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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen75
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am 9. April 2016
...aber welche waren das nochmal?
Ein tolles Buch, die BL-Geschichte ganz lebendig nahegebracht. Mit tollen aber auch erschreckenden und ernüchternden Einblicken. Dazu die Geschichte von Heinz Höher, die tiefe Liebe und Leidenschaft zu einem Sport, der für viele so viel mehr ist als ein Spiel, aber dennoch im Grunde genau das bleiben muss. Danke dafür!
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am 16. April 2016
Sehr gelungenes Buch! Handelt sich zwar im Wesentlichen um die Lebensgeschichte von Herrn Höher - also hauptsächlich Informationen über den MSV, Bochum und Nürnberg - aber das Buch kommt eben auch an allen wichtigen Meilensteinen der Bundesliga vorbei und schildert sehr schön, wie sich diese und der Fußball an sich über die Jahre verändert hat.
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am 1. August 2013
„Fußballspielen könnt ihr sowieso nicht, also hindert wenigstens die anderen daran“.
Das waren die aufmunternden Worte, mit denen Franz Beckenbauer 1986 seine Mannschaft in das Endspiel der Fußball WM gegen Argentinien schickte.

Eine Zusammenfassung der Spielweise der Bundesliga zu jener Zeit Mitte der 80er Jahre. Was sich an den immer stärker werdenden Minus Rekorden der Besucher im Stadion ebenso niederschlug wie in der öffentlichen Meinung zur Qualität deutscher Fußballspieler. Was Wunder, das Becker und Graf weitaus mehr Emotionen wachriefen zu jener Zeit.

Außer in Nürnberg. Mit Reuter und Grahammer in einer jungen, offensiv ausgerichteten Mannschaft, die oben mitspielte und begeisterte. Bis (Parallelität der Ereignisse bis heute) Ulli Hoeneß zuschlug und beide für den FC Bayern verpflichtete, „wegkaufte“ vor allem.

Trainer der „Nürnberger Fohlen“ war Heinz Höher. Kantig, schweigsam. Emotionen zeigen oder junge Spieler emotional begleiten? Fehlanzeige bei einem Typen wie ihm. Aber auch einer der ganz wenigen Trainer, für den einige Zeit zuvor fast die halbe Mannschaft nach einer „Meuterei“ entlassen wurde. Der Trainer, an dem der Präsident des FC Nürnberg, Schmelzer, bedingungslos festhielt.

Auch wenn Beckenbauer, Matthäus, Rummenige, Müller, Maier und wie die Lichtgestalten des deutschen Fußballs auch alle hießen im Buch vorkommen, mehr als Randerwähnungen sind sie kaum. Denn Roland Reng geht einen ganz anderen Weg, seinen Beitrag zum 50. Jubiläum der Fußball Bundesliga zu gestalten. Sicher hätte er ein mehr oder weniger unterhaltsames Buch mit zig Anekdoten zu den 50 Jahren durchaus auch vollendet formuliert erstellen können, ganz hervorragend aber ist seine nun andere Herangehensweise vor allem deshalb, weil in kaum einer anderen Darstellungsform der Leser so emotional und atmosphärisch dicht „den Rasen schnuppern“ hätte können.

Die gesamte Entwicklung der Bundesliga, angefangen von jenem Spieler, der per du keinen Vertrag unterschreiben wollte um sich das heilige Gefühl, „nur Fußballspielen zu wollen“ nicht durch Geld kaputt machen zu lassen bis hin zum Umschlagplatz für Millionen und Millionäre in der Gegenwart. Von „W“ und „M“ Taktiken zu pseudo-modernen Trainingsmethoden, die ein Heinz Höher schon früh einfach umsetzte, ohne für diese überhaupt eine Bezeichnung zu finden. Von einfachen Stadien mit nur einigen Sitzplätzen, damit verbundenen geringen Einnahmen, von Trainingsplätzen aus kleingehäkselter Kohle im „Revier“ zu modernen Arenen.

Von „zwei Bier und ein Korn“ zum herunterkommen und erdverbundenen Kneipenbesuchen samt Übernachtungen in kleinen Pensionen bei Auswärtsspielen bis hin zu Luxushotels und „Zugehfrauen“ besonderer Art. Alls das verbindet Reng mit der fußballerischen Biographie (samt privater Einblicke und Darstellung der Person) des Heinz Höher, die ihm aus erster Hand von Höher selbst erzählt wurde.
So verbindet sich die gesamte Entwicklung der Bundesliga mit der Vita jenes Heinz Höher aus Leverkusen, Hauptstrasse 110.

Wie Deutschland hinterher hinkte aus moralischer Haltung in den Nachkriegsjahren, den Fußball nicht durch Professionalismus zu korrumpieren. Wie in Duisburg „der Boß“, Rahn, noch einmal aktiviert wurde. Wie Trainer unschön zum Gehen aufgefordert wurden oder man als Spieler einfach nicht zum Zuge kam, Aber auch, wie sich der moderne Fußball Schritt für Schritt entwickelte bis hin zum gesellschaftlich anerkannten Massenspektakel.

Bestens führt Reng den Leser als „Schatten“ Höhers mit auf den Rasen und bindet ihn dabei emotional an diesen schwer nahbaren Spieler und Trainer durch die 50 Jahre hindurch. Mit vielen „kleinen“ Geschichten (von „Rudi Riegel“ bis zum ausgestreckten Bein des Trainers Rehagel, um einen Nürnberger Spieler zu foulen) erzählt Reng so in „Bestform“ und „taktisch auf der Höhe“ die große Geschichte des kleinen Balles.

Ein treffendes, bestens erzähltes und intensives Leseerlebnis über 50 Jahre Fußball Bundesliga hinweg, in dem viele Kleinigkeiten immer „hart am Mann“ ein rundes und gelungenes Bild in Form vielfacher Nahaufnahmen bieten.
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am 29. August 2013
Das Buch bietet einen sehr interessanten Einblick hinter die Kulissen des Bundesligageschäftes aus Sicht eines "Normalos". Sehr schön wird die Entwicklung des Fußballs von einer "Nebensache" zum Multimillionen-Euro Geschäft dargestellt. Es ist sehr flüssig zu lesen und bleibt immer spannend. Auch die Entwicklung von dem alten Vereinsstrukturen bei denen der Präsident noch der König in seinem Reich war bis zur Fussball AG mit Vorstand und Aufsichtsrat wird gut dargelegt. Insgesamt sehr empfehlenswert.
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am 20. September 2013
Ich habe schon die anderen beiden Fußball-Bücher von Ronald Reng ("Der Traumhüter", "Robert Enke - ein allzu kurzes Leben") gelesen. In allen drei Werken ist schon der Schreibstil Rengs ein Genuss - er vermag es, in einer vollkommen unaufgeregten und dennoch präzisen Art, die Dinge emotional und eindringlich zu schildern, ganz schnörkellos und überhaupt nicht selbstverliebt, wie so manch andere Autoren. "Spieltage" ist für mich als Fan des 1. FC Nürnberg natürlich ein besonders lesenswertes Buch, da ich mich noch gut an die Vorkommnisse der legendären "Oktoberrevolution" um Heinz Höher erinnern kann - es war meine erste Saison, in der ich mit meinem Vater ins Stadion ging. Aber auch für alle andere Fußballliebhaber ist das Buch empfehlenswert, weil es Reng in der Person von Höher gelingt, den Bogen von den (nostalgischen) Anfangstagen der Bundesliga hin zum modernen (und kommerziell geprägten) Fußball der Gegenwart zu schlagen. Dabei gibt es viele nette Anekdoten, einige Räuberpistolen und ein paar kuriose Abenteuer. Vielleicht hätte der ein oder andere historische Abriss abseits des reinen Fußballs etwas kürzer ausfallen können, aber was soll's - ein tolles Buch!
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am 18. Oktober 2013
Ich habe mir das Buch ohne Vorab-Information allein deshalb gekauft, weil Ronald Reng für mich der beste Autor über Fußball ist. Wer "Der Traumhüter" und die Biographie über Robert Enke gelesen hat, mag mir womöglich zustimmen.
Und „Spieltage“ ist der nächste große Wurf! Es hebt sich wohltuend ab von den untereinander kaum zu unterscheidenden Büchern, die zum 50. Jubiläum der Bundesliga den Büchermarkt geradezu überschwemmt haben. Es ist eben nicht die immer gleiche Ansammlung an Anekdoten und Geschichten, die man schon zig Mal gehört hat, es kommen eben nicht die typischen Protagonisten zu Wort, keine Statistiken. Der Einblick in die Bundesliga von gestern bis (mehr oder weniger) heute mittels der Erlebnisse eines Mannes, der nicht in die Kategorie Rehhagel, Beckenbauer, Matthäus gehört ist frei von Selbstbeweihräucherung und „früher war alles besser“, er lädt ein zum Schmunzeln ebenso wie zum innehalten.
Ich bedauere schon jetzt, dass ich in Kürze das Buch ausgelesen haben werde!
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am 10. Oktober 2013
Eine tolle weit verzweigende Erzählung der Bundesligageschichte die auf sympathische und jeder Zeit überraschende Weise, den Lebenslauf eines Ihrer steten und wesentlichsten Protagonisten mit 50 Jahren Fussball-Historie verknüpft. Das Buch ist grandios.
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am 16. März 2016
Grandioser Roman über einen mi noch ganz unbekannten Fußballer. Toller Stil, super Geschichte, für jeden literaturinteressierten Fußballfan zu empfehlen! TOP!
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am 23. Januar 2016
Einfach ein tolles Buch, super Geschichten! Viele Geschichten sind selbst für Fußballexperten Neuland! Es ist einfach ein stimmiges Buch! Grandios!
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am 16. Juni 2015
Wer diese Biografie nicht gelesen hat, hat etwas verpasst! Heinz Höhers Leben steht vor dem Leser als ein Leben im Sport, im Fußball, in der Bundesliga, aber auch im Deutschland der letzten fünfzig Jahre und darüber hinaus.
Spieltage besticht durch kompetente Recherche, detailreiches Fachwissen und durch eine distanzierte Art des Erzählens. Ronald Rengs Reportage gibt so dem Leser die Möglichkeit, sich immer wieder neu ein eigenes Bild über Heinz Höher und die Gegebenheiten des deutschen Fußballs in der Bundesliga zu machen, und was bleibt, sind beileibe nicht nur die strahlenden Sonnenseiten des Sports oder Entertainments.
Spieltage hat mich fasziniert, aber auch berührt als Geschichte eines Menschen, seiner Erfolge und Schicksalsschläge, vor allem aber seiner unstillbaren Suche/Sucht nach Bestätigung.
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