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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Philosophie zur Quantenphysik,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Ein Philosoph hat einmal einem Kollegen gegenüber geklagt, daß es jetzt keinen guten Nachwuchs mehr bei den Philosophen gäbe. Der Angespochene antwortet, den gäbe es sehr wohl, nur hießen sie jetzt Planck, Einstein und Heisenberg. Dieses Buch ist ein sehr schöner Beleg hierzu. Heisenberg berichtet in einiger Ausführlichkeit über seine Jugend- und Schülerzeit. Wie er z.B. am Ende des ersten Weltkrieges als Miliz-Helfer auf einem Dach eine Bürgerhauses den Timaios in der altgriechischen Originalfassung gelesen hätte, und wie er Platons Spätwerk zur Naturphilosophie und Mathematik mit seinen Kollegen am Gymnasium diskutierte. Man stelle sich das in der heutigen Bildungswelt vor! Diese schon frühzeitige Schulung im philosophischen Denken hat dann sein späteres Leben - als Wissenschaftler und Forscher - geprägt. Der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht sind die vor Heisenberg wiedergegebenen Gspräche mit allen damals bekannten Größen der PHysik - Einstein, Planck, Bohr, Weizäcker, Schrödinger - zum Thema Erkenntnistheorie und Quantenphysik. Das Thema Timaios hat ihn also nicht mehr verlassen und man erkennt daran den Nutzen breiter schulischer Bildung.Sehr schön ist die Episode wo die Philosophin Hamann versucht, Heisenberg und Weizäcker von den Irrwegen der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie abzubringen, deshalb extra nach Göttingen anreist, jedoch unverrichteter Dinge und mit zerrüttetem Weltbild wieder abreist. Wenig erfährt man zum Uranverein und den Aktivitäten zum Bau des ersten Kernreaktors auf der Basis von Natururan und schwerem Wasser als Moderator während des zweiten Welkrieges. Das Kriegsende hat diesen Versuchen ein Ende gesetzt. Insgesamt hat das Buch also nur am Rande mit Physik zu tun. Sehr viel jedoch mit Philosophie. Und deshalb ist es so lesenswert. Dr. Friedrich Wörndle Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sternstunden der Physik,
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Werner Heisenberg ist einer der bekanntesten Physiker des 20. Jahrhunderts, er hat die Grundlagen der Quantenmechanik gelegt und erhielt dafür den Nobelpreis.In diesem Buch schildert Heisenberg, wie es dazu kam. Die Geschichte beginnt in der Frühzeit der Weimarer Republik, als der Schüler Heisenberg versucht, sich die Welt der Atome vorzustellen. Es fallen Begriffe wie "sinnvolle Bilder", "Verständlichkeit" und "Wahrnehmung", aber auch "Gott" und "Seele". Und schon sind wir mitten drin in einer philosophischen Diskussion, die das gesamte Buch prägt. Abstrakte Physik, unter der sich der Laie nichts vorstellen kann, kommt nur zum geringen Teil vor, stattdessen werden physikalische Fragestellungen anschaulich im Text erklärt. Heisenberg spricht alle wichtigen Themen an: Probleme der Sprache, ethische Verantwortung, Bedeutung der Religion usw. Das Buch liest sich sehr gut, ist stellenweise wie ein Roman geschrieben. Auch viele Begegnungen mit den großen Denkern der Zeit werden geschildert, das Ganze spielt vor dem Hintergrund der dramatischen Zeitumstände. Das Buch endet im Jahr 1965, ist somit nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Trotzdem ist es sehr zu empfehlen, weil es deutlich macht, wie die moderne Physik dorthin gekommen ist, wo sie heute steht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wissenschaft und Geschichte im politischen Umfeld,
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
In diesem Buch wird sehr eindringlich und teilweise sehr bewegend über die Rolle der Atomphysik berichtet. Hoch interessant sind die Pasagen über das historische 'Missverständnis' zwischen Bohr und Heisenberg bzgl. der destruktiven Nutzung der Automenergie. Ebenso die Gründe die Heisenberg dazu bewegten in Deutschland zu bleiben und nicht nach Amerika auszuwandern, sowie sich 'für die Zeit danach' vorzubereiten. Mehr als ernüchternd sind die Ansichten, zu den Meinungen, geistigen Anschauungen und Engstirnigkeiten seiner Kollegen und Mitmenschen was das damalige (physikalisch/politische) Weltbild und die daraus ableitbaren Folgen angeht. Leider ist der diesbezügliche Fortschritt - genauso wie zu Heisenbergs-Zeiten - nur in kleinsten, ja fast quantenphysikalischen kleinen Schritten, erkennbar. Dieses Buch ist dringlichst zu empfehlen, sollte aber nur in einem emotional ruhigen Phase gelesen werden. Dieses Buch ist in einer Reihe zu nennen mit 'Ordnung der Wirklichkeit'. Ein Buch dass, das eigene Weltbild verändern kann! Viel Spass damit! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Historie der Quantenmechanik,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Was dieses Buch auszeichnet ist nicht in erster Linie die fachliche Komponente, also die Auseinandersetzung mit der Materie "Quantenmechanik". Zwar geht Heisenberg im Rahmen der Autobiografie oft auf seine Arbeiten ein, beschreibt aber eher den Weg zu seinen Erkenntnissen, als die Erkenntnisse selbst.So bemüht er sich, wichtige Gespräche im Umkreis der Atomphysik - wie der Name des Buches schon sagt - wiederzugeben und wirft Licht in die Beziehungen zwischen ihm selbst und anderen Physikern, wie zum Beispiel seinen engen Freund Wolfgang Pauli, die ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung der Quantenphysik beteiligt waren. Auch beleuchtet er die geschichtlichen Zusammenhänge, und wie diese sich auf seine Wissenschaft auswirkten. So erklärt er beispielsweise, warum er in der Zeit des dritten Reiches in Deutschland blieb, obwohl er mit der Politik Hitlers alles Andere als einverstanden war, und wie der zweite Weltkrieg Einfluss auf die Entwicklung der Technologie der Kernspaltung und somit der Atombombe und Atomkraftwerke hatte. Nicht nur für physikalisch Interessierte ist dieses Buch zu empfehlen, sondern vielmehr für Menschen, die sich für die Wissenschaft ganz allgemein interessieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das ist kein Lehrbuch, aber man kann viel daraus lernen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Wer erwartet, in diesem Buch eine allgemein verständliche Einführung in die Quantenmechanik zu finden, wird enttäuscht werden. In den hier geschilderten Gesprächen Heisenbergs mit berühmten Physikern, wie Bohr, Pauli, Einstein, Planck und anderen, schildert Heisenberg, wie sich sein Verständnis von moderner Physik, anderen Naturwissenschaften, aber auch von philosophischen Fragen, entwickelte. Seine eigenen großen Entdeckungen erscheinen nur am Rande, das Thema ist vielmehr der Prozeß der Erkenntnis und die Verantwortung in der Wissenschaft. Wer an solchen philosophischen Fragen interessiert ist, findet überzeugende Ansichten eines großen Wissenschaftlers, die nach wie vor aktuell sind und sich auch auf moderne Probleme wie die Gentechnik fast wörtlich anwenden lassen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einblicke ins Leben eines grossen Denkers,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
In diesem Buch schreibt Heisenberg, zum Teil autobiographisch, ueber bewegende Augenblicke seines Lebens. Besonders beeindruckend schildert der Autor Gespraeche und Diskussionen (die oft sehr philosophisch sind) mit Persoenlichkeiten wie Pauli, Bohr oder Einstein. Heisenberg schafft es, seinen ganzen Enthusiasmus fuer die Wissenschaft (der riesig gewesen sein muss) zu vermitteln.Es ist wohl schon etwa 10 Jahre her, dass ich "Der Teil und das Ganze" gelesen habe und ich kann mich noch heute an viele faszinieren Passagen erinnern. Das Buch hat mein Weltbild mitgepraegt. Ich habe viele populaerwissenschaftliche Buecher ueber Atomphysik, Quantentheorie, ... gelesen. Das hier ist eins der besten! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Quantentheorie und Philosophie,
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Das Buch bietet einen hoch interessanten Einblick in den philosophischen Diskurs, der im Hintergrund der Umbrüche, die sich in der Physik mit Relativitätstheorie und Quantenmechanik zu Beginn des 20. Jahrhunderts ergaben, stattfand.Im Bereich der Elementarteilchen versagen die Kategorien unseres Alltagsverständnisses. Heisenberg: "Alle die Wörter oder Begriffe, mit denen wir die gewöhnlichen physikalischen Objekte beschreiben, wie etwa Lage, Geschwindigkeit, Farbe, Größe usw., werden unbestimmt und problematisch, wenn wir versuchen, sie auf die kleinsten Teile anzuwenden [...] Es ist aber wichtig festzustellen, dass während das Verhalten der kleinsten Teile in der gewöhnlichen Sprache nicht unzweideutig beschrieben werden kann, die mathematische Sprache doch dafür ausreicht, Sachverhalte eindeutig festzulegen." Gesetzmäßigkeiten haben hier zudem nur statistische Bedeutung. Man kann das Verhalten einzelner Elementarteilchen nicht prognostizieren, dies ist nur für das gemeinsame Verhalten vieler Teilchen möglich. Elementarteilchen treten in den beiden Erscheinungsformen Teilchen und Welle auf. Diese beiden Eigenschaften sind zwei Varianten desselben mathematischen Formalismus. Das Verhalten der Teilchen ist bei der Messung einer der Eigenschaften erfassbar, nicht aber zwischen einzelnen Messungen. Die Quantenmechanik warf wie schon die Relativitätstheorie eine Reihe erkenntnistheoretischer bzw. allgemein weltanschaulicher Fragen auf, und es ist interessant zu betrachten, aus welchem philosophischen Hintergrund heraus bzw. mit welchen philosophischen Konsequenzen die beteiligten Forscher an der Problematik arbeiteten. Bemerkenswert ist, dass nicht einer im Verbund der großen beteiligten Physiker Materialist oder auch nur im landläufigen Sinne Naturalist war. Heisenberg, Einstein, Planck und Bohr teilten die Vorstellung einer metaphysischen Seinsordnung, deren Erkenntnis sich der Mensch nach und nach mittels immer weiter differenzierter mathematischer Modelle annähern kann. Planck und Einstein hatten letztlich eine eher konservative, statische Auffassung dieser Ordnung. Sie lehnten die Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik, den Indeterminismus, den diese implizierte, ab. Für Einstein war es der Gott Spinozas, der nicht würfeln konnte. Planck war aus seinem christlichen Weltbild heraus tief durchdrungen von der Überzeugung der Harmonie des Weltalls, einer ewigen, - wenn man so will - im menschlichen Sinne vernünftigen Weltordnung: "als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich [...] Geist ist der Urgrund aller Materie [...] der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! [...] Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie." Heisenberg und Bohr hatten keine Schwierigkeiten, eine den Indeterminismus der Quantenwelt - wie überhaupt Antinomien, wie den Welle-Teilchen-Dualismus - hintergreifende Ordnungsstruktur zu denken. Heisenberg war sehr maßgeblich an der Ausarbeitung der Quantentheorie beteiligt und lieferte stark beachtete Beiträge zu ihrer philosophischen Interpretation. Seine Theorie der Unschärferelation, die u. a. besagt, dass sich grundsätzlich niemals Impuls und Aufenthaltsort eines Elementarteilchens gleichzeitig messen lassen, ist seine wahrscheinlich bekannteste Entdeckung. Ein philosophische Einordnung nimmt er u.a. wie folgt vor: "die kleinsten Einheiten der Materie sind tatsächlich nicht physikalische Objekte im gewöhnlichen Sinn des Wortes; sie sind Formen Strukturen oder - im Sinne Platos - Ideen, über die man unzweideutig nur in der Sprache der Mathematik sprechen kann." Dies begründet er u. a. damit., dass der Versuch, Elementarteilchen im Teilchenbeschleuniger zu spalten, paradoxer Weise zu einer Neuentstehung gleichartiger Teilchen führt: "Daher beschreibt man diese Stoßprozesse am besten, nicht indem man behauptet, daß die stoßenden Teilchen zerschlagen worden seien, sondern indem man von der Entstehung neuer Teilchen aus der Stoßenergie im Einklang mit den Gesetzen der Relativitätstheorie spricht. Man kann sagen, daß alle Teilchen aus derselben Grundsubstanz gemacht seien, die man Energie oder Materie nennen kann; oder man kann formulieren: Die Grundsubstanz Energie" wird zur Materie", indem sie sich in die Form eines Elementarteilchens begibt. In dieser Weise haben uns die neuen Experimente gelehrt, daß man die beiden scheinbar widersprechenden Behauptungen: Die Materie ist unendlich teilbar" und Es gibt kleinste Einheiten der Materie" vereinbaren kann, ohne in logische Schwierigkeiten zu geraten." Bohr half sich mit der von ihm entworfenen Korrespondenztheorie. Erkenntnis ist wahr immer nur entsprechend dem Gesichtsradius des Betrachtenden: ohne Teleskopfernrohr und Astronomie, See- oder Raumfahrt, mag die Erde als Scheibe erscheinen, was auch eine für den Aktionsradius des gewöhnlichen Lebens sinnvolle Sicht ist. Erst mit erweiterten Möglichkeiten der Wahrnehmung, wird deutlich, dass die Erde rund ist. Ähnliches gilt für das Verhältnis von Newtons Mechanik und Relativitäts- oder Quantentheorie. Zudem, das sah Bohr, gab es offenbar in vielen Bereichen der Wirklichkeit das Prinzip der Komplementarität, d. h. eine Zusammengehörigkeit scheinbar widersprüchlicher, sich aber ergänzender Eigenschaften eines einzigen Objekts, die dieses nur in der Zusammenschau richtig beschreiben. Die philosophisch-dialogisch stark beteiligten Forscherkollegen Wolfgang Pauli und Ernst Mach teilten den realistischen Erkenntnisoptimismus" der "Big Four" nicht. Mach lehnte zudem jede Metaphysik entschieden ab. Real war jedoch für ihn überhaupt nur das sinnlich gegebene, der Bewusstseinsinhalt. Die Frage einer unabhängig vom Ich existierenden Außenwelt war für ihn nicht mit Sicherheit zu beantworten. Gleicher Ansicht war der Mach philosophisch und persönlich nahe stehende Wolfgang Pauli, der auch nicht zögerte, gegenteilige Auffassungen bei seinen Kollegen scharf zu kritisieren. Recht esoterisch mutet der Versuch Paulis an, gemeinsam mit dem Tiefenpsychologen C. G. Jung so genannte Synchronizitäten nachzuweisen; Wechselwirkungen zwischen psychischer und physischer Welt, bei denen Geschehnisse offenbar aufeinander bezogen sind, ohne dass ein Kausalzusammenhang feststellbar wäre; etwa das Eintreffen geträumter Ereignisse. Pauli hatte scheinbar allen Grund, diesen Dingen nachzugehen. Legendär war seine Wirkung auf komplizierte Versuchsapparaturen, die merkwürdigerweise in seiner Gegenwart oft "den Geist aufgaben". Der Experimentalphysiker Otto Stern erteilte ihm deshalb sogar Labor-Verbot. Physikerkollegen bezeichneten den "Pauli-Effekt" in Anspielung auf Paulis Ausschließungsprinzip" scherzhaft als das "zweite Paulische Ausschließungsprinzip", das sie etwa wie folgt formulierten: "Es ist unmöglich, dass sich Wolfgang Pauli und ein funktionierendes Gerät im gleichen Raum befinden." Pauli und Jung dachten offenbar an eine Art Weltenergie im Sinne fernöstlicher Religionen aus der sich Physisches wie Geistiges und Psychisches gleichermaßen konstituiert, womit auch das von Jung postulierte "kollektive Unbewusste" erklärbarer werden sollte. Der ebenso stark involvierte Pascual Jordan versuchte eine Übertragung der Ergebnisse der Quantenphysik auf den Bereich der Biologie und galt somit als ein Pionier der neuen interdisziplinären Biophysik. Auch Jordan publizierte seit den dreißiger Jahren eine größere Anzahl von Aufsätzen, in denen er die philosophischen Konsequenzen aus der Quantenmechanik zu ziehen versuchte (z.B. Verdrängung und Komplementarität", Atom und Weltall"). Ansonsten verhielt er sich jedoch vergleichsweise philosophisch unauffällig. Gleiches gilt für den zeitweise eng mit Jordan und Heisenberg zusammenarbeitenden Max Born. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Für Physiker ein Muss!,
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Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Genial, kurzweilig, informativ erklärt eines der großen Jahrhundertgenies den Weg zur Erkenntnis dessen, was die Welt zusammenhält. Man muss aber nicht Physik studiert haben, um die Inhalte zu verstehen. Für jeden naturwissenschaftlich Interessierten ist das Buch eine interessante Lektüre zu tiefen Erkenntnissen.Mich würde brennend die Frage interessieren: Was würde Heisenberg zum Atomausstieg Deutschlands sagen? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Weltklasse,
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Dieses Buch ist schlicht und ergreifend der Hammer! Vielseitig, tiefgründig und originell schildert Heisenberg sein Leben, die Atomphysik, Politik, Philosophie und andere Gebiete. Wohl einer der größten Denker unseres Landes - wo war er auf der tollen Top 100 Liste???
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch fürs Leben!,
Von Felix Notna (Bonn am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich schon kurz nach seiner Erstausgabe in den 70er Jahren in der originalen Hardcoverausgabe gehabt. Ich habe es wie einen Krimi verschlungen, denn es ist abenteuerlich gut zu lesen. Heisenberg verschont uns "Normalsterbliche" nämlich mit fast allem "Formelkram", der die moderne Physik für fast alle so unnahbar macht. Er schreibt sehr persönlich über die bedeutendsten Physiker des letzten Jahrhunderts - Bohr, Pauli, Lise Meitner, Einstein, Hahn, v. Weizsäcker - so plastisch, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.Ich habe es dann sicher noch dreimal gelesen, nur aus Vergnügen.. Jedem zu empfehlen, denen mit Interesse an der Physik und den Grundlagen unserer Existenz, und auch denen, die vor einem solchen Titel erstmal zurückschrecken, nur Mut, dieses Buch ist von einem Genie geschrieben, übrigens scheint er auch noch ein passabler Pianist gewesen zu sein.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Der Teil und das Ganze: Gespräche im Umkreis der Atomphysik von Werner Heisenberg (Taschenbuch - 1. November 2001)
EUR 9,99
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