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Kundenrezensionen

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am 20. Juli 2006
Vorneweg klargestellt, ich bin Laie, was die Physik betrifft, aber mein Interesse an Quantenmechanik, auch und vielleicht weil sie so skurril ist und schräg erscheint wurde vor einiger Zeit geweckt. In der Folge habe ich diverse populärwissenschaftliche Bücher gelesen und hierbei stößt jedermann unweigerlich auf den Namen Richard Feynman. Quanten-Elektrodynamik (QED), also die Theorie hinter der Interaktion zwischen Licht und Materie ist zudem ein besonders faszinierender Bereich und deshalb las ich das Buch.

Wer nun den immer wieder auftauchenden Versicherungen vertraut, R. Feynman sei ein genialer Lehrer gewesen und daraus schließt, dieses Buch kann man so mal nebenbei am Strand lesen, irrt gewaltig. Es ist ohne Zweifel sehr gut geschrieben, auch mit viel amerikanischem Witz, aber es gilt doch, ganz dezidiert sich in das hineinzudenken, was Feynman da so schreibt. Wichtig aus meiner Sicht ist auch, das Vorwort gut zu lesen und sich einzuprägen, was dort gesagt wird, nämlich, dass dieses Buch beschreibt, wie man das Verhalten von Licht beschreiben kann, aber eben nicht erklärt. Klingt komisch, ist aber so; es geht nur darum aufzuzeigen, wie man das Verhalten von Licht am besten beschreibt und die besten Vorhersagen treffen kann. Wer nun glaubt, das hätte er oder sie schon in der Schule unter Optik abgehakt, liegt ebenso daneben. Beispiel: in der Schule lernt man, dass an einer reflektierenden Fläche der Einfalls-Winkel eines Lichtstrahls genauso groß wie sein Ausfall-Winkel sei. Tatsache ist, dass das nicht stimmt, und Feynman bringt einen darauf.

Ich selber habe den Fehler gemacht, das Buch am Strand nebenbei zu lesen und war total frustriert. Also, noch ein zweites Mal, mit mehr Aufmerksamkeit und Konzentration gelesen, und schon läuft`s besser.

Fazit : Ein hervorragendes Buch, das ohne Mathematik auskommt (Klasse!), das aber Konzentration des Lesers und dezidiertes Hineindenken erfordert. Für den Interessierten, super, für den allenfalls am Rande Mitredenwollenden , eine Katastrophe.
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am 14. April 2005
Richard Feynman war einer der beruehmtesten Physiker der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sein besonderes Talent bestand darin, komplexe Sachverhalte ganz einfach zu erklaeren - sich selbst und anderen. Mit Hilfe dieser Faehigkeit hat er unter anderem die sogenannte Pfadintegralmethode entdeckt, einen Rechenformalismus in der modernen theoretischen Physik, zu dem, neben langen Integralen, auch einfache Bildchen gehoeren, die auch ein Laie verstehen kann (um die geht es uebrigens in diesem Buch auch, die sogenannten Feynman-Graphen).
Hier beschreibt Feynman die Entstehungsgeschichte und die Inhalte der Quantenelektrodynamik - und dies so anschaulich, in Wort und Bild und fast ohne Formeln, aber zugleich so unkonventionell anders als man es im Studium lernt, dass sowohl ein Laie als auch ein Physiker viel Neues darin entdecken und lernen kann.
Was ist denn eigentlich QED (fuer alle, die damit noch nie in Kontakt waren), und ganz kurz gesagt? Es ist die Theorie der Wechselwirkung des Lichtes mit der Materie. Was ist eigentlich Licht? hatte Feynmans Vater seinen Physik studierenden Sohn gefragt. Und woher kommen Farben? Feynman fragt sich nun mit dem Leser: Warum bricht Licht sich an einer Wasseroberflaeche? Und warum ist der Himmel blau? Und warum sehen wir auf der Rueckseite einer Cd einen Regenbogen, wenn Licht in einem bestimmten Winkel darauf faellt? Warum reflektiert ein Spiegel?
Diese und viele weitere Fragen lassen sich mit Hilfe der Quantenelektrodynamik erklaeren, und Feynman gelingt es, dem Leser einen tiefen, aber spielerischen Einblick in dieses sonst recht komplexe Gedankengebaeude zu ermoeglichen.
Ich fand das Buch insgesamt sehr angenehm zu lesen und sehr inspiriert geschrieben, die Bilder sind ueberdies sehr einpraegsam, so dass ich das Buch hier gerne empfehlen moechte.
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am 28. Februar 2004
Auf einfachste Weise wird erklärt warum die Dinge so sind wie sie eben sind! Was steckt hinter dem Verhalten des Lichtes? Wie kommt es zu dem logischen Aufbau der chemischen Elementeordnung? Was ist eine chemische Reaktion? Auf alle diese Fragen bietet die Physik eine Antwort, die in diesem Buch allgemeinverständlich erklärt wird. Ein bisschen Vorwissen in Sachen Quantenphysik ist schon förderlich für das Verständnis der QED aber auch ganz ohne Vorwissen wird man Spaß und einige Erkenntnis an diesem Buch haben. Der Schreibstiel ist außerdem total Klasse z.B. sagt er von Anfang an, dass niemand verstehen wird, was er da schreibt - was aber daran liegt, dass es keinen Menschen auf diesem Planeten gibt, der gegenteiliges von sich behaupten kann.
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am 27. März 2004
Die Einleitung des Buches fällt etwas umfangreicher aus als gewöhnlich. Der Autor erklärt die Motive für dieses Werk. Er erläutert kurz den geschichtlichen Werdegang des speziellen physikalischen Fachgebiets Quantenelektrodynamik. Ein Wissenschaftsgebiet, dass inzwischen über siebzig Jahre beforscht wird. Trotzdem sind die Ergebnisse dem gesunden Menschenverstand immer noch nicht ganz geheuer. Kann die Natur absurd sein, fragt der Autor. Denn, folgt man den Beschreibungen der Quantenelektrodynamik, kommt man genau zu diesem Ergebnis.
In der zweiten Vorlesung erläutert der Autor Photonen und deren Geheimnisse. Die Problematik der Deutung der Versuchsergebnisse wird fein herausgearbeitet. Einfache schwarzweiß Abbildungen mit den wichtigsten Faktoren und einem erklärenden Untertext helfen beim Verständnis. Hier zeigt sich das Gespür des Professors für seine Studenten. Eine schmale Gradwanderung, zwischen Verstehen und vom Thema wegrutschen, wird hier mit größter Sorgfalt erfolgreich durchgeführt.
Nachdem ein Fundament an nötigem Fachwissen gelegt wurde, folgt die eigentliche Theorie der Quantenelektrodynamik. Auch nach der gründlichen Vorbereitung ist das immer noch kein leichter Stoff. Das Verhalten von Licht ist widersprüchlich und deshalb vermutlich auch so einzigartig spannend für die Wissenschaft und Forschung. Hier scheint die Antwort auf alle Naturerscheinungen zu stecken.
Im letzten Kapitel werden weitere daraus folgende Probleme der Quantenelektrodynamik angesprochen und das Verhältnis dieser Wissenschaft zu der übrigen Physik.
Das Büchlein ist als vier Vorlesungen über die Quantenelektrodynamik aufgebaut und richtet sich an eine breite Leserschaft. Es ist auch für interessierte Jugendliche geeignet. Wichtige Begriffe und Sachverhalte werden gründlich erklärt. Wenige aber nützliche Abbildungen tragen ebenfalls zum Verständnis der Vorlesungen bei. Am Buchende ist ein kurzes Register angefügt.
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am 11. Mai 2003
QED: Quantenelektrodynamik: Die (seltsame) Theorie des Lichts und der Materie.
Wie bitte? Was? Wo? Der Mehrheit der Erdbevölkerung war bisher noch kein günstiger Einblick in diese faszinierende Theorie der modernen Physik geboten.
Diese Vorlesungsreihe für fachlich nicht Vorgebildete soll dem Leser ein anständiges Wissen über einen überaus komplexen Sachverhalt bieten; was sie auch tut.
In erstaunender Einfachheit gehalten, weckt dieses Werk nicht nur das Interesse von Physikstudenten, die es wie einen Offenbarung empfinden werden, sondern auch dasjenige von Otto Normalbürger.
Ich möchte jetzt nicht behaupten, die QED sei in diesem Buch zur leichten Lesekost mutiert; Feynmans Vorlesungen fordern den Geist durchaus, sind aber durchwegs verständlich gehalten.
Fazit: Wer sich dieses Werk entgehen lässt, verpasst eine der besten Chancen, eine hochkomplexe Theorie auf relativ einfache Art und Weise zu erleben.
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am 5. August 1999
Feynman läßt auf der Umschlagvorderseite bewußt offen, was QED heißt. Er will niemandem mit dem Wort Quantenelektrodynamik Angst machen. Die wäre aber auch unbegründet, da das Buch wirklich für Leute geschrieben wurde, die so gut wie gar keine Ahnung von Physik haben. Formeln tauchen praktisch nicht auf, dafür gibt es jede Menge Skizzen, die das gerade gelesene noch mal veranschaulichen. Die Skizzen sind auch noch mit einem kleinen Text beschrieben, dieser ist aber eigentlich nicht nötig, da dort praktisch nur das steht, was auch in dem zusammenhängendem Text zu finden ist. Das Register ist auch noch relativ ausführlich, weswegen man durchaus später einige Dinge wieder nachschlagen kann, wenn man sie denn brauchen sollte. Ob es sich für einen Quereinstieg eignet, kann ich nicht sagen, da ich es einfach von vorne nach hinten gelesen habe. Was ich aufgrund des interessanten Schreibstils auch nicht bedauer, sondern nur weiterempfehlen kann. Dieses Buch sollte jeder lesen, der sein Weltbild erweitern möchte. Wenn man sich ein wenig darauf konzentriert, wird man es auch verstehen, „wie" Licht und Materie wirken. Die Frage nach dem „warum" kann natürlich auch dieses Buch nicht beantworten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Februar 2002
Kaum ein Physiker kann die grundlegende Gesetze der Physik so gut erklären wie Feynman. Das kommt daher dass selten einer über so ein Verständniss verfügt, sowie die Gabe hat es anderen anschaulich und originell beizubringen. Ich emfehle es insbesondere Physik-Studenten, obwohl das Buch für nicht Physiker geschrieben ist, einfach alle können davon nur profitieren !
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am 16. Juli 1999
Dieses Buch ist das beste Sachbuch, das ich bis jetzt gelesen habe (ich habe schon mehrere Physik-Sachbücher gelesen und mich bei deren Auswahl meist an Empfehlungen von Zeitschriften gehalten). Das darin behandelte Thema (die QED) wird so verständlich beschrieben, wie ich es bis jetzt in noch keinem zweiten Sachbuch erlebt habe. In der Buchbeschreibung auf dem Buchrücken steht, dass es dem Leser wie Schuppen von den Augen fallen wird, wenn er die Erklährungen zu Phänomenen wie Beugunsgitter, Lichtreflexionen an Grenzübergängen etc. liest. Dem kann ich nur zustimmen! Das Buch ist nicht unbedingt einfach zu lesen, aber wenn Feynman den Stoff noch einfacher erklähren würde, würde dies auf Kosten der Genauigkeit gehen. Wenn Sie also ein sehr gutes, verständliches und trotzdem genaues Sachbuch suchen, dann kann ich Ihnen dieses empfehlen.
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am 17. September 2002
Quantenphysik kann man nicht erklären, wurde uns jahrzehntelang eingetrichtert. Doch Feynman kann sie erklären. Warum? Weil er die Physik wirklich erfasst hat: Wenn man sich von allen Wellenvorstellungen trennt, gibt es auch keinen Dualismus mehr.
Das Buch ist allerdings schon heftig im Anspruch, und man schafft pro Tag nur ein Kapitel. Nach einigen Monaten kann man es nochmal rausholen, dann geht es schon besser. Und wer einigermaßen Englisch kann, sollte auch das Original-Bändchen lesen, sprachlich ist Feynman nämlich auch unübertroffen.
Q.E.D. quod erat demonstrandum.
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am 27. Mai 2010
Ich bin Physikstudent im 4. Semester und kann den kleinen Hype, um die popularwissenschaftlichen Werke von Richard P. Feynman nicht ganz nachvollziehen. Ich habe die beiden Bücher "QED" und "Vom Wesen physikalischer Gesetze" gelesen und bin der Meinung, nach dem Lesen im Prinzip ebensoviel zu wissen wie vor dem Lesen.
Feynman versucht zwar die Grundgedanken des mathematischen Formalismus in den ersten zwei Kapiteln schön zu umschreiben und zeichnet "viele kleine Pfeile" um auf Wörter wie Wellenfunktionen und Interferenz verzichten zu können, jedoch geht ihm dabei wie ich finde das schöne theoretische Gebäude der Physik verloren. Es ist unsinnig das Rechnen auf das Aneinanderhängen von Pfeilen zu beschränken und das "wieso?" dabei zu ignorieren. Auf diesem Weg entsteht kein Verständnis..
Lesenswerter waren für mich nur die beiden letzten der vier Kapitel, in welchen Feynman auf die Errungenschaften der modernen Physik durch die QED eingeht und diese z.T. auch sehr schön beschreibt.

Im Gegensatz zu diesem Werk würde ich vllt. die popularwissenschaftlichen Bücher von Werner Heisenberg (Der Teil und das Ganze), sowie von Robert B. Laughlin (Abschied von der Weltformel) empfehlen.
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