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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen30
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am 18. Januar 2006
Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen. Knapp bietet seinen Lesern eine abwechslungsreiche Story mit einem sympathischen Helden - ein echter Schelmenroman der Migrationsliteratur. Was Kaminer für die Russen in Deutschland ist Knapp in diesem Roman für die Polen in Österreich. Das Spiel mit Stereotypen bei der Entwicklung seiner Charaktere sowie die Problematisierung des Migrationshintergrundes vieler Österreicher und der latenten Ausländerfeindlichkeit in Wien werden auf amüsante Weise dargestellt. Wer mal einen Tag im Strandkorb liegen und lesen möchte, liegt mit diesem Roman richtig.
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am 20. März 2005
In dem Roman „Herrn Kukas Empfehlungen“ von Radek Knapp, geht es um den jungen Polen Waldemar, der in den Westen reisen möchte. Für eine Flasche Wodka bekommt er von seinem Nachbarn alle Informationen, die man braucht. Doch schon während der Reise bemerkt der naive Waldemar, dass Herrn Kukas Empfehlungen nicht immer halten, was sie versprechen. Der Bus wird von den Reisenden dazu benutzt, in jeder freien Ritze Zigaretten und Alkohol zu verstecken, das Hotel Vier Jahreszeiten ist eine Parkbank im Garten des Schloss Belvedere und schon bald muss Waldemar, unschuldig wie er ist, auf den Arbeiterstrich.

„Herrn Kukas Empfehlungen ist ein unheimlich witziges Buch. Radek Knapp zeigt in seinem Roman mit einem Augenzwinkern, wie es denn ist im schönen, viel versprechenden Westen. Ich habe gut und viel gelacht, vor allem im ersten Teil des Romans. Leider hält sich dieser Humor nicht durch den ganzen Roman, es gibt auch schwächere Stellen. Nichtsdestotrotz ein sehr amüsantes, wenn auch nicht sehr anspruchsvolles Buch, vielleicht für den Urlaub oder das Schwimmbad beispielsweise. Von mir gibt es für „Herrn Kukas Empfehlungen“ vier Sterne.
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am 9. April 2008
Kann man Herrn Kukas Empfehlungen trauen? Beziehungsweise: Kann man Herrn Kuka trauen, der Pyjamas mit Kätzchen trägt, die Schmetterlingen nachjagen? Der halbwüchsige Waldemar tut es - mehr noch: Er vertraut Herrn Kukas Empfehlungen so blindlings, dass er sogar seine Reisepläne ändert.

Zunächst nämlich weiß Waldemar nur eines: Raus aus Polen und westwärts soll ihn die Reise führen. Ganz egal, ob nach London, Paris oder Berlin - Hauptsache, in den Westen! Nachbar Kuka allerdings rät ausdrücklich zu Österreich, und eine günstige Reisemöglichkeit nach Wien kennt der Mann auch: Wozu betreibt ein Bekannter von ihm eine Busreiseunternehmen mit dem vielversprechenden Namen "Dream Travel" ... ?

Doch kommt es ja bekanntlich erstens anders und zweitens als man denkt. Die Traumreise entpuppt sich als reichlich unluxuriöser Transfer im unklimatisierten Bus voller Schnaps- und Zigarettenschmuggler, und auch die Absteige, die Herr Kuka empfohlen hat, hält nicht ganz das, was Waldemar sich von der Unterkunft versprochen hat: Das "Vier Jahreszeiten" ist keine Herberge - schon gar keine noble - sondern eine gut versteckte Parkbank im Garten des Schlosses Belvedere.

Waldemar allerdings lässt sich nicht ins Bockshorn jagen; auch dann nicht, als ihm das Geld ausgeht und er sich einen Job suchen muss. Warum auch? Waldemar scheint tatsächlich ein Glückskind zu sein, denn stets wendet sich für ihn alles zum Guten. In der Folge hebt Waldemar ein Schwimmbad aus, das keines ist und lernt dabei den bärenstarken Bolek kennen, der mit einem kleptomanischen Stuttgarter namens Lothar zusammenwohnt. Waldemar findet eine Anstellung in einem Spielwarengeschäft, die es ihm gestattet, die Parkbank gegen einen Platz in Boleks und Lothars WG einzutauschen, nimmt an einem verhinderten Banküberfall teil, verliert an seinem Geburtstag seine Unschuld an eine Dame namens Ala und erfährt von einer gewissen Irina schließlich den Zweck seiner Reise. Aber, Vorsicht: "Es ist nur eine mögliche Antwort. Vollkommene Antworten gibt es nicht."

Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob ich von Radek Knapps Roman schon gehört hatte, bevor ich ihn neulich spontan gekauft habe. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, und tatsächlich hat mir der 236 Seiten kurze Roman gut gefallen. An vielen Stellen musste ich über die Art und Weise schmunzeln, in der Knapp die diversen Vorurteile aufs Korn nimmt, die Angehörige verschiedener Landsmannschaften über die jeweils anderen haben.

Der Stil des Romans ist unprätentiös und angenehm zu lesen, und die Erlebnisse von Ich-Erzähler Waldemar, der stets Glück im Unglück hat, sind amüsant. Mein Eindruck: "Herrn Kukas Empfehlungen" mögen keine Weltliteratur sein, eine nettes Buch über das Reisen ist Knapp aber allemal gelungen - als Ferien- und Reiselektüre eignet es sich jedenfalls ganz wunderbar.

Der Spassprediger meint:

Knapps 236 Seiten kurzer Roman ist eine unbeschwerte, heitere Erzählung über das Reisen, die Lust auf mehr macht. Die gebundene Ausgabe, die Teil einer Edition der Zeitschrift Brigitte ist, überzeugt außerdem durch ihre gefällige Aufmachung.
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am 25. Januar 2010
Waldemar ist Pole und wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal in den Westen zu reisen. Herr Kuka versorgt ihn mit allem Wissenswerten über Wien und verschafft ihm eine Mitfahrgelegenheit in den goldenen Westen!
Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt...Schon der Bus entpuppt sich als Schmugglervehikel
und das von Kuka empfohlene "Hotel Vier Jahreszeiten" stellt sich als wirklich budgetfreundlich heraus; handelt es sich doch um eine Parkbank!

Selbst der Talisman, den Waldemar von seinem "Lieblingsnachbarn" erhält, scheint eigene Ziele zu verfolgen. Aber aufgegeben wird höchstens eine Postkarte - und zwar nach Hause. Der Stephansdom, in all seiner Pracht, wird Mutter versöhnlicher stimmen, wo sie sich doch solche Sorgen um ihren Buben macht! Dieses Bauwerk ist faszinierend: sogar die Spendedose sagt "Vergelts Gott", sobald etwas hineingeworfen wird. Völlig egal, worum es sich dabei handelt...
Als sein letzter Notgroschen dahin ist, begibt sich Waldemar auf Jobsuche. Ein recht abenteuerliches Unterfangen, welches ihn auf den Arbeiterstrich führt.
Letztendlich findet er heraus, dass auch Glück im Unglück" durchaus brauchbar sein kann und warum er diese Reise tatsächlich unternommen hat.
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am 9. März 2007
Was ein Pole in Wien so alles erleben kann, wenn er auf die Ratschläge von Herrn Kuka hört, schildert Knapp so witzig, anrührend und teilweise tragikomisch, dass man das Buch fast in einem Zug durchlesen muss. Man lebt, liebt und leidet mit dem sympathischen Hautdarsteller. Knapp jongliert mit Kischees und Stereotypen, dass es eine Freude ist. Das Buch ist auf jeden Fall erheblich mehr als "nur" Unterhaltungsliteratur, wie hier manche Rezenzenten als vorgeblichen Makel bemerken. Gute Unterhaltung will gekonnt sein. Knapp kann's!
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am 30. Dezember 2001
Für alle Wiener und/oder alle, die die Wiener besser kennenlernen wollen und sowieso alle, die sich für ein sehr gut erzähltes, geistreiches, vergnügliches und "sympathisches" Buch, das man fast nicht weglegen kann, interessieren: UNBEDINGT LESEN!!!
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am 3. Dezember 1999
Für all jene, die nicht nach fertigen Antworten, sondern nach richtigen Fragen suchen, bietet dieses Buch die beste Alternative zur Mainstream-Literatur.
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am 16. August 2002
... was ich jemals über meine heimatstadt gelesen habe. endlich mal eine sicht aus "der anderen" perspektive und trotzdem oder gerade dewegen leicht wieder erkennbar. jede seite war ein genuss und ich musste sehr oft lauthals lachen. ein schwimmbecken ausheben lassen, mit leuten vom arbeiterstrich, da kann doch was nicht ganz stimmen. im grossen und ganzen ein schöner kurzweiliger lesegenuss und eine empfehlenswerte lektüre (auch für nicht-wiener)
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am 25. Juni 2011
Eine ganz nette Geschicht, die unter keinen Umständen der Realität entsprich, aber das behauptet Radek Knapp auf in keinem Wort. Die Plätze, die er in diesem Buch beschreibt gibt es jedoch wirklich (auch, wenn ich bis jetzt die Bank im Belvedere noch nicht gefunden hab - liegt vielleicht daran, dass ich noch nie aktiv gesucht hab). Ein leicht zu verstehender Roman mit einer kleinen sexuellen Ausschweifung - perfekt für den Fahrschul-Theoriekurs ;)
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am 17. Oktober 2010
ich war zwar am anfang etwas skeptisch, weil ich es für die abendschule (deutschunterricht) lesen muss. aber ich war positiv überrascht. am anfang fängt es halt normal an, aber umso weiter ich mit dem lesen kam unso weniger wollte ich aufhören. es ist spannend, es hat witz und es ist etwas sarkasmus dabei.
ich bin eigentlich kein buchleser, aber ich kann diese buch nur weiterempfehlen.
mir persönlich hat es sehr gut gefallen.
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