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am 1. September 1999
Irgendwann in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts...
Eine junge und tieftraditionell erzogenen Chinesin ist an dem Punkt, auf den sich ihr ganzes Leben ausgerichtet hat: Sie heiratet einen Mann aus angemessener Familie, mit dem sie kurz nach ihrer Geburt verlobt wurde. Alles, was sie bis jetzt gelernt und getan hat, hatte das Ziel, sie zu der guten Ehefrau zu machen, die sie sein will. Und es scheint, dass das alles vergebens war. Ihr Mann hat im Westen Medizin studiert und die Kultur des Westens schätzen gelernt. Er möchte eine moderne Ehe führen mit einer modernen Frau. Für seine junge Frau sind diese Wünsche und Ideale völlig fremd und unverständlich. Und so müssen sich nicht nur zwei Menschen, sondern auch zwei Kulturen näherkommen. Pearl Bucks Buch beschreibt einfühlsam und eindringlich den Konflikt zwischen zwei völlig gegensätzlichen Kulturen und das Dilemma einer Frau, für die alles bisher sichere zu schwanken und zu zerfallen beginnt, bis sie langsam anfängt, diese unsinnige fremde Kultur kennen zu lernen. Aber auch ihre Familie gerät in den Konflikt zwischen den alten, traditionellen Wegen und dem Einfluß der Veränderungen. Die chinesische Kultur und Traditin wird überzeugend und lebensnah geschildert. Das einzige, was mich an diesem Buch etwas störte, war, dass die chinesischen Traditionen oft abergläubisch, verstaubt, versteinert oder menschenfeindlich erscheinen, während das Wissen des Westens so fortschrittlich und überlegen scheint... Dennoch fesseln mich Handlung, Gefühle und Sprache des Buches immer und immer wieder. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 26. August 2001
Die Geschichte einer "adeligen" Chinesin, welche schon vor ihrer Geburt versprochen war - wie sie mit ihrem Ehemann - welcher viele Jahre westliche Erziehung und Bildung genossen hatte - den Weg in die Ehe beschreitet. Sie selbst nur auf das Leben als "Ehefrau" ihr ganzes bisheriges Leben vorbereitet - hat ihre Probleme mit den Einstellungen ihres Mannes zurecht zu kommen. Das Buch beschreibt den Weg des "chinesischen Adels" aus dem traditionellen Leben in den "westlichen Lebenswandel". Sehr spannend geschrieben - soviel ich in Erfahrung bringen konnte, wurde dieser Roman 1934 geschrieben und hatte bis heute Verkaufszahlen von weit über einer Million Exemplare!
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am 3. November 2013
In dem ersten Roman von Pearl. S. Buck erzählt sie vom Zusammentreffen der westlichen und östlichen Kultur und der daraus resultierenden Veränderungen.

Pearl Sydenstricker Buck (1892-1973) oder mit chinesischem Namen Sai Zhenzhu war die Tochter von Missionaren und lebte lange in China und lernte die fremde Kultur und die Menschen kennen. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen hat sie in mehreren Romanen verarbeitet. Für ihre Schilderungen aus dem Reich der Mitte hat sie den Pulitzer-Preis und 1938 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Das Buch „Ostwind – Westwind“ ist der erste Roman der Schriftstellerin, es wurde bereits in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts veröffentlicht und hat vielen Menschen in der westlichen Welt vielleicht zum ersten Mal diese fremde chinesische Kultur nahegebracht. „Dann gab es viel Staunen und Gerede über die sonderbare fahle Haut und die blassen Augen jener Leute.“
Der Roman wird aus der Sicht einer Chinesin erzählt, die von ihren Eltern streng nach den althergebrachten Regeln erzogen wurde. Sie wurde mit einem Mann verheiratet wurde, der ihr bereits als sie noch ein Kind war, zugedacht war. Doch da sie kein anderes Leben kennt, fügt sie sich ihren Eltern und glaubt eine sehr gute Partie für ihren Mann zu sein. „Nicht schön? Immer war ich auf meine winzigen Füße stolz gewesen…und wenn ich vor Schmerzen weinte, erinnerte sie mich daran, dass eines Tages mein Gatte die Schönheit dieser Füße preisen werde.“
Doch dieser Mann ist anders als die Chinesin gedacht hatte, er war nämlich längere Zeit in den Vereinigten Staaten und hat einige der Werte der Amerikaner angenommen. „Ich kann mich an so viel seltsames nicht gewöhnen.“
Die junge Frau beginnt sich langsam an die Veränderungen anzupassen und findet an einigen sogar Gefallen, doch als ihr Bruder, der Erstgeborene, in seine Heimat zurückkehrt mit seiner amerikanischen Frau, werden ihre neu gewonnen Ansichten auf eine harte Probe gestellt.
Der Roman lebt von dem Zusammenprall zweier ziemlich unterschiedlicher Kulturen, die Traditionen des Ostens mit einer bildhaften Sprache, „Wie – wenn das bleiche Wasser nie wieder fühlen sollte, wie der Mond es anzieht?“, und die neuen Erkenntnisse und Errungenschaften des Westens in der Medizin und der Emanzipation.
Man merkt dem Roman an, dass Pearl. S. Buck die Kultur der Chinesen wahrlich selbst gelebt hat, und viele Menschen in der westlichen Welt werden vielleicht das erste Mal vom Abbinden der Füße bei Mädchen gehört haben und anderen Traditionen, trotzdem ist die Schriftstellerin bemüht auch die schöne Seite Chinas zu zeigen. Und noch wichtiger ist, sie versteht es, eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen.
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am 13. Oktober 2007
Schon beim ersten Mal lesen als junges Mädchen habe ich diesen Roman geliebt. Seither lese ich ihn alle paar Jahre wieder und bin entzückt, von der Sprache, von der behutsamen Schilderung, von der liebevollen Perspektive, von den verschiedenen Aspekten, die Liebe aufzuweisen hat.
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am 21. Mai 2014
Der Kurzroman »Ostwind - Westwind« war meine erste Begegnung mit der Autorin, obwohl es mich sonst häufig thematisch nach China führt. Und mein vorweggenommenes Fazit: ein sehr gutes und interessantes Buch.

China in den 1930er Jahren. Die Chinesin Kuei-lan ist noch streng nach alten Traditionen erzogen worden, mit gebundenen Füßen und all den Ritualen und Gepflogenheiten, die ihr letztlich nur ein Ziel geben: ihrem zukünftigen Mann zu gefallen. Doch der Mann, dem sie seit Kindertagen versprochen ist, steht dem Traditionellen sehr kritisch gegenüber, seit er in den USA Medizin studiert hat. Und so fordert er von ihr etwas, das ihr einiges abverlangt: Als ebenbürtige Frau soll sie an seiner Seite stehen.

Wie sich schon aus der knappen Inhaltsangabe und dem Titel erkennen lässt, steht der Zusammenprall von chinesischer Tradition und westlicher Moderne im Zentrum. Der Austausch ist zu jeder Zeit sehr gelungen und interessant, allerdings versucht Buck nicht, beide Schulen gleichrangig zu zeichnen. Zumindest wird das Traditionelle hier häufig durch seine Vertreter als sehr veraltet, vernarrt und dumm dargestellt.

Die Sprache, derer sich Buck bedient, empfand ich als sehr angenehm. Nicht schwierig, stets gut zu lesen, dennoch unterscheidet sie sich stark von banaler Alltagssprache. Macht letztendlich: einen rundherum ansprechenden Roman, sofern man nicht mit der Erwartung herangeht, dass allzu viel - an Handlung - passiert.
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am 14. November 2014
Ich habe dieses Buch gewählt da ich er schon als jugendliche gelesen hatte.Dieses Buch würde ich jeden romantisch orientierten Leser an Herz legen. Die Taschenbuch Ausgabe geügt vollkommen und ist daher empfelenswert.
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am 27. Mai 2015
Das Buch war so wie ich es mir vorgestellt hatte. Interessant und spannend. Einfach toll und gerne wieder. Super Super
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