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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 17. September 2002
Quantenphysik kann man nicht erklären, wurde uns jahrzehntelang eingetrichtert. Doch Feynman kann sie erklären. Warum? Weil er die Physik wirklich erfasst hat: Wenn man sich von allen Wellenvorstellungen trennt, gibt es auch keinen Dualismus mehr.
Das Buch ist allerdings schon heftig im Anspruch, und man schafft pro Tag nur ein Kapitel. Nach einigen Monaten kann man es nochmal rausholen, dann geht es schon besser. Und wer einigermaßen Englisch kann, sollte auch das Original-Bändchen lesen, sprachlich ist Feynman nämlich auch unübertroffen.
Q.E.D. quod erat demonstrandum.
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am 10. Dezember 2000
Feynman hat eine wundersame Gabe diese hochabstrakte physikalische Theorie einem verständlich nahezubringen. Allerdings erfordert der Text doch eine Menge Hirnakrobatik und ist daher kein entspannendes Feierabend-Buch. Aber wer sich in der Schule immer über die unverständlichen Gesetze der 'Optik' geärgert hat: Hier kommt Hilfe.
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am 31. August 2007
Eins vorab: Dieses Buch ist das wohl faszinierendste das ich je gelesen habe. Es führt in einen Bereich der Physik ein der sehr speziell ist und in einem Schulbuch keinen Platz finden wird. Wer sich allerdings so auf das Buch einlassen kann, wie Feynman das will, dem werden Schuppen von den Augen fallen, der wird denken: "Das ist doch ein Märchen was der erzählt" und nur langsam verstehen wie genial die Theorie von QED ist. Und deswegen verdient es die Höchstpunktzahl.

Wer dieses Buch liest sollte schon ein gesteigertes Wissbegieren für Phyik und "Licht" haben. Für Anfänger, für Leute, denen das Photonenmodell schleierhaft ist werden an diesem Buch keine Freude haben. Feynman ist ein zu guter Physiker um ein Buch zu schreiben das "bei NulL" anfängt. Was ich selbst im Physik-LK mühsam lernen musste deutet Feynman in seiner Einleitung an, setzt es dann als bekannt voraus.
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am 29. Oktober 2014
Dieses Buch ermoeglicht das Verstaendnis der QED, ohne dass man viele Semester Mathematik, insb. Analysis, Wahrscheinlichkeitstheorie und Algebra, studieren muss. Denn dies waere noetig, um sich die Theorie auf dem Standardweg zu erarbeiten. Das noetige Schulwissen ueber Elementarteilchen sei hier mal geschenkt. Die Theorie ist ja schon aelter, aber sie beschreibt (immer noch!) zahlreiche Phaenomene aus unserem Alltag (praktisch alle, ausser Kernphysik). Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, bevor man hier etwas schlechtes ueber dieses Buch schreibt.

Einige der Rezensenten maekeln hier ja grossspurig, dass Feynman ZU SEHR Fachbegriffe vermeide. Es sei ein zu populaerwissenschaftliches Buch, usw. Ich habe mich aber (obwohl man es mir aufgrund meiner Ausbildung zumuten koennte) nie wirklich bevormundet gefuehlt. Man muss es eben als Mensch mit mathematischem Hintergrund "ertragen", dass Feynman wirklich weitestgehend Fachbegriffe vermeidet, aber ihm gelingt dieses Kunststueck auch so gut, wie keinem anderen Autor. Auf der anderen Seite wird Naturwissenschaftlern besonders aus der Ecke der Geisteswissenschaften oft vorgeworfen, dass sie der Gruppe der interessierten Laien nicht erklaeren koennen, worum es in ihrem Fachgebiet geht. Feyman war einer der wenigen Wissenschaftler, die so genial sind, dass Sie es fertigbringen, komplexeste Zusammenhaenge auch Laien zu erklaeren, ohne den Kern der Sache zu verwaessern. Wer dieses Buch in den Haenden haelt, besitzt also ein Stueck vom Aussergewoehnlichsten, das der denkende Mensch je hervorgebracht hat. Nicht weniger.
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am 26. November 2002
Für mich als Nicht-Physiker wirkt dieses Buch etwas langweilig. Das Thema ist sehr interessant und die Erkenntnisse in der Tat verblüffend. Aber was Feynman daraus gemacht hat hat mich streckenweise ziemlich ermüdet. Schließlich ist das Buch angelegt als "Mitschnitt" von vier Vorlesungen, die sich an interessierte Laien richtet. Meiner Meinung nach hätte das ganze auf zwei Vorlesungen verkürzt werden können ohne an Information zu verlieren.
Dann wäre allerdings kein verkaufbares Buch herausgekommen. Obwohl das Buch okay ist hätte ich es mir anders gewünscht, mehr als richtiges Buch denn als Vorlesung.
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am 18. Juni 1999
Wer vom Fernsehprogramm, vom neuesten Krimi gelangweilt ist und offen für die Faszination des Allgegenwärtigen , wird hier auf seine Kosten kommen. Feynmann stellt in diesm Buch seine revolutionäre Herangehensweise an grundsätzliche Fragen der Physik auf ein Weise dar, die nicht nur den physikalisch vorgebildeten Leser in seinen Bann zieht. Die uns vertrauten Bestandteile Licht und Materie werden in einer völlig andersartigen Weise betrachtet, und es zeigt sich schnell: nichts ist so , wie es uns scheint. Und die schon zu Lebzeiten Feynmans berühmte Fähigkeit, auch Unanschauliches erfahrbar zu machen, ermöglicht es dem Leser, in eine nie wahrgenommen Welt hineinzutauchen - eine Welt, die uns täglich umgibt.
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am 7. Juni 2015
Alix Mautner lehrte Englische Literatur an der UCLA, interessierte sich aber auch sehr für Naturwissenschaften, gelegentlich stellte sie Richard P. Feynman, einem Schulfreund ihres Mannes Leonhard Mautner, Fragen zur modernen Physik, die Feynman gern beantwortete, es bliebt aber nie genug Zeit, um in der notwendigen Ausführlichkeit über die Grundlagen der Quantenmechanik und Quanten Elektrodynamik zu sprechen. Alex bat Feynman deswegen, gelegentlich einmal eine allgemeinverständliche Vorlesung zu diesem Thema zu halten.

Nach dem Tod seiner Frau, rief Leonhard Mautner die Alix G. Mautner Memorial Lectures ins Leben, die einem Wissenschaftler die Gelegenheit geben sollten, eine Vortagsreihe für eine breites Publikum zu einem interessanten Thema zu halten. Er konnte 1983 Feynman als ersten Mautner Lecturer gewinnen.

In seiner Einleitung, erläutert Feynman, dass er mit vier Vorlesungen der Bitte von Alix Mautner – wenn auch verspätet – nachzukommen versuchen wird, die seltsameren Theorie der Wechselwirkungen zwischen Licht und Materie, die Quanten Elektrodynamik (QED), auch für Nicht-Physiker verständlich, zu erläutern.

Wie bereits andere populäre Vorträge Feynmans, etwa 'The Character of Physical Law', wurden die Vorlesungen aufgezeichnet und liegen nun in Form dieses schlanken Bändchens vor.

Richard Feynman war nicht nur ein erstrangiger Physiker, der gerade für seine Beiträge zur QED gemeinsam mit J. Schwinger und S. Tomonaga den Nobelpreis erhielt, er war auch ein begnadeter Lehrer, dessen direkter Vortragsstil seine Zuhörer oft an einen Magier erinnerten. Er hatte die Fähigkeit, physikalische Phänomene von vielen verschieden Perspektiven aus zu betrachten und zu durchleuchten, bis der Kern der Sache freigelegt war und er deren Wesen klar und einfach formulieren konnte. Diesen 'Zauber' wendet Feynman auch auf die QED an, ohne Umschweife führt er seinem Auditorium die skurrile Natur des Licht vor Augen, um gleich folgend die seltsamen Regeln, nach denen sich die Quanten Objekte verhalten, darzustellen. Feynman kommt dabei ohne den technischen Begriffsapparat des Physikers aus, er veranschaulicht seinen Hörern quantenmechanische Amplitudenfunktionen mit Hilfe von rotierenden Uhrzeigern und kleinen Pfeilen, die es nach bestimmten Regeln zu kombinieren gilt. Er betont bei dieser Gelegenheit, dass niemand weiß oder versteht 'wieso' Quanten sie gerade nach diese einfachen aber kontra-intuitiven Regel verhalten. Überwindet man aber einmal diese 'psychologischen' Hindernisse, kann man diese Regeln auf viele konkrete Situationen anwenden und erhält sinnvolle Resultate.

Feynman demonstriert, wie aus diesen Regel die Phänomene der Refelexion, Beugung, Luftspiegelung und geradlinigen Ausbreitung von Licht ableitbar sind; ein wesentliches Geheimnis dieser Anwendung besteht darin, allen möglichen Wegen der Lichtausbreitung eine Amplitude zuzuordnen, und die Summen über alle diese Terme zu bilden.

Die dritte Vorlesung erörtert die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie, d.h. zwischen Photonen und Elektronen, näher. Tatsächlich kann die QED alle dabei auftretenden Effekte aus drei Grundvorgänge (Bewegung eines Elektrons bzw. Photons in der Raumzeit, und der Emission bzw. Absorption eines Photons durch ein Elektron), denen jeweils gewisse Amplituden entsprechen, kombinieren – wiederum unter Berücksichtigung der Summe über alle möglichen Pfade – dabei ist u.a die Bewegung eines Photons weder an einen geradlinigen Weg, noch an die Lichtgeschwindigkeit gebunden(!). Die verschieden Möglichkeiten der Ausbreitung und Interaktion der beteiligten Teilchen können übersichtlich in Diagrammen dargestellt werden, die Feynman in 1940iger Jahren ersonnen hat, und deswegen heute allgemein als Feynman- Diagramme bezeichnet werden. Feynman wendet schließlich diese Methode auf die Erklärung des Brechungsindex von durchsichtigen Medien an, und liefert damit rückwirkend die tatsächliche Ursache für die Lichtbrechung, die in der vorangegangen Vorlesung diskutiert wurde.

Abschließend spricht Feynman über die Schwierigkeiten, die die QED anfänglich mit der Berechnung realer Phänomene hatte, die daher rührten, dass sich die elementaren Vorgänge auf 'ideale' Photonen und Elektronen beziehen, währen die realen Effekte alle möglichen Diagramme mit intermediären Wechselwirkungen einschließen; die Summierung über alle diese Möglichkeiten führt zu Unendlichkeiten, da die in den Diagrammen auftretenden Wechselwirkungsknoten auch bis zum Nullabstand zusammenrücken können. Einer Idee von Hans Bethe und Victor Weisskopf folgend, konnte Schwinger, Tomonaga und Feynman schließlich zeigen, dass Undlichkeiten nur bei der Berechnung der Masse und Ladung eines (realen) Elektrons auftreten, so dass sie bei der Berechnung messbarer Größen trickreich eliminiert werden können – mittels einer Methode, die Renormierung genannte wird. Diese Methode erwies sich als überaus erfolgreich, damit wurde die QED die Theorie, die die bisher beste Übereinstimmung zwischen theoretischen Berechnungen und experimentelle Resultate erreichte. Allein, das Verfahren der Renormierung ist mathematisch durchaus nicht lupenrein; ferner tritt in der QED ständig eine dimensionslose Kopplungskonstante mit dem Wert von etwa 1/137 auf, eine wahrhaft fundamentale Theorie sollte diesen numerischen Wert erklären können.

Schließlich geht Fenman noch kurz auf den 'Rest den Physik' ein, d.h. die Theorien, die starke und schwache und letztlich auch die gravitative Wechselwirkung betreffen.

'QED' ist zweifellos eine der faszinierendsten allgemein verständlichen Darstellungen zu diesem Thema, in den Vorlesungen beweist Richard Feynman, als Meister der Erklärung von Zusammenhängen, erneut sein volles Können, wie immer begnügt er sich nicht einfach mit der Schilderung und Beschreibung von wie auch immer interessanten physikalischer Erscheinungen, sondern er demonstriert, wie diese Erscheinungen aus wenigen einfachen Prinzipien abgeleitet und damit 'verstanden' werden können. Feynman offenbart so, mit aller ihm zur Verfügung stehenden Leidenschaft, ein Stück von Wesen wirklicher Wissenschaft, und führt ad absurdum, dass dazu ein 'gedrechseltes' Vokabular notwendig wäre.
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am 1. April 2014
Das Buch basiert auf einer populärwissenschaftlichen Vorlesungreihe, die Feynman Anfang der 1980er Jahre gehalten hat. Die teilweise umständliche Darstellung der Rechenmethodik ist am Ende durchaus erhellend, die sich daran anschließenden Überlegungen über der Kernbau sind heute durch das Standardmodell der Teilchenphysik sehr viel besser beantwortet. Im historischen Kontext ein lesenswertes Buch.
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am 9. Februar 2012
Ich musste lange mit mir ringen, um die Bewertung auf ein paar Sterne reduzieren zu können. Letztendlich habe ich mich für drei Sterne entschieden, da es sich immerhin um ein Buch handelt, dass dem Laien die Physik zwar unmathematisch, aber im Grunde korrekt, präsentiert. Und zumindest die letzten Kapitel haben noch mein Interesse wecken können. Zudem hat Richard P. Feynman beim Lesen nach wie vor seinen ganz eigenen Charme. Somit gelingt es immerhin wirklich jedem die QED näher zu bringen.

Enttäuscht wurde ich jedoch schon auf den ersten Seiten, als ich erfuhr, dass seine "Vorlesungsreihe" aus der Idee entstand, seiner Bekannten (ohne physikalische Kenntnisse) die QED näher zu bringen. Und zwar auf einem Niveau, dass wirklich nicht mehr feierlich ist. Als Physikstudent ist es wirklich schade mitanzulesen, wie jeder physikalische Begriff umgangen wird und deshalb der Eindruck einer sehr unwissenschaftlichen Brühe entsteht.

Nach wie vor sind damit für mich die "Lectures of Physics" von Richard P. Feynman das einzige Werk, dass sich auch für eine tiefgehendere Informationsbeschaffung nutzen lässt. Die Idee mit den Pfeilen ist dort übrigens auch enthalten, muss aber nicht über etliche Seiten breitgetreten werden, um dieses - doch recht simple - Verfahren zu verstehen.

Im Endeffekt muss aber wohl jeder wie üblich für sich selbst entscheiden, was er wie vorgesetzt bekommen möchte. Dem fortgeschrittenem Leser oder einem Physiker rate ich jedoch von diesem Buch ab.
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am 16. Juni 2014
Etwas so abstraktes wie die Quantenelektrodynamik anschaulich zu erklären, ist schon eine Herausforderung - die Feynman auf seine Art natürlich meistert. Ein Klassiker. Zum empfehlen - auch und gerade für jene, die lernen wollen, wie man andere etwas lehrt... didaktisch hervorragend.
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