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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Versuch das "Leere Viertel" zu füllen!
Was für eine Herausforderung! Jahre bei den Beduinen alter Zeit zu verbringen! Thesiger war einer der wenigen aus dem Westen, die diese Erfahrung machten. Und er scheint der letzte zu sein, der für sich in Anspruch nehmen könnte unter arabischen Nomaden gelebt zu haben. In unseren Tagen dürfte es schwierig sein, eine Gelegenheit zu finden, so ein...
Veröffentlicht am 2. März 2009 von Roman Nies

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja
Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern fand ich das Buch nicht sehr spannend.
Es ist anfangs noch durchaus faszinierend, man erfährt einiges über die Bedu und die Karawanen und natürlich das Leben in der Wüste. Die Entbehrungen und den harten Alltag, aber auch dessen schöne Seiten.
Allerdings ist der Autor sehr voreingenommen, glorifiziert...
Veröffentlicht am 9. November 2010 von steinbiss


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja, 9. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern fand ich das Buch nicht sehr spannend.
Es ist anfangs noch durchaus faszinierend, man erfährt einiges über die Bedu und die Karawanen und natürlich das Leben in der Wüste. Die Entbehrungen und den harten Alltag, aber auch dessen schöne Seiten.
Allerdings ist der Autor sehr voreingenommen, glorifiziert die Bedu über alle Maße und ganz besonders die Stämme, deren Angehörige ihn begleiten. Wie sich deren Leben jenseits seiner Reisen gestaltet, erfährt man nur andeutungsweise. Aber gerade das hätte mich daran interessiert. Seine Reiserouten sind anhand der unübersichtlichen Karte im Buch kaum nachvollziehbar weswegen man an manchen Stellen, wenn er über dieses Wadi oder jene Gegend berichtet, ziemlich planlos vor dem Buch sitzt.
Insgesamt kann man über Thesigers Leistung staunen und ihn bewundern, aber für mich wurde das Buch nach der Beschreiung der ersten Durchquerung uninteressant.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Versuch das "Leere Viertel" zu füllen!, 2. März 2009
Von 
Roman Nies (Helibrunna) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Was für eine Herausforderung! Jahre bei den Beduinen alter Zeit zu verbringen! Thesiger war einer der wenigen aus dem Westen, die diese Erfahrung machten. Und er scheint der letzte zu sein, der für sich in Anspruch nehmen könnte unter arabischen Nomaden gelebt zu haben. In unseren Tagen dürfte es schwierig sein, eine Gelegenheit zu finden, so ein Kunststück auch nur annäherungsweise zu wiederholen, denn es gibt kaum noch solche Nomaden.
Welcher Art die Schwierigkeiten waren, mit denen der Autor konfrontiert wurde, als er über die immer heißen, endlosen Sanddünen des "Empty Quarter" dahinstapfte, kann jeder erahnen, der schon einmal auf Kamelesrücken, wenn auch nur für ein paar Tage, durch eine Sandwüste gezogen ist und dabei schon nach kurzer Zeit vermeintlich "erschöpfend" Erfahrung gesammelt hat.
Diese Erzählung ist mehr als nur ein Reisebericht. Sie enthält viele Anekdoten eines wirklichen Nomadenlebens in der Wüste. Aber viel mehr noch ist es eine Ode über und auf die Araber. Es geht in der Tat nur um sie, der Sand, die Wüste sind nur Staffage. Sie sind geblieben. Die Araber nicht.
Kein Zweifel, der Autor ist ein Abenteurer par excellence. Aber ich habe ein Problem mit ihm. Er erzählt einfach, was er erlebt. Er ist ein Beobachter, das ist interessant genug. Aber wo sind die etwas sophistischeren Entdeckungen?
Es ist nicht fair von allen großen Reisenden zu verlangen, dass sie wie ein Alexander von Humboldt eine Reise tun und dann eine Beschreibung des Kosmos herausbringen. Aber wenn man durch das Leere Quartier der südlichen arabischen Sandwüste zieht, ohne dabei zu einem bemerkenswerten Ausmaß nicht auch die niemals zu füllenden Quartiere des menschlichen Geistes zu füllen, das ist - zuweilen - dann doch langweilig.
Nein, Thesiger ist kein Philosoph. Er hat keine "Weisheit" zu offerieren, außer die Leute ihr traditionelles Leben leben zu lassen. Ob das nun das Töten aus Rache mit einschließt oder der Umgang mit den Frauen nach der von Allahs Engel vorgegebenen Methode oder wie auch immer, das erfährt man von Thesiger nicht. Er lebt in seiner eigenen Reisewelt. Da wo ich bin, ist es besser als anderswo!
Thesiger ist nicht sehr kritisch mit den Arabern, was auch anzuraten ist, wenn man vorhat, sie wieder Mal zu besuchen. Er bewundert sie.
"Ich kannte die grundsätzliche Anständigkeit, die der Felsgrund ihres Charakters war, ihr Humor, ihre Verbortheit und ihr Selbstvertrauen. Ich wusste, wäre es erforderlich, dann wären sie auch in der Lage sich in jede Art zu leben zurechtzufinden, in der Wüste, im Dschungel, in den Bergen, oder auf See, und dass in so vieler Hinsicht keine Rasse der Welt ihnen ebenbürtig war."
Was für jede Rasse stimmt, nicht wahr! Also war Thesiger ein Rassist? Nein, er überstrapaziert nicht dauernd seinen Romantizismus. Er ist von der Art, nehme ich an, dass er die Vorzüge jedes Menschenschlags hervorgehoben hätte. Da wo ich bin, ist es bestens! meine Gesellschaft ist der Club der Besten! Araber mögen es, wenn man sie lobt. Sie müssen nur den Eindruck haben, dass man es ehrlich meint. Und wenn man sich auf ihr positiven Eigenschaften konzentriert, gelingt einem das auch.
Aber Thesiger scheint selber die gleichen Qualitäten gehabt zu haben. Da gab es eine Seelenverwandtschaft. Kein Wunder, dass er es lange an der Seite der Nomaden aushielt!
Und dennoch, er war bloß glücklich genug, dass er nicht Opfer wurde von jenen Repräsentanten dieser vorzüglichen Rasse, die zuerst überfallen und umbringen und dann auch noch vergessen zu fragen, ob es dagegen Einwände gibt.
Natürlich ist Thesiger nicht blind auf beiden Augen, denn gegen Wüstensand schützt die Kufiya (Kopftuch). Seine Beduinen sind
"Immer reserviert vor Fremden und daran gewöhnt bei förmlichen Anlässen stundenlang regungslos und still dazusitzen, sind sie doch geschwätzig. Eine leichtherzige Rasse. Aber durch Veranlassung religiöser Zeloten können sie kompromisslos puritanisch sein, schnell runzeln sie die Stirn über jede Form des Vergnügens, betrachten Gesang und Musik als Sünde und Gelächter als ungeziemend. Wahrscheinlich vereint kein anderes Volk, sei es als Rasse oder als Individuum so viele widerstreitende Qualitäten in solch einem extremen Ausmaß."
Jeder, der sich mit den authentischen Arabern bekannt machen will, so wie wir sie uns gerne vorstellen, sollte dieses Buch lesen. Und den Sand mit einem eisgekühlten Drink wegspülen!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Abenteuerbuch, 3. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Ein Abenteuerbuch über die Wüsten Arabiens, dass in vergangene Zeiten versetzt.Spannend geschrieben, von einem Kenner der ersten Stunden.
Vieles erfhährt man über Sitten der Beduinen und über den Islam.
Für reine Emirate oder Oman Urlauber jedoch nicht geeignet.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Ein wirklich tolles Buch aus einer Zeit, in der der Orient noch nahezu unberührt war. Thesinger beschreibt auf seinen Reisen respektvoll und sensibel die Geschichte und die Entwicklung. Toll ist es, über die Sitten und Gebräuche der Beduinen zu erfahren. Für den jeden, der die Emirate oder den Oman bereist ein absolutes Muss als Reisebegleiter!!
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5.0 von 5 Sternen Eine Reise in eine andere, vergangene Zeit, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Wer in heutigen Tagen Abu Dhabi oder Dubai besucht, mag nicht glauben können, dass es gerade wenig mehr als sechs Jahrzehnte ist, seit Sir Wilfred seine Reisen mit den Bedu unternommen hat, dass beide Emirate eine Ansammlung von Lehmhütten und Palästen waren, die ganze Gegend Piratenküste genannt wurde und draußen in der Wüste wie auch auf See das Gesetz der Blutrache herrschte. Das Buch ist ein fesselnder Bericht über eine eine andere, uns heute unwirklich anmutendte Zeit. Die großen eindrucksvollen Bilder, mit denen Thesiger das leere Viertel Arabiens beschreibt, die Kargheit der Landschaft und die dennoch große Beredsamkeit der heute sicherlich schweigsam gewordenen Bedu - wenn man sie in ihrer aufgezwungenen Sesshaftigkeit überhaupt noch so nennen mag - das alles beeindruckt tief! Wer sich auf seiner Reise in die Emirate mit der Gegend ernsthaft auseinandersetzen will, MUSS dieses Buch im Gepäck haben!
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5.0 von 5 Sternen Sehr beeindruckend, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Wer Wilfred Thesigers Bücher gelesen hat, kann sich ein Bild machen von der zeitgemäßen Erziehung eines Knaben aus diplomatischem Hause im England der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Einen entscheidenden Teil seiner Prägungsphase hat er in Äthiopien als Sohn eines Diplomaten am Hofe der Kaiserlichen Herrschaft verbracht. Intrigen, Machtkämpfe, treue Freundschaft, grausamste Kriege und die Einflußnahme einer langsam zerfallenden Kolonialmacht sind für einen heranwachsenden Menschen sicherlich tief bewegende Erfahrungen zwischen unterschiedlichsten Kulturen.
Auf der Suche nach Selbstbestätigung, die ihm auch in seinem Heimatland Anerkennung als Entdeckungsreisender bringen kann, bereist er mehrfach das "leere Viertel" im Süden der arabischen Halbinsel.
Seine entbehrungsreichen Durchquerungen dieser Wüsten in einer archaischen Stammesgesellschaft schildert er authentisch, mit spannungsgeladener, lebendiger Beziehung zu Natur und Mensch. Und dies in einer Zeit, als die politische und wirtschaftliche Umwälzung Südarabiens durch die Entdeckung des Rohstoffes Erdöl und die "Vereinigung" vieler Stämme zum Staat Saudi - Arabien kurz bevor stand. Vielleicht ist er einer der letzten Zeitzeugen, der dieses Gebiet und dessen Kultur noch vor dem Anbruch eines neuen Zeitalters bereist und beschrieben hat. Wer zwischen den Zeilen liest, kann m.E. auch die persönlichen Konflikte W. Thesigers erahnen.
Sein tiefgreifendes Empfinden und Interesse für Mensch und Natur ist eine seltene Gabe.
Für mich ein sehr beeindruckendes und spannendes Buch und fast ein "Muß" für Reisende in Südarabien, zur Rückbesinnung auf wesentliche Werte des Menschseins auch sehr geeignet.
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3.0 von 5 Sternen interessant ... aber auch verherrlichend, 22. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Das Buch ist als Reisebericht sehr interessant und vermittelt dem Leser einen durchaus unterhaltsamen Einblick in das Leben der Wüstenbewohner. Gleichwohl ist zu kritisieren, daß der Autor früh und vorsätzlich die gebotene Distanz aufgibt und am Ende nicht zu merken scheint, wie widersprüchlich seine bisweilen fast verherrlichenden Bewertungen sind. Wer mit Bedus zu tun hat(te) wird Schwierigkeiten haben, in ihnen immer nur den edlen (ehemals) Wilden zu sehen.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für jeden, der mehr über die Arabische Wüste wissen will, 25. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien (Taschenbuch)
Thesiger gelingt es, mit spannender Erzählweise die Geheimnisse der Beduinen und des Lebens im "Leeren Viertel" zu erhellen. Für jeden unbedingt zu empfehlen, der auf Urlaub oder länger in die V.A.E. oder in den Oman fährt und mehr über das Land wissen will.
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Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien
Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien von Wilfred Thesiger (Taschenbuch - 1. Juli 1991)
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