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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Geschichte, literarische Schwächen
Die historischen Ereignisse des Untergangs der Franklin Expedition werden sorgfältig und ohne Sensationalismus dargelegt. Dabei ist die Erzählung geschickt und spannend aufgebaut. Leider trüben sprachliche Mängel das Lesevergnügen nicht unerheblich - vielleicht stammen diese aus der Übersetzung. Außerdem werde ich den Eindruck nicht...
Veröffentlicht am 8. Mai 2002 von kblanke

versus
55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ironie des Schicksals
"Der eisige Schlaf" war für mich ein sehr zwiespältiges Lesevergnügen. Die historischen Nachforschungen sind offensichtlich sehr intensiv durchgeführt worden und vermitteln dem Leser einen guten Eindruck des damaligen Umfeldes. Persönlich finde ich die Motivationslage sowohl von Expeditionsteilnehmern (als auch der Zuhause Gebliebenen) sowie der...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2002 von Roman Dietz


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Geschichte, literarische Schwächen, 8. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Die historischen Ereignisse des Untergangs der Franklin Expedition werden sorgfältig und ohne Sensationalismus dargelegt. Dabei ist die Erzählung geschickt und spannend aufgebaut. Leider trüben sprachliche Mängel das Lesevergnügen nicht unerheblich - vielleicht stammen diese aus der Übersetzung. Außerdem werde ich den Eindruck nicht los, dass die Autoren die Erzählung künstlich gedehnt haben, um auf die gewünschte Seitenzahl zu kommen. Knapper wäre literarisch besser gewesen. Dennoch: Wer über diese Schwächen hinwegsehen kann hält mit diesem Buch ein packendes Stück forensischer Expeditionsgeschichte in der Hand. Lesenswert!
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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ironie des Schicksals, 29. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
"Der eisige Schlaf" war für mich ein sehr zwiespältiges Lesevergnügen. Die historischen Nachforschungen sind offensichtlich sehr intensiv durchgeführt worden und vermitteln dem Leser einen guten Eindruck des damaligen Umfeldes. Persönlich finde ich die Motivationslage sowohl von Expeditionsteilnehmern (als auch der Zuhause Gebliebenen) sowie der Rettungstrupps, die oft kein geringeres Risiko eingingen, immer sehr spannend. In der heutigen Wohlstandsgesellschaft kann man sich schwer vorstellen, welches Risiko in der damaligen Zeit für "Ruhm, Ehre und Vaterland" eingegangen wurde.
Auch der wissenschaftliche Teil ist anfänglich sehr interessant, obwohl er sich, wenn man die Auflösung des Rätsels kennt, auf wenigen Seiten zusammenfassen ließe. So trägt beispielsweise die detaillierte Beschreibung der Exhumierung der Leichen nicht wirklich zur Sache bei.
Als ärgerlich habe ich die Art und Weise der Darstellung der eigenen Forschungsbemühungen empfunden. Vor dem Hintergrund der Tragödie der Franklin Expedition empfindet der Leser die von Beattie und Geiger beschriebenen "Entbehrungen und Gefahren" der eigenen Expedition als lächerlich. Es soll nicht behauptet werden, dass eine Forschungsexpediton in die Arktis in der heutigen Zeit ein Spaziergang ist, aber im Vergleich zu dem Risiko und letztendlich dem Schicksal, dass die Männer vor 150 Jahren auf sich genommen haben, wäre respektvolle Zurückhaltung der angemessenere Ton gewesen.
So bleibt nach 160 Seiten das Fazit, ein recht deskriptives und streckenweise interessantes Buch gelesen zu haben, dessen Unterhaltungswert sich jedoch in Grenzen hält und dem wie so oft 60 Seiten weniger gut getan hätten.
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packender Expeditions-Report u. wissensch.Untersuchungberic, 9. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Ultimativ spannend aufgebaut, liest sich das Buch wie ein Kriminalroman, wobei der Leser durch die persönliche Beschreibung vieler Franklin-Expedit. Teilnehmer sehr betroffen wird. Die medizine Untersuchung der Eis-Leichen wird präzise aber dennoch leicht verständlich geschildert. Das Buch endet mit der Auflösung des Rätsels der unvermeidbaren Katastrophe der Expedition,die schon zum Scheitern (=Tod von 129 Männern) verurteilt war, noch bevor die Schiffe die englische Küste in Richtung Polarmeer verliessen.
Nicht nur für Polar-Füchse, sondern eigentlich ein Buch für jedermann/frau ab 16 J., der/die nicht-erfundene Geschichten mag. (Vorsicht: Das Buch beinhaltet Photos von echten Eis-Leichen, nichts fuer schwache Nerven!!)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fotos nichts für schwache Nerven!, 21. Juni 2004
Von 
Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Heftig! Die Fotos der exhumierten Leichen in der Buchmitte sind nichts fuer schwache Nerven. Ansonsten findet man auch grandiose Landschaftsaufnahmen von diesem noerdlichen "Ende der Welt", riesige Klippen, nichts als Sand und Tundra und es gibt nur eins im Ueberfluss: grenzenlose Einsamkeit. Das sich im 19.Jahrhundert ueberhaupt Menschen in diese Gegend gewagt haben! In eine Gegend, die auch im 21.Jahrhundert fuer den modernen Menschen mit seiner modernen Ausruestung noch immer lebensgefaehrlich ist. Die beiden Autoren haben die Geschichten der Offiziere und einiger Besatzungsmitglieder bis ins kleinste rekonstruiert und nachgestellt und bei ihren eigenen Expeditionen in den Polarkreis beeindruckende Hinweise auf die Franklin-Expedition gefunden, bis hin zu den erwaehnten Graebern. Durch die Untersuchung der Leichen fand man endlich die Ursache, warum diese, fuer damalige Verhaeltnisse technisch hochgeruestete Expedition, zwangslaeufig ins Verderben rennen musste. Der Leser fasst sich an den Kopf, wenn das Geheimnis endlich geloest wird.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langatmig und spannend zugleich, gibts das?, 26. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Normalerweise nicht, hier aber schon. Wer nicht ein gewisses Interesse an Polarexpeditionen hat, wird manche Seiten gähnend weiterblättern, andere mit viel Spannung und etwas Gruseln lesen.
Für Experten ist die Auflösung des Franklin-Geheimnisses jedoch ein unbedingtes muß!!
Mir jedenfalls hat es sehr gefallen, meine Frau allerdings zählt zur Kategorie der Ersterwähnten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein "Muss" als Vor- oder Nachlektüre zum Dan Simmons-Roman "Terror", 2. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Nach der Lektüre des Romans "Terror" von Dan Simmons (übrigens: ein Kracher!!) war ich vom Thema so gefesselt, dass ich noch mehr über diese Franklin-Expedition erfahren musste. "Der eisige Schlaf" erwies sich als das absolut Richtige! Überwiegend spannend, aber auch wissenschaftlich/sachlich geschrieben, keine schwere Kost. Leider zieht der Autor in einigen Passagen seine Beschreibungen etwas zu sehr in die Länge. Da schließe ich mich der Meinung einer der anderen Rezensionen an.
Insgesamt aber, wie oben bereits geschrieben, ein Muss für jeden, der etwas oder mehr über jene Franklin-Expedition erfahren möchte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Forschungsbericht..., 3. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
... über eine gescheiterte Expedition, die den Menschen der damaligen Zeit (um 1850) endlos viele Rätsel aufgegeben haben muß.

Sir John Franklin war ein erfahrener Polarforscher, und so bestand für niemanden im England der 1840er Jahre ein Zweifel, daß er mit seinen zwei Forschungsschiffen die Nordwestpassage entdecken, durchqueren und kartographieren wird. Seit 350 Jahren versuchte die Menschheit dies derzeit bereits, doch noch niemandem war es gelungen, die Passage zu bezwingen.

Franklin startete im Jahre 1844 mit der bestausgerüsteten Expedition, die es bis damals gegeben hatte. Seine beiden Schiffe "Erebus" und "Terror" hatten zusätzliche Dampfantriebe - eine technische Neuheit -, Entsalzungs- und Heizanlagen, Bibliotheken, eine Art Drehorgel-Musicbox und Nahrung in vielen Tausenden von Konservendosen an Bord, letzteres ebenfalls eine absolute Novität der Zeit.

Doch er verschwand mit den beiden Schiffen und rund 130 Mann Besatzung im Packeis der Arktis. Nach Jahren fanden - u. a. von Lady Franklin bezahlte und ausgerüstete - Suchexpeditionen endlich Spuren von Franklin und seinen Männern und letztlich sogar eine Nachricht, die belegte, daß eine Katstrophe ihren Lauf genommen hatte. Doch was gefunden wurde, war merkwürdig und ungeheuerlich. Was war mit den Männern wirklich geschehen?

Dieses Rätsel wollte Owen Beattie zu Beginn der 1980er Jahre endgültig klären, und zwar mit Hilfe der drei einzigen "Überlebenden" der Expedition: drei auf einer kleinen Insel begrabenen Seeleuten der Franklin-Mannschaft, den ersten drei Toten, die die Männer zu beklagen hatten. Der Permafrost der Region hatte ihre Körper nahezu perfekt erhalten. Beattie hatte eine Theorie, welche Gründe wirklich zum Scheitern der Expedition führten - und beweist sie in diesem spannenden Buch mit Hilfe von drei Männern, die nun bereits seit 160 Jahren tot sind...

Ich habe das Buch damals, als es herauskam, in kürzester Zeit gelesen, in einem Rutsch sozusagen, denn der Stoff über die Franklin-Expedition hat mich schon immer fasziniert. Und was Beattie mit seinen Autopsien an den drei toten Seeleuten beweist, zeigt einmal mehr, daß der Mensch eben nicht Herr der Natur werden kann, wenn er nur die entsprechende Technik entwickelt... eine typische Haltung des 19. Jahrhunderts.

Die im Buch enthaltenen Farbfotos zeigen die Eismumien dreier Männer in faszinierendem Erhaltungszustand - Hände und Füße sehen tatsächlich aus, als wäre der Körper noch warm oder gar am Leben. Aber die Fotos bedürfen auch einiger Nerven - siehe Titelbild, das den erst 20jährigen Maat John Torrington von der "Terror" zeigt.

Schade fand ich, daß nicht mehr Fotos von den von früheren Expeditionen oder von Beattie gefundenen Gegenständen zeigt, die man von der Mannschaft der beiden Schiffe entdeckt hat. Einige Längen hat das Buch auch, aber als Füllstoff empfand ich sie nicht, sondern eher so, daß es bei jeder Geschichte eben spannendere und weniger spannende Strecken gibt.

Insgesamt eine gute Wahl, wenn jemand mehr über das Schicksal der Franklin-Expedition wissen und lesen will - wirklich lesenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, informativ, beeindruckende Fotos..., 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Das sehr kurzweilige Taschenbuch habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen. Es umfasst 160 Seiten (inklusive Anhang und Register 174 Seiten) und erscheint im klassischen Cover-Design der Piper-Taschenbücher, welche ich sehr mag, mit einem beeindruckenden Bild einer der mumifizierten Eis-Leichen. Im Mittelteil wartet es mit 40 Farbfotos der Expeditionen des Autors auf, welche die Landschaft aber auch die eindrucksvollen Fotos der sehr gut erhaltenen/konservierten Leichen zeigen. Es überläuft einem ein regelrechter Schauer, wenn man in die Gesichter der armen Seelen schaut, welche aussehen, als seien sie erst vor kurzem verstorben. Weitere 19 schwarz-weiß Fotos und Skizzen befinden sich auf den Buchseiten. Zwei obligatorische Karten-Seiten zu Beginn des Buches vervollständigen dieses Sachbuch.

Nach einem kurzen Vorwort von Sten Nadolny (Die Entdeckung der Langsamkeit) beschreibt der Autor in den ersten Kapiteln sowohl die Franklin-Expedition selbst, als auch die vielen Suchexpeditionen, die im 19. Jahrhundert stattgefunden haben. Anschließend widmet er sich seiner eigenen Forschung in einem sehr bildhaften Schreibstil, der sich flüssig liest. Auch die Exhumierung und medizine Untersuchung der Eis-Leichen wird präzise aber dennoch leicht verständlich geschildert. Das Buch endet mit der Auflösung des Rätsels der unvermeidbaren Katastrophe der Expedition.

Meint Fazit ist, dass den Autoren ein spannendes Sachbuch über das Schicksal der Franklin-Expedition gelungen ist und mit einigen wirklich faszinierenden und beeindruckenden Fotos gespickt ist. Einer der möglichen Gründe für das Scheitern der Expedition wird hier in meinen Augen wissenschaftlich schlüssig geführt. Ich für mein Teil kann dieses Buch wärmstens empfehlen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschollen im ewigen Eis, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
132 Männer brachen 1845 unter der Führung Sir John Franklins auf, um die Nordwestpassage zu finden. Vier davon kehrten nach Hause zurück, bevor ihre Schiffe das Polarmeer erreichten, die restlichen 128 und Sir John Franklin selbst starben im ewigen Eis. Warum aber überlebte kein einziger der Expeditionsteilnehmer? Dieses Rätsel lüften Owen Beattie und John Geiger in ihrem Buch "Der eisige Schlaf". Dabei ist der erste Teil, in dem der Aufbruch der Expedition und die Erlebnisse der zeitgenössischen Suchexpeditionen erzählt werden, ungleich spannender als der zweite Teil, der davon berichtet, wie Owen Beattie und seine Forscherkollegen in den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts drei Gräber mit Leichen von Teilnehmern der Franklin-Expedition finden,die Toten exhumieren, wissenschaftlich untersuchen und so herausfinden, was der Franklin-Expedition letztlich zum Verhängnis wurde.

Spannend wird das Buch stets, wenn es die Ereignisse im 19. Jahrhundert schildert. Die Suchtrupps finden Gräber, Gegenstände, die Expeditionsteilnehmern gehörten und vor allen Dingen immer wieder unbestattete, auf dem Eis herumliegende Knochen. Auch Nebenfiguren werden so plastisch dargestellt, dass man gerne mehr über sie erfahren würde, wie z.B. über Lady Jane Franklin, die Ehefrau Franklins, die zwei Suchexpeditionen finanzierte, um ihren Mann zu finden.

Weit weniger spannend ist die Schilderung der Unternehmung des Anthropologen Owen Beattie. Selbstverständlich ist auch heute eine Polarexpedition kein Sonntagnachmittagsspaziergang, aber durch die heutigen technischen Möglichkeiten stellt sie ein kalkulierbares Risiko dar, während die Expeditionen Franklins und der späteren Suchtrupps unkalkulierbare Risiken waren. Die Beschreibung der von Beattie und seinem Team akribisch durchgeführten wissenschaftlichen Arbeiten, die Durchführung von Autopsien, das Röntgen der Leichen usw. ist zwar interessant und aufschlussreich, diese Untersuchungen könnten so aber in jeder Pathologie oder im Vorlesungssaal einer Universität durchgeführt werden und entbehren daher jeder Spannung, zumal sie am Ende nichts wirklich Neues ergeben, sondern die Theorie bestätigen, die Beattie schon in der Mitte des Buches aufstellt. Die Eisbären, die ab und zu durch das Eis tapsen, machen Beatties Geschichte auch nicht aufregender.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Mischung aus Sachbuch / Roman, 15. September 2002
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition (Taschenbuch)
Wer Sachbücher mag & wem diese aber oft zu langatmig und trocken sind, dem kann geholfen werden!
Spannung von Anfang bis Ende, trotzdem Information en masse,
da muß man sich eigentlich für das Thema gar nicht interessieren!
Schlicht & einfach: Jeden der fünf Punkte voll verdient
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Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition
Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition von John Geiger (Taschenbuch - 1. November 1994)
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