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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch muß man gelesen haben
Sizilien... Auch wenn man die Insel nicht kennt, weiß man nach der Lektüre dieses Buches viel über dieses Land und seine Menschen. Handlungen und Sprache sind durchdrungen von der Schwere des sizilianischen Sommers, in dem alles so langsam und überdeutlich vonstatten geht. Tomasi de Lampedusa läßt unvergleichlich ein Altes Adelsgeschlecht...
Veröffentlicht am 20. April 2004 von Dr. Dr. H. Kingeter

versus
5 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Die Geschichte quält sich dahin, man ahnt von Anfang an, worauf es hinausläuft, auf den langsamen Fall des Leoparden. Es gibt wenig Spannung, dafür ausufernde Szenen mit dem immer gleichen Personal, das sich nicht weiterentwickelt. Habe schon besseres gelesen.
Am 18. März 2006 veröffentlicht


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch muß man gelesen haben, 20. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Sizilien... Auch wenn man die Insel nicht kennt, weiß man nach der Lektüre dieses Buches viel über dieses Land und seine Menschen. Handlungen und Sprache sind durchdrungen von der Schwere des sizilianischen Sommers, in dem alles so langsam und überdeutlich vonstatten geht. Tomasi de Lampedusa läßt unvergleichlich ein Altes Adelsgeschlecht vor unseren Augen auferstehen um dann seinen Niedergang zu zelebrieren. In der Wortwahl vortrefflich und im Handlungsverlauf schlüssig. Auch wenn jede reißerische Action fehlt so hat mich das Buch absolut gefesselt. Und das lange bevor ich den sehr gut adaptierten Film mit Lancaster/Delon gesehen habe. Dieses Stück meisterlicher Literatur darf man sich nicht entgehen lassen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fürstliches Sizilien!, 29. März 2007
Einem Hinweis aus "Manieren" von Asfa-Wossen Asserate folgend begann ich mit diesem Roman, in den ich mich anfangs schwer hineinfand, weil er weniger von seiner Handlung als vielmehr von der treffenden Beobachtungsgabe des Autors lebt. In der Zeit um 1860 auf Sizilien spielend, erzählt Lampedusa die Geschichte seines Urgroßvaters Fabrizio, des Fürsten von Salina, die eng mit den damaligen historischen Ereignissen korreliert, weshalb ein wenig Stöbern nach Garibaldi etc. hilfreich wäre. Sehr schön werden die Fesseln deutlich, in denen der sizilianische Adel hängenbleibt, während sich so vieles verändert. (Stichwort Manieren, die sich hier sehr schön in der Anwendung studieren lassen). Die Erkenntnis, der letzte Leopard zu sein, überzieht das Empfinden des Fürsten mit einer Melancholie, die ein wehmütiges Bild des alten Sizilien entstehen läßt.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melancholisches Sprachwunder, 26. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
"Der Leopard" ist ein Buch, wie man es sich als Vielleser nicht wünscht: nach der letzten Seite löst man sich mit Mühe aus dem Zauber der Sprache und stellt sich die bange Frage, welches Buch man nun lesen soll - denn wenige kommen an diese Schönheit der Sprache, der Eindrücke, der Gedanken heran. Abgesehen davon: man will sich von der Erinnerung an dieses Buch nicht so schnell wieder trennen!
Sizilien erwacht zu einem bunten, düsteren, staubigen, trägen Leben. Der Niedergang der "alten Ordnung" gepaart mit der "Mid-Life-Crisis" des "Leoparden", all dies ist so deprimierend, morbid, und doch unglaublich schön beschrieben.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sizilien am Wendepunkt, 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Don Fabrizio ist das letzte Glied einer langen Reihe von Sizilianischen Fürsten. Sein ältester Sohn Giovanni ist nach England gegangen um dort Kumpel im Bergbau zu werden. Sein zweiter Sohn Paolo ist ein linkischer Schwächling. Und obendrein schickt sich Garibaldi an, die politische Tradition in Italien über den Haufen zu werfen. Nur Tancredi, Don Fabrizios Neffe, macht ihm Freude, mit seiner Jugend, seinem Mut, seiner weitsichtigen politischen Einstellung. Als sich Tancredi dann aber ausgerechnet in Anglica verliebt, die Tochter eines plebejischen Großgrundbesitzers, der in einer der Ländereien Don Fabrizios zu Reichtum und Ansehen gelangt ist, bricht die feudale Welt des Fürsten endgültig zusammen. Er muss einsehen, dass seine Zeit abgelaufen ist und eine neue heranbricht, in der er nur mehr als übriggebliebenes Kuriosum gilt.
Tomasi di Lampedusa schildert in diesem dichten, metaphorischen und anspielungsreichen Roman den Untergang der Monarchie in Sizilien. Der Sympathieträger Don Fabrizio wird mit all seinen Facetten und Angewohnheiten gezeichnet. Dank vieler Vergleiche und treffenden Beschreibungen, die so einfach sind und trotzdem nie platt wirken, gelingt es di Lampedusa einen stimmungsvollen Roman des Siziliens im 19. Jahrhundert vorzulegen. Alle Figuren sind getreu und realistisch gezeichnet und keine ist überflüssig oder schablonenhaft. Selbst der Hund Don Fabrizios hat seine gewichtige Rolle und manche Nebenrollen, die wie nur nebenbei eingefügt wirken, entpuppen sich mit Fortgang der Handlung als Schicksalsträger. Aber auch Räumlichkeiten, wie der weitläufige Palast des Fürsten im Landsitz Donnafugata, der denn Liebenden zu Scharade und Spielplatz wird, prägen nicht nur die Handlung, sondern den Stil und den Gehalt des Romans im Allgemeinen. Das Weltbild des Fürstengeschlechts der Salina bleibt jedoch bis deren Erlöschen eines des Pessimismus und der Enttäuschung, da sie am eigenen Leib erfahren müssen, dass sich die von ihnen geglaubte statische Welt Siziliens sehr wohl ändern kann. Die letzten Gedanken Don Fabrizios und hier wird nichts verraten, da das Buch ein Inhaltsverzeichnis besitzt, gehören zu den gelungensten Szenen der Literaturgeschichte.
Der ruhige, unaufgeregte Ton des Erzählers, eine Unzahl von Recherche und Wissen und ein geübt eingesetzter Gebrauch von Metaphern und Vergleichen sollten dieses Buch für alle Zeiten in den Literaturgeschichten überleben lassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walzer in die Dunkelheit, 21. August 2012
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Sizilien 1860:
Don Fabrizio, der Fürst von Salina, langweilt sich die meiste Zeit. Vergnügen und Abwechslung bereiten ihm lediglich die neuesten Eskapaden seines Neffen Tancredi, den er den eigenen Kindern vorzieht. Außerdem macht er sich hin und wieder einen Spaß daraus, Pater Pirrone zu provozieren, indem er ihn immer wieder mal dazu zwingt, den Fürsten auf seinem Weg zu den Prostituierten der Stadt zu begleiten, die er aufsucht, um sich seiner Männlichkeit zu versichern. Als die Familie, wie alljährlich, den Wohnsitz ins ländlichere Donnafugata wechselt, überschlagen sich die Ereignisse. Zum einen erobern die Truppen Garibaldis weite Teile Italiens und sorgen so für einen politischen Umbruch im Lande. Zum anderen bittet Tancredi seinen Onkel, sich beim werben um die schöne Angelica, der Tochter von Don Calogero Sedara, für ihn einzusetzen.
Don Fabrizio spürt, das sich in ihm etwas verändert. Er beginnt zu reflektieren. Über sein Leben, seinen Stand, seine Familiengeschichte. Über das, was war, das, was ist und das, was bleibt.

"Alles muss sich verändern, damit es bleibt wie es ist."

Giuseppe Tomasi di Lampedusa entwirft in seinem posthum erschienenen "Il Gattopardo" ein Gemälde von einem Roman, welcher an sprachlicher Eleganz nicht zu überbieten ist. Er ist Satz für Satz von zeitloser Schönheit, brilliant formuliert und von großer Wahrhaftigkeit. Ein Fest der Sinne. Zudem bildet das Werk ein umfassendes Portrait vom Niedergang einer Gesellschaft, der ausschlaggebend war für den Beginn eines neuen Zeitalters. Des weiteren stellt es eine vielschichtige Auseinandersetzung mit den Themen Alter, Vergänglichkeit und Tod dar. Nicht zuletzt lernt man viel über Italien, die Italiener und noch mehr über Sizilien und die Sizilianer.

Ein Jahrhundertroman (erschienen 1958), dem ein Jahrhundertfilm folgte (Luchino Visconti, 1962).
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Sonne brennt unerbittlich..., 23. Juli 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
auf der beschwerlichen Reise mit Ross und Wagen nach Donnafugata, dem vielzimmrigen Sommersitz der Salinas, wo ihnen wie überall Ehrerbietung entgegenschlägt. Wir sind im feudalen Europa, wie es glücklicherweise längst nicht mehr steht. Der Fürst, der Leopard, sieht den Untergang kommen und sogar ein Verwandter macht im neuen Italien Karriere. Am Ende ist der Hund, ein wichtiger Teil der Familie, tot und der Fürst stirbt auch.
Wie der Autor im Schlusskapitel alles verstätet, das hat grosse Klasse. Selbst die Reliquien in der Schlosskapelle erweisen sich als unecht. Es ist alles defintiv vorbei, untergegangen, verschwunden. Der Leopard war der letzte seiner Art.
Ein Klassiker unseres südlichen Nachbarlandes, der die Lektüre lohnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lampedus: Der Leopard, 13. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Eine hervorragende Darstellung und Einführung in die Welt Siziliens zur Zeit des politischen Wandels. Vor allem, die Änderung der gesellscahftlichen Verpflechtungen.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 3. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Eines der besten Bücher, die je geschrieben wurden. Atemberaubende Verfallsgeschichte einer Adelsdynastie, vergleichbar mit den "Buddenbrooks", nur unter der Sonne des Südens, die aus jeder Zeile atmet.
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4.0 von 5 Sternen Super Reiselektüre, 20. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Als Reiselektüre für Sizilien echt gut geeignet. Aus einer anderen zeit und doch immer noch aktuell: die Landschaftsschilderungen, die Charaktere, die Grundhaltung und die vielen kleinen Anspielungen auf politische Entwicklungen.
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5.0 von 5 Sternen Siziliens Heute im Gestern verstehen, 15. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Leopard: Roman (Taschenbuch)
Wer durch Palermo streift, sieht Pracht allenthalben, morbide Pracht, Bröckelndes hinter prunkenden Fassaden. Der Leopard erklärt, warum dies so ist. Er hat der Revolution zugestimmt, "damit alles so bleibe, wie es ist." Aber seine Rechnung ging nicht auf. Zwar tauchten neue Machthaber im vereinigten Königreich Italien auf, die Siziliens Bauern weiter knechteten. Aber alte und neue Potentaten mussten sich einem Gott beugen, dem auch die katholische Kirche nicht widerstand: dem Geld. Und dieser neue Potentat hat Wichtigeres im Sinn als den Luxus des Landadels zu erhalten.
Im Buch, anders als im gleichnamigen Film, erheitern viele feine ironische Wendungen, hintersinnige politische und kulturelle Anspielungen.
Ein wichtiges Buch für alle, die das letzte Jahrhundert in Sizilien und Italien besser verstehen wollen.
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Der Leopard: Roman
Der Leopard: Roman von Giuseppe Tomasi di Lampedusa (Taschenbuch - Oktober 2007)
EUR 9,99
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