Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen15
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Februar 2004
Für Leser, die nicht sofort wissen was Huxely meint, wenn er von der "Tür in der Mauer" spricht und von der "anderen Seite" erzählt, deren Kenntnis man nie wieder ausblenden kann wenn man sie denn einmal erlebt hat, ist das Buch meiner Meinung nach recht schwierig und es ist schwer den roten Faden in der Auswahl und Behandlung seiner Themen zu finden. Gute Ideen kann man aber nichtsdestotrotz herausziehen.
Für alle anderen ist dieses Buch eine großartige Möglichkeit eigene Erfahrungen zu ordnen und die wichtigen Dinge aus ihnen herauszufiltern. Außerdem hat mir Huxely mit seiner Denkweise eine Menge neuer Ansätze geliefert, die mich das Buch haben lieb gewinnen lassen und mich dazu bringen, es immer wieder zu lesen.
Einziger Nachteil: Wenn man liest, wie Huxely aus einem selber bekannten Eindrücken scheinbar mühelos sensationelle Schlüsse zieht kommt man sich ein wenig blöd vor...
0Kommentar|48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2008
Was verbirgt sich hinter der Erfahrung durch Halluzinogene?

Nun, eben darum geht es in diesem Buch, verfasst von einem der brilliantesten Köpfe unserer Zeit. Aldous Huxley wirft mit dem Leser einen Blick auf die Schönheit des Erhabenen und gewährt Einblicke in die Tiefen der Verzweiflung und der Angst an sich! Es erzählt die Geschichte eines Versuches, der so revolutionär und visionär war, wie wohl kein anderer zu dieser Zeit. Der konstruktive Flashback eines Denkers und der Leuchtturm derjenigen, die nach der Qualität des Erlebten fragen und sich nicht von dem durchaus reizvollen Blendwerk solcher Erlebnisse an einer Einsicht hinden lassen wollen.
Hier wurde Geschichte geschrieben und wer sich mit Themen dieser Art auseinandersetzen will, für den führt kein Weg an Huxley vorbei!

Für eine Vertiefung dieses Buches und als ergänzende Lektüre empfiehlt es sich die moralischen Reflexionen ALBERT HOFMANNS zu lesen, in "LSD - mein Sorgenkind".
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2002
Dieses Buch hat mich (50 Jahre alt) in früheren Jahren sehr beeindruckt. Ich bin sehr froh es nun hier wieder gefunden zu haben.
Huxley leistet, soweit mir erinnerlich, eine brilliante Analyse der Funktion des menschlichen Verstandes mit den Mitteln desselben. Er zeigt dessen Grenzregionen auf. Für mich stand er mit diesem Buch in einer Reihe (wegen der Analogien der Aussagen) mit einem Buddah oder Castaneda.
Drogen werden hier als Mittel zum Zweck, nicht als Konsum- oder Verdrängungsobjekt, gewertet und in Ihren Möglichkeiten ausgeschöpft.
Um es mit Castaneda, bzw. seinem Lehrer, Don Juan auszudrücken:
Drogen schaden unendlich, aber es gibt Menschen die sind so dumm (bezogen auf Castaneda selbst) und brauchen sie einfach.
Ich bin gespannt, das Buch erneut zu lesen.
0Kommentar|41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2006
Die Denkweisen in diesem Buch sind wirklich sehr interessant, wie z.B. Huxley die Jenseitsvorstellung von Meskalinwirkungen ableitet.

Sehr zu empfehlen, besonders für Philosophisch interessierte Menschen. Teilweise sind die Textstellen für jemanden, der noch keine Erfahrung mit Psychedelischen Stoffen hat, schwer nachzuvollziehen, aber mit etwas Nachdenken auch zu schaffen!
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juni 2007
Zugegeben: Das Buch ist hohe Schriftstellerkunst. Aber gerade diese Kunst bzw. der allgegenwärtige Bezug zur Kunst/Malerei macht das Buch auch unglaublich anstrengend.

Die Sätze sind inhaltlich und sprachlich oft sehr hohes Niveau, was nicht nur dem (normalen) Lebensweltbezug, sondern auch der Lesefreude einen Dämpfer erteilt. Einzig die rein diskriptiven Passagen seines Meskalinrausches sind ohne Einschränkungen lesbar, weil witzig, unterhaltsam und angenehm leicht verständlich. Der Rest sind Vergleiche, Deutungen und kognitive Konstruktionen, die sich in ihrer Bedeutungsschwere leider nur Kunstkennern offenbart.

Insgesamt drei Sterne. Das versteht wenigstens jeder...
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2014
“Und plötzlich hatte ich eine Ahnung davon, was es für ein Gefühl sein muß, wahnsinnig zu sein” (S.42)

Zum Inhalt: Es sind zwei Essays, die in diesem nur 134 Seiten starken Paperback aus dem Piper Verlag abgedruckt sind. “Die Pforten der Wahrnehmung” präsentiert die Schilderung der Eindrücke welche Huxley bei seinen Experimenten mit der halluzinogenen Droge Meskalin erlebte. Huxley entwickelt die Theorie, dass unser Gehirn darauf konditioniert ist, die schier unendliche Anzahl an Eindrücken der uns umgebenden “Ist-Welt” nach den Vorgaben der Nützlichkeit für das Überleben zu filtern. Substanzen wie Meskalin oder Lysergsäure können, ebenso wie verschiedenste Meditationsriten, diesen “Reduktionsfilter” auf metabolischer Ebene durchbrechen bzw. Türen darin öffnen, um eine Sicht auf den tatsächlichen Ist-Zustand der uns umgebenden Dinge zu gewähren. Die von unserem Bewußtsein, unserem Gehirn gelieferten, vorgefilterten Informationen, welche nur einen minimalen Bruchteil der zur Verfügung stehenden Information darstellen, verführen uns stets dazu anzunehmen, dass das uns umgebende Universum sich dadurch erklären ließe, resp. sich darin erschöpfen würde. So werden unter dem Einfluss entsprechender chemischer Substanzen sensorische Eindrücke um ein vielfaches intensiviert, hingegen der uns für gewöhnlich als so unabdingbar wichtige Zeitbegriff zu einer Marginalie. Huxley setzte sich während des unter strenger medizinischer Kontrolle ausgeführten Experiments den unterschiedlichsten Reizen optisch, akkustisch und sensorisch aus und beschreibt seine Sicht der Welt unter dieser Prämisse. Beleuchtet werden ebenfalls die Möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Im zweiten Teil des Textes “Himmel und Hölle”, der Titel stellt eine Anspielung auf das Werk William Blakes “The Marriage of Heaven and Hell” dar, vertieft Huxley seine Ansichten über die Auswirkungen von Ritualen, mit oder ohne chemische Hilfsmittel, auf die Sichtweise der Gesellschaft auf sich selbst, die Individuen in ihr, den Sinn einer Existenz an sich und die geistigen und moralische Implikationen seiner Schlüsse aus den Experimenten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenschau verschiedenster Richtungen aus denen sich der Mensch diesen Erfahrungen nähern kann – Meditation, (religiöse) Rituale unterschiedlichster Art, Einnahme chemischer Substanzen – , unter besonderer Berücksichtigung der historischen Rahmenbedingungen derselben. So geht der Autor auch scheinbar so banalen Fragen nach, warum optische Reize, welche uns heute in unserer visuell übersättigten Welt als Nebensächlichkeiten erscheinen, Generationen vor uns in Verzückung versetzen konnten.

Fazit:
Ein in seiner Kürze oft unterschätzter Text – wie so viele kondensierte Texte –, der den Leser immer wieder dazu anhält Türen aufzustoßen, welche in unserem Geist, unserer Wahrnehmung aus welchem Grund auch immer, i.d.R. verschlossen, wenn nicht sogar versperrt sind. Auch ohne “Drogen” wirken die Visionen und v.a. auch die Sprachgewalt Huxley’s, welche Herbert E. Herlitschka als feinfühliger Übersetzer ausgezeichnet einfing, gelinde gesagt bewußtseinserweiternd, auf jeden Fall aber bewußtseinsverändernd.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2014
Eine sehr gute Beschreibung der Droge Meskalin und seines Selbstversuches mit ihr. Durch seinen Schreibstil kann man sich sehr gut vorstellen, wie die Droge wirken könnte und welche Probleme auch damit verbunden sein könnten. Also ich werde sie nicht probieren! :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 1999
"Die Pforten der Wahrnehmung" ist eine meiner liebsten Lektüren. Sie enthält bedeutende Aspekte menschlichen Seins und der Funktionen psychoaktiver Substanzen. Die Praezision des Ausdrucks hat mich zutiefst beindruckt.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2004
Ich bin auf das Buch gestossen, da die Doors sich ihren Bandnamen von Huxley abgeleitet haben. Viele ihrer Texte handeln von den hier beschriebenen Dingen, wie z. B. "Break on through (to the other side)". Auch wenn ich noch nie mit Drogen in direkten Kontakt gekommen bin, so bin ich doch schon immer sehr fasziniert gewesen, darüber zu lesen. Dementsprechend interessant finde ich es auch und es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich es in der Hand hatte!
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 1999
Sehr ausführlich beschrieben. Erklärt seine Eindrücke und Erfahrungen ziemlich gut, doch wer wenig Verständnis für alte Kunst und Dichter hat wird teilweise gelangweilt die Seiten weiterblättern müssen.
Huxley will uns zu verstehen geben, daß es neben unserer hektischen Realität auch noch den Geist, das ICH, in einem gibt, dem bei weitem noch mehr Aufmerksamkeit zukommen sollte als bisher. In uns stecken ungeahnte Kräfte!
Einfach mal still hinsetzen, Ruhe finden; warten daß der Geist nachkommt.
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden