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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen21
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am 23. März 2002
Marcel Pagnol schafft es, in diesen, seinen Lebenserinnerungen, eine Zeit zu beschreiben, die längst vergangen ist.
Sein Art zu erzählen, hat für mich etwas magisches. Die Düfte der Provence steigen auf, Zikaden zirpen, der Staub ist zu schmecken und das Wasser des Rinnsales zu hören. Mir kommt es vor, als nehme ich Teil am Leben des jungen Marcel. All seine kindlichen Gefühle, fühle ich auch, sei es die Lebenslust, die Freude oder auch Trauer. Dieses Buch ist kein lautes mit grellem Licht geschriebenes sondern ein leises feines und trotzdem unendlich lebendiges Werk.
Es sein all denen empfohlen, die bereit sind, sich auf etwas Besonderes einzulassen und!die noch fühlen können!
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am 14. September 2001
In seinem Werk schildert Marcel Pagnol in einzigartig einfühlsamer Weise und mit viel Witz und treffendem Humor seine frühe Kindheit und Jugend in der geliebten Provence. Er vermag dem Leser seine über alles geschätzte Heimat lebhaft und in einer frischen, spritzigen Erzählweise vor Augen zu führen. Keinen Augenblick entsteht Langeweile, vielmehr fühlt sich, wer das Land kennt, sich in dieses hineinversetzt, erlebt die Menschen in ihren Handlungen, als sei er mitten unter ihnen; sieht die Landschaft vor dem geistigen Auge, als stände er mitten in karstigen Bergen rund um Aubagne. Die Provence um 1900 wird zu neuem Leben erweckt. Sehr sehenswert in diesem Zusammenhang auch die beiden Videos: "Der Ruhm meines Vaters" und "Das Schloß meiner Mutter" (beide Frankreich 1990, Regie Yves Robert, Atlas Film), eine selten gelungene Filmadaption der Pagnol'schen Jugenderinnerungen. Wirklich "eine Hymne an die Provence", nicht nur für eingefleischte Provenceliebhaber.
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am 31. Oktober 2006
Im meiner Meinung nach besten Buch, das es über die Provence zu lesen gibt, erzählt Marcel Pagnol aus der nostalgisch-verklärten, aber zugleich auch lebensklugen Sicht des gereiften Schriftstellers von seiner eigenen Jugend. Was dieses Buch so einzigartig macht ist das Nebeneinander von lebendig geschilderten Kindheitserlebnissen (der 'Duft von Lavendel', der dem Leser aus dem Buch entgegenströmt wurde ja schon ausgiebig zitiert) und nachdenklichen (dabei nicht düsteren) Betrachtungen, die das Altern mit sich bringt.

Pagnol schildert die Gefühle des jungen Marcel und die Landschaft der Gegend um Aubagne mit einem solchen Einfühlungsvermögen, dass man gar nicht glauben mag, wie alt er bei der Niederschrift schon war (60 Jahre). Gleichzeitig herzlich und klug erzählt er von kindlichem Sehnen und Nöten, wie etwa dem armen Paul, der ganz alleine 'Indianermarter' spielen muss, wenn Marcel mit den Großen auf die Jagd geht. Auch die nicht ganz so positiven Seiten der Kindheit, wie die Sorge um die Mutter und die 'gerechte' Strenge des Vaters werden zwar humorvoll, aber auch durchdacht geschildert - die ersten erwachsenen Gefühle wie Verantwortung und Familiensinn entwickeln sich im jungen Marcel durchaus nicht immer in Einklang mit seinen momentanen Wünschen.

Durch das ganze Buch hindurch herrscht ein Tonfall der Güte und des Verständnisses als Grundeinstellung gegenüber dem Leben und den Menschen, so dass man sich direkt wünscht, in dieser Zeit und in dieser Region dabei zu sein. Dabei erscheint diese vergangene Zeit zwar fast unwirklich schön und idyllisch, aber nicht kitschig, da die Schattenseiten wie Armut, Anstrengungen und teils strenge Moralvorstellungen nicht ausgespart werden.

Insgesamt kann ich dieses Buch nicht nur als Liebeserklärung an die Provence, sondern auch als einen gefühlvollen und weisen Einblick in die menschliche Seele empfehlen. Ein hilfreicher Hinweis könnte sein, dass in dem vorliegenden Band drei ursprünglich getrennt erschienene Erzählungen zusammengefasst wurden: 'Der Ruhm meines Vaters' und 'Das Schloss meiner Muter' laufen hier unter 'Marcel' und haben auch einen eigenen Abschluss; 'Marcel und Isabelle' spielt erst einige Jahre später. Der eigentliche Charme liegt in den ersten beiden Teilen, so dass mancher Leser vielleicht auf die einzelnen Erzählungen zurückgreifen kann.
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Marcel Pagnols Kindheitserinnerungen werden ja oft nachgesagt, dass sie den Gesang der Zikaden und den Geruch der vielen Kräuter für den Leser nachfühlbar machen. Nun, ich habe zwar nichts gehört oder gerochen, aber dennoch ist "Eine Kindheit in der Provence" nur zu empfehlen. Dies liegt vor allem an Pagnols heiter-melancholischen Sprachstil, der das Lebensgefühl seines knapp zehnjährigen Ich wunderschön zur Geltung bringt.

"Der Ruhm meines Vaters" und "Das Schloss meiner Mutter" beschreiben den ersten Sommerurlaub und die sich anschließenden vielen Wochenenden der Marseiller Familie in ihrem Ferienhaus inmitten der berauschenden Landschaft der Provence. Erzählt wird von dem ruhmbringenden Jagdabenteuer seines Vaters und seines Onkels, die vielen Abenteuer mit seinem Freund Lili sowie die mal heiter mal unheimlichen Begegnungen mit den diversen Einheimischen.

In "Marcel und Isabelle" gerät der nun Zwölfjährige unter den schädlichen Einfluss einer verzogenen Göre, die dem liebestollen Jüngling wochenlang zum Narren hält, bevor dieser sich wieder auf seine wahren Freunde beruft. Zum Schluss wird von Marcels ersten Monaten auf dem Gymnasium berichtet, die in einer glorreichen Schlacht gipfeln.

Fazit: Eine wahre Ode an die Kindheit und eine Landschaft. Wer da nicht ins Schwelgen gerät, dem ist auch nicht mehr zu helfen!
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am 3. Januar 2007
Marcel Pagniol schreibt über seine Kindheit und reißt den Leser von der ersten Seite an mit in die Handlung. Man spürt den Drang nach Sommer und Freiheit, hört die Zikaden, wird von der Sonne gewärmt und vom Regen durchnäßt. Man sieht die Landschaften vor sich, wie sie einmal waren (denn leider sind sie lange nicht mehr so) und wünscht sich, die Zeit zurückdrehen zu können und einen Sommer mit Marcel und Lili durch die Provance zu streifen. Das Ende des ersten Buches läßt einem den Schauer über den Rücken laufen. Wenn es ginge würde ich mehr als 5 Sterne für dieses Buch vergeben.

Den zweiten Teil hätte ich nicht mehr lesen müssen. Der Sommer des Lebens ist nun mal schon vorüber, die Landschaften und auch dei meißten Charaktere sind beschrieben und vieles wiederholt sich. Die Zeit im Gymnasium scheint gar nicht mehr in die Geschichte zu passen und man fragt sich verwundert nach dem Sinn des Buchtitels. Schade, wenn der Höhepunkt schon nach der Hälfte des Buches überschritten ist.
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Eine unbeschwerte Kindheit in der Provence. Geschildert von Marcel Pagnol (1895-1974), einem der größten französischen Romancier. Sein Buch "Eine Kindheit in der Provence" gehört zu den bedeutendsten und schönsten Erinnerungsbüchern der Weltliteratur.

Da ist von den Erlebnissen und Abenteuern des elfjährigen Marcel, der seine Ferien zwischen den Hügeln der Provence mit ihrem außergewöhnlichen Licht, dem Gesang der Zikaden und dem unvergleichlichen Duft von Lavendel, Thymian und Rosmarin verbringt, die Rede. Sein bester Freund, der Bauernjungen Lili, führt ihn zu geheimen Höhlen und verborgenen Quellen und lehrt ihn, wie man geflügelte Ameisen fängt...

Marcel liebt seine Eltern: die Mutter, so schön, als "wäre sie immer 19 Jahre alt", den Vater, klug und stark und seinen kleinen Bruder Paul. Mit ihnen genießt er die schulfreie Zeit und einen Sommer voller Überraschungen. Der schnurrige Onkel Jules erzählt schaurig-schöne Jagdgeschichten. Und mit der verwöhnten, kapriziösen kleinen Isabelle erlebt er so etwas wie die erste Liebe.

Marcel Pagnol hat mit diesen Erinnerungen nicht nur seiner Kindheit gedacht, sondern auch seiner wunderbaren Heimat ein literarisches Denkmal gesetzt. Und so ist diese zauberhafte und liebenswürdige Geschichte, wunderbar von hervorragenden Sprechern gelesen und Szenisch gestaltet, ein Hörerlebnis voller Poesie und Humor.
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am 11. Oktober 2010
Eine Kindheit in der Provence. 2 CDs Unter der ISBN 10: 3-7844-4029-0 sowie ab 1.1.2007 der ISBN 13: 9-783-7844-4029-3 wird nicht das erwartete Hörbuch sondern eine Hörspielfassung verkauft. Aufnahme des Südwestfunks, Baden Baden, SWR 1979. Das ist zwar ganz nett aber eben nicht die erwartete Lesung von Auszügen aus dem Buch. Das sollte Sie vorher wissen um nicht enttäuscht zu werden. Ein Punkt Abzug.
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Dies ist mein nicht zu übertreffender Lieblingsroman. Ich komme kaum dazu, andere Bücher zu lesen, weil ich immer wenn ich Zeit hab nochmal dieses lesen will. Denn es ist zu wundervoll, um es nur 2-3 Mal im Leben zu lesen. Die Idylle, die sich beim Eintauchen in Marcels Kindheit einstellt, macht süchtig. Ich würde gern für einen Tag (oder länger) aus meiner Haut heraus und mit dem Jungen tauschen, der zur Jahrhundertwende in den Ferien in den Hügeln der Provence sein Glück gefunden hat.
Das erste Buch "Marcel" ist obendrein so voller Humor, dass es auch noch als Komödie durchgehen könnte. Im zweiten ("Marcel und Isabelle") schwächt der Autor leider hinten ab und die Nachfolge-Autobiographien "Die Zeit der Liebe" und "Die Zeit der Freundschaft", in denen die Erinnerungen als Teenager und Erwachsener festgehalten werden, lassen noch mehr nach.
Aber jedesmal, nachdem ich die zwei Verfilmungen von Yves Robert gesehen hab (einmal pro Sommer), bin ich froh, mehr Details zu kennen, die in "Eine Kindheit in der Provence" so reichhaltig vorkommen.

Ich bin zur falschen Zeit geboren. Ich wäre besser Ende des 19. Jahrhunderts als ein Kind der Familie Pagnol zur Welt gekommen.
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am 22. Februar 2009
Das Buch enthält beide Teile der Kindheitserinnerungen des Autor, sowohl Marcel als auch Marcel und Isabelle. Pagnol besitzt großes literarisches Talent und Liebe des Autors zu seiner Heimat Provence aber auch zu seiner Familie ist aus jedem Satz erfahrbar.
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am 20. Februar 2015
die Bücher beschreiben ja seine Kindheit (wie schon dieser Titel sagt!), und diese fand in einer Zeit statt, die man mit der heutigen überhaupt nicht meh vergleichen kann. Die "Grausamkeiten" sind natürlich nicht schön, ich möchte aber wetten, dass es ähnliches auch jetzt noch gibt - jeder sollte da mal in seiner eigenen Kindheitserinnerung nachforschen. Die liebevollen Schilderungen des Lebens in den Ferien sind dagegen absolut lesenswert und machen den größten Teil der Bücher aus. Kleiner Tipp: Alles mal auf französisch lesen, allein die geschliffene Sprache Pagnols ist ein Highlight!
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