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Kundenrezensionen

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am 10. Juli 2011
Krakauer hat das Buch aus seiner begrenzten Sichtweise als Journalist geschrieben und mit Vorwürfen gegen Anatoli Boukreev nicht gespart - vollkommener Blödsinn einen Schuldigen oder Verantwortlichen zu suchen, zudem steht Krakauer, selber nur ein "minderbemittelter Höhenbergsteiger"-mehr oder weniger ein Starkletterer, nicht zu über Profis der Höhe (Boukreev hat selbst vor einer Besteigung des Everest ohne Flasche aus Gründen der Aklimatisation eine Nacht auf dem Südgipfel verbracht) wie Boukreev zu urteilen. Ob Boukreev als Betreuer nun Sauerstoff nehmen sollte oder nicht steht außer Frage, da es in der bestimmten Situation gar nicht darauf ankommt ob man welchen nimmt oder nicht- oder besser geschrieben hätte es denn etwas an der Situation am Berg etwas geändert ??? ich glaube nicht. Bukreev war sehr fit, sehr gut aklimatisiert und taktisch klug, jedoch wurden seine Vorschläge bezügl. Aklimatisation im Team nicht berücksichtigt - z.B. absteigen auf Baumgrenze vor Gipfelsturm. Boukreev war nicht der Expiditionsleiter (der war Fischer) sondern ein Betreuer. Wenn man die verschiedenen Berichte vergleicht - Lene Gammelgard, Krakauer, DeWalt sollte man sich ein eigenes Bild schaffen über die Ereignisse des Unglücks. Ein guter Teamleiter koordiniert den Gipfelsturm aus dem Basislager heraus um sein Urteilsvermögen welches in der Höhe stetig abnimmt nicht zu beeinflussen. Das A und O einer erfolgreichen Höhenbesteigung ist nicht die Fitness oder der Grad der Kletterkünste sondern die Aklimatisation - selbst bei guter Aklimatisation ist eine Höhenkrankheit nicht ausgeschlossen, man kann diese nur minimieren !!! Ich kann nur raten lesen sie "Der Gipfel" von G.W.DeWalt damit kann man sich ein klareres Bild schaffen. Im Vergleich der Bücher werden sie feststellen dass "Der Gipfel" ganz ohne Vorwürfe auskommt und ein klareres Bild verschafft als das Buch "In eisige Höhen". Zudem weiß jeder zahlende Kunde worauf er sich einlässt und das Risiko des Todes auf sich nimmt wenn er sich auf so eine Expedition begibt. Der Führer bzw. Betreuer eines solchen Unternehmens ist sicher nicht der Leibwächter der Klienten, sondern er schafft die Vorrausetzungen der Besteigung bzw. ist weiser Ratgeber der Situation !!! Das Unglück am Everest beweist einmal mehr die Naivität des Menschen der davon ausgeht, dass er Aufgrund seines Wohlstands zum Gipfel getragen wird....sinnbildlich gemeint. GELD REGIERT DIE WELT, JEDOCH NICHT DEN BERG !!!
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am 4. Januar 2003
Jon Krakauer schafft es anschaulich und spannend die Ereignisse wiederzugeben. Spekulation und Besserwisserei kann man ihm sicher nicht vorwerfen, da er die anderen Überlebenden ausführlich interviewt hat. In den Widersprüchen mit seiner eigenen Erinnerung wird klar wie weit der menschliche Verstand auf solchen Höhen noch funktioniert.
Der unglücksselige Streit mit Anatoli Boukreev ob ein Bergführer mit Sauerstoff klettern soll oder nicht hat sich wohl durch die Sturheit der beiden Kontrahenden ziemlich hochgeschaukelt. Im Nachwort erkennt der Autor aber schliesslich selbstkritisch, dass er zu spät mit einer Versöhnung begonnen hat.
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am 12. Oktober 2010
"ich lese in ihrem artikel nichts weiter als ihr eigenes ego,
das sich völlig kopflos abmüht, in den geschehnissen einen sinn zu erkennen (...)".
so die kritik der schwester des bergführers fischer an krakauer.

das buch ist zweifellos eine interessante reportage und relativ spannend geschrieben
(wennauch teilweise für ein klatschsüchtiges publikum - in weiten passagen widmet sich
sich der autor dem lästern über andere expeditionsteilnehmer aus sicherer distanz).

allerdings habe ich das gefühl, dass der autor dem thema intellektuell und moralisch
nicht gewachsen ist (das intellektuellste an ihm ist sein name).
es war wohl seine absicht, dem leser das denken zu überlassen.

nachdem der autor ein derart aufwühlendes erlebnis hinter sich hat, würde man gerne mehr
erfahren, was er über die geschehnisse und sein verhalten und das der anderen
denkt und über die berge und das bergsteigen im allgemeinen.

z.b. krakauer erkennt an zwei stellen, er habe einen fehler gemacht. wieso, weshalb, warum?
keine antwort. und das ist mehr oder weniger symptomatisch für die ganze moralische aufarbeitung.
auf der anderen seite muss man sein instinktiv richtiges verhalten bewundern. z.b. er rennt
intuitiv der gruppe voraus den berg rauf und runter, wohl ahnend, dass ihn die schwächeren
expeditionsteilnehmer im notfall aufhalten und in eine gefährliche situation bringen könnten.
wieder im lager angekommen wirft er sich ins zelt und zieht die decke über den kopf.
ähnlich verhält er sich dem halberfrorenen beck gegenüber als er bemerkt, dass der quasi offen
im zelt liegt und droht zurückgelassen zu werden: er überlässt es wieder den anderen, sich um ihn zu kümmern.
ein tourist, der eine pauschalreise gebucht hat, würde auch nicht den feuerwehrschlauch in die
hand nehmen, wenn das hotel brennt, oder?

gleichsam überaschend finde ich die aggressive art, mit der er sich im letzten kapitel gegen die kritik an
seiner darstellung einzelner punkte wehrt.

insgesamt habe ich dieses buch mit entsetzen gelesen. mit bergsteigen hat das für mich nichts zu tun.
es geht darum, bezahlende amateure für viel geld in unglaublich gefährliche gegenden zu schleppen.
das erreichen des gipfels wird als eine art trophäe gehandelt. in der natur werden müll, exkremente und
leichen zurückgelassen. ich kann darin nur verantwortungslose dummheit und ignoranz erkennen.
ernsthafte bergsteiger müssen sich gedemütigt vorkommen.

die kommentarlosigkeit des autors ist symptomatisch für den gedankenlosen konsum der natur und sogar des sports.
an einer stelle steht, der berg sei für die tibeter und nepalesen ein heiligtum. das weiß jeder depp.
aber was er außerdem ist, sozusagen seine metaphysische seinsebene, darüber
weiß krakauer natürlich nichts zu berichten.
auch über den bergsport an sich hat er offensichtlich nichts zu sagen.
für krakauer gilt die alte antwort auf die frage, warum man einen berg besteigt: "weil er da ist".
vielleicht sollte man ihm zugute halten, dass er seine erlebnisse quasi aus einer halluzinatorischen
bewusstseinsebene spiegelt - an mehreren stellen gibt er zu, dass seinem verstand in der höhenluft nicht
einwandfrei zu trauen ist.

in dem film deliverance (beim sterben ist jeder der erste) sagt jemand am schluss zum protagonisten sinngemäß:
"machen sie so etwas nie wieder!".

fazit: man kann es gut lesen und erfährt darin einige interessante dinge.
aber ein buch, in dem keine/kaum gedanken stehen, ist für mich eine relativ nutzlose angelegenheit.
eine reine beschreibung von tatsachen aus einer bewusstseinsbeschränkten perspektive rückt es in die nähe von fiktion.
das lesen um des lesens willen ist zu wenig.
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am 2. August 2014
Ich finde dieses Buch sehr gut zu lesen. Besonders der Anfang des Zustandekommens und der Anreise zum Basiscamp fand ich sehr toll. In welchen Unterkünften zwischenzeitlich Genächtigt werden musste, welche Personen sich teilweise an den Aufstieg machten und welche Menschenmassen anwesend waren, bzw. heute noch sind. Wirklich erschreckend. Jedoch gerät die Erzählung der Geschehnisse ab diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach zu oft zu einer Huldigung der eigenen Fähigkeiten Krakauers im Vergleich zu allen anderen. Nichtsdestotrotz ein lesenswertes Buch.
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am 8. März 2015
das Buch hat mich gefesselt, wegen der Geschichte. Ich hatte das Gefühl bei den Expeditionen dabei zu sein während ichs gelesen habe. Sehr detailiert erzählt, toller Einblick in die Welt des Wahnsinns am und auf dem Mount Everest. Leider nimmt die Geschichte kein schönes Ende, aber das weiß man auch schon vorher...
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am 12. Oktober 2005
Jon Krakauer versucht so umfangreich wie möglich die Ereignisse darzustellen. Aber trotz seiner Bemühungen finde ich sie doch sehr einseitig und man sollte sich unbedingt selbst ein Bild machen. Wahrscheinlich ist es eine typische Eigenschaft von Extremsportlern ein so fremdes Selbstbild zu haben. Seine Stellungnahmen am Schluß der Ausführungen bezüglich seines Verhältnisses zu Boukreev vermitteln mir den Eindruck, daß er doch enorme Selbstzweifel hat. Messmer selbst hat erläutert, wie stark der Sauerstoffmangel das Gedächtnis beeinflußt. Das solte auch hier nicht vergessen werden. Trotzdem denke ich sollte dieses Buch unbedingt gelesen werden, um die Umstände und Zustände einer Everest-Besteigung zumindestens ansatzweise zu erahnen.
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am 1. Mai 2009
Es ist eine typisch journalistische Abhandlung, wie eine Everestexpedition abläuft, die sehr ausführlich und blumig ist. Bis es zum Drama kommt, weil der Commerz über die Vernunft und die eigenen gesetzten Regeln geht.
Krakauer benutzt auch sehr viele persönliche Empfindungen, was ihm aber bei diesem Erlebnis nicht zu verdenken ist.Ob er in diesem Buch einen auf Moralapostel macht, obwohl er selbst dabei war, sollte jeder Leser für sich selbst entscheiden.
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am 26. September 2009
Für mich als Bergsteiger-Laien sehr informativ, interessant und mitreißend. Ich hatte mich schon immer gefragt, warum man in Not geratenen Bergleuten nicht mit Hubschraubern hilft oder warum Bergsteiger nach einem gescheiterten Versuch nicht einfach einen weiteren Versuch starten.
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am 19. Dezember 2014
Dieses Buch fetzt, leider erzählt es über ein Drama in dem es auch viele Tote gab aber
der Schreibstil ist so dermaßen fesselnd und spannend, da wird man einfach mitgerissen in das eisige Drama !
Kaufen und froh sein, zuhause im Sessel zu sitzen ! :)
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am 16. Juni 2003
Dies ist sicherlich ein sehr unterhaltsames Buch. Jon Krakauer schafft es, den Leser zu fesseln und ihm seine Geschichte eindrücklich zu erzählen. Jedoch sollte man Krakauers Schilderungen nicht beurteilen, bevor man nicht auch die Darstellung des von ihm beschuldigten Anatoli Boukreev in dessen Buch "Der Gipfel" gelesen hat. Die dort erzählte Geschichte entspricht meiner Meinung nach eher den Tatsachen und betrachtet den irrsinnigen Extremalpinismus aus einer sehr viel kritischeren Optik als es der Gipfeltourist Krakauer tut.
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