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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2002
mit einer Behutsamkeit aufgegriffen, dass es fast Zerbrechlichkeit gleicht. Mit einer dem Leben nahe stehenden Realität, die angreift. „Bilder von ihr" zeigt die jahrelange Flucht einer jungen Frau vor einer Beziehung, ein Suchen, Loslassen und Weiterziehen, ihre Angst Bindungen einzugehen. Es zeigt die Erinnerung an die tote Geliebte, die nur durch Verweigerung des fröhlichen Lebens sichtbar wird, aber dass es dennoch „weitergeht". Die Verarbeitung der Lebensgeschichte von Thea im Deutschland der späten 80er Jahre. Der Blick auf Ost- und Westrealität, aber vor allem auf die Lebensumstände der schwul-lesbischen Community in Berlin, denn es ist eine Generation, die früh stirbt, wie Thea feststellt. Durch Unfälle, durch Aids, und trotzdem muss dem Leben standgehalten werden. Eine mitunter verstörende Geschichte, ein bekennendes Anderssein, das realistisch gelebt und vor Augen geführt wird. Thea, die Protagonistin des Romans, die sich mit Hilfe von Gelegenheitsjobs durchschlägt. Suzannah, Reisefotografin, die Frau, die nichts von ihr fordert, die ihr Raum und Zeit lässt und schließlich zu ihrem Lebensmenschen wird, die Thea aber dennoch durch einen Verkehrsunfall verliert. So wie sie ihren Vater als Kind durch einen Gehirntumor, und ihre Mutter als Jugendliche verloren hat. Thea geht nach Paris, in Suzannahs Heimatstadt, um ihr Leben neu zu ordnen, dort entsteht ein Buch, dieses Buch, „Bilder von ihr".
Es ist keine leicht verdauliche Geschichte, die Karen-Susan Fessel schildert, aber sie verfällt dabei nicht dem Kitsch oder der Pathetik, sondern bringt uns eine Geschichte durch eine harte, klare und überaus strukturierte Sprache näher! Sie setzt nicht auf Gefühlspathos, sondern auf einen Leser, der sich einlassen muss. In aufwühlenden Bildern werden Gefühle ihrer Figuren ans Tageslicht gefördert, Verlustängste, Freuden, Wünsche und Hoffnungen sondiert. Wer leichte, unterhaltende Sonntagskost verlangt, der sollte besser zu einer anderen Lektüre greifen, wer hingegen auf literarisch hochwertigem Niveau einen subversiven Blick auf die Berliner Szene der Achtzigerjahre gezeigt haben möchte, dem oder der rate ich dringlichst zu diesem Buch! Lebensrealität, die den unverhüllten Blick auf den Tod zeigt, die nicht, wie die heutige so genannte Spaßgesellschaft dieses Thema schlichtweg negiert. Es ist ein Buch, das leise, aber mit einer großen Kraft aufrüttelt, das für so manche, die den Schmerz durch Verlust kennen, große Bedeutung haben wird, weil Wahrheit klar und blank, unverblümt, geschildert wird. Und die Autorin ist nur dafür zu loben mit welcher Genauigkeit, Distanz und vor allem strukturierten Klarheit sie den Stoff dieses Buches näherbringt. Leben wird erzählt, die Geschichte einer einzigartigen Liebe, manchmal schrill oder schroff, dann wiederum zurücknehmend leise, aber niemals rosafarben angemalt. Leben, hart oder beschwingt, einsam oder unter vielen Menschen, vorbeirauschend und flüchtend oder intensiv gelebt, verweigernd und erinnernd, aber immer mit dem Mut weiterzumachen. Eine eigene Form der Intensität und Spannung geschildert in der Beziehung zwischen zwei Frauen. Ein kompromissloses und mutiges Buch. Leben und Tod - „Bilder von ihr".
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am 12. August 2001
... denn dieses Buch berührt auf eine unbeschreibliche Art und Weise. Was ist es, was so bewegt? Der elegante, ehrliche Stil der Autorin? Die Geschichte einer wahren Liebe? Das Leben Theas an sich? Ich kann es nicht erklären, weiß nur, dass mich noch nie in meinem Leben ein Buch so mitgenommen hat, wie dieses. Obwohl von Anfang an klar ist, dass Suzannah stirbt, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Stil der Autorin, ihre elegante Wortwahl und ihr Talent, Dinge genau, jedoch ohne zu langweilen zu beschreiben, all das ist beeindruckend, wie die Geschichte an sich. Man ist fasziniert von Thea's Leben, noch mehr von ihrer tiefen Liebe zu Suzannah, die so tragisch endet, dass man nicht anders kann, als den Tränen freien Lauf zu lassen. Die "Bilder von ihr", die Thea sucht, sucht auch der Leser. Er lebt in der Geschichte und obwohl ich das Buch vor Tagen zu Ende gelesen habe, hält es mich auf eine seltsame und unbeschreibliche Art und Weise noch immer fest, so dass es mir unmöglich erscheint, in nächster Zeit mit einem neuen Buch zu beginnen.
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am 25. Januar 2000
Gefühlvoll, aber ohne sentimental und kitschig zu werden, beschreibt die Autorin den gemeinsamen Lebensweg (bis zum bitteren Ende) zweier Frauen. Ein Lebenweg, der von Freud, Leid, Angst, Liebe, Vertrauen und Nähe geprägt wird. Die Hauptfiguren, Thea und Suzannah, werden derart real und ohne Spur eines Klischees beschrieben, dass ich schon von dem ersten Satz an gefesselt war und das Buch erst aus der Hand legte, als ich beim letzten Satz angekommen war und so manche Träne vergoß. Dass zum Leben auch der Tod gehört, zeigt die Autorin, indem von Anfang an bekannt ist, dass Suzannah im Laufe der Geschichte sterben wird. Durch den Tod wird der Roman nicht nur bereichert, sondern auch geradezu lebendig! Ein wirklich nachdenklicher, lebendiger und kraftvoller Roman.
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am 21. Oktober 2002
Da kann ich meinen Vorgängerinnnen nur zustimmen. Das Buch ist wunderschön. Der Stil der Autorin ist klasse, man/frau kann sich schnell in die Person hinein versetzten. Die Handlung nimmt einen so sehr mit....
Auch ich muss zugeben, dass ich am Ende so manches Taschentuch opfern musste... es ist so traurig, obwohl man ja eigentlich schon von Anfang an weiß, was mit Suzannah geschah.
Dieses Buch hat mich selbst zum Nachdenken bewegt - dank diesem Roman habe ich mich einmal ernsthaft mit meiner eigenen Trauer auseinander gesetzt und..... es war irgendwo sehr erlösend....
Es muss nicht jeder so denken, aber die Leute, die schon einmal richtig traurig waren bzw. es immer noch sind und es sich aber nur nicht eingestehen wollen, wissen hoffentlich wovon ich spreche. Irgendwann im Leben kommt der Zeitpunkt einfach, wo man sich seiner Vergangenheit stellen muss...
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am 5. Dezember 2002
K-S Fessel - Bilder von ihr
Eine Geschichte über Große Liebe, unsäglicher Distanz und Nähe, großen Ängsten davor, Sehnsüchten und dem wundervoll beschriebenen und anwachsenden Vertrauen Theas', vollbracht durch eine andere Frau, der Fotographin Suzannah. Sie schafft es einzigartig, daß Thea nach einer rastlosen zerrissenen Jugend und der ständigen Flucht vor festen Bindungen, ihre Angst davor verlieren und somit auch die Liebe eines Menschen aushalten kann.
Suzannah's plötzlicher Tod hinterläßt Thea in tiefer Trauer, in Erinnerungen und Bilder, die sie in ihrer unnachahmlichen Art beschreibt, als personifizierter Schmerz. Aber nicht nur die Liebe zu Suzannah bleibt letztendlich übrig, Thea lernt dadurch sich selbst anzunehmen und fängt an ihr Leben neu zu ordnen.
Karen-Susan Fessel überschreitet die Grenze des überaus gefühlvollen Schilderns einer Liebe zwischen Frauen, einer Großen Liebe des Lebens, denn die Leserschaft wird mitgerissen auf eine Reise zwischen Leben und Tod, wird der eigenen Vergangenheit gegenübergestellt, in kalte Niederungen gestoßen und von heißer Liebe umarmt wieder in das sehnsuchtsvolle Leben zurückgeholt. Wer dieses Buch anfängt zu lesen, wird erst am Ende wieder ausatmen können. "Bilder von ihr" - es ist nicht schön, es ist zauberhaft!
(Rez. v. soulmate)
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TOP 1000 REZENSENTam 10. August 2006
So geht es mir zumindest bis heute, nachdem ich das Buch vor etlichen Jahren zum erstenmal gelesen hatte. Es ist nicht beim erstenmal geblieben und es steht in der gebundenen Ausgabe immer noch, mittlerweile allerdings ziemlich zerlesen, auf meinem Bücherregal. Und ich weiß, dass ich es irgendwann wieder zur Hand nehmen und es mir auf dem Sofa gemütlich machen werde.

Karen-Susan Fessel ist es gelungen eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte um zwei starke Charaktere zu schreiben. Nicht nur der Altersunterschied macht die Beziehung nicht ganz einfach und manchmal hat man als Leserin das Gefühl mal dazwischen gehen zu wollen. Auch das Ende des Buches ist herausfordernd und passt nicht in die "heile" Welt der lesbischen Liebesromane.

Das, was mich am meisten an der Geschichte fasziniert, ist aber vor allem immer wieder die Geduld und die Vorsicht, mit der Suzannah sich Thea nähert und/oder ihr auch immer wieder den Abstand zugesteht, den diese benötigt.

Für mich ist und bleibt das Buch eines der besten seiner Kategorie im deutschsprachigen Raum, auch, wenn es einen selber immer wieder aufwühlt.
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am 12. März 2003
Mich hat dieses Buch wirklich beeindruckt. Es beschreibt die Entstehung einer großen Liebe zwischen zwei Frauen, Thea und Suzannah. Besonders berührt hat mich der Verlauf der Geschichte - dass sich diese zwei Frauen trotz oder gerade aufgrund ihrer großen Zuneigung füreinander soviel Freiraum können. Es war wohltuend zu lesen - und durchaus nachvollziehbar - wie sich Thea immer mehr auf die Beziehung mit Suzannah einlassen konnte. Und das obwohl sie ihre Eltern früh verloren hat und Angst vor weiteren Verlusten und daher vor Nähe ihr bisheriges Leben gekennzeichnet haben. Der Anfang und das Ende des Buches werden durch den Tod von Suzannah überschattet, dazwischen läßt die Protagonistin das Leben mit ihrer langjährigen Freundin innerlich noch einmal vorbeiziehen. Mich hat nicht nur der Inhalt stark berührt, sondern auch die Art wie es geschrieben ist. Als ich einmal im Lesen drinnen war, wollte ich nicht mehr aufhören.
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am 26. Februar 2006
Dass das Buch eigetnlich über eine Beziehung zwischen 2 Frauen erzählt, ist schon fast nebensächlich. Wunderbare Geschichte über das Erwachsenwerden einer "rebellischen" Jugendlichen (die bereits als Kind Erfahrungen mit dem Tod machte), über ihre Verliebtheit, Beziehungskrisen, Persönlichkeitskrisen und den Verlust ihrer Freunde, Familienmitglieder und Partnerin.
Egal ob man an homosex. Geschichten interessiert ist oder nicht: Das Buch ist zu empfehlen!!!
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am 13. März 2005
Ich habe mir dieses Buch einfach geholt, weil mich der Text auf der Rückseite so neugierig gemacht hat.
Es ist eines der gefühlvollsten geschriebenen Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe alles so gut mitfühlen können und habe oft weinen müssen, als ich es laß. Ich würde es jedem empfehlen, der nach einem gefühlvollen, aber nicht schnulzigen Buch fragt.
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am 19. Juli 2004
Ich kam sehr schwer rein in dieses Buch, weil es schon so traurig anfängt und diese Melancholie zieht sich auch fast durch das ganze Buch. Dies ist wirklich kein Buch für den Sommerurlaub. Manchmal wird alles zu präzise beschrieben, jedes Blatt und jeder Windhauch. Trotzdem möchte man weiterlesen, mehr erfahren von dieser sehr einfühlsam beschriebenen Beziehung, nicht nur zwischen Thea (der Ich-Erzählerin) und Susannah, sondern auch von den Beziehungen zu ihren Freunden/Freundinnen. Nur die Sache mit Wenzel finde ich schon sehr merkwürdig, zu weit hergeholt für meinen Geschmack, besonders das, was fast am Ende passiert (möchte nicht zu viel verraten). Ich werde es sicherlich nochmal lesen, um noch mehr zu verstehen, zu verstehen, warum Thea das alles passieren musste...
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