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am 31. Januar 2016
Den Autoren Reuth und Lachmann ist hier ein sehr empfehlens- und lesenswertes Werk gelungen, das mutig Verknüpfungen und Entscheidungen in der individuellen Prägung im Leben der Angela M. aufzeigt.

Geboren in Hamburg, wurde sie auf Entscheidung des Vaters als Kind in die DDR umgesiedelt, obwohl sich schon damals der Strom der Bevölkerung sich nur in eine Richtung, nämlich von Ost nach West, bewegte. Nachdem es die sowjetische Besatzungszone war, die unter den Reparationen der UdSSR ganz besonders zu leiden hatte, und sich die wirtschaftliche Situation ganz besonders schlecht darstellte und gestaltete, muss es sich wohl eher um eine ideologische Entscheidung gehandelt haben, das Gebiet der ehemaligen DDR als Lebensmittelpunkt zu wählen. Folglich ging auch der Vater von Angela M. durch seine spätere Arbeit als der 'rote Pastor von Templin' in die Annalen der Evangelischen Kirche der DDR ein. Schon allein aus dem Elternhaus der Angela M. müssen hier wohl elementare Prägungen in Richtung einer Gesellschaft nach sozialistischem Vorbild vermittelt worden sein, die auch später noch eine große Rolle in der politischen Entscheidungsfindung während ihrer Kanzlerschaft mitgewirkt haben müssen. Die Parole von 'Wir schaffen das!' weist auf eine augenscheinliche Verklärung der reellen existierenden gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland hin, so als gäbe es in Deutschland nach sozialistischem Vorbild, hier nur eine Volksgemeinschaft, der die soziale Aufgabenbewältigung in einer Art von sozialistischer Gleichmacherei auf alle übertragen werden soll. Dies zeigt sich schon in der Euro-Krise als auch in der jetzt aktuellen Flüchtlingskrise.

Ihre Jugend und Schulzeit verbrachte Angela M. im wesentlichen recht unauffällig und unspektakulär. Sie war in der Schule immer die Klassenbeste, fiel daher auch niemals als systemkritisch auf. Wer sich an die Lehrpläne der DDR erinnert, wird feststellen, dass hier insbesondere ein großes Augenmerk auf die staatskundliche Unterrichtung gelegt wurde. Pflichtbestandteil des Schulunterrichts war unter anderem die Staatslehre des Marxismus-Leninismus, der zu den tragenden Pfeilern der Indoktrination zählte, was auch für das System überlebenswichtig war, sollte doch damit die Treue zum DDR-Staat als wesentlicher Faktor für sein weiteres Fortbestehen schon in der Schulzeit gesichert werden. Angela M. übernahm schon früh als Jugendliche Aufgaben in der staatlichen FDJ-Organisation und fungierte auch später unter dem Titel einer 'Sekretärin' in der FDJ-Organisation im 'Ministerium für Agitation und Propaganda', wohlwissend, so der ehemalige Mitarbeiter Gunter Walter, der kurzzeitig ihr Vorgesetzter war, und Angela M. zu seinem Führungskreis am ZIPC (Zentralinstitut für Physikalische Chemie) gehörte, obwohl sie dies bis heute vehement bestreitet. Eine der vorrangigen Aufgaben der FDJ-Grundorganisation war es, sich solide marxistisch-leninistische Grundkenntnisse anzueignen, um mit neuen gefestigten Argumenten das tägliche politische Gespräch zu führen. Und genau dafür erhielt die Beauftragte für Agitation und Propaganda vorbereitete Materialien. Angela M. hat zwar später, auf ihre Funktion der FDJ-Organisation angesprochen, behauptet, weil auch der Bereich 'Kultur' dazu zählte, sie könne sich daran nicht mehr richtig erinnern, sie sei jedoch lediglich 'Kulturbeauftragte' gewesen, und ihre Tätigkeit habe lediglich darin bestanden, Theaterkarten zu besorgen und Buchlesungen zu organisieren.

Was so garnicht in das Bild einer harmlosen Mitläuferin passt, ist ihr späteres politisches Engagement für die DDR-Strukturen, weil auch offensichtlich politische Inhalte ganz im Sinne der DDR-Führung am Arbeitsplatz in den Instituten, an denen sie eigentlich der physikalischen Forschung nachgehen sollte, insbesondere in den Pausen an der Tagesordnung waren. Dass Angela M. nicht dem System kritisch gegenüber eingestellt war, wird auch an der Tatsache offensichtlich, dass ihr ein uneingeschränktes Reiserecht bewilligt wurde, was schon in der DDR-Zeit als außerordentliches Privileg galt, und das nur verdiente DDR-Bürger erhielten, deren Linientreue zum bestehenden politischen System der DDR darüber hinaus als äußerst gefestigt gelten musste.

Angela M. unternahm während dieser Zeit daher auch Reisen in die BRD und kehrte doch stets wieder in die DDR zurück. Aus diesen Tatsachen und ihren späteren Äußerungen schwingt mehr der Wunsch mit, als politische Mitläuferin wahrgenommen zu werden, der man die Umstände als benachteiligte DDR-Bürgerin nachsehen möchte, weil ihr Leben nur aus Kompromissen mit den politischen Umständen bestand, um im Unrechtssystem der DDR nicht unangenehm aufzufallen, und um am Ende nicht der politischen Verfolgung ausgesetzt zu sein. Alles das verliert enorm an Glaubwürdigkeit, wenn ihre Freiräume innerhalb des politischen Systems und ihre späteren Aussagen verifiziert werden. Merkel war eben nicht nur die Mitläuferin innerhalb eines staatlichen Unrechtssystems, sondern sie war eine Funktionärin. Niemand hatte sie dazu gezwungen in diesen Positionen zu arbeiten; es handelte sich dabei um ihre persönliche und freie Entscheidung.

Zum Zeitraum der Wende galt ihr Engagement auch nicht dem Streben nach der Beendigung des DDR-Unrechtsregimes, sondern in erster Linie dem Nachhängen eines zweiten Sonderwegs, den die DDR als zweiter unabhängiger Staat gehen sollte. Sie sprach von einem Sozialismus mit menschlichem Antlitz, dass während der DDR-Zeit nur als Farce bezeichnet werden konnte. Sie hielt dabei in der Zeit der politischen Wende am Gedanken eines sozialistischen Staates weiter fest. Erst als das Volk skandierte 'Wir sind das Volk!' hatte, unter dem massiven Druck der Bevölkerung, ein 'Reform-Sozialismus' nach zwei Diktaturen keine Chance mehr auf eine weitere Fortsetzung. Das Volk als der eigentliche Souverän hatte entschieden, und wollte den politischen und vor allem wirtschaftlichen Anschluss an den Westteil Deutschlands. Eine zutiefst demokratische Entscheidung, sollte doch 'Alle Macht vom Volke!' ausgehen.

Dass diesem Grundsatz wohl nicht so sehr entsprochen wurde und aktuell auch nicht wird, ist in der gegenwärtigen Politik Deutschlands ein Sprung in die aktuelle Politik- Landschaft, doch dies würde im Kontext zum ersten Leben der Angela M. jetzt doch zu weit führen. Das Buch spiegelt eine nahezu unglaubliche Rechercheleistung über das Leben der Angela M. wieder und verdeutlicht, unter welch widrigen Umständen die Wahrheitsfindung über den wichtigen Lebensabschnitt in der DDR und ihre Prägung aus einem Unrechtssystem heraus, die politischen Handlungen der Kanzlerin in einen Kontext gebracht werden können, und wie sie in diesem Zusammenhang verständlich werden. Die Arbeit in einem Unrechtssystem lässt schnell den Blick auf das Recht der Bürger vergessen, wenn die Partei doch immer Recht behält, und schon in ihrem Allmachtsanspruch weiß, was das Beste für seine Bürger ist. Warum dann noch groß, mit der Bevölkerung des Landes über den richtigen Weg in einen Dialog treten, wenn der Weg doch ohnehin alternativlos ist? Bevormundung ist das ausgemachte Ziel in einem totalitären Staat, der seine Macht gegenüber dem Souverän gnadenlos durchsetzt. Viele Äußerungen der Kanzlerin, von der Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke, der Energiewende, bis hin zu Stuttgart 21, wurden zur 'Chefsache' erklärt, um dann in der Versenkung zu verschwinden. Hier ist eine Person an der Macht, die durch ihre frühe Prägung in einen Unrechtssystem offensichtlich deren Mechanismen zur Machtdurchsetzung vollumfänglich übernommen hat. Diese Mechanismen der Macht wirken auch, unabhängig vom jeweiligen politischen System, sogar unter konträr geänderten politischen Vorzeichen.

So wird durch dieses Buch verständlich, weshalb der Regierungsstil unter jahrzehntelanger geübter Manipulation der Bevölkerung in einem sozialistischen System auch in einem westlich kapitalistischen System bestens funktioniert, wenn sie der Bevölkerung als 'alternativlos' nahegebracht, entsprechend gemanagt, und strategisch klug verpackt wird. Das Eingestehen von Fehlern gehörte schon zur DDR-Zeit nicht zum Repertoire der DDR-Staatsmacht, umso weniger gehört das Eingeständnis eines Fehlers in der Frage der Euro-Rettung oder in der aktuellen Flüchtlingskrise zum Repertoire einer Angela M.

Das Buch ist sauber recherchiert, und zeigt die Neuerfindung der Angela M. auf, die Äußerungen von sich preis gibt, die nicht so recht zu ihrer Entwicklung zu DDR-Zeiten passen wollen, wenn nun plötzlich schon seit frühester Jugendzeit, schon immer das freiheitlich demokratische System der BRD als das einzige erstrebenswerte System in ihren Gedanken fest verankert war. In Anpassung an das politische westliche System, wird nun von allem das Gegenteil behauptet, das sozialistische DDR-System gebrandmarkt, und das Bild der harmlosen DDR-Mitläuferin gezeichnet. Wer diesem von ihr über sich selbst gezeichnetem Trugbild misstraut, dem ist die Lektüre dieses Buches nachdrücklich empfohlen, um sich ein eigenes Bild über den Wahrheitsgehalt der Aussagen der Kanzlerin über ihre persönliche 'politische Wende' zu machen, die sich im übrigen einer Mitarbeit am Entstehen des Buches verweigert hatte, was sie über ihren Regierungssprecher mitteilen ließ. Vertane Chance- oder wie Gorbatschow es schon zum Ausdruck brachte: 'Wer zu spät kommt, den straft das Leben!'
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am 17. Oktober 2015
...an den, wie es scheint, selbiger nicht mehr erinnert werden möchte.
Egal: Man kann ihn - gerade aufgrund der momentanen Diskussion über "unsere" Kanzlerin - garnicht genug empfehlen. Zumindest bekommt man fundierte Hintergrund-Infos zu ihrem Leben vor der Wende und dem ersten Jahr danach ... und es wird einem einiges klarer...
Ich sag nur: Kaufen, bevor es vielleicht nicht mehr erhältlich sein könnte ;)
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am 11. Mai 2015
hätte es die DDR noch gegeben? Meine Antwort würde klar und deutlich ausfallen: sie würde zur "Elite" dieses Staates gehören. Als sie jedoch spürte, daß sich dieser Staat in Auflösung befand, hat sie sich einfach am politischen System der Bundesrepublik orientiert, was allerdings für protestantisch-kirchlich angehauchte Persönlichkeiten nichts ungewöhnliches war, sich als Mitglieder einer "Kirche im Sozialismus" am Westen zu orientieren.
Ihr Vater war ein überzeugter Protestant und ein überzeugter Kommunist, er war eine einflußreiche Persönlichkeit der EKD der DDR, hatte sogar wesentlich an der Doktrin "Kirche im Sozialismus" mitgewirkt. Und das "Mädchen" Angela orientierte sich an ihrem Daddy.
Viele Christen weigerten sich, in die FDJ einzutreten und hatten Schikanen erlebt. Frau Merkel bekannte sich zum Sozialismus, wurde FDJ-Mitglied und überzeugte DDR-Bürger von der Richtigkeit des Sozialismus als Sekretärin für Agitation und Propaganda...
Fazit: Frau Merkel ist, was sie ist: eine gespaltene Persönlichkeit, die auch heute nicht weiß, was und ob sie etwas zu entscheiden hat. Raus aus dem Euro - ja oder nein? Da heißt es: alternativlos. Hahnebüchen auch ihre Entscheidung zur Energiewende. Und hinzu kommt ja auch noch ihre Kinderlosigkeit: da wird der Gesellschaft neben den konservativen Utopien, wonach die Leute Kinder ja sowieso bekommen (Adenauer & Kohl), der Emanzipationsutopie von Alice Schwarzer, einfach die sozialistische Utopie der Kindervereinnahmung durch den Staat übergestülpt. Wann merkt der Wählende eigentlich, daß das Leben in diesem Land an die Grenzen der Belastbarkeit stößt und einfach die Schnauze voll hat von einem Sozialismus 2.0 a la Merkel?
Das steht zwar nicht in diesem Buch, habe aber diese Gedanken nach der Lektüre dieses Buches entwickelt. Wer es liest, wird zum nachdenken angeregt und das ist auch gut so.
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am 2. April 2016
Die beiden Autoren haben sich der Mühe unterzogen, unsere lange Zeit weithin unterschätzte Bundeskanzlerin in ihrem Leben vor der Politkarriere zu analysieren. Als ehemalige Mitschülerin war sie weitgehend unauffällig, bis auf ihre Belobigungen beim Fahnenappell wegen siegreicher Russischolympiaden. Hier erfährt man nun viel über das "rote Pastorenelternhaus", in dem Frau M. aufwuchs, dass ihr Vater Pastor Kasner maßgeblich an dem Superschwindel "Kirche im Sozialismus" mitgewirkt hat. Baff war ich, dass die meisten der Ostdeutschen, die Merkel zum Aufstieg in der Poitik verhalfen, entweder Stasi- Leute waren oder dem DDR- Regime nahe standen (z.B. Schnur, Stolpe).
Man erfährt, mit welcher Zielstrebigkeit Frau M. ihre Karriere verfolgte, wobei sie vom Demokratischen Aufbruch zielsicher in der CDU landete. Eigentlich war ihr das Parteiprogramm nicht so wichtig, Hauptsache Aufstieg und Macht. Dass sie im Lauf ihrer Karriere nicht nur ihren Ziehvater Helmut Kohl sondern auch andere Parteifreunde über die Klinge springen ließ, macht die Frau nicht sympathischer.
Das Buch habe ich vielen empfohlen und verschenkt. Es erhellt eine Persönlichkeit, die dabei ist, in Deutschland die Demokratie abzuschaffen und eine unselige Langzeitwirkung auf unser gesamtes Leben und die Verhältnisse in Europa und der Welt haben wird. Dieses Buch bringt Erkenntniszuwachs!
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am 18. September 2015
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesenswert. Es zeigt neben ihrer Kindheit auch das sozialistisch und kommunistisch geprägte Umfeld, in dem sie aufgewachsen ist. Auch ihr weiterer Weg in führenden Positionen der kommunistischen Jugendbewegung unterstreicht ihre positive Einstellung zum DDR-Staat. Vom Unrecht in diesem Staat, oder von Todesschüssen an der Mauer, war kein Thema für sie.
Erstaunlich, wie sich ein Mensch um der Karrierewillen so verändern kann.
Auch der kurze Abschnitt über Gauck und seiner Behörde zeigt auf, dass er von einem "Gutmenschen" weit entfernt ist.
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am 5. März 2016
Das Buch ist eine wichtige Lektüre, nicht nur wenn man mehr über Frau Merkels Sozialisation wissen möchte, sondern auch, wie sich das kommunistische SED System auf die Menschen im Einzelnen, oder z.B. einer kirchlichen Vereinigung auswirkte.

Angela Merkel immer Klassenbeste, dabei immer unauffällig, trat in die FDJ, die Jugendorganisation der DDR ein. Übrigens erfährt man hier auch nebenbei, dass die FDJ sowohl ihre Organisationsstrukturen, als auch die Art wie man Jugendliche bespaßt und nebenbei ideologisch indoktriniert, fast ein zu eins aus der HJ übernommen hat.
Gut recherchiert, beschreibt der Autor, wie die evangelische Kirche im System zu überleben versuchte. Im Buch kann man auch lesen, wie Pastor Kasner, Angela Merkels Vater, wohl sehr spät erst begriffen hat, dass der DDR Staat die Kirche immer in die Bedeutungslosigkeit drängen wollte. Der reale Sozialismus sollte Religion ersetzen.
Im Buch liest es sich, als hätte die junge Angela mit dem Eintritt in die FDJ, Abstand zum kirchlich Elternhaus demonstrieren wollen. Verständlich, wenn man weiss, dass Kirchenleuten ein gewisses Misstrauen seitens des Staatsapparates entgegen gebracht wurde. (Bei der Gründung der FDJ durch das Zentralkomitee der KPD 1946, stieß sie nicht zuletzt auf heftigen Widerstand, da bei den Vorentscheidungen die Kirchen, die ihr Recht auf eigene kirchliche Jugendarbeit gefährdet sahen, nicht beteiligt waren.)

Jeder in der DDR wusste aber auch, dass man größere Chancen im System hatte, wenn man jung Mitglied in dieser Jugendorganisation der DDR war. Man nahm regelmäßig an Plenärs, teil um so gefestigte Systemtreue zu demonstrieren.
Wenn man Klassenbeste und so systemtreu, wie Angela Merkel während ihrer Jugend - und Schulzeit war, konnte man auch genau das Studium beginnen, was einem vor Augen schwebte. Man muss dazu wissen, um solch hochwissenschaftliche Fächer, wie Physik oder Medizin ect, studieren zu können, dies nicht nur eine Frage der besten Abschlussnote war, sondern setzte vielmehr der Staat eben Linientreue voraus, da die Absolventen schließlich später die wissenschaftlichen Eliten in der DDR stellten.

Nach der Lektüre dieses Buches, konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass A. Merkel viele Fähigkeiten und Fertigkeiten aus der Kaderschmiede des SED-Staates in ihr heutiges politisches Schaffen einbringt. Dabei dient sie beileibe nicht den Interessen des deutschen Volkes. Als hochintelligente Politikerin die sie zweifellos ist, kaperte sie sich die CDU - Die konservative Volkspartei Deutschlands, um so ihre Machtpolitik die eigentlich die geopolitische Strategie der USA im Kern trägt, gut getarnt voranzutreiben.

Ein sehr erhellendes und empfehlenswertes Buch, für Jeden der mehr Interna über A. Merkel erfahren will. Der Autor interpretiert wenig, so dass jeder seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen kann.
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am 21. Mai 2013
Dieses Buch ist anders und zeigt endlich mal auch Einblicke in das Leben des
Menschen Merkel. Es ist vielschichtig und stellt die junge Merkel in
ihre Zeit. Während andere Biografien vor allem aktuelle Politik beleuchten
und dazu Theorien über Merkels Politikstil entwerfen, liefert dieses Buch
Fakten aus einer Zeit, über die wir in der Tat wenig wissen. Man erfährt sehr viel
Neues über ihre Familie, vor allem ihren Vater, der wohl eine weitaus
bedeutendere Rolle im SED-Staat spielte als bislang bekannt war. Dabei
stützen sich die Autoren auf neue Stasi-Dokumente. Demnach war er offenbar
ganz nah dran am System. Außerdem legen die Autoren die Verbindung von einer
der SED-Diktatur dienenden Kirche offen, die dem Staat praktisch zu Kreuze
kroch.
Im besten Sinne investigativ und auf fast schon erschreckend aufklärerisch
zeichnet das Buch die Wendezeit. Den Autoren ist es gelungen, Merkels
unglaubliche Blitzkarriere in der Politik als das zu entlarven, was sie ist:
die gezielte Förderung durch bestimmte Gruppen. Nun endlich weiß ich, wer
diese Frau ist, die Deutschland regiert. Klar geworden ist mir das über die
Leute, die sie in die Politik gebracht und sie gefördert haben. Das wird
sehr gut beschrieben. Da wartet das Buch mit herausgeklagten Dokumenten auf,
die Gregor Gysi nicht nur als Vertrauensmann von Lothar de Maizière zeigen,
sondern als spiritus rector des CDU-Mannes an der Seite von Helmut Kohl.
Staunend habe ich gelesen, wie Wolfgang Schäuble ein Gutachten der
Stasi-Unterlagenbehörde frisierte, das Lothar de Maizière zweifelsfrei als
bedeutenden IM im Bereich der Kirche auswies. Durch seine Interpretation
sprach Schäuble de Maizière frei. Joachim Gauck, damals Chef der
Stasi-Unterlagenbehörde, feuerte die Gutachter auf Anweisung aus Bonn.
Dieses Buch deckt ein Beziehungsgeflecht auf, das bis heute hält:
Merkel-Schäuble- de Maizière-Gysi... Das gesamte Umfeld, das Merkel einst in
die Politik brachte, war entweder Stasi-IM oder stand im Verdacht, dem KGB
zuzuarbeiten.
Wer dieses Buch gelesen hat, hat keine Frage mehr, wer dieses Land regiert!
Absolut lesenswert.
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am 22. Februar 2014
Dieses Buch ist nicht reißerisch oder polemisierend, im Gegenteil , eher "lauwarm", aber das ist ja nicht schlecht, es werden Fakten aus Quellen aufgezeigt und eher selten wirklich kommentiert, und wenn sehr verhalten. Es ist auch keine Schwarzweissmalerei, ich konnte mich z. B. nicht entscheiden, ob ich A. M.s Vater bewundern oder verabscheuen sollte. Zumindest blieb er seinen Überzeugungen treu, soweit ich das verstanden habe. A. M. als Mensch wird mir etwas näher gebracht, eigentlich sogar sympathischer (eigentlich bin ich kein Fan von ihr, und auch nicht ihrer Politik), aber gleichzeitig kann ich ihre Entwicklung nun noch weniger verstehen. Sie war immer fleissig, ehrgeizig und intelligent, aber auch angepasst an das System, liebte alles Russische (wohl nicht nur die Sprache, sondern auch die politische Lehre, besonders die Perestroika, Gorbatschow etc). Ihr Engagement als Jugendliche im System erscheint mir nicht erzwungen, oder auch nur, weil sie ihren Frieden haben wollte, und deshalb mitgemacht hat, weil "das eben so war" in der DDR, sondern durchaus von Überzeugung getragen. Kurz vor der Wende war sie immer noch, oder erst recht, überzeugt vom Sozialismus, wenn auch von einer "reformierten" Variante. Dieser plötzliche Schwenk kurz danach zu einem Bekenntnis der Marktwirtschaft (nun ja, eine richtig "freie" Marktwirtschaft haben wir ja sowieso nicht...) und des westlichen Systems und zu der CDU bleibt rätselhaft. Erschreckend finde ich auch die selbstverständliche Präsenz in der Politik von Leuten, die damals tief verstrickt waren in Stasi usw, die Vertuschungsaktionen von Schäuble bei de Maizière,usw. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle ihre Überzeugungen und Prägungen einfach so aufgegeben haben. Merkel selbst auch nicht. Kindheit und Jugend unter diesen Umständen muss prägend sein, und sie hat sich nie so deutlich ablehnend gegenuber dem sozialistischen System geäußert, dass man spüren konnte, dass sie es gehasst hat. Die andere Möglichkeit ist natürlich, dass sie keine echten Überzeugungen hat, und einfach opportunistisch und machtgierig ist. Letzteres ist auch keine schöne Vorstellung.
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am 13. August 2015
Die Autoren erzählen unterhaltsam und stets mit Quellen belegt, wie Frau M.s Leben vor der Grenzöffnung verlief: Stets systemkonform mit der SED aber keine Mitarbeit in der Stasi. Ihn Hamburg geboren wurde sie mit der Familie auf Wunsch des Vaters, eines überzeugten Kommunisten, in die DDR verpflanzt. Dort lernte sie, sich anzupassen, Leistung zu bringen und niemandem ihre Gefühle und Meinungen mitzuteilen.
Nach der Lektüre dieses Buches habe ich verstanden, warum die Politik von Frau M. der SPD so nahesteht und warum die Ziele der FDP für sie so unverständlich und nicht nachvollziehbar waren.
Als nächstes werde ich das Buch von Frau Gertrud Höhler lesen, das die Politik von Frau M. nach der Wende analysiert.
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TOP 500 REZENSENTam 22. September 2015
Aktualisierung 09.10.2015:
die Frage, ob die Frau psychisch krank oder 'nur' kriminell ist, stellt sich angesichts der rasanten und für dieses Land und seine Menschen VERHERENDEN Entwicklung der letzten Tage und Stunden nicht mehr. Das einzige, was dieses Land noch vor seiner totalen Auflösung bewahren kann, ist eine SOFORTIGE Entmachtung der Person Merkel! Jemand der behauptet, die Schließung der Grenzen wäre keine Option bzw. würde keine Lösung des Flüchtlingsproblems mit sich bringen, ist nicht mehr Herr seiner Sinne und MUSS aus dem Amt entfernt werden. Genauso gut könnte man auf die Frage, ob es einen Sinn hat seine Wohnungstür abzuschließen und durch eine Alarmeinrichtung zu sichern, mit Nein antworten, da beides per se nicht dazu angetan sei, Leben und Eigentum vor Kriminellen zu schützen.

Ja was bitte sehr dann?

Dummdreister und realitätsferner geht es nicht mehr. Sollte man es zulassen, dass die 1,5 Millionen Flüchtlinge, die bis Ende des Jahres in dieses Land kommen werden (wenn sie es nicht schon sind), ihre Familienangehörigen nachholen, würde dies einen weiteren Zuwachs von mind. sechs, möglicherweise aber bis zu zwölf Millionen weiterer 'Asylanten' mit sich bringen, was definitiv das Ende dieses Sozialstaates und des sozialen Friedens bedeuten würde! Die Folgen wären ein raketenhafter Anstieg der Kriminalitätsrate (Schweden / Norwegen!), bürgerkriegsähnliche Zustände und eine nie dagewesene Verarmung breiter Bevölkerungsschichten.
Es mag für Frau Merkel von Bedeutung sein, von den Flüchtlingen als die 'number one' bezeichnet, wie eine Heilige verehrt und wie eine Geliebte in Medaillons um den Hals getragen zu werden, jedoch auf KEINEN Fall auf Kosten eines ganzen Volkes - eines Volkes, dass zu schützen und vor Schäden zu bewahren, sie bei ihrem Amtsantritt beeidet hatte.
Zum Schluss noch ein paar weise Worte von meiner inzwischen verstorbenen Großmutter: 'Lasset niemals zu, dass ein kleiner Mann oder eine unansehnliche Frau an die Macht kommen!'
Klingt wenig gentlemenlike, ich weiß, aber die Zeit des pastellfarbenen, politisch korrekten Geflüsters ist endgültig vorbei.

Ursprüngliche Rezension:

Mutig und exorbitant gut recherchiert! Jedem, der sich ein adäquates Bild über die aktuelle Patin machen möchte, empfehle ich dringend das Youtube Video des kanadisch-jüdischen Journalisten Ezra Levant anzuschauen. Einfach "TheRebel / Ezra Levant / Merkel" bei Google eingeben. In diesem Video - das Sie natürlich (traurig, dass man dieses Wort benutzen muss!) NIEMALS im Deutschen TV sehen werden! - wird eine Pressekonferenz gezeigt, im Rahmen derer Kanzlerin Merkel zum Thema Flüchtlingsflut befragt wird, unter anderem von einer schweizerischen Reporterin, die ihr sinngemäß die Frage stellt, wie sie ihr Volk vor den Negativ-Folgen der ungezügelten Einwanderung zu schützen gedenkt. Die "Antwort" ist - gelinde gesagt - ein Skandal, um nicht zu sagen kriminell! Man kommt nicht umhin sich selbst die Frage zu stellen, ob die Frau, die da gerade gesprochen hat, eine Verbrecherin ist, oder schlicht und ergreifend ihren Verstand verloren hat!
Das wirklich Unfassbare / Traurige / Anrührende kommt allerdings erst am Ende des etwa 20-minütigen Beitrages zum Vorschein, nämlich wenn einem mit niederschmetternder Klarheit bewusst wird, dass sich ein jüdischer Reporter am anderen Ende der Welt MEHR Sorgen um Deutschland und die Zukunft seiner Bevölkerung macht, als die eigene Kanzlerin!!!

Unbedingt anschauen und weitergeben!
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