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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachlich und differenziert
Dass der junge Historiker Felix Römer die Arbeit mit umfangreichen Quellenbeständen nicht scheut, hat er bereits in seiner hochgelobten Dissertation über den Kommissarbefehl bewiesen: Wertete er damals alle verfügbaren Militärakten des Ostheeres 1941/42 aus, so standen Römer nun für das Buch „Kameraden“ gleich 102.000 Blatt...
Vor 20 Monaten von Kandel veröffentlicht

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wenig Quelle, viel Interpretation
Zu sehr interpretiert der Autor selbst und vermittelt seine Ansichten anstatt dem Leser anhand der Quellen genau dies zumindest in Teilen selbst zu überlassen, für mich eine Enttäuschung, versprochen werden unbewertete Protokolle, geliefert werden ganz und gar persönliche Einsichten, schade!
Vor 13 Monaten von Kay veröffentlicht


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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachlich und differenziert, 13. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Dass der junge Historiker Felix Römer die Arbeit mit umfangreichen Quellenbeständen nicht scheut, hat er bereits in seiner hochgelobten Dissertation über den Kommissarbefehl bewiesen: Wertete er damals alle verfügbaren Militärakten des Ostheeres 1941/42 aus, so standen Römer nun für das Buch „Kameraden“ gleich 102.000 Blatt Abhörprotokolle zur Verfügung – als Quelle ein Glücksgriff für die wissenschaftliche Geschichtsschreibung: Deutsche Soldaten wurden ohne ihr Wissen in amerikanischer Kriegsgefangenschaft in ihren Unterkünften belauscht, ihre Gespräche stenographiert oder gar ganz mitgeschnitten und im Anschluss transkribiert. Die Alliierten erhofften sich militärische Informationen über deutsche Technik und Kampfmoral, und das Mitteilungsbedürfnis der Wehrmachtssoldaten untereinander war offenkundig stärker als die Befürchtung, ausspioniert zu werden.

2011 hatten Harald Welzer und Sönke Neitzel mit ihrer ersten Analyse von Abhörprotokollen in dem Buch „Soldaten“ großes Aufsehen erregt. Dafür hatten sie ca. 50.000 Blatt aus britischen Vernehmungslagern ausgewertet. Römer greift nun auf jene 102.000 Blatt zurück, die aus amerikanischen Abhöreinrichtungen stammen. Deren fundamentaler Vorteil besteht darin, dass neben den Gesprächsmitschriften selbst zusätzlich auch detaillierte Auskünfte über die Sprecher vorliegen: Soziale Herkunft, Lebensweg, militärischer Werdegang und Einsatzort lassen sehr viel aussagekräftigere Rückschlüsse darüber zu, was für Soldaten dort sprachen, wie sie sprachen oder inwiefern Herkunft und Milieu bestimmte Sichtweisen auf den Krieg der Wehrmacht, das Selbstverständnis oder das eigene Handeln beeinflussten. Es gibt wohl kein Quellenkonvolut, das einen so tiefen Einblick erlaubt in die Mentalitäten innerhalb der Wehrmacht, in die Befindlichkeiten der Soldaten, ihre Überzeugungen, Emotionen und Deutungen des Geschehens, und dies differenziert vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Herkunft und Prägung.

Felix Römer schafft es, diesen umfangreichen und aussagekräftigen Quellenbestand stringent und gut nachvollziehbar auszuwerten. Sein Buch ist brillant, teilweise für ein wissenschaftliches Sachbuch ungewöhnlich packend geschrieben: Jedem Kapitel ist eine Episode, ein Nahblick vorangestellt, eine Situation, die den Leser anschaulich auf das einstimmt, was in der Folge analysiert wird. Erfreulich ist, dass sowohl der Schreiber des Vorworts Johannes Hürter als auch Felix Römer über die familiengeschichtliche Dimension und Relevanz in das Thema einsteigen: Die, die dort reden, könnten schließlich auch unsere eigenen Väter, Großväter oder – mittlerweile – Urgroßväter sein. Die oftmals verdrängte Tatsache, dass Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg und Holocaust integraler Bestandteil unserer Familiengeschichten sind, wird hier klar benannt.

Römer gliedert seine Arbeit in acht Kapitel, welche die Abhörprotokolle unter verschiedenen Fragestellungen auswerten: Gefangenschaft, Ideologie, Soldatenethos, Kameradschaft, Kampfmoral, Truppenführer, Kämpfen und Töten sowie Kriegsverbrechen. Allein diese Gliederung veranschaulicht Römers größten Verdienst: Seine Analyse ist sachlich und differenziert. Die Lebenswelt der Soldaten wird auf Grundlage ihrer eigenen Auskünfte anschaulich präsentiert. Dabei zeigt sich: „In der Wehrmacht waren Nationalismus und Rassismus, Militarismus, Kameradschafts- und Härtekult überaus stark ausgeprägt. Ihr martialisches Ethos sucht seinesgleichen: Kampf, Einsatzwille, Pflichterfüllung und Opfermut standen als Werte für sich“ (S. 470).

Vor dem Hintergrund dieser Analyse ist es folgerichtig, dass Römer das Thema „Verbrechen“ an letzter Stelle positioniert. Anders als etwa die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“, die in den 1990er Jahren „ebenso suggestiv wie pauschal die gesamte Wehrmacht zum ‚marschierenden Schlachthaus’ und alle ihre Soldaten zu NS-Tätern“ aus ideologischer Überzeugung erklärte (S. 11), ordnet Römer die Verbrechen der Wehrmacht in den Gesamtkontext des „Soldatseins“ ein. Unmittelbarer für die Lebenswirklichkeit der Soldaten waren „weitaus profanere und konkretere Dinge: die Performance im Einsatz, das Tagesgeschehen an der Front, Kameraden und Vorgesetzte, die Vergabe von Orden, Konflikte in der Gruppe, Essen, Trinken, Wohlbefinden, Urlauben, das Verlangen nach Frauen und ähnliches mehr“ (S. 449).

Ob man an Kriegsverbrechen mittelbar oder unmittelbar beteiligt war, hing von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt dem eigenen Einsatzort. Einen wichtigen Stellenwert spricht Römer in diesem Kontext den Truppenführern zu, also den unteren und mittleren Offiziersrängen. Traditionell räumte das deutsche Militär den Führern vor Ort Handlungsspielräume und Freiheiten in der Wahl der Mittel zur Erreichung des vorgegebenen Ziels ein. Von der Persönlichkeit, Mentalität und weltanschaulichen Überzeugung des Truppenführers hing häufig ab, wie verbissen gekämpft wurde, wie brutal vorgegangen wurde oder inwiefern Handlungsspielräume zugunsten oder zuungusten der Zivilbevölkerung ausgenutzt wurden. „Es mussten nicht alle Landser Nationalsozialisten sein, um den Kampf als Weltanschauungskrieg zu führen – es kam in erster Linie darauf an, wie ihre Truppenführer dies auffassten“ (S. 330).

Römers Studie belegt aber auch, dass das Wissen um NS-Verbrechen wie etwa das Massensterben der sowjetischen Kriegsgefangenen, die Ermordung der europäischen Juden oder Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung unter den deutschen Soldaten weit verbreitet waren. Es zeigt sich, dass entgrenzte Gewalt gegen Zivilisten – teilweise auch in scharfen Urteilen – abgelehnt wurde, weil man keinen militärischen Sinn darin erkennen konnte, während Erschießungen von Männern im wehrfähigen Altern weniger kritisch gedeutet wurden. Anhand der Auswertung der Abhörprotokolle kann jedoch einmal mehr bestätigt werden, dass die deutschen Verbrechen – entgegen den Nachkriegsbehauptungen – unter den Zeitgenossen sehr wohl bekannt und als offenes Geheimnis weit verbreitet waren, zumal unter deutschen Soldaten. Eine deutliche Mehrzahl wusste Bescheid, und man konnte noch viel mehr wissen, wenn man es nur wissen wollte. Konsequente Realitätsverweigerung konnte im Gespräch unter Soldaten in Fort Hunt sogar schon mal Widerspruch hervorrufen.

Wer sich für die Geschichte der Wehrmacht und insbesondere ihrer Akteure interessiert, kommt an diesem, von der ZEIT zu Recht als Meilenstein gefeierten Buch nicht vorbei. Einziger Kritikpunkt, der aber zugleich Jammern auf hohem Niveau darstellt: Da Römer das Buch so geschrieben hat, dass alle Kapitel gemäß der eigenen Interessenlage einzeln gelesen werden können, wiederholen sich hier und da Befunde. Das kann man als ermüdend empfinden – oder es trägt dazu bei, Kernaussagen tatsächlich zu verinnerlichen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein treffendes buch, 30. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Bin der Ansicht, der Erklärungsansatz Römers ist überzeugender als bei Welzer/Neitzel "Soldaten"; er hebt mehr auf die traditionellen Prägungen ab, die Deutsche als Soldaten zum Kämpfen & Durchhalten veranlassten (ein eingefleischter Militarismus vor allem, nicht so sehr die Naziideologie. Dann natürlich die fest verankerten Rollenbilder, die seinerzeit für Männer vorgegeben waren; das Arbeits- und Befehlsempfängerethos. Die bekannte "Teilidentität der Ziele", die ein ganz breites Spektrum Deutscher, Nationalisten, "Unpolitische", Angehörige dieser oder jener Konfession, trotz allem einte). Man müßte aber wohl etwas anderes bedenken: grade die harten Kämpfer/Krieger tragen Ihre Begeisterung (und Todesverachtung) im US-Lager in Virginia wohl etwas sehr dick auf. Wieviel ihnen das Kämpfen & Durchhalten bedeutete. Orden. Ja, bei manchen kann man geradezu sagen, dass ihnen der Krieg Spaß machte. Aber: sie redeten wohl oft so, grade weil sie in Sicherheit waren und die Sache ausgestanden war. Das kennt man ja, die Zeit - sogar ein paar Monate - heilt gerade bei guter Verpflegung viele Wunden und dann sieht die Sache im Rückblick gar nicht mehr so schlimm aus. Ist es doch auch vorgekommen, dass Gefangene bei Verhören ausgiebig mit Bier (!) traktiert wurden ! Übrig bleibt die "Todesverachtung" für den Tod anderer ! M. E. ist aber doch etwas Zweifel angebracht, ob die Begeisterung bei der Gefangennahme auch so stark war wie Monate danach in US-Gefangenschaft. Natürlich gab den allermeisten Männern ihr verinnerlichtes "Härte-Ethos" kaum bis gar keinen Raum, etwa Erleichterung zu äußern; vor den Mitgefangenen musste man eher den ultraharten Mann markieren. Zumal Kriegsversehrte wohl deutlich unterrepräsentiert waren: Hätte der Mann einen Arm, ein Auge verloren, redete er sicher anders bzw. schwiege. Man hat den Eindruck, Römer nimmt diese kriegsbejahenden, ja begeisterten Ausführungen für allzu bare Münze. Trotzdem - wegen des Einblicks in die Psyche dieser gefährlich gemachten Generation - bestens.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhellendes, aber nicht vereinfachendes Buch, 27. Dezember 2012
Dr. Römer wertet neuentdeckte Protokolle aus dem Gefangenenlager Fort Hunt über deutsche Kriegsgefangene aus. Diese berichten sowohl was die Gefangenen ihrem Verhöroffizier erzählt haben, als auch was sie - vermeintlich geheim - ihren Zellengenossen erzählten. Durch diese Weiterführung, bei der manchmal auch spannende Diskrepanzen aufgedeckt werden, erhält das Buch auch einen großartigen Touch von Psychologie.

Dr. Römer lässt die Gefangenen auf den 544 Seiten oft selbst "zu Wort kommen", kommentiert deren Geschichten, gliedert und arrangiert sie nach bestimmten Themen (Gefangennahme, Ethik, Moral, Pflichtverständnis, Kameradschaft, Kämpfen und Töten, Vorgesetzte, Kriegsverbrechen...) - und liefert dadurch ein differenziertes Bild, welchen unterschiedlichen Einflüssen die Soldaten ausgesetzt waren, warum sie sich entschieden haben zu handeln - und manchmal nicht aktiv entschieden haben.

Als Fazit aus dem Buch:
- statt dem Mythos der "sauberen Wehrmacht" und der "bösen SS" herrschten Grautöne vor
- wie jeder einzelne Soldat im Rahmen seines begrenzten Handlungsspielraums handelte hing u.a. von Erziehung, Elternhaus, politischer Ausrichtung, Indoktrination, Einheit, Kameraden, Frontabschnitt, Situation - und vielem mehr ab
- die Fähigkeit eines Menschen zur Selbsttäuschung ist endlos...
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5.0 von 5 Sternen Kameraden:Die Wehrmacht von innen., 9. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gut recherchiertes Buch über die Abhörprotokolle der Amerikaner im Gefangenenlager.Es zeigt sich darinnen sehr gut,
die grundverschiedene und unverfälschte Ansicht und Zuversicht der verschiedenen Dienstgrade,die mehr oder weniger in
dem Naziregime involviert waren.
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5.0 von 5 Sternen Kammeraden, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Hervorragendes Buch, dass die neuesten Erkenntnisse über die Wehrmacht und das denken breiter Bevölkerungsteile während der NS Zeit hervorragend beleuchtet und tragische Erkenntnisse in die Vorstellung der deutschen -auch Nachkriegs- Gesellschaft aufzeigt.

Dies sollte wirklich ein Standardwerk auch in den Ausbildungen für deutsche Lehrkräfte werden!!!!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wenig Quelle, viel Interpretation, 6. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Zu sehr interpretiert der Autor selbst und vermittelt seine Ansichten anstatt dem Leser anhand der Quellen genau dies zumindest in Teilen selbst zu überlassen, für mich eine Enttäuschung, versprochen werden unbewertete Protokolle, geliefert werden ganz und gar persönliche Einsichten, schade!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant aber streckenweise nicht authentisch und zu dozierend, 2. Februar 2014
Von 
Peter Wende (Ruhrgebiet, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es das erste, mir bekannte, seiner Art ist, welches die soziale Vielschichtigkeit der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht und der Waffen SS versucht in Kongruenz mit deren Sein als Soldat und den unterschiedlichen Sichtweisen des Seins eines Soldaten zu bringen. Dass der Autor Felix Römer als Erster die Möglichkeit bekam die Dokumente der Abhörprotokolle aus dem Kriegsgefangenenlager Fort Hunt auszuwerten, war natürlich einer der Hauptkaufgründe! Der Reiz des Neuen, Unbekannten...
Diesen Reiz stillt das Buch über weite Strecken, der Autor verfällt zeitweilig jedoch in einen dozierenden Schreibstil, der nicht recht in den Kontext passen möchte. Dies wird grade bei den Berichten einzelner Landser deutlich, die eine sehr einfach, biedere und nur für Ihre Person stimmige Art haben, das von Ihnen erlebt wiederzugeben.

Hierfür ziehe ich einen Stern in der Bewertung ab, da es die Authentizität der sozialen Komponente des Einzelnen nicht mehr neutral dargestellt erscheinen lässt.

Den zweiten Stern ziehe ich alleinig für das Vorwort von Johannes Hürter ab, welches ich nur als absolute Schande bezeichnen kann:
Dieser streng dem "Glauben" eines Guido Knopp anhängende Jünger desselbigen und der These der "ewigen deutschen Schuld an allem und jedem" beginnt bereits im zweiten Absatz des Vorwortes damit klar hervorzuheben, dass jeder nichtjüdische Deutsche und Österreicher auch noch in der heutigen Zeit linien-direkt familiär, kommunikativ, kulturell und soziologisch eine Mitschuld an den Verbrechen der NS-Zeit trägt! - Und das, zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung, 67 Jahre nach Kapitulation der Deutschen Streitkräfte! Schon allein durch diese, spätestens jeden zweiten Absatz wiederholt vorgetragene Monstranz der ewigen deutschen Schuld im Vorwort, bekommt das Buch einen faden, gradezu aufdringlichen Beigeschmack!
Für diesen kann der eigentliche Autor jedoch nichts. Dennoch muss er sich den Vorwurf der falschen und deplazierten Wahl a) des Verfassers und b) des Inhaltes des Vorwortes gefallen lassen. Denn thematisch einstimmend oder gar thematisch passend ist hier beides nicht!

Mein Fazit:
Rein faktisch ist das Buch sehr zu empfehlen. Leider muss man jedoch über die Diskrepanz zwischen Bildungsstand und Schreibweise des Autors gegenüber einigen Darstellungen und Bewertungen, grade sozial einfacher Landser etc., hinwegsehen.
Um sich einem ungetrübten,wert-neutralem und historisch informativem Lesevergnügen hingeben zu können, sollte man das Vorwort ohne jegliche Gewissensbisse überblättern!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen emfpehlenswert, 19. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Wer wie ich nicht nur solche Art von Büchern liest und kleinere Details dieser Zeit nicht zur Grundkenntnis gehören ein sehr gutes Buch.
Die Antwort auf die Fragen nach Ideologie, Kampfgeist und Moral findet man hier zwischen den Seiten.
Zum Teil gibt es im Buch Ausdrücke die man als Laie anderswo nachschlagen muss um zusammenhänge besser zu verstehen.

Mein Großvater war Mitglied der Wehrmacht und nachdem wir vor ein paar Monaten seine Kriegstagebücher gefunden haben und mich dieses Thema dadurch noch mehr interessierte bin ich auf dieses Buch gestoßen.
Ich bereue den Kauf nicht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Ich bin begeistert durch wieviel Material sich der Autor gearbeitet hat und es ist ihm eindeutig ein sehr spannendes, aufklärendes Buch gelungen. Ich denke es ist auch für Leser interessant die keine Historiker sind.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so..., 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kameraden: Die Wehrmacht von innen (Gebundene Ausgabe)
Geschichte wird vom "kleinen Mann" geschrieben- und nicht nur von den Feldherren und Siegern.
Hatte mir daher sehr viel von diesem Buch erwartet und bin eigentlich etwas enttäuscht.
Die Protokolle werden nur stellenweise zitiert, der Autor gibt uns lediglich seine Schlussfolgerungen aus Auswertungen vor.
Schade.
Da hätte man viel rau machen können...
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Kameraden: Die Wehrmacht von innen
Kameraden: Die Wehrmacht von innen von Felix Römer (Gebundene Ausgabe - 1. Oktober 2012)
EUR 24,99
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