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Kundenrezensionen

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am 18. November 1999
Es ist erstaunlich, wie viele Facetten der Geist dieses Menschen besitzt. Seine unkonventionelle Sichtweise regt zu tiefen eigenen Überlegungen zum Sinn und Unsinn dieser Welt an. Allerdings, die Qualität der Übersetzung ist dem Gehalt des Buches vollkommen unterlegen. Einem aufmerksamen Lektorat wären sicher die vielen sinnentstellenden Worte und gewagten Satzkonstruktionen der Übersetzerin nicht entgangen - war da etwa ein Übersetzungsprogramm am Werke?! Trotzdem: Für Feynman-Kenner absolut lesenswert - "Einsteiger" sollten ein anderes Buch wählen.
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am 29. November 1999
Wie in seinen brillanten Vorlesungen über Physik ("The Feynman Lectures on Physics") motiviert Feynman auch in dieser Abschrift eines dreiteiligen Vortrags das eigene Nachdenken. Feynman referiert u.a. über das Verhältnis zwischen Individuum, Politik und Religion sowie die Frage, ob wir nun in einem wissenschaftlichen Zeitalter leben oder nicht. Zwar gibt er zu, dass die Wissenschaften nie so geblüht haben wie heute. Andererseits werden die Früchte der Wissenschaften nicht unbedingt so genutzt, wie es möglich wäre. Feynman bringt Beispiele aus dem Alltag:
In seiner bestechenden Direktheit stellt er fest, dass in seinem Vortragssaal zwar hinten Zuhörer stehen, aber in der ersten Reihe viele Plätze frei sind.
Er bringt das Beispiel des Präsidentschaftswahlkampfes in den USA, wo zwei Bewerber ihre Lösungsmöglichkeiten des Landwirtschaftsproblems vertreten: Kandidat A behauptet, man müsse Aktionen 1, 2 und 3 unternehmen, und das Problem ist gelöst, obwohl das die fünf Präsidenten vor Kandidat A auch jeweils behauptet hatten. Kandidat B schlägt ein vernünftiges Vorgehen zur Lösung des Problems vor. Feynman konzediert, dass aller Wahrscheinlichkeit A gewählt wird.
Ausserdem wird gezeigt, wie diverser Alltags- Hokuspokus durch das Einschalten des Gehirns entlarvt werden kann.
Eine Aufwärmübung für den Einsatz des Denkapparats im Alltag und öffentlichen Leben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. März 2015
Richard P. Feynman wurde 1963 eingeladen, im Rahmen der John Danz Vorlesungen an der Washington Universität drei Vorträge über den Einfluss der Naturwissenschaften auf andere Bereiche der Gesellschaft zu halten.

David Goodstein, 1963 graduierter Student an der U-Dub, war unter den Hörern von Feynmans Danz Vorlesungen, er klärt in einer Buchbesprechung der amerikanischen Originalausgabe (The Meaning of it All, 1998) den Grund für deren spätes Erscheinen: die Washington University Press hatte sich um Feynmans Druckerlaubnis bemüht, der lehnte aber ab, da die Transkription der Vorträge nicht seinem Stil, der sehr von seiner Gestik und Körpersprache lebte, gerecht wurde, außerdem hatte er sich wohl mit seinem vorbereiteten Material verkalkuliert, so dass der dritte Teil etwas improvisiert geriet Somit dürften die Texte des vorliegenden Buch nicht unbedingt zu den Glanzstücken von Feynmans populären Schriften gehören – doch damit geben sie gerade einen sehr direkten Einblick in Feynmans persönliche Ansichten, zur Bedeutung von Wissenschaft und deren Rolle in verscheiden Bereichen der Gesellschaft.

Im ersten Vortag zur 'Ungewissheit in der Wissenschaft' erläutert Feynman die wichtige Rolle des Zweifels im Prozess der wissenschaftlichen Erkenntnis; im zweiten geht er auf den Relationen von Wissenschaft und Religion – unter Verwendung von Ideen, die er bereits 1956 in 'Engeineering & Science' veröffentlicht hatte --, und die Beziehung von politischer und wissenschaftlicher Freiheit ein. Zu Beginn der dritten Vorlesung, gibt Feynman unumwunden zu, das seine vorbereiteten Themen mit dem zweiten Teil erschöpft waren, so dass er noch auf einige spezielle Beispiele der Anwendung der wissenschaftlichen Methode einging, die ihm besonders am Herzen lagen, und einigen typischen Irrtümern – Astrologie, Telekinese und Telepathie; er erläutert auch Fälle von falsch angewandter Statistik, etwa bei der a posteriori Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und Chancen. Wie sich D. Goodstein erinnert – nach 35 Jahren nicht mehr ganz verlässlich – verließen die Mitglieder des Fachbereichs Psychologie geschlossen den Hörsaal, nachdem Feynman gegen all die Erfindungen von 'Es' und 'Egos' usw. von Psychoanalytiker und Psychiater polemisiert hatte, die Englisch Professoren kamen auch nicht ungeschoren davon, aber von ihnen war wohl niemand unter den Zuhören.

Alles in allem eine typische Feynman 'Vorstellung', in der er seinen Hörern an seiner wissenschaftlichen Neugier offenherzig teilhaben lässt, und auch außerhalb seines eigentlichen Fachgebiets versucht, seine Methoden anzuwenden -- ohne in philosophische Ismen abzugleiten.
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am 24. Januar 2011
Ich finde die Literatur von Feynman beziehungsweise das, was ich bisher von ihm gelesen habe, spannend, inspirierend, lehrend und witzig. Beim Lesen dieses Buches war ich hingegen etwas enttäuscht. Er wendet sich wichtigen Themen wie der Politik und der Religion zu, verhält sich allerdings äußerst neutral und es macht den Eindruck, als würde er etwas feige sowie nur vorsichtig Wertungen abgeben, sodass er niemandem auf den Fuß tritt und seine Sympathie nicht verloren geht. Seine eigene Meinung zu den angesprochenen Themen wird kaum klar, wie z.B. bei der Religion. Er findet scheinbar nur positive Dinge an ihr, ohne dass Kritik spürbar wird.

Von einem Physiker, dem das kritische Denken gelehrt wurde, und vor allem von einer Person, wie Feynman, habe ich mehr Rückrat erwartet. Auch für mich persönlich hätte ich mir gewünscht, etwas über seine kritischen Ansichten zu erfahren und zu lernen - dies blieb leider aus.
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am 18. Februar 2002
Mr. Feynman hat sich in seinen zahlreichen Büchern als hervorragender Wissenschaftler und ausgezeichneter Physiker hervorgetan. Daneben macht einen durch und durch sympathischen Eindruck, der ihn wie einen Lausbub erscheinen läßt (z. B. in "Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman").
Doch ach, gerade das wird ihm in diesem Buch zum Verhängnis, denn in der Physik, in der Wissenschaft überhaupt ist der Zweifel und das Hinterfragen eines (hochintelligenten) Kindes die Triebfeder des Forschens - in einer philosophischen Vortragsreihe kommt man so jedoch nicht weiter.
So brilliant er an anderer Stelle komplizierte Zusammenhänge darstellen kann, so enttäuschend wirkt es, wenn er rhethorische Fragen aneinanderreiht und in meiner Wahrnehmung noch nicht einmal Diskussionsgrundlagen schafft. Er drückt sich so überaus vorsichtig aus, daß eigentlich keine verwertbare Meinung mehr herauskommt.
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am 15. November 2003
In seinem Buch "Was soll das alles" beschäftigt sich Feynman nicht mit Gedankengängen der Physik, sondern vielmehr um den Platz der Physik im Leben. Scharfsinnige Kommentare die ebenso humorvoll und mit viel Geist angereichert sind, zeigen uns einen Physiker der sich weit über die tiefen der Physik auch mit weltlichen Dinge intellektuell beschäftigt. Existentielle Fragen bekommen eine Antwort von einer Perönlichkeit die nicht nur Geschichte geschrieben hat, sondern sie vor allem selber erlebt hat. Ein Buch das zum Mitdenken animiert.
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am 17. Januar 2013
Physiker denken schon anders als die meisten Menschen. Daher mein Hinweis: das Buch ist nicht für Laien geeignet, die mit Physik nichts am Hut haben.
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am 3. Oktober 2009
Richard Feynman war ein hervorragender Wissenschaftler,
der auch von seinem Privatleben viel interessantes zu berichten hat.
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