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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was geht vor: das Leben einzelner oder der Gemeinschaft?
2049: Der gerade gewählte Abgeordnete Donald Keene wird von dem Senator Thurman mit der Planung und dem Bau eines riesigen, unterirdischen Silos beauftragt. Zu spät erkennt Donald, zu welchem Zweck das Silo wirklich gebaut werden soll. Die Welt steht am Abgrund und der Abgeordnete kann sich gerade so in das Silo retten.
Jahre später steht der...
Vor 10 Monaten von Logan Lady veröffentlicht

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Prequel, das unter den gleichen Problemen wie "Silo" leidet
Bereits 2011 sorgte der Amerikaner Hugh Howey mit dem in mehreren Teilen veröffentlichten Science-Fiction-Roman "Wool" für Aufsehen, im letzten Jahr erschien das Gesamtwerk unter dem Titel "Silo" dann auch in Deutschland. Das Buch konnte mich damals zwar mit seinem Setting überzeugen, die flachen Charaktere und die häufig langatmige...
Vor 9 Monaten von Büchermonster veröffentlicht


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was geht vor: das Leben einzelner oder der Gemeinschaft?, 13. August 2014
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
2049: Der gerade gewählte Abgeordnete Donald Keene wird von dem Senator Thurman mit der Planung und dem Bau eines riesigen, unterirdischen Silos beauftragt. Zu spät erkennt Donald, zu welchem Zweck das Silo wirklich gebaut werden soll. Die Welt steht am Abgrund und der Abgeordnete kann sich gerade so in das Silo retten.
Jahre später steht der Wächter Troy vor einer schwierigen Aufgabe: in einem Silo ist eine Revolte ausgebrochen. Soll er diese mit tödlichen Folgen niederschlagen oder seine eigene Neugier befriedigen und der Revolte ihren Lauf lassen??

"Level" ist Teil 2 der Silo-Trilogie von Hugh Howey und hat mich wieder begeistert. Obwohl der Band nach dem ersten Teil "Silo" erschienen ist, erzählt er die Vorgeschichte zu Band 1. Und diese Vorgeschichte ist erschütternd, spannend und deprimierend zugleich.

Der Roman wird aus der Erzählerperspektive berichtet und man folgt verschiedenen Personen und Blickwinkeln. Zudem springt man in der Zeit auch mal 20 oder mehr Jahre nach vorn. Dennoch konnte ich der Geschichte jederzeit ohne Schwierigkeiten folgen. Das lag vor allem an der fesselenden und zugleich unaufgeregten Erzählweise Howeys.

Während die Story weiter voranschreitet, werden immer mehr Details zu den Silos und ihrem Sinn und Zweck deutlich. Und so manche Idee, die zu den Silos geführt hat, hat mir den Mund aufgrund ihrer Ungeheuerlichkeit offen stehen lassen. Ich konnte mich kaum von dem Buch lösen, da ich unbedingt wissen wollte, wie weit Menschen gehen können, um vermeintlich alle zu schützen.

Das Finale spannt dann auch den Bogen zu seinem Vorgänger und lässt den Leser mit einem Cliffhanger allein. Ich hoffe, dass sehr bald Band 3 erscheinen und übersetzt wird. Denn ich will unbedingt wissen, wie die Figuren mit ihren gemachten Entdeckungen umgehen und welche Konsequenzen sie daraus ziehen.

Der Stil von Hugh Howey lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Der Autor hat das Talent, dort detailliert zu erzählen, wo es nötig ist und da Dinge auszulassen, die er der Fantasie seiner Leser überlassen möchte. Zudem sind seine Kampfszenen weder blutig noch effektheischend. Das hat mir sehr gut gefallen.

Ein Tipp für Leser, die in die Reihe einsteigen möchten: Es ist das Beste, wenn ihr mit "Silo" beginnt, denn sonst wird euch durch "Level" so manche Entdeckung vorweggenommen und das wäre doch schade, oder?

Fazit: ein grandiose Fortsetzung, die mit viel Geschick auf ein großes Finale zusteuert. Eine klare Leseempfehlung!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Prequel, das unter den gleichen Problemen wie "Silo" leidet, 7. September 2014
Von 
Büchermonster (bloggt über (Hör-)Bücher aus den Genres Thriller, Mystery & Horror) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Level (Silo 2) (Hörbuch-Download)
Bereits 2011 sorgte der Amerikaner Hugh Howey mit dem in mehreren Teilen veröffentlichten Science-Fiction-Roman "Wool" für Aufsehen, im letzten Jahr erschien das Gesamtwerk unter dem Titel "Silo" dann auch in Deutschland. Das Buch konnte mich damals zwar mit seinem Setting überzeugen, die flachen Charaktere und die häufig langatmige Story sorgten aber leider für Ernüchterung. Nun ist mit "Level" der zweite Teil der Trilogie erschienen und trotz meiner Skepsis kam ich dann doch nicht umhin, Hugh Howeys Reihe noch eine zweite Chance zu geben. Das lag vor allem darin begründet, dass "Level" zugleich auch als Prequel fungiert und einen Blick auf die Entstehung der gigantischen unterirdischen Silos verspricht. Und da der Schauplatz mich nun einmal am Vorgängern am meisten fasziniert hat, reichte dieses Tatsache dann aus, um mich ein weiteres Mal tief unter die Erdoberfläche zu begeben – am Ende leider mit einem ähnlich enttäuschenden Ausgang.

Dabei beginnt "Level" zunächst einmal so wie erhofft: Die Geschichte (die in "Silo" einige Jahrhunderte in der Zukunft spielte) springt zurück in das Jahr 2049, wo ein Senator den Bau der riesigen Rückzugsorte anordnet – alles zurück auf Anfang also. Was den Politiker zu diesem Vorhaben, das immerhin immense finanzielle Ausgaben verschlingt, treibt, bleibt zunächst noch im Unklaren, mit dem Wissensstand des Vorgängerromans ahnt man als Leser jedoch bereits, dass die Menschheit zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht gerade einer besonders rosigen Zukunft ins Auge blickt. Da mich die Gründe für die überwiegende Auslöschung der menschlichen Spezies und das Einigeln in den Untergrund an Universum mit Abstand am meisten interessiert haben, habe ich große Hoffnungen in die Kapitel dieser Zeitebene gesetzt – die dann aber größtenteils enttäuscht wurden. Je mehr ich über die Hintergründe erfahren habe (was so viel dann leider auch nicht ist…), desto mehr verflog meine Neugier: Für mich fühlt sich Howeys Erklärung für den Untergang der Menschheit schlicht nicht glaubwürdig an und es tun sich beim Lesen einfach zu viele zwangsläufige Fragen auf, die vom Autor kaum oder nur unzureichend beantwortet werden – z.B. danach wie ein gewöhnlicher Senator so viel Macht an sich reißen und über ein derart gewaltiges Vorhaben scheinbar willkürlich entscheiden kann.

Zudem hat "Level" (wenig überraschend) das gleiche Problem wie sein Vorgängerroman, nämlich die ziemlich schwache Charakterzeichnung. Die Figuren in Howeys Universum sind nicht viel mehr als Namen und haben kaum Profil, das sie auch nur annähernd als individuelle Wesen mit eigenem Verstand wirken lassen könnte. Erneut konnte ich zu keinem der Charaktere auch nur ansatzweise eine Bindung aufbauen, ich konnte ihr Verhalten nicht nachvollziehen und habe für die als Helden auserkorenen Figuren leider auch keine Sympathien empfunden. Gerade die vermeintliche Identifikationsfigur Donald Keene ist eine einzige Enttäuschung und nicht mehr als eine willenlose und weinerliche Marionette, der vor der bitteren Realität nur allzu bereitwillig die Augen verschließt. Und weil die Charaktere nun einmal so beliebig und austauschbar sind, ist es im Endeffekt dann auch mehr oder weniger egal, was mit ihnen passiert – sowas ist für die Spannung nun einmal schlicht tödlich.

Dabei tut es mir wirklich ein wenig leid, dass ich mit Hugh Howeys Werk so wenig anfangen kann. Ich finde die Ausgangsidee nach wie vor toll und mag es grundsätzlich auch, wie der Autor seine Geschichte auf mehreren Zeitebenen aufzieht und immer wieder kleine Details erwähnt, die sich dann zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt aus einer anderen Sichtweise mit neuen Hinweisen verknüpfen lassen. Zudem verarbeitet Howey beim Setting so viele gute und wirklich interessante Einfälle und Ansätze, dass ich mir wirklich gewünscht habe, dass das Gesamtkonstrukt funktioniert – das tut es aber für mich alleine schon deshalb nicht, weil sich zwischendurch zu viele Logiklöcher auftun und es dem Epos einfach an Helden fehlt, mit denen man sich durch das Abenteuer kämpfen will. Ich würde es aber auch nicht völlig ausschließen, dass ich dann auch beim dritten Band wieder mit von der Partie bin – irgendwie kann ich mich von dem Szenario immer noch nicht ganz lösen und jetzt stecke ich schon so weit in der Geschichte, dass ich dann doch wissen will, wie alles endet. Nicht zuletzt überzeugt zudem auch Peter Bieringer wieder als sehr guter Sprecher der Hörbuchversion, was mich dann auch wieder für Band 3 motivieren könnte…
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem spannende düstere Geschichte!, 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Level: 2 CDs (Audio CD)
Achtung! unbedingt zuerst "Silo" lesen oder hören. Erst dann "Level".
Wenn man völlig unlustige, aber leider verstörend realitätsnahe Endzeit-since-fiction mag und aushält, ohne depressiv zu werden, dann sind die Romane von Hugh Howey das Beste, was ich bisher in diesem Spezial-Genre gehört und gelesen habe.
Könnte das das Ende oder die Zukunft der Menschheit oder unseres ganzen Planeten sein???
Zuzutrauen wäre uns so ein Wahnsinn.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, mit beängstigender Wirkung, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo 2) (Kindle Edition)
Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2049. Der junge Architekt Donald wird von Senator Thurman mit dem Bau von riesigen unterirdischen Silos beauftragt. Er ahnt nicht, welche Brisanz seine Arbeit hat und dass ein verheerender politischer Konflikt bevorsteht. Als es zur Katastrophe kommt, wird die Erde unbewohnbar. Donald gelingt nur knapp die Flucht in eines der Silos, doch es beginnt ein neues Leben, das den harten Regeln von Senator Thurman folgt. Jeder, der gegen sie verstößt, riskiert den Tod. Als sich Widerstand regt, muss der Silowächter Troy eine Entscheidung treffen: Lässt er die Rebellion blutig niederschlagen, oder zieht er den Zorn der Mächtigen auf sich? Aber dann entdeckt Troy die Wahrheit hinter Thurmans Macht und erkennt, dass seine eigenes Schicksal viel enger mit ihm verbunden ist, als er je geglaubt hat.

Meine Meinung:
Mein Fazit
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und leicht zu verstehen.
Ich finde das Buch sehr interessant und auch beängstigend zu gleich. Wie wäre es, wenn sich die Menschheit irgendwann selbst auslöscht? Würde es jemanden geben, der es verhindert?
Da mehrere Handlungen parallel liefen, wurde das Buch nicht langweilig, da immer wieder neue Sichtpunkte gegeben wurden.
An sich blieben für mich am Ende des Buches viele Fragen und auch viele Schicksale offen, die hoffentlich im nächsten Buch beantwortet werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich realistisch! Grandios!, 5. September 2014
Von 
Rock The North "FirEprOOf" (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Der 1te Teil der Reihe "Silo" war bereits spannend, realistisch und beklemmend aber mit Level kommt nun die Vorgeschichte zu Silo und setzt noch einen drauf.

Im Jahr 2049 wird abgeordneter Donald Keene mit dem Bau eines riesigen Bunkers beauftragt, der die Form eines Silos hat. Dieser soll Teil einer Anlage für die Entsorgung von Atommüll sein. Zu spät und erst im allerletzten Moment erkennt er den wirklichen Zweck dieses Baus...

Wie sind die Silos entstanden? Wie hat sich die Welt in den Abgrund manövriert? Wie wird ein Weiterleben der menschlichen Rasse angegangen? Wer weiß überhaupt von was Bescheid?

Diese und viele Frage mehr werden in Level behandelt und beantwortet.
Hugh Howey schafft es seine Ideen unheimlich realistisch herüberzubringen. Ich nehme ihm das ab was er schreibt, er ist total glaubwürdig. Mehrere Handlungsstränge, auch über Jahre von einander entfernt, werden hier toll zusammengeführt und sind stimmig.

Das Ende von Level spannt den langersehnten Bogen zu Teil 1 und lässt den Leser anschließend mit einem Knall alleine. Band 3 ist hoffentlich bald da!

Fazit:
Silo/Level ist ein Meisterwerk seines Genres!
Ich brauche mehr und warte sehnsüchtig auf Band 3!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruft in bester Weise nach Fortsetzung, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Wer „Silo“ gelesen hat, der wird mit Spannung dieses Buch erwartet haben.

Wie entstanden die Silos?
Was ist passiert, das die Welt zu einem unbewohnbaren Ort wurde?
Wer ist der Mann am Funkgerät von Silo 1, der am Ende von „Silo“ mit Jules kommuniziert?
Wie viele Silos gibt es eigentlich?
Warum sind manche zerstört?
Was ist das besondere am „Schichtsystem“ in Silo 1?
Wer hatte die Idee und was bedeutet eigentlich „Saat“?
Und, wer ist eigentlich „Solo“ einmal gewesen?

Viele Frage und so manche Perspektiven, denen Howey temporeich und in fast noch dichterer Atmosphäre als in „Silo“ in diesem „Prequel“ nachgeht. Von 2049 ist zu erzählen, von Nanotechnologie und dem Plan weniger „starker Männer“ mit den notwendigen Mitteln.

Durch die Zeiten danach, teilweise in 100-Jahresabschnitten, lässt Howey den Leser eintauche in seine Protagonisten, in Pläne, Verträge, Heimlichkeiten, in Tricks und Gegentricks, in menschliche Dramen und einen wahnwitzigen Plan, der für viele der noch bestehenden Silos dramatische Folgen hätte.

Allein schon, wie Howey den „Werdegang“ von „James“ zu „Solo“ beschreibt, die allmähliche Vereinsamung, den Kampf hinter der Stahltür, das Reiten auf der Grenze zwischen Wahnsinn und überleben zeigt die Fähigkeit zu emotionalen Dichte, die Howey's Stil auszeichnet.

Dass alles in sich geschlossen wirkt, die einzelnen Fäden im Buch selbst zunächst zueinander führen und sich dann mit den Ereignissen und einigen Personen aus „Silo“ verknüpfen steht als umfassend gelungen am Ende der Lektüre von „Level“.

Von Kleinigkeiten wie „Pflanzenlampen“ bis zu Erdmassen bewegendem Großgerät, von Drohnen mit eingebauten Einschränkungen bis hin zu kleinen Nanoteilchen, alle Elemente von „Level“ wirken überzeugend durchdacht und realistisch dargestellt.

Mitsamt der ständigen Spannung, einer beständigen Gefahrensituation zum einen untereinander und zum anderen von ganz anderer Seite, von „Außen“ (wovon das ein oder andere rot gefleckte Taschentuch noch künden wird).

Alles in allem ein ebenso starkes Szenario wie in „Silo“, überzeugende Protagonisten, eine hervorragende Verzahnung von Erzählfäden durch die Zeiten und Orte hindurch, den den Leser durchweg anregt und im Erzählfluss hält.

So kann man sich nur auf den (hoffentlich) nächsten Band freuen. Nicht nur, weil „Level“ an gleicher Stelle endet, wie „Silo“, sondern ebenso aufgrund der durchweg spannenden und anregenden Unterhaltung, die Howey vor die Augen führt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Echt jetzt?, 26. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo 2) (Kindle Edition)
Nachdem ich Silo gelesen, bzw. gehört hatte, wartete ich mit gemischten Gefühlen auf den zweiten Teil, Level.
Einerseits finde ich Dystopie-Romane sehr spannend und die Idee eines unterirdischen Silos, in dem die Menschen (über)leben müssen, wirklich interessant.
Allerdings weist bereits der erste Roman von Hugh Howey einige Schwächen vor. Die Story ist in die Länge gezogen, zu den Figuren konnte man keine richtige Verbindung aufbauen.
Da aber der erste Roman viele Fragen offen gelassen hatte, habe ich es mit dem zweiten Buch noch einmal versucht. Den dritten werde ich mir wohl nicht mehr antun.
Konnte ich dem ersten Buch noch einiges abgewinnen, war das hier nicht mehr der Fall. Die Geschichte ist von vorne bis hinten langweilig und mit Logiklöchern gespickt.
Im zweiten Buch erfährt der Leser nach und nach, warum die Menschheit überhaupt unter die Erde musste, aber diese Erklärung ist so dürftig, dass man sich nur fragt: aha, das soll's jetzt also gewesen sein?

Das Buch wechselt ständig in der Zeit. Man befindet sich also zum einen vor und während dem Bau der Silos, zum anderen in ferner Zukunft. Auch begegnet man einer Figur aus dem ersten Roman und erfährt seine Geschichte. Anfangs dachte ich: Oh, gute Idee. Doch mit jeden Kapitel wurde es langweiliger.
Eigentlich könnte man sagen: es passiert etwas, ohne dass etwas passiert.

Die Figur des Donald beispielsweise ist ziemlich farblos. Man begleitet ihn auf der Suche nach Erklärung, versteht aber seine Handlungsweise nicht. Von seiner Gefühlswelt ganz zu schweigen. Zum einen seine starken (?) Gefühle für seine Frau Helen, zum anderen aber ist da seine Ex Anna...
Dann wird er auf einmal kurzerhand zum Mörder und empfindet nicht einmal etwas dabei.

Ich bin mehrmals über dem Hörbuch eingeschlafen und musste beim nächsten Mal wieder etwas weiter vorne beginnen. Bis ich dann gemerkt hab, dass ich eigentlich nichts verpasse. Ich habe mich nun durchgequält, aber einen dritten Teil brauche ich definitv nicht. Ich bin sehr gespannt, wie man aus diesem Material einen spannenden Film machen will. Auf jeden Fall bitte mit etwas mehr Action!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grausame Hoffnungslosigkeit trifft auf unbedingten Überlebenswillen, 19. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
„Staubschwaden und niedrige Wolken hingen über einem Land voller verstreuter Trümmer und Schutthaufen. Ein paar Eisenstangen ragten leblos aus dem Boden, die Zelte und Flaggen waren längst verschwunden.“
(S.32)

„Dunkelheit umgab ihn, er schloss die Augen, wollte schreien, dass es aufhören sollte, aber kein Ton kam aus seinem Mund.“
(S.123)

Inhalt:
Mit Senator Thurmans Hilfe hat es Donald geschafft, Abgeordneter im Kongress zu werden. Kurz nach der Wahl kommt es zu einem Termin mit dem Senator. Thurman hat einen Auftrag für Donald. Ein gigantisches Gebäude soll konstruiert werden. Unterirdisch!
Innerlich zweifelnd geht der verheiratete Donald das Projekt an der Seite seiner Ex-Freundin Anna, Thurmans Tochter, an. Tatsächlich gelingt es, den Auftrag zu erfüllen. Doch zu welchem Preis!

Meinung:
Mit „Silo“ konnte Hugh Howey bereits Neugier auf die von ihm erschaffene Welt in mir entfachen. So lag es natürlich ziemlich nah, dass ich auch die Umstände, die zu diesem Szenario geführt haben, kennenlernen musste. Durch einen glücklichen Umstand hat „Level“ auch den Weg in mein Regal gefunden. Gespannt, welche Bedingungen zu diesen Lebensverhältnissen geführt haben, nahm ich das Buch dann nun auch gleich zur Hand.

Gleich zu Beginn konnte ich Bekanntschaft mit Donald schließen. Als gerade gewählter Kongressabgeordneter fühlte ich seinen Stolz, eine gewisse Unsicherheit ließ sich jedoch nicht gänzlich verbergen. Donald wird zu Beginn der Geschichte definitiv durch einen vorauseilenden Gehorsam gesteuert, auch wenn sich immer wieder Zweifel in ihm regen. In seinem Inneren spürt er, dass das Projekt nicht ganz dem entspricht, was es vorgibt zu sein. Außerdem wirkt sich seine Arbeit bzw. der zeitliche Umfang seine Engagements auch zunehmend auf seine Ehe mit Helen aus. Und um dem Ganzen auch noch die Krone aufzusetzen, soll er mit seiner Ex-Freundin Anna zusammenarbeiten. Die Konstellationen bieten also ein ganzes Gebirge an Konfliktpotential.

Hugh Howey führte mich behutsam in seine Welt ein. Was das letztendliche Ergebnis sein würde, wusste ich ja nun schon aus dem ersten Band. Dennoch hing ich gespannt an den Seiten, wollte keine Lesepause einbauen.
Der Autor erzählt die Geschichte in Vergangenheitsform aus verschiedenen Blickwinkeln. Zwischen diesen Sichten hat man es mitunter mit unterschiedlichen Zeitfenstern zu tun, die den Lesefluss geringfügig beeinflussen können. Mir zumindest erging es so, dass ich an der einen oder anderen Stelle doch einige Seiten zurückblättern musste, um die Zusammenhänge wieder zu verknüpfen. Dennoch muss ich eindeutig sagen, dass mir der Schreibstil im Vergleich zum ersten Band flüssiger und auch schlüssiger erschien. Eine Entwicklung war meinerseits definitiv feststellbar.

Die Charaktere wurden vorstellbar, dennoch nicht in Tiefe beschrieben. Der eigenen Gedankenwelt wurden damit keine Grenzen gesetzt. Handlungen der Charaktere waren für mich zwar nicht durchgängig nachvollziehbar; dies tat der Geschichte insgesamt jedoch keinen Abbruch und trieb diese auch oftmals voran. Gerade Donald machte es mir nicht immer leicht, seinen Gedanken zu folgen, auch wenn im Endergebnis so manches Ziel erreicht werden konnte.
Mit „Level“ fühlte ich mich insgesamt gut unterhalten, habe so manchen Hintergrund erfahren und konnte die Geschichte wirklich genießen. Kleine Holprigkeiten konnte ich verzeihen, da für mich nur das große Ganze gezählt hat. Auch ein Bezug zwischen den Bänden wurde glaubhaft hergestellt, so dass ich das Buch nun zufrieden zur Seite legen kann. Hugh Howey ist es in meinen Augen gelungen, seine Reihe konsequent fortzuführen.

Urteil:
„Level“ erläutert die Umstände und die Bedingungen, die überhaupt zur finalen Katastrophe geführt haben. Grausame Hoffnungslosigkeit trifft auf unbedingten Überlebenswillen. Meine Lesestunden an der Seite von Donald belohne ich an dieser Stelle mit knappen 4 Büchern.

Alle, die erdrückende Erlebnisse verkraften können, Erkenntnissen nicht abgeneigt sind und der Wahrheit mutig ins Gesicht sehen können, sind hier genau richtig. Für Fans des ersten Teils definitiv ein Must-Read!

Die Reihe:
1. Silo
2. Level

©hisandherbooks.de
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich bin ich immer skeptisch, wenn ein guter Roman oder eine gute Geschichte eine Fortsetzung erfährt. Besonders skeptisch bin ich immer bei sogenannten Prequels, da ich hier meistens den Eindruck hatte, dass einfach die Kuh noch weiter gemolken werden sollte. Hier ist es aber ein absoluter Glücksfall, da der ursprünglichen Geschichte viele neue Facetten hinzugefügt werden. Wenn die ursprüngliche Geschichte (also Teile 1 "Silo") das Hauptstück ist, so kann man diesen Teil schon fast als "Making-off" bezeichnen, da hier fast ausschließlich die Hintergründe und Vorgeschichten erzählt werden. Also man sollte auf jeden Fall vor "Level" den Roman "Silo" gelesen haben.
Alles in allem eine runde Sache und für mich eins der Highlights in diesem Jahr. Ich hoffe doch sehr, dass wir auch noch einen dritten Teil erleben werden. Stoff genug ist vorhanden.
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3.0 von 5 Sternen Schade, habe mehr erwartet, 26. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Level: Roman (Silo 2) (Kindle Edition)
Nachdem der erste Band Silo 1 super spannend war, habe ich mich sehr auf Level gefreut. Aber ich fand das Buch, welches vor Silo 1 spielt, sehr langatmig und langweilig. Die Hintergrundinfos zum ganzen Aufbau des Silo waren natürlich toll, aber die Figuren waren lange nicht so gut, wie im ersten Band.
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Level: Roman (Silo, Band 2)
Level: Roman (Silo, Band 2) von Hugh Howey (Gebundene Ausgabe - 11. August 2014)
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