Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More madamet fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen9
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
7
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Juli 2001
Super geschrieben; alles andere als eine öde Biographie. Übersichtliche Kapitel, die weder politische Vorgänge, Details aus dem Alltag damals, noch die ewig um die Königin rankenden Legenden (manchmal mit einem Augenzwinkern) unerwähnt lassen. Ein umfangreiches und lebendig geschriebenes Buch, das nicht nur Luise selbst, sondern auch alle anderen Personen aus ihrem Umfeld nochmal lebendig werden läßt.
0Kommentar|39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
von einer Seele wenigstens möchte ich gern zuweilen verstanden werden, wenn auch alle andern mich verkennen." ( Zitat: Heinrich von Kleist, ein Zeitgenosse Königin Luises von Preußen)

Der Autor Heinz Ohff zeichnet , wie man dem Klappentext entnehmen kann, in seiner Biographie über König Luise von Preußen das Bild einer Frau zwischen Legende und Historie und vermittelt zugleich einen lebendigen Eindruck der damaligen Zeit.
Diesen Eindruck kann ich nach der Lektüre des Buches soweit bestätigen.

Bevor ich auf den Inhalt kurz eingehe, möchte ich auf die 34 Abbildungen hinweisen, auf denen nicht nur Luise, sondern Persönlichkeiten ihrer Zeit zu sehen sind, wie etwa Scharnhorst, von Gneisenau, Heinrich von Kleist, Iffland, aber auch Ludwig Graf Yorck von Wartenburg und nicht zuletzt ihr Gatte Friedrich Wilhelm III.

Königin Luise von Preußen ( 1776-1810) blieb stets sie selbst, ob sie nun die Truppen zu Pferd besichtigt, Harfe spielt, in schnellem Galopp vor den französischen Truppen flieht oder Napoleon I. die Stirn bietet, ob sie nun wie eine normale Bürgerin im Arm ihres Gatten durch Berlin spazieren geht oder in St. Petersburg mit Alexander I. den Ball eröffnet.
Luise ist immer gleichbleibend liebenswürdig, wenn sie erfolgreich ist und sie ist erhaben, wenn sie keinen Erfolg hat. Eine wunderbare Frau also.
Ihr Gatte, König Friedrich Wilhelm III, kann sich an ihrer Seite fast für einen großen Herrscher halten; denn die Bewunderung, die ihr entgegengebracht wird, bezieht er auf sich.
Diese geschickte Frau verstand es nicht nur die Liebe des Volkes zu gewinnen, sondern auch den Respekt des Adels und die Bewunderung der Schriftsteller. Alle Dichter preisen sie und einer nennt sie lyrisch eine " gekrönte
Aphrodite ".
Königin Luise beginnt mit romantischem, leidenschaftlichem Gemüt den Roman ihres Lebens, als sie 1802 Zar Alexander I. begegnet. Zwischen den beiden Herrschern entwickelt sich ein ziemlich komplizierter, galanter Streit. Der Zar verführt indem er den Verführten spielt. Gewiss fühlt er sich durch die Persönlichkeit der Königin angezogen, täuscht aber mehr vor, als er wirklich empfindet, denn Verwirrung befriedigt ihn mehr als Besitz. Ihre Tugend erlaubt der Königin sich mehr Freiheiten zu nehmen als sie bei ihren Hofleuten möglich war.
Jeder begeistert sich für die Rolle, die er - auch sich selbst gegenüber- spielt; dabei steckt hinter der galanten Fassade der realistische Wunsch der Königin, einen Verbündeten zu gewinnen, den Preußen sehr braucht. Frankreichs Drohungen werden so dringend, dass Preußen seine Neutralität aufgeben muss. Die Königin, die ihrem Heer gefolgt ist, um es durch ihre Gegenwart zu stärken, sieht wie es von Napoleons Armee vernichtet wird.
Nach dem Zusammenbruch von Jena 1806 flieht der Hof nach Königsberg. Dort wird der Wind zum Sturm, so dass das Dach des Schlosses davon gerissen wird und eine Atmosphäre, die an Shakespeare erinnert, bedrückt die verzweifelte königliche Familie.
Da die Franzosen ihre Offensive fortsetzen und die Königin nicht verhandeln will, muss der Hof erneut aufbrechen und nach Memel fliehen. Dort ist die Armut groß: es schneit durch die glaslosen Fenster der Königin. Bei der Begegnung von Tilsit 1807 zwischen dem Zar und Napoleon tritt der König von Preußen so erbärmlich auf, dass seine Umgebung ihm rät, die Königin zu Hilfe zu rufen. Sie kommt und verhält sich Napoleon gegenüber zuerst hochmütig. Da dies nicht verfängt, versucht sie ihn zu verführen, um ihn zu entwaffnen.
Napoleon lässt sich nicht beirren und ärgert sich über ihren zähen Willen. Sie will Magdeburg behalten, eine der fünf Festungen, deren Übergabe er fordert. Als sie am Abend zu Tisch gehen, reicht er ihr galant eine Rose: " Ja... aber mit Magdeburg! " antwortet Luise. Schließlich müssen die Herrscher von Preußen nach Memel zurück, ohne etwas durchgesetzt zu haben.
Während der drei letzten Jahre ihres Lebens denkt Königin Luise, die durch den Widerstand zur Nationalheldin wurde, nur noch an die Freundschaft mit dem Zar und die Wiedereroberung ihres verlorenen Reiches. Die Freundschaft hat nachgelassen, wie sie Ende 1808 bei einer Reise nach Petersburg bemerkt; um die Wiedereroberung steht es aber gut, wie sie feststellen kann, als sie 1809 nach Berlin zurückkommt.
Heinz Ohff resümiert zu Ende seiner packenden Biographie " Luises Anziehungskraft reicht, wie es scheint, über die Zeiten hinweg. Die Wetterwolken sind vergangen. Ihr Stern leuchet immer noch..."

Ich hoffe, dass ich Sie mit der Rezension ein wenig neugierig auf diese lesenswerte Biographie machen konnte.
0Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. August 2003
Heinz Ohff gelingt es, Geschichte lebendig darzustellen. Dadurch zeichnen sich auch seine anderen historischen Bücher aus. Harte historische Fakten wechseln sich in einem angemessenen Verhältnis mit Anekdoten ab. Ohff betreibt keine Schönfärberei, sondern stellt seine Hauptperson, die Königin Luise von Preussen, in einem angenehmen menschlichen -und damit nicht nur positiven- Licht dar. Aussagen von Zeitgenossen oder anderer Biographen werden nicht einfach übernommen, sondern kritisch hinterfragt und in den historischen Kontext gestellt. Der Schreibstil macht das Buch sehr gut lesbar.
11 Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2014
Diese Biografie ist so exzellent geschrieben, so faszinierend und kurzweilig, wie ich es von historischer Literatur selten erlebt habe. Dass Geschichte Spaß machen kann, ist mir anhand dieses Buches klargeworden. Wie einen fesselnden Krimi konnte ich auch diese Biografie kaum beiseite legen. Außerdem werden zahlreiche historische Fakten und Entwicklungen äußerst klar und verständlich dargestellt, ohne im geringsten langweilig oder zäh zu wirken.
Ein ausgesprochen hervorragend geschriebenes Buch, für das ich Heinz Ohff noch postum danken möchte.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2014
Amüsant, flüssig und anschaulich erzählte Biographie. Eine faszinierende Persönlichkeit, eine Powerfrau die ihrer Zeit lange voraus war.
Aber auch ein Buch das den vorherrschenden Zeitgeist zur Lebenszeit und Königin Luise beschreibt, die Spannungen in Europa, das Zusammenspiel der Mächte. Insbesondere Frankreichs und Rußlands.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2013
Uner der Vielzahl der LUISE-bücher eine angenehme Ausnahme, weil alles sehr persönlich geschrieben ist, mit vielen authentischen Beispielen - und in die damalige Zeit eingebunden. Besonders gut finde ich, dass auch Autoren - z.B. Kleist - mit Bezug zur Königin zu Wort kommen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2014
Wer die Bücher von Heinz Ohff kennt, weiß dass auch dieses Buch kein für den Leser Fehlkauf ist . Eine wunderbare Mischung aus gut recherchiertem historischem Wissen und spannenderm Inhalt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2000
Preussische Geschichte ist ja sooooo langweilig. Ehrlich? Dieses Buch beweist das Gegenteil. Nicht alle Preussen waren so stocksteif wie der alte Fritz oder so broniert wie Willi Zwo. Diese Dame hatte ihren eigenen Kopf - und war erfolgreich damit. Wenn Ihnen also mal wieder einer die pressischen Tugenden schmackhaft machen will, dann schenken Sie ihm dieses Buch - und bleiben Sie weiter un-artig. Viel Spaß.
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2014
Interessant, manchmal verwirrend zu lesen, da die Namen der Könige alle ähnlich sind

(Anmerkung zur Bewertung: Ich finde es unmöglich, dass eine bestimmte Anzahl an Worten nötig ist, um die Bewertung abzuschicken.)
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden