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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch mit hohem Unterhaltungswert
Die schwarzen Vögel ist ein Buch, das sich von den restlichen Büchern des Autors (Das Wüten der ganzen Welt, Die Netzflickerin, Ein Schwarm Regenbrachvögel) gänzlich unterscheidet. Inhaltlich bietet sich dem Leser ein Sammelsurium reizvollster Themen: Ehe und Ehebruch, Sexualität, Begierde, Kinderlosigkeit, Mord und Totschlag. Diese Mischung...
Veröffentlicht am 26. Juli 2002 von reinholdscheibl

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen fühle mich hin und hergerissen
Maarten t'Hart schreibt nach meiner Meinung nicht diese üblichen Krimis, die man üblicherweise liest. So auch das obige Buch.

Die beiden Hauptdarsteller sind ein Ehepaar, welches sich Kinder wünscht, wobei sie aber unfruchtbar ist.

Er fühlt sich schon lange von ihr unter Druck gesetzt, dass Sex immer nur dann stattfindet, wenn sie...
Veröffentlicht am 7. Mai 2006 von B. Krämer


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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch mit hohem Unterhaltungswert, 26. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Die schwarzen Vögel ist ein Buch, das sich von den restlichen Büchern des Autors (Das Wüten der ganzen Welt, Die Netzflickerin, Ein Schwarm Regenbrachvögel) gänzlich unterscheidet. Inhaltlich bietet sich dem Leser ein Sammelsurium reizvollster Themen: Ehe und Ehebruch, Sexualität, Begierde, Kinderlosigkeit, Mord und Totschlag. Diese Mischung wird durch Handlung und Personenkonstellation beinahe zu einem Kammerspiel, mit temporeicher Spannung, wobei in der 1. Hälfte des Buches die Spannung beinahe zu sehr dominiert. Alles andere, was den Autor in seinen weiteren Büchern so auszeichnete, bleibt teilweise in der 1. Hälfte etwas farblos (Gefühlsebene, Psychologische Momente, usw.).
Je mehr der Charakter der Ehefrau hervortritt umso stärker wird das Buch auch literarisch. Ihre Gedanken über Kinderlosigkeit, Ehe, Vertrauen und Mißtrauen, die zunehmenden Zweifel an der Unschuld Ihres Mannes (in beiderlei Hinsicht) sind nicht nur aus dem Blickwinkel einer Frau durch einen männlichen Autor hervorragend beschrieben sondern reißen den Leser förmlich mit. Auch die zwielichtige Rolle des Kommissars, der im Laufe des Buches immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wird, tut dem Buch gut. Ab der 2. Hälfte wird das Buch damit immer besser. Am Schluß wünscht man sich, die Geschichte könnte fortdauern und legt sie fast mit Bedauern zur Seite.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vögel, Ratten und Seekühe, 23. Mai 2007
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Während seine Frau Leonie verreist ist, versucht Thomas Kuyper, mit der jungen Jenny anzubandeln. Kurz nach ihrem letzten Treffen verschwindet Jenny spurlos. Thomas gerät unter Verdacht, und Leonie geht auf die Suche nach entlastenden Beweisen.

Um es hemmungslos pauschalisierend zu sagen: Abseits von englischer Landhausidylle, skandinavischer Depression und amerikanischen Duellen gibt es glücklicherweise Krimis von Maarten 't Hart. Kein Serienmörder, kein alter Fall, der durch einen neuen Mord vertuscht werden soll, keine gestressten Ermittler. "Nur" ein Ehepaar. Mit all der Liebe, der Gewohnheit und den Enttäuschungen, die in langen Ehejahren wachsen. Er ist Pharmakologe, der mit Ratten arbeitet, sie liebt es, allein zu sein, obwohl sie unter ihrer Kinderlosigkeit leidet. Beiden gemeinsam ist die Liebe zur klassischen Musik, wobei es bezeichnend ist, dass Thomas Verdi und Leonie Schumann bevorzugt.

Bilder setzt der Autor gekonnt ein, z.B. die schwarzen Vögel, ohne sie symbolisch zu überfrachten, und die langen Fingernägel sind auch ein Indiz für den Kriminalfall. (Das Motiv der langen Fingernägel und die Protagonistin Leonie Kuyper greift 't Hart 20 Jahre nach dem Erscheinen dieses Buches nochmal in "Die Sonnenuhr" auf.) Die Psychologie des Buches ergibt sich aus den Figuren und den Beziehungskonstellationen und wird nicht von außen beigefügt - ein weiterer Pluspunkt.

Ohne einen Täter aus dem Hut zu zaubern, serviert 't Hart eine ebenso verblüffende wie logische Auflösung, und der Weg dorthin ist vor allem im letzten Drittel des Buches fesselnd und verführt zu fieberhaftem Lesen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich mag Mankell und Kollegen, englische Krimis und gute amerikanische Thriller, aber literarische Krimis sind und haben etwas Besonderes, und in der Liste derer, die dies beweisen, steht "Die schwarzen Vögel" auf den vordersten Rängen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher des letzten Jahrzehnts!!!, 19. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Gebundene Ausgabe)
Eine junge Bibliothekarin, die verschwindet, ein Forscher, der sich mit seiner Frau auseinander- gelebt hat und mit der verschwundenen Frau ein Verhältnis hatte - oder auch nicht - und der natürlich für den Mord an ihr verantwortlich gemacht wird. Klingt nach Durchschnitt? Keinesfalls!Was Maarten 't Hart, der SChöpfer so genialer Werke wie "Das Wüten der Welt" auf rund 300 schmalen Seiten entfesselt, ist ein literarischer Sturm. Ein Krimi voll Schwermut, Makaberem und psychologischem, ja sogar philosophischem Touch und - wie nicht anders erwartet - fast schon kafkaesken Wendungen. Ein weiterer Meilenstein der - nicht nur niederländischen - Literaturlandschaft!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Kriminalgeschichte als gelungenes Gesellschaftsportrait, 12. September 2003
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Pharmakologe Thomas, der sich hauptberuflich mit dem Kannibalismus von Ratten und in seiner Feizeit damit beschäftigt, die verlotterte Jenny ins Bett zu kriegen. So weit, so normal. Nicht normal sondern höchst verdächtig ist allerdings, dass die verlotterte Jenny, nachdem sie Thomas herbe abgewiesen hat, auf Nimmerwiedersehen verschwindet und die Ratten im Labor des Pharmakologen plötzlich einen sehr satten Eindruck machen. Thomas Ehefrau Leonie, obgleich wegen des versuchten Ehebruches ihres Gatten tief verletzt, hält trotzdem zu ihrem Mann und spürt den Windungen des Falles so lange hinterher, bis sich am Ende eine vollkommen überraschende aber plausible Lösung ergibt. So meisterhaft der Autor das Buch auf dieses Finale hin konstruiert hat - noch interessanter erscheint die Psychologie und das implizite Gesellschaftsportrait, das der vorliegende Roman enthält. Eifersucht, Ehe, Kinderlosigkeit und die schreckliche Verbitterung enttäuschter Frauen im Frauenhaus sind nur einige Aspekte, mit denen sich der vorliegende Roman beschäftigt - Lyrik, Musik und Philosophie erscheinen dagegen als der Trost des gequälten Ehepaares, das am Ende unter dem Motto wieder zusammenfindet: „Lieber Gott, lass wieder Hoffnung in meiner leeren, kalten Seele wachsen." Ein großer Gesellschaftsroman im Gewand einer Kriminalgeschichte, ein Psychogramm der menschlichen Abgründe mit der einen oder anderen Prise Trost - was kann man von einem Bestseller mehr erwarten?
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender Roman, 8. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Gebundene Ausgabe)
Als ich "Die schwarzen Vögel" kaufte, konnte es sich der Buchhändler nicht verkneifen, mich auf den Widerspruch im Umschlagfoto hinzuweisen. Ich hätte diesen Widerspruch gern selbst entdeckt. Als er auch noch anfing, mir vom Inhalt des Buches zu erzählen, habe ich mich schnell verabschiedet. Den Spaß wollte ich mir nicht auch noch nehmen lassen. Einmal angefangen mit dem Lesen, habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, so sehr hat mich die Geschichte und ihr Ausgang interessiert, ihre Erzählweise vereinnahmt. Maarten 't Hart ist ein hervorragender Erzähler. Sein Stil zeugt von einer leichten Hand, die jederzeit weiß, was sie tut. Vom ersten Satz an nimmt er den Leser an die Hand und führt ihn, ohne ihn zu zerren oder im Weg zu stehen, durch die Geschichte einer Ehe, die jeder von beiden mit einem schwerwiegenden Thema belastet. Zu sehen, wie Leonie und Thomas mit diesen Belastungen umgehen und versuchen, einander nicht zu verlieren, ist sehr interessant, ohne dass sich der Leser dabei als Voyeur fühlt. Leonie als auch Thomas erzählen jeweils aus ihrer Sicht, wie sie ihr Leben und die erschütternden Ereignisse wahrnehmen und bewerten. Der Wechsel des Erzählers eröffnet dem Leser eine weitere Sichtweise und gibt ihm die Möglichkeit, ein mehrdimensionales Gesamtbild zu erstellen.

Der Plot der Geschichte ist zwar ein vermutetes Verbrechen, dennoch würde ich "Die schwarzen Vögel" nicht ins Krimiregal stellen. Die Krimihandlung ist spannend und ein wesentliches vorantreibendes Motiv; die Szenen von Leonies und Thomas' Ehe sind jedoch mindestens so spannend und interessant für den Leser und stehen für mein Empfinden im Zentrum der Geschichte. "Die schwarzen Vögel" sind ein gutes, spannendes, schönes Stück Literatur - und ohne Einschränkung empfehlenswert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung aus dem Nachbarland, 8. August 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Ein sehr interessantes Werk hat Hart vorgelegt. Ein Krimi, ein Ehedrama, eine Liebeserklärung an die Klassische Musik und dazu Purzelbaum schlagende Perspektivenwechsel: mal Ich-Erzählung des Angeklagten, dessen Tagebuch, ein Briefwechsel mit seiner Frau, die schließlich selbst erzählt. Eine spannende Geschichte, bei der man nicht so leicht, wenn überhaupt, hinter die Lösung kommt. Leider ist der Roman etwas zu kurz geraten. Man hätte sich gern noch etwas länger von ihm unterhalten lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts ist, wie es scheint, 15. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Gebundene Ausgabe)
Maarten 't Hart hat die seltene Begabung, den Leser in die Geschichte, die er erzählen will, hineinzuziehen. Dabei beginnt der Roman "Die schwarzen Vögel" eher harmlos, nicht mit einem Paukenschlag, etwa mit einem spektakulären Ereignis, beispielsweise mit einem Mord, obwohl es auch um Mord geht. Aber das wird erst sehr viel später zur Gewissheit, über viele Zwischenstufen von Verdächtigungen, die anfangs zwar haltlos und nicht zu beweisen sind, sich später aber erhärten und dann doch wieder anzuzweifeln sind. Sie werden von der Ehefrau des Verdächtigen mit aller Schärfe und unter Aufbringung stichhaltiger Argumente sogar für unmöglich gehalten. Auch dem Leser erscheinen die Verdächtigungen um so unwahrscheinlicher, als die Leiche fehlt, der "Täter" nur der Verdächtige ist, gegen den aber mehr und mehr alle Indizien sprechen, so dass auch seine Frau, die zunächst, weil sie ihn kennt, ihm eine solche Tat nie zugetraut hätte, am Ende in große Zweifel gestürzt wird. Aufgrund eigener Recherche hält sie ihn schließlich doch für den Mörder, sagt ihm dies auch und raubt ihm damit ein großes Stück der Vertrauensbasis, die Grundlage, die ihn die lange Untersuchungshaft hat ertragen lassen.
Aber, damit kein falscher Eindruck erweckt wird, es geht eigentlich gar nicht um Mord, um Aufklärungsarbeit und um die Lösung eines Verbrechens. Gewiss, all das kommt vor, aber anders als sich der Leser das während der Lektüre vorstellt: Nichts ist, wie es scheint. Und das ist es, was den Leser bei der Stange hält, ihn neugierig macht. Er gerät in einen gewaltigen Sog und hat keine Ruhe, bis er das Ende der Geschichte kennt, in die er langsam, aber unaufhaltsam hineingezogen wird. Es entfaltet sich eine Spannung, die nicht auf Aktionen beruht, sonderm sich aus dem Erzählten und der Erzählweise ergibt: Die lineare Erzählstruktur wird aufgelockert durch einen kurzen Briefwechsel zwischen dem Verdächtigen und seiner Ehefrau und durch das Tagebuch der Ehefrau. Dies ermöglicht einen ständigen Wechsel der Persektive, unterstützt durch die Sichtweise der einzelnen Handlungspersonen, die ausführlich zu Wort kommen.
Und auf diesem Spannungsbogen transportiert der Autor das eigentliche Thema: die Suche nach Glück. Da setzt eine Handlungsfigur für sich fest, was für sie Glück bedeutet oder wann für sie das, was sie unter Glück vertsteht, erreicht ist, und gestaltet ihr Leben ausschließlich unter dem Aspekt, dieses Glück zu erringen. Die Auswirkungen können fatal sein, und zu spät erkennt sie, wie sehr sie selbst dazu beigetragen hat, dass nichts bleibt, wie es ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychogramm einer Ehe und eines Mordes, 1. September 2003
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Pharmakologe Thomas, der sich hauptberuflich mit dem Kannibalismus von Ratten und in seiner Feizeit damit beschäftigt, die verlotterte Jenny ins Bett zu kriegen. So weit, so normal. Nicht normal sondern höchst verdächtig ist allerdings, dass die verlotterte Jenny, nachdem sie Thomas herbe abgewiesen hat, auf Nimmerwiedersehen verschwindet und die Ratten im Labor des Pharmakologen plötzlich einen sehr satten Eindruck machen. Thomas Ehefrau Leonie, obgleich wegen des versuchten Ehebruches ihres Gatten tief verletzt, hält trotzdem zu ihrem Mann und spürt den Windungen des Falles so lange hinterher, bis sich am Ende eine vollkommen überraschende aber plausible Lösung ergibt. So meisterhaft der Autor das Buch auf dieses Finale hin konstruiert hat - noch interessanter erscheint die Psychologie und das implizite Gesellschaftsportrait, das der vorliegende Roman enthält. Eifersucht, Ehe, Kinderlosigkeit und die schreckliche Verbitterung enttäuschter Frauen im Frauenhaus sind nur einige Aspekte, mit denen sich der vorliegende Roman beschäftigt - Lyrik, Musik und Philosophie erscheinen dagegen als der Trost des gequälten Ehepaares, das am Ende unter dem Motto wieder zusammenfindet: „Lieber Gott, lass wieder Hoffnung in meiner leeren, kalten Seele wachsen." Ein großer Gesellschaftsroman im Gewand einer Kriminalgeschichte, ein Psychogramm der menschlichen Abgründe mit der einen oder anderen Prise Trost - was kann man von einem Bestseller mehr erwarten?
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Krimi, 19. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Die Geschichte handelt von Thomas Kuyper, einem Tierlaboranten aus Amsterdam. Seine Frau Leonie und er haben Probleme in der Ehe. Sie kann keine Kinder bekommen und dieser Umstand steht immer wieder zwischen den beiden. Als Leonie für eine Woche bei ihrer Mutter ist, trifft sich Thomas immer wieder mit der jungen und netten Bibliothekarin Jenny. Diese hat alles, was Thomas in seiner Frau vermisst und als er sie dann nach einem schönen Abend mit nach Hause nehmen will, lehnt sie ab und verschwindet im Dunkeln. Plötzlich deutet alles darauf, dass Thomas das junge Mädchen ermordet hat und ein Wettlauf um die Wahrheit des Abends und gegen die Argumente des Kommissars Lambert beginnt. Keiner glaubt ihm, außer seine Frau Leonie, die zwar gekränkt ist, aber trotzdem in ihrem Mann vertraut und versucht, seine Unschuld zu beweisen.
Maarten 't Hart schafft es mit diesem Kriminalroman, eine sehr spannende und rätselhafte Handlung aufzubauen, die immer wieder durch gute Stilmittel wie beispielsweise Tier- oder Musikmetaphorik besticht. Die Beziehungs- und Kommunikationsprobleme des Paares werden immer wieder perfekt mit passenden Vergleichen aus Alltag und Gesellschaft verbunden und durch kleine, „gut portionierte" Kapitel mit wechselnder Perspektive dargestellt.
Wer einen langweiligen 08/15-Krimi erwartet, ist in diesem Falle falsch. Durch einen oft wechselnden, sich aber immer an einen roten faden haltenden Schreibstil wird das eher verwirrende und mystische, manchmal vielleicht auch ekelerregende Gefühl im Leser verstärkt.
Eine interessante Mischung aus Krimi und Gesellschaftskritik und auf jeden Fall einen Blick wert. 5 Sterne natürlich =)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist Thomas Kuyper ein Mörder?, 19. Januar 2005
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Vögel (Taschenbuch)
Als Jenny verschwunden bleibt, gerät ihr letzter Begleiter, der Pharmakologe Thomas, sofort in Verdacht. Er hat nicht gerade die besten Karten: Seine Frau war eine Woche weg, und während dieser Zeit zog er mit Jenny herum. Er ist aber nicht bereit vor der Polizei auszupacken und landet deshalb im Gefängnis - und jedes Mal, wenn er entlassen werden soll, tauchen neue Beweise und Belastungsmaterialien für seine Schuld auf. Die Schlinge beginnt sich zuzuziehen...
Maarten 'Hart hat einen umheimlich spannenden (Kriminal-)Roman geschrieben, der weit über das Krimigenre hinausreicht. Wichtig sind in diesem Werk Psychologie, Musik und das Lokalkolorit. Aus diesem "Gebräu" entsteht eines fesselnde Geschichte, der man nicht mehr entkommen kann!
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Die schwarzen Vögel
Die schwarzen Vögel von Maarten't Hart (Taschenbuch - 1. Mai 2001)
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