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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 4. Januar 2014
Geburtstagsgeschenk für Küng
Zwei Mitarbeiter Küngs haben anlässlich dessen 85. Geburtstag eine Textsammlung zusammengestellt. Küngs Texte sind nicht chronologisch, sondern thematisch geordnet von ‚Gott-Grund, Halt und Ziel‘ bis zum Abschnitt ‚Weltethos-Orientierung für die Menschheit‘. Küng ist zweifellos ein bedeutender wissenschaftlicher Theologe, streitbar und umstritten. Wer nicht sehr theologisch gebildet ist, wird in dem Buch kaum Aussagen finden, die zu Küngs Konflikt mit der Kirche führten. Man wird sich höchstens darüber wundern, dass er Johann Paul II und Benedikt XVI nie mit ihren Papstnamen, sondern mit ihren bürgerlichen Namen erwähnt. Schon die Begründung der Existenz Gottes im ersten Abschnitt, ist überzeugend und beeindruckend. Im zweiten Kapitel geht es um die Ökumene. Sehr objektiv schildert Küng, wie stark sich die kath. Kirche seit dem 2. Vatikanum dem Protestantismus angenähert hat. Er geht aber auch der Frage nach, was die anderen Kirchen auf dem Weg zur Ökumene tun müssten. Zweifellos gibt es heute nicht wenige, die sich von der Kirche abwenden. Küng, der größte Probleme mit seiner Kirche hat, erklärt, warum er in der Kirche bleibt. Äußerst verständlich informiert er über die Weltreligionen Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus und das jüdische Modell. Am Ende des Buches geht es schließlich um Fragen des Weltethos, ein Thema , dem sich Küng in seinen späten Jahren besonders stark zugewandt hatte. Ethik ist ohne religiöse Begründung nicht möglich, erklärt er. Wer sich über Küng ein Urteil bilden will, wer aber auch umfassende Auskunft über religiöse Thematiken sucht, wird das Buch mit Gewinn lesen.
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am 22. März 2013
Die Essenz von einem halben Jahrhundert theologischer und philosophischer Arbeit und Nachdenkens ist es, die Hans Küng in seinem neuen Buch als seine Kerngedanken dem Leser (noch einmal) konzentriert vor Augen führt.

In der Form wählt Küng hier eine gute und übersichtliche Darstellung, die gerade durch die konzentrierte und kompakte Form die wesentlichen Züge seines Denkens zumindest einfacher und zugänglicher gestaltet, als es in den vielfachen Veröffentlichungen im Lauf der Jahre der Fall war.

Dennoch, auch in diesem Buch, auch, wenn es „nur“ um die „Kerngedanken“ geht, Konzentration und eine gehörige Portion Abstraktionsvermögen bedarf es schon, denn vielfach sind die Themen und nicht immer einfach für Nicht-Theologen ist die Sprache.

Allein bereits die sieben Hauptteile zeigen auf, dass es hier um Existentielles und Grundsätzliches geht, um Kernthemen der „inneren“ Menschheits- und Religionsgeschichte, aus denen Küng immer wieder mit überraschenden Wendungen zu schöpfen vermag, um Antworten für die heutige Zeit aus der Tradition und dem christlichen Denken heraus zu geben.

Gott – Grund, Halt und Ziel; Jesus – Lebensmodell und Maßstab; Ökumene – Einheit im Glauben; Kirche – Aufbruch in Freiheit; Freiheit – Erfahren und gelebt; Tod – Nicht Ende, sondern Vollendung; Weltreligionen - Horizont und Herausforderung; Weltethos – Orientierung für die Menschen. Dies sind die Hauptteile, unter denen Küng seine Gedanken im Buch sammelt.

Kernbereiche ethisch-moralisch-religiösen Lebens, in denen Seite für Seite die einerseits freiheitsorientierte, liberale, reformatorische Seite Küngs in immer wieder neuen Angängen und Wendungen deutlich wird, in denen aber auch der „katholische Theologe“ zu seinem Recht kommt. Dies allerdings nach dem formulierbaren Lebensmotto Küngs, „nicht überreden, überzeugen!“.

Gerade im letzten Hauptteil zum „Weltethos“ wird der durchaus auch vorhandene, liberal-dogmatische Anteil seines Glaubens und seiner Überzeugungen deutlich.

„Nicht nur Rechte, auch Pflichten“ verweisen den „freien Menschen“ (westlicher Prägung) auf Irrwege eines individuell freiheitlichen Denkens, dass sich seiner Verantwortung für das Ganze beständig zu entziehen sucht und allein im individuellen Hedonismus seine Erfüllung versucht, zu finden. Ohne einen „Weltethos“, sprich eine verbindliche Werteordnung, kann es auch keine tragfähige „Weltordnung“ geben. Die Grundlagen für einen solchen „Weltethos“ sind in den Kapiteln zuvor bei Gott und Jesus tragfähig zu finden und unter den Menschen „herauszuhandeln“, nicht aus eigener Kraft heraus zu „verhandeln“.

Eine ethische Grundhaltung, die im Übrigen durchaus überzeugend christlich argumentiert im Buch vorliegt und sich auf Politik und Wirtschaft ebenso erstreckt, wie auf das individuelle Leben.

Alles in allem ein Buch sowohl für Küng-Kenner, wie auch für Einsteiger. Für die einen noch einmal ein Konzentrat der Haltung und der Erkenntnisse Küngs, für die anderen ein gelungener Einstieg in Küngs Denken über ein halbes Jahrhundert hinweg.
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am 4. Dezember 2015
Es hat einen guten Platz in meinen Lektüren von Hans Küng.
Eine gute Zusammenfassung seiner Überzeugungen.
Ich lese langsam und bedächtig. Ich verschlinge solche Bücher nicht.
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Hochdosiertes Küng-Wissen, und keine Überdosis, diese persönliche Einschätzung will ich voran stellen.

Ohne Hans Küngs bisheriges Werk gut kennen zu müssen, findet sich der interessierte Leser sofort zu Recht; er kann direkt dort in den Küng-Kosmos einsteigen, wo er das möchte. Die Kapitel sind in leicht erkennbare Bereiche und Schwerpunkte eingeteilt, wie GOTT / JESUS / ÖKUMENE / KIRCHE / FREIHEIT / TOD ...... und funktionieren auch als "Einleitung" zu weiterer Beschäftigung mit dem Theologen.

Küng führt jeweils seine und andere unterschiedliche Argumentationen und Sichtweisen eines Themas auf, reflektiert und stellt gegenüber; er will dem Leser nichts aufzwingen, dieser soll selbst entscheiden, einen eigenen Weg finden. Besonders anschaulich im Kapitel TOD - NICHT ENDE, SONDERN VOLLENDUNG - wie sieht das DANACH aus? Das, was nach dem Sterben kommt? "Sterben ins Licht hinein", nennt Küng es und schreibt was er selbst erwartet: ".... Vielmehr auf ein Sterben in die allererste-allerletzte Wirklichkeit, in Gott hinein, was - jenseits von Raum und Zeit in der verborgenen Realdimension Unendlich - alle menschliche Vernunft und Vorstellung übersteigt."

Fazit: Küngs Buch hilft, die eigene Sicht zu schärfen.

( J. Fromholzer )
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am 14. März 2013
Als Leser von mehreren von Küngs Büchern fand ich es sehr nützlich und interessant, in diesem Buch Ausschnitte aus allen seinen Werken zu finden. Man erhält so einen Gesamtüberblick über sein Werk.

Als engagierter Christ trotz des gegen ihn von der offiziellen Kirche ausgesprochenen Veröffentlichungsverbotes ist er in höchstem Maße lesenswert.
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am 24. Februar 2014
Wer Hans Küng kennt, muß ihn lesen: Literatur für jeden, dem das Thema wichtig ist. Gibt es aber auch in jeder Buchhandlung.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Oktober 2013
Zuerst einige positive Aspekte dieser Textsammlung, bevor ich auf die negativen eingehe:

POSITIV
• Begrüßenswert in Küngs Projekt Weltethos ist u.a., daß Küng auch die "Religion der Atheisten" nicht unter den Tisch fallen läßt. Wenn er allerdings sagt, daß die nichtreligiösen Menschen sich Humanisten oder Marxisten nennen würden, will man ihm eine solche begriffliche Unschärfe kaum zutrauen. Ja, es ist richtig, daß sich viele Atheisten und Agnostiker Humanisten nennen und ja, einige Atheisten sind Marxisten, aber es gibt auch jüdische und katholische Marxisten, z.B. Ernesto Cardenal oder Terry Eagleton (s. Warum Marx recht hat), was Küngs Behauptung auf einen Schlag entwertet. Es gibt sogar katholische Atheisten ;-), aber das paßt wohl überhaupt nicht in seine Begriffswelt.
• Ein interessanter Punkt findet sich in seiner vergleichenden Religionsbetrachtung, der den in Europa vielleicht nicht ganz zu Ende gedachten Sympathisierungen mit dem Buddhismus einen kleinen Dämpfer aufsetzen könnte. Küng führt nämlich aus, daß das Mönchstum im Christentum eher eine Randerscheinung ist, ihm im Buddhismus jedoch eine zentrale Stellung zukommt.

NEGATIV
• Seit wann schreibt sich Jesus von Nazareth denn hinten ohne h? Das macht ja sogar Humanisten unruhig ;-).
• Küng war sich - so erzählt er auf S. 262 - in seiner Jugend nicht bewußt, daß das Christentum im Judentum wurzelt. Das ist vielleicht Ausweis eines unfaßbar miserablen Religionsunterrichtes, den er genossen haben muß, andererseits auch irgendwie irrelevant, da man ja nicht einmal erfährt, ob der Autor Küng da auf sich als fünf- oder fünfzehnjähriges Hänschen zurückblickt.
• Bei der Begründung der Bedeutung und Universalität der zehn Gebote für alle Menschen bezieht sich Küng auf Thomas Mann. Auf so eine billige Argumentation ist der Leser gar nicht gefaßt. Dazu muß man wissen, daß unter Humanisten und Atheisten die Bedeutung der zehn Gebote ja ernsthaft bestritten wird: Bei einem Teil gehe es sowieso nur um den rachsüchtigen Gott Jahwe selber. Und da kommt der große Theologe Küng daher - anstatt selber auszuführen, warum das denn anders wäre - und beruft sich nur auf die Autorität eines großen Schriftstellers. Und siehe da: Auf S. 318 ist auch nur noch von den "vier elementaren Imperativen der Menschlichkeit" die Rede: "nicht töten, stehlen, lügen, Unzucht treiben".
• Im Abschnitt zu Menschenrechten und -pflichten schwadroniert Küng vom "Glück der Angloamerikaner" (S. 313), daß sie für "Pflichten" drei unterschiedlich akzentuierte Begriffe besäßen. Schlimmer noch: leo.org nennt sogar vier: duties, obligations, reponsibilities und liabilities. Bei "responsibilty" gibt es dafür zusammen mit den Pluralformen ein Dutzend deutsche Entsprechungen. Was aus so einer Schwärmerei überhaupt folgen soll, bleibt rätselhaft.

FAZIT
Als ein Überblick ist diese Textsammlung vielleicht nicht so schlecht, in der man allerdings mangels Stichwortverzeichnis kaum etwas wiederfindet. Für Christen, die in der Schule nicht aufgepaßt haben, sogar für Humanisten, respektive Atheisten und Agnostiker, gibt es interessante Passagen. Auch Richard Dawkins, Darwins Stellvertreter auf Erden, könnte hier das eine oder andere allgemeinbildende Religionswissen erwerben. Aber was den Herausgebern mit dieser Textauswahl m.E. nicht unbedingt gelungen ist, ist Küng als den großen "universalen Denker unserer Zeit" herauszustellen.
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am 26. März 2013
Zusammenfassung der Kernpunkte der Theologie von Kung!
Soll jede interessierte lesen, bestimmt beim neuen Pontifikat!
Kung bleibt aktuell! Sehr empfohlen...
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