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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiedererkennen und ordnen
Für Leser, die nicht sofort wissen was Huxely meint, wenn er von der "Tür in der Mauer" spricht und von der "anderen Seite" erzählt, deren Kenntnis man nie wieder ausblenden kann wenn man sie denn einmal erlebt hat, ist das Buch meiner Meinung nach recht schwierig und es ist schwer den roten Faden in der Auswahl und Behandlung seiner Themen zu finden. Gute...
Am 6. Februar 2004 veröffentlicht

versus
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meskalinrausch auf zu hohem Niveau
Zugegeben: Das Buch ist hohe Schriftstellerkunst. Aber gerade diese Kunst bzw. der allgegenwärtige Bezug zur Kunst/Malerei macht das Buch auch unglaublich anstrengend.

Die Sätze sind inhaltlich und sprachlich oft sehr hohes Niveau, was nicht nur dem (normalen) Lebensweltbezug, sondern auch der Lesefreude einen Dämpfer erteilt. Einzig die rein...
Veröffentlicht am 21. Juni 2007 von de_Bergh


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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiedererkennen und ordnen, 6. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
Für Leser, die nicht sofort wissen was Huxely meint, wenn er von der "Tür in der Mauer" spricht und von der "anderen Seite" erzählt, deren Kenntnis man nie wieder ausblenden kann wenn man sie denn einmal erlebt hat, ist das Buch meiner Meinung nach recht schwierig und es ist schwer den roten Faden in der Auswahl und Behandlung seiner Themen zu finden. Gute Ideen kann man aber nichtsdestotrotz herausziehen.
Für alle anderen ist dieses Buch eine großartige Möglichkeit eigene Erfahrungen zu ordnen und die wichtigen Dinge aus ihnen herauszufiltern. Außerdem hat mir Huxely mit seiner Denkweise eine Menge neuer Ansätze geliefert, die mich das Buch haben lieb gewinnen lassen und mich dazu bringen, es immer wieder zu lesen.
Einziger Nachteil: Wenn man liest, wie Huxely aus einem selber bekannten Eindrücken scheinbar mühelos sensationelle Schlüsse zieht kommt man sich ein wenig blöd vor...
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visionäre Selbstexperimente, 25. November 2006
Von 
Viking "TU-Student" (Leipzig / Berlin / Kourou / Sydney / München / Sao Paulo) - Alle meine Rezensionen ansehen
Aldous Huxley gibt in diesem Buch seine Erfahrungen und Erlebnisse mit verschiedenen Drogen wieder. Dabei kam die Droge Meskalin am meisten zum Einsatz. Im ersten Essay beschreibt er sehr detailliert die Wirkungen der Droge auf seinen eigenen Körper und Geist. Die Berichte über seine Erlebnisse sind sehr ausführlich, nicht zuletzt weil seine Experimente oft unter Beobachtung ausgeführt wurden oder weil er gleichzeitig Aufnahmegeräte mitlaufen lies und sich parallel dazu Notizen anfertigte. Aber auch viele andere Drogen hat er sich selbst verabreicht und ihre Wirkungen auf seine eigene Person beobachtet und analysiert. So gibt er eine Beschreibung ab über die Einwirkdauer, die Wirkungen und Veränderungen in seiner Umwelt die er Wahrnimmt, die Nachwirkungen, den Grad der Suchtgefahr oder auch die verschiedenen schlechten Einflüsse auf die Gesundheit.

Im zweiten Essay setzt er sich mit Drogen und ihren Wahrnehmungsverändernten Wirkungen auseinander, macht kleine Ausflüge in die sehr alte Geschichte der Drogen und ihren Bestand bis zum heutigen Tage. Vor allem scheint er sehr angetan von den farbverstärkenden Wirkungen einiger Drogen, denn diesen widmet er einen großen Teil des zweiten Essays diese Buches. Anschaulich untersucht und beschreibt er die Charakteristik visionärer Erlebnisse und stellt diese visionärer Kunst aus allen Epochen gegenüber.

Diese Buch gibt auch (oder gerade)dem Leser ohne eigene Erfahrungen mit Drogen einen guten Einblick in die Welt der Rauschmittel, ihren Wirkungen und den daraus resultierenden visionären Erlebnissen.

Zitat aus dem Buch:

>>>Einem Liegestuhl gegenüber, der aussah wie das Jüngste Gericht - oder, genauer gesagt, einem Jüngsten Gericht gegenüber, das ich nach langer Zeit und mit beträchtlicher Schwierigkeit als einen Liegestuhl erkannte -, merkte ich plötzlich, daß ich mich auf der Schwelle zur Panik befand<<<
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen öffne dein bewusstsein und befreie dich, hab keine angst ums ich, 5. September 2010
Zum zweiten Mal gelesen und es hat sich wieder gelohnt. Wieder sehe ich mich selbst und die Welt mit neuen Augen. Wieder eröffnete mir das Genie Huxley neue Dimensionen des Seins. Mit dem Verständnis, dass ich über die letzten Jahre gewonnen habe, war es ein noch größerer Genuss, das Buch zu lesen, weil ich nun die feinen, subtilen Details mehr Aufmerksamkeit schenken konnte. Es lohnt sich wirklich, dieses Buch mehrmals zur Hand zu nehmen. Albert Hofmann trifft es in seinem Buch "LSD-Mein Sorgenkind" (S. 175) meiner Meinung nach ausgezeichnet: "Die beiden Bücher enthalten grundlegende Betrachtungen über das Wesen visionären Erlebens und über die Bedeutung dieser Art der Welterfassung in der Kulturgeschichte bei der Entstehung der Mythen und der Religionen und im künstlerisch-schöpferischen Prozess."

Im ersten Teil mit dem Titel 'Die Pforten der Wahrnehmung' zeigt der Autor die Folgen seines Experiments mit Meskalin auf, er beschreibt also seinen Trip, und was er erlebt und danach im Sinne eines mysterium tremendum interpretiert. Er zeigt wie sich die Wahrnehmungen verändern und wie sein Innenleben davon berührt wird. Aufschlussreich ist seine Beobachtung, dass durch Einnahme von Meskalin die Funktionstüchtigkeit jener Filter beeinträchtigt wird, die im normalen Wachbewusstseinszustand besonders jene Teile unserer Wahrnehmung ausblenden, die nicht unbedingt für unser Überleben als biologischer Organismus notwendig sind. Auf diese Weise betrachtet bedeutet die Öffnung der Pforten unserer Wahrnehmung nicht irgendein ein Zugewinn an etwas, das uns mangelt, sondern vielmehr eine Befreiung, eine Loslösung von vorprogrammierten Ausblendungsmechanismen, die, so nützlich sie auch evolutionär gesehen sein mögen, uns doch auf das biologische Überleben als Individuum und Gattung beschränken.

Im zweiten Teil untersucht er Kunst und den Blick von Künstlern unter Drogeneinfluss und stimuliert nebenbei immer wieder mal meine Lachmuskeln. Er taucht ein in die (Kunst-)Geschichte. Er reflektiert und betrachtet und gewinnt durch die reine, ursprüngliche, zweckungebundene Schau der Dinge ein neues Verständnis seiner Selbst und seines Lebens.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Analyse des Seins, 27. Februar 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich (50 Jahre alt) in früheren Jahren sehr beeindruckt. Ich bin sehr froh es nun hier wieder gefunden zu haben.
Huxley leistet, soweit mir erinnerlich, eine brilliante Analyse der Funktion des menschlichen Verstandes mit den Mitteln desselben. Er zeigt dessen Grenzregionen auf. Für mich stand er mit diesem Buch in einer Reihe (wegen der Analogien der Aussagen) mit einem Buddah oder Castaneda.
Drogen werden hier als Mittel zum Zweck, nicht als Konsum- oder Verdrängungsobjekt, gewertet und in Ihren Möglichkeiten ausgeschöpft.
Um es mit Castaneda, bzw. seinem Lehrer, Don Juan auszudrücken:
Drogen schaden unendlich, aber es gibt Menschen die sind so dumm (bezogen auf Castaneda selbst) und brauchen sie einfach.
Ich bin gespannt, das Buch erneut zu lesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessantes Buch!, 17. September 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
Die Denkweisen in diesem Buch sind wirklich sehr interessant, wie z.B. Huxley die Jenseitsvorstellung von Meskalinwirkungen ableitet.

Sehr zu empfehlen, besonders für Philosophisch interessierte Menschen. Teilweise sind die Textstellen für jemanden, der noch keine Erfahrung mit Psychedelischen Stoffen hat, schwer nachzuvollziehen, aber mit etwas Nachdenken auch zu schaffen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 16. Juni 2007
Der erste Teil des Buches "Die Pforten der Wahrnehmung" war für mich sehr interessant zu lesen. Man erfährt vieles über die Droge Meskalin, über den Ursprung, sowie die Verwendung von Drogen z.B. in religiösen Kreisen. Der zweite Teil "Himmel und Hölle" ist meiner Meinung nach nur etwas für wirklich Kunst interessierte Menschen. Huxley ergeht sich fast ausschließlich in kunthistorischen Betrachtungen, die er auf die Droge Meskalin, genauer gesagt, auf die Entrückung durch den Konsum dieser Droge, bezieht.

Alles in allem, gerade wenn man ein wenig für gesellschaftliche -, psychologische Bezüge vor allem aber für Kunst und Geschichte im Allgemeinen übrig hat, dann ist das Buch eine Bereicherung, da es nicht nur die Erfahrungen des Autors mit Meskalin, sondern auch interessantes Hintergrundwissen, vermittelt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Bedeutung der Halluzinogene auf die Seele und der Seele der Halluzinogene an sich!, 4. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
Was verbirgt sich hinter der Erfahrung durch Halluzinogene?

Nun, eben darum geht es in diesem Buch, verfasst von einem der brilliantesten Köpfe unserer Zeit. Aldous Huxley wirft mit dem Leser einen Blick auf die Schönheit des Erhabenen und gewährt Einblicke in die Tiefen der Verzweiflung und der Angst an sich! Es erzählt die Geschichte eines Versuches, der so revolutionär und visionär war, wie wohl kein anderer zu dieser Zeit. Der konstruktive Flashback eines Denkers und der Leuchtturm derjenigen, die nach der Qualität des Erlebten fragen und sich nicht von dem durchaus reizvollen Blendwerk solcher Erlebnisse an einer Einsicht hinden lassen wollen.
Hier wurde Geschichte geschrieben und wer sich mit Themen dieser Art auseinandersetzen will, für den führt kein Weg an Huxley vorbei!

Für eine Vertiefung dieses Buches und als ergänzende Lektüre empfiehlt es sich die moralischen Reflexionen ALBERT HOFMANNS zu lesen, in "LSD - mein Sorgenkind".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewussteinserweiternd, 23. Januar 2014
Von 
Kucher Wolfgang "wak" (Rietz / Tirol / Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
“Und plötzlich hatte ich eine Ahnung davon, was es für ein Gefühl sein muß, wahnsinnig zu sein” (S.42)

Zum Inhalt: Es sind zwei Essays, die in diesem nur 134 Seiten starken Paperback aus dem Piper Verlag abgedruckt sind. “Die Pforten der Wahrnehmung” präsentiert die Schilderung der Eindrücke welche Huxley bei seinen Experimenten mit der halluzinogenen Droge Meskalin erlebte. Huxley entwickelt die Theorie, dass unser Gehirn darauf konditioniert ist, die schier unendliche Anzahl an Eindrücken der uns umgebenden “Ist-Welt” nach den Vorgaben der Nützlichkeit für das Überleben zu filtern. Substanzen wie Meskalin oder Lysergsäure können, ebenso wie verschiedenste Meditationsriten, diesen “Reduktionsfilter” auf metabolischer Ebene durchbrechen bzw. Türen darin öffnen, um eine Sicht auf den tatsächlichen Ist-Zustand der uns umgebenden Dinge zu gewähren. Die von unserem Bewußtsein, unserem Gehirn gelieferten, vorgefilterten Informationen, welche nur einen minimalen Bruchteil der zur Verfügung stehenden Information darstellen, verführen uns stets dazu anzunehmen, dass das uns umgebende Universum sich dadurch erklären ließe, resp. sich darin erschöpfen würde. So werden unter dem Einfluss entsprechender chemischer Substanzen sensorische Eindrücke um ein vielfaches intensiviert, hingegen der uns für gewöhnlich als so unabdingbar wichtige Zeitbegriff zu einer Marginalie. Huxley setzte sich während des unter strenger medizinischer Kontrolle ausgeführten Experiments den unterschiedlichsten Reizen optisch, akkustisch und sensorisch aus und beschreibt seine Sicht der Welt unter dieser Prämisse. Beleuchtet werden ebenfalls die Möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Im zweiten Teil des Textes “Himmel und Hölle”, der Titel stellt eine Anspielung auf das Werk William Blakes “The Marriage of Heaven and Hell” dar, vertieft Huxley seine Ansichten über die Auswirkungen von Ritualen, mit oder ohne chemische Hilfsmittel, auf die Sichtweise der Gesellschaft auf sich selbst, die Individuen in ihr, den Sinn einer Existenz an sich und die geistigen und moralische Implikationen seiner Schlüsse aus den Experimenten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenschau verschiedenster Richtungen aus denen sich der Mensch diesen Erfahrungen nähern kann – Meditation, (religiöse) Rituale unterschiedlichster Art, Einnahme chemischer Substanzen – , unter besonderer Berücksichtigung der historischen Rahmenbedingungen derselben. So geht der Autor auch scheinbar so banalen Fragen nach, warum optische Reize, welche uns heute in unserer visuell übersättigten Welt als Nebensächlichkeiten erscheinen, Generationen vor uns in Verzückung versetzen konnten.

Fazit:
Ein in seiner Kürze oft unterschätzter Text – wie so viele kondensierte Texte –, der den Leser immer wieder dazu anhält Türen aufzustoßen, welche in unserem Geist, unserer Wahrnehmung aus welchem Grund auch immer, i.d.R. verschlossen, wenn nicht sogar versperrt sind. Auch ohne “Drogen” wirken die Visionen und v.a. auch die Sprachgewalt Huxley’s, welche Herbert E. Herlitschka als feinfühliger Übersetzer ausgezeichnet einfing, gelinde gesagt bewußtseinserweiternd, auf jeden Fall aber bewußtseinsverändernd.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspiration, 15. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
"Die Pforten der Wahrnehmung" ist eine meiner liebsten Lektüren. Sie enthält bedeutende Aspekte menschlichen Seins und der Funktionen psychoaktiver Substanzen. Die Praezision des Ausdrucks hat mich zutiefst beindruckt.
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5.0 von 5 Sternen Eine andere Sicht der Dinge, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung (Taschenbuch)
Gut und verständlich geschrieben. Tolle Gedankenansätze. Es ist schade, dass diese Art der Sicht auf "Drogen" nicht weiter verbreitet ist.
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Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung
Serie Piper, Bd.6, Die Pforten der Wahrnehmung von Aldous Huxley (Taschenbuch - 1. August 1970)
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