich für diese Version des Buches (Serie Piper) wegen der Einleitung und der Kommentare anderer Meister entschieden. Die Einleitung hätte zwar straffer ausfallen können, ist aber insgesamt sehr hilfreich und ich würde nicht raten, sie zu überspringen. Die Kommentare erläutern, vertiefen und machen durch ihre Interpretationen die Vielschichtigkeit dieses Buches deutlich. Das ist eine Stärke dieser Ausgabe.
Eine Schwäche ist allerdings, dass sich zunächst über weite Strecken viele Wiederholungen finden, vor allem (aber nicht nur!) durch die Kommentare, wodurch die Motivation zum Weiterlesen leidet. Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Sun Tsu selbst gar nicht so viel zu Wort kommt wie das bei der Seitenzahl den Anschein erweckt und der Text durch die Kommentare einiges an Zusammenhang verliert. (Ist diese Ausgabe eine gekürzte Fassung? Wenn ja, dann sollte das auch klargestellt werden.) Gegen Ende wird es m.E. wieder interessanter und abwechslungsreicher. Die Alltagstauglichkeit habe ich mir stärker vorgestellt, vieles bleibt abstrakt und ist schwer übertragbar. Da hatte ich mir mehr erwartet - aber das kann auch mein Problem sein. Auf jeden Fall aber ein Buch, das sich zu lesen lohnt, wobei man unterschiedliche Ausgaben lieber vorher vergleichen sollte. Diese eignet sich für eine Vertiefung des chinesischen Denkens, das auf Sun Tsu aufbaut. Wer nur ihn selbst, und das in einem flüssigen Text, haben will, wird zu einer anderen Ausgabe greifen
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Sun Tsus Kunst des Krieges ist mittlerweile fast über 2500 Jahre alt und trotzdem haben manche der Kernweisheiten seines Werks bis heute nichts an Gültigkeit verloren. Sehen wir einmal über die Tücken der Übersetzung eines solchen Meisterwerks hinweg und versuchen den Inhalt dieser Worte zu begreifen, werden wir vielleicht erkennen dass Weisheit zwar auch in Spitzfindigkeiten zu finden sein kann, doch meist hinter den Worten steckt.

So ist es auch mit "Wahrhaft siegt wer nicht kämpft", das Buch ist gelinde gesagt nur eine Kurzfassung des eigentlichen "Die Kunst des Krieges" und wurde zusätzlich mit Kommentaren alter chinesischer Denker und Generäle ergänzt, die Sunzis Worte für sich selbst ausgelegt haben oder um Geschichten ergänzt haben. Der Unterschied liegt also weniger in einem anderen Inhalt als mehr der Darstellung dessen und einem interessanten historischen Einblick in chinesische Geschichte. So ist auch "Wahrhaft siegt wer nicht kämpft" ein sehr philosophisches Werk, das Denkansätze und Prinzipien bietet, mit deren Befolgung man Niederlagen vermeiden könnte, doch wie es Philosophien so an sich haben, kann man auch von diesen abweichen und sozusagen schwach werden, bis man sie generell verwirft. Es ist nicht leicht Ideale auch real zu verwirklichen, weshalb es sehr utopisch anmutet von Offizieren und Strategen eine strikte Einhaltung von Sun Tsus Prinzipien zu fordern, wenn man gerade selbst oft schon guten Vorsätzen scheitert.

Fazit:
Eine interessante Ergänzung zu "Die Kunst des Krieges", deren besonderer Wert eindeutig in den zahlreichen Kommentaren liegt.
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am 21. Januar 2002
Ich finde diese Ausgabe ziemlich gut: Hier sind alles Sentenzen von Sun Tsu enhalten, außerdem dazu Kommentare von anderen chinesischen Meistern. Kaum zu glauben, daß dieser Text über 2500 Jahre alt sein soll, aber er ist so zeitlos wie das HAGAKURE. Hier kann man noch echte Anleitungen in Sachen Strategie und Taktik bekommen, und für mich in der freien Wirtschaft sehr brauchbar.
Nur zu empfehlen!
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am 12. Januar 2003
Das hervorragende Werk wird leider durch eine sehr langatmige Einleitung getrübt. Auch die (zu) zahlreichen Kommentare stiften mehr Verwirrung als dass Sie wirklich helfen, zumal sie den eigentlichen Text teilweise nur wiederholen. Hier hätte man sich besser auf die wirklich wesentlichen Kommentare beschränken sollen. Ich würde daher eher zum Urwerk raten.
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am 31. Juli 2007
"The Art of War" ist sicher ein bedeutsames Buch, aus dem man selbst heute noch Lehren ziehen kann - und wenn nur im Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern, die aus diesem Buch ihre Lehren ziehen. Harro von Sengers "Die Kunst der List" hat meiner Meinung nach im praktischen Leben mindestens genausoviel Bedeutung, und ich bin der Meinung, "The Art of War" wird überbewertet.

Ärgerlich ist allerdings, daß alle verfügbaren Ausgaben in Deutsch, die ich bisher gesehen habe, Zweitübersetzungen aus dem Englischen sind. Dies wirft doch ein bedenkliches Licht auf die deutsche Verlagslandschaft - ich denke nicht, daß es in Deutschland nicht auch kompetente Sinologen gäbe, die eine direkte Chinesisch-Deutsche Übersetzung von Sun Tzu Bing Fa anfertigen könnten. Ich muß gestehen, dies hat mich enttäuscht; ich denke, im Umweg über eine weitere Sprache gehen immer Nuancen verloren, so daß eine Direktübersetzung vorzuziehen ist. Gerade bei einem Buch wie der "Kunst des Krieges", das so bedeutend ist, daß es immerhin eine Fülle von Ausgaben selbst des Originaltextes gibt - von Sekundärliteratur wie "Sun Tzu für Katzenzüchter" einmal abgesehen. Hier sollten die großen deutschen Verlage nachsitzen - und amazon eine Information einfügen, aus welcher Sprache von wem eine Ausgabe übersetzt wurde.
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am 4. Januar 2002
dieses buch ist offenbar nur als einstieg gedacht, mit auszügen aus die 'kunst des krieges' und einer menge von kommentaren alter chinesischer weisen. einer von ihnen, mei yaochen, fand ich oft quatsch (sorry, weiser mann), ein anderer, cao cao, fand ich teilweise sehr hochstehend. für eine vollständige, durchgehende fassung sucht man sich besser eine andere version, ich habe die von phänomen pocket nachbestellt. ein plus waren die anfangskapitel, welche eine kulturgeschichtliche einführung bieten.
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am 10. Mai 2000
Obwohl das Original schon vor 2000 Jahren verfasst wurde und damit in die historische Reihe anderer bedeutender taoistischer Schriften (wie das Tao Te King) stellen läßt, hat das Buch immer noch eine große Aktualität. Wenn auch manche Tips zur Kriegsführung etwas zu praktisch sind und damit für unsere Verhältnisse unbrauchbar, ist es gerade der Geist, der sich durch das Buch zieht und es interessant macht. Mit für diese Zeit erstaunlicher Schärfe und Nüchternheit analysiert Sun Tsu nicht nur strategische Belange, sondern auch die verhehrenden Auswirkungen von mitiärischen Auseinandersetzungen. Das Buch kann man als eine Sammlung von Aphorismen sehen, die mit Anmerkungen von verschiedenen Kommentatoren aus ganz unterschiedlichen Jahrhunderten und Dynastien versehen wurden. So besteht die eigentliche Lesearbeit darin, den Zusammenhang der Sprüche zu finden und den dahinterstehenden abstrakten Gehalt herauszuarbeiten. Grob eingeteilt in 13 Kapiteln läßt sich aber schnell ein Bezug zu eigenen strategischen Überlegungen finden. Wenn sich auch Kapitel wie „Über den Einsatz von Spionen" oder „Das Planen einer Belagerung" nicht immer sofort ein praktischer Nutzen erschließt - das Gewicht von sorgfältiger Planung und Abwägen von ganz Alltäglichem wird einem schnell bewußt. Darüber hinaus ist es nicht nur ein Klassiker für Unternehmensetagen, sondern es ist auch eine vergnügliche und historisch interessante Lektüre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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