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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schatzgrube und Spiegel der Persönlichkeit, 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Von der ersten (erhaltenen) Karte John Lennons (ein Weihnachtsdank an seine Tante Harriert) bis zum letzten Autogramm für Rebeah Love, Telefonistin der Record Studios in New York, wenige Stunden bevor er erschossen wurde, versammelt Hunter Davies in diesem Buch akribisch, chronologisch und mit jeweiligen Abdrucken und kurzen bis mittellangen Erläuterungen die Briefe John Lennons.

Keine „Werkschau“ in dem Sinne, sondern vielmehr ein manches mal intimer Einblick in die Persönlichkeit des Musikers, der in seinen Briefen oft und oft die gleiche, muntere, bissige Ironie einfließen ließ, wie in vielen seiner Interviews und Statements.

Von „Kurzgrüßen“ wie: „Hi. Bye. John Lennon“ bis hin zu klaren, durchaus bissigen Briefen an Kritiker (lassen Sie doch jemanden Schreiben, der das kann“) oder hintergründig massiven Äußerungen gegenüber Cynthia, der ersten Frau (Deine Erinnerung ist, gelinde gesagt, getrübt....... Du hast mich sogar gebeten.... Dir um Julians Willen noch ein Kind zu machen... denk zu Abwechslung mal daran, wie Dylan sagt, es war ein „simple twist of fate““ (eine eigenartige Schicksalswendung).

Genauso interessant wie die kurzen und langen Briefe selbst, vor allem aber zum näheren Verständnis wichtig, sind die erläuternden Texte von Hunter Davies. Dieser rückt die jeweiligen Briefe zum einen in den größeren Zusammenhang ein und erläutert zum anderen Personen, Anlass und manchmal auch den weiteren Verlauf der Dinge um die Briefe herum. So wie in Bezug auf eine kleine Presseerklärung von 1973, der eine „Unterstützung“ des ersten Soloalbums von Ringo Starr vorweg gegangen war, gemeinsam mit George Harrison. Woraufhin Gerüchte einer Wiedervereinigung aus dem Boden schossen. Und John antwortet mit einem „echten Lennon“:

„Wenn nur alle so simpel und einfach wäre wie Mccartneys neue Single „My Love“, würde sich vielleicht Dean Martin und die Jerry Lewis wieder mit den Marx Brothers zusammentun“.

Ein Nachhall der Probleme mit Paul wird nicht in die Länge gezogen, taucht aber durchaus mit gewichtig im Buch auf. „Linda, wenn Dir egal ist, was ich sage: Halt die Klappe! – Lass Paul schreiben“. Ausdrücke dessen, wie sehr auch die jeweiligen Frauen für Aggressionskapital in der spannungsvollen Beziehung zwischen John und Paul ihre wichtige Rolle spielten.

„Ich schäme mich nicht für die Beatles, aber für einen großen Teil der Scheiße, die wir hingenommen haben, um sie so groß werden zu lassen“.

Hunter Davies stellt in hervorragender Weise die Person und Persönlichkeit John Lennons in dessen eigenen Briefen dar, kommentiert sorgfältig und ergänzt das Buch (neben vielen Bildern der Briefe selbst) um einige Fotos, eine Kurzbiographie John Lennons und ebenso biographischer Details von Yoko Ono. In dieser Form bildet das Buch, ebenso liebvoll gestaltet, wie verfasst, ein einmaliges Zeitzeugnis von und über John Lennon. Vollständig stimmig mit dem letzen Satz des Buches: „By hook or By crook, i'll be last in this book“ (im Alter von acht Jahren in das Autogrammbuch eines Freundes geschrieben).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Realitätsprüfung, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Hunter Davis` Buch hat den Charakter eines Kunstwerkes, das dem unvergesslichen John Lennon nochmals in nachhaltiger Weise ein Denkmal setzt. Ihm gelingt dabei eine ausgewogene Balance zwischen einem akribischen Sammeln von Selbstäußerungen des Künstlers bis hin zu kleinsten Briefschnippseln und präzise übergeordnete Zusammenhänge herstellende Beschreibungen der Lennon-Biographie. Anderen Büchern- wie der jüngsten Lennon-Biographie von Phillip Norman- hat er er voraus, daß er noch ungeklärte oder kontrovers diskutierte Episoden von Lennons Leben anhand seiner Briefe überprüfbar macht. Nur ein Beispiel: Die Frage, ob John Lennon Cynthia in den ersten Jahren ihrer Beziehung geliebt hat, kann nach den teilweise sie geradezu anschmachtenden Briefen eindeutig mit Ja beantwortet werden.

Zu anderen Fragen, wie etwa, ob John Lennon eine Mitschuld an dem frühen Tod von Stuart Sutcliffe trägt, geben die Briefe leider auch keine nähere Auskunft. In einem Brief aus dieser Zeit an Cynthia schreibt er nur, daß er sich nicht weiter mit diesem Tod beschäftigen wolle.

Da sich Hunter Davis in angenehmer Weise mit Interpretationen zurückhält, die Briefe nur kommentiert und in den damals aktuellen gesellschaftlichen Kontext einordnet, zeichnen die Briefe ganz von selbst ein Psychogramm von John Lennon. Besonders überrascht die Bravheit und Angepaßtheit, die in manchen Briefen durchscheint. Da wird noch 1963, als die Beatlemania schon aufkam, immer noch artig fast jeder Leserbrief beantwortet. 1968 wird Hunter Davis angewiesen, Tante Mimi sein erstes Buch über die Beatles nochmals korrekturlesen zu lassen. Beinahe gelingt es ihr dann, Davis zu untersagen, Lennons Schilderungen von Ladendiebstählen in seiner Jugendzeit zu veröffentlichen.

An anderen Stellen werden ausgeprägt "kleinbürgerliche" Züge von Lennon deutlich. So zum einen die recht strikte Trennung von Arbeit und Privatleben. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen enthalten die Briefe keinerlei Informationen zu seinem Songwriting. Zum zweiten die mitunter geradezu anbiedernd-devote Sehnsucht nach einer Kleinfamilie. Vor allem die Briefe an Cynthia aber auch später an Yoko lassen erkennen, wie wichtig einem Teil seiner Persönlichkeit konservative familiäre Wertvorstellungen waren.

Dies macht die Person Lennon jedoch nicht "langweiliger" sondern noch interessanter, weil sie die Zerrissenheit und den Facettenreichtum seines Charakters umso deutlicher hervortreten läßt. Denn natürlich gab es auch den bissigen, zynischen, eigenwilligen Freigeist Lennon wovon viele seiner unkonventionellen Songtexte und seine gesellschaftspolitischen Aktivitäten zeugen, mit denen er oft seiner Zeit einen Schritt voraus war.

Insgesamt handelt es sich hier also um ein hervorragend recherchiertes und liebevoll gestaltetes Buch für Lennonologen, die sich seiner geheimnisvollen und vielfältigen Persönlichkeit noch ein Stück weiter annähern wollen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese zunächst unscheinbaren Texte liefern dem Leser sozusagen einen direkten Zugang zu der Person Lennons, 22. Oktober 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Der Herausgeber dieses Buches, Hunter Davies, ist der erste Biograph der Beatles gewesen und kannte deren Gründer John Lennon seit Mitte der sechziger Jahre. Über viele Jahre hat er alles, was er von Fans, Freunden, in Auktionshäusern und Archiven von John Lennon bekommen konnte, akribisch gesammelt und nun all diese unbekannten Schriftstücke der unterschiedlichsten Art in einem Buch veröffentlicht. In „The John Lennon Letters“ findet der an Lennon und/oder den Beatles interessierte Zeitgenosse aber nicht nur Briefe, sondern auch Einkaufszettel und andere kleine Notizen und auch etliche Zeichnungen Lennons.

Diese zunächst unscheinbaren Texte und Quellen ermöglichen dem Leser mehr als eine klassische Biografie. Sie liefern ihm sozusagen einen direkten Zugang zu der Person Lennons.

Die „John Lennon Letters“ erstrecken sich über einen Zeitraum von seiner frühen Jugend bis zu einem Autogramm das Lennon und Yoko Ono der Telefonistin eines New Yorker Studios gaben, in dem sie gerade arbeiteten. Es war der 8. Dezember 1980. Am Abend dieses Tages wurde John Lennon von Mark Chapman erschossen.

Die von Hunter Davies gesammelten Notizen, Briefe und Dokumente darf man nicht mit einem Tagebuch verwechseln. Immer wieder gibt es in der chronologischen Anordnung zeitliche und inhaltliche Brüche. Doch in ihrer Summe sind sie eine wertvolle Ergänzung seiner Biographie und bringen dem Leser und Musikfan John Lennon als einen sensiblen Menschen nahe, dessen Notizen aus der Zeit vor dem Attentat spüren lassen, dass er tief in sich eine Ahnung davon hatte, wie gefährdet sein Leben war.

Für die Sammler sei bemerkt, dass es dieses Buch auch in einer limitierten Vorzugsausgabe zu kaufen gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Geschenk, 1. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Und noch mal ein opulenter Schinken zum Thema John Lennon und den Beatles. Wer die ersten Veröffentlichungen von Hunter Davies über die größten Musik- Genies des 20. Jahrhunderts kennt, und nun seine umfassende Sammlung Lennon`scher Postkarten Briefe und Telegramme gelesen hat, der wird nicht umhin können, dem Autor zu bescheinigen, dass er ein Meisterwerk geschaffen hat. Allein das Aufspüren und das Sammeln der Materialien dürfte eine unendliche Puzzle-Arbeit gewesen sein. Die Vielschichtigkeit der Quellen, insbesondere die Zeitzeugnisse Lennons in seinen familiären und intimen Beziehungen, vertiefen und verdeutlichen die Vielschichtigkeit und die unterschiedlichen Facetten seiner Persönlichkeit. Die Erläuterungen zu den einzelnen Schriftstücken zeugen von einer detaillierten und umfassenden Sachkenntnis des Autors und leiten den Leser souverän durch die Fülle des vorgelegten Materials. Autor und Verlag haben den Beatles-Fans mit den LENNON Briefen ein großartiges Geschenk gemacht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie John – verspielt, witzig, zornig, sensibel, 1. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Es wäre übertrieben, von einer literarischen Sensation zu sprechen. Sicher, viele Details sind neu und überraschend, und doch ändert der nun vorliegende Überblick über Johns Briefe, Postkarten, Hinweise und Notizzettel wenig an dem Lennon Bild, das sich mit den Jahren herausgebildet hat. Im Gegenteil, es untermauert eindrucksvoll den Eindruck einer interessanten, immer wieder überraschenden Persönlichkeit. Ein Buch wie John – verspielt, witzig, lustig, zornig, sensibel, liebevoll.

Was mich von Hocker gehauen hat, ist die Machart des Buches. Üppig ausgestattet, 400 Seiten stark und gut in der Hand liegend, ist fast jede Brief, fast jedes Schriftstück auch als Faksimile abgebildet, so dass neben der deutsche Übersetzung auch der Originaltext mitgeliefert wird – in der Mehrzahl sind die Briefe handgeschrieben, eine ganze Reihe auch getippt. Ein fantastisches Buch, das einlädt zum Blättern, Entdecken, Lesen, Tagträumen – und wieder Lust macht auf John Lennon und die Beatles.

Herausragende Dokumente sind ein wutschnaubender Briefentwurf an Paul und Linda, eine Buchrezension zu einem Buch von Spike Milligan (Lennons einzige Buchbesprechung überhaupt), die Briefe an Derek Taylor (voller bizarrer Wortspiele) und die Familie, die ein oder andere Antwort auf Fanpost und und und….

Hunter Davies muss seine Kennerschaft nicht beweisen, er schöpft aus dem Vollen. (Yoko hatte ihn übrigens 1967 gebeten, in ihrem Film „No. 4. – Bottoms“ mitzuwirken, Davies lehnte ab).

Dass das Werk einige grobe Datierungsschnitzer beinhaltet, ist bei einem Buch, das mit so viel Liebe und Sorgfalt zum Detail angelegt wurde, ärgerlich. Hat Piper kein Lektorat? Dennoch kann das den hervorragenden Gesamteindruck nicht schmälern.

Die Lennon Letters seien allen ans Herz gelegt, die diesen genialen Musiker und Künstler mögen!!!
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4.0 von 5 Sternen send me a postcard, 1. Mai 2014
Well, "Letters" bot sich mir als Weihnachtswunsch an you know, because i like the wave of the sixties, eine Generation, die vor mir dran war, neugierig about John Lennons own write and British humor you know, ein Luxusobjekt für Sammler mit auffindbaren Dokus, Entzifferungen, Erklärungen, Hintergründen, Deutungen, Schreibgekritzel und Skizzen, woraus ich irgendwie Sinnmachendes aufzuschnappen versuche okay, als Eindruck, als Collage you know.

John reagiert meist schreibend auf Dinge. Die Briefe (auch Postkarten, Listen, Notizen und Telegramme) sind lustig, informativ, kämpferisch, weise, verrückt, verzweifelt, selbsterkundend, poetisch, herzzerreißend, amüsant, interessant. Die ersten bestehen aus aufgeschnappten Satzfetzen, meistens schreibe er, um sich zu amüsieren.
Der Schüler aus instabilen Verhältnissen macht sich mit Wortwitzen und Cartoons über Lehrer lustig zur Erheiterung der Mitschüler. Gründet eine Gruppe und lädt Paul ein, dann George. Spielen im Cavern-Club, gehen auf Tour ...

In Hamburg beginnt das Briefeschreiben (1). Die Beatlemania geht los. Begegnung mit seinem Vater, einem Seemann, der seine Familie im Stich ließ. Die Beatles meditieren in Indien (2). John + Yoko werben mit ihrem "Bed-In" für den Frieden. Rechtsstreitigkeiten mit Apple. Die Beatles trennen sich. J. gibt einen Orden aus Protest zurück (3). Das Urschrei-Buch eines bekannten Psychaters beeinflusst J+Y. Sie versuchen durch Kunst etwas zu bewegen. Ärger mit Yokos Ausstellung in einer Kathedrale mit dem Domherrn. Spannungen mit Paul, wer Apple leiten sollte und wer sich von wem trennen wollte, missverstandene Aussagen, Anteile an Songs usw. (4). Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung in den U.S.Ah! J+Y gründen Nutopia. Ihr Trennungsversuch scheitert (5). Familienangelegenheiten anlässlich der Geburt von Sean. Er möchte diesmal ein guter Ehemann und Vater sein (6). Viele Anfragen, über Beatles Zeiten zu berichten. An Derek Taylor (enger Mitarbeiter der Beatles) (7). Die Welt ist interessiert, was sie so machen. Sein Hausangestellter arbeitet To-Do-Listen ab (8). Das tragische Ende (9).
1
An seine Cynthia (erste Frau): Du bist alles, was ich zu Weihnachten will. Liebe Dich wie Gitarren. Werd' verrückt ohne Dich.
Noch ein paar Monate in Hitlerland (verballhornt den deutschen Tonfall). Bin fix und fertig, drei Uhr morgens, mein Kopf brummt, sitze in diesem Dreckloch, zum Heulen, mir reicht's, wünschte, ich wär zuhause.
Schick Dir Lederhöschen von der Reeperbahn. Want to be rich. Mit Paul paar Songs geschrieben. Mit Hamburger Kunststudentin Astrid den Zustand der Welt beklagt. Kurzurlaub mit Paul in Paris. Stimme weg. Zur Ostsee gefahren, gut für die Gesundheit.
2
Auf Tour, zunehmende Hysterie, Beatlemania überflutet das Land. Schickt einem weiblichen Fan (wie immer zufällig aus dem Briefekorb gezogen) Weihnachtsgrüße: Hab nur 6 Haare, und die hab ich meinem Vater versprochen.
Signiert "In his own write" mit: Für Walter. Bitte mach mich reich.
Keine Freude mehr an diesem Endlosgeschrei, hat mit Musik nix mehr zu tun. Postkarte an Freund Ronny inmitten des Irrsinns: Nieder mit der Königin, bring den Hund zurück, verbietet die Atombombe, Wales den Schotten.
Der Autor dieses Buches machte 1967 ein Beatles-Buch und Lennons Vater ausfindig. J. schreibt seinem Vater nach einer Begegnung: Bin froh, dass du Dir keine besch... Großfamilie zugelegt hast.
An Ringo: Die Songs reichen für 2 LP's. Hol schon mal Dein Schlagzeug. Bleib vom Gras weg!
An einen unbek. Fan: Transzendentale Meditation beruht auf den Grundwahrheiten aller Religionen. An Mr. B (bat um Geld für eine Weltreise): Was heißt keine Initiative? Mit transzendenter Meditation ist alles möglich.
3
Während ihrer Hochzeitsreise - und sowieso von den Medien verfolgt - bitten sie alle Welt eine Woche in ihr Schlafzimmer u.a im Hilton Amsterdam: Give peace a chance, die Hymne der Friedensbewegung gegen Vietnam and all that s***. (Zeichnung von J+Y in den Wolken): Die Glücklichen haben Spaß und tun Gutes.
Rechtstreitigkeiten beginnen im Apple-Konzern. Endlos komplizierte Vorstandsitzungen. Treten nicht mehr öffentlich auf (St. Pepper Zeit). J+Y kaufen sich ein Herrenhaus mit großem Park und Aufnahmestudio.
An die Queen und den Premierminister: Ich gebe diesen MBE-Orden aus Protest gegen die Verwicklung Großbritaniens in den Nigeria-Biafra-Konflikt, gegen unsere Unterstützung Amerikas in Vietnam und gegen das Abrutschen von "Cold Turkey" in den Charts zurück.
4
Das Urschrei-Buch beeindruckt J+Y. Verteilen Exemplare an Freunde. Unterdrückte Wut wird herausgeschrien mangels elterlicher Liebe. Laden den Psychater ein für Therapiesitzungen. Inspiriert das songwriting.
J. wird mit 30 politischer, engagierter. Lernt Aktivisten kennen: Wir wollen durch die Kunst revolutionär wirken.
Eure Majestät (the Queen): Wir erbitten ergebenst um Gnade für die mittlerweile weltberühmten politischen Gefangenen, vor allem für den 22jährigen Studenten M.R. Können Sie in dieser Sache irgendetwas unternehmen?
An den Post-Standart: (Yoko-Ausstellung): Welcher Blau-Miese (graue Maus) hat diesen unaufrichtigen Quatsch über Kunst geschrieben?
Ausstellung mit bekannten Künstlern in der von Deutschen zerbombten Kathedrale von Coventry. Der Domherr zeigt kein Sinn für das Konzept "zwei Eicheln für den Frieden" von einem Paar, das in Sünde lebt (beide geschieden). Die Eicheln auf einer Sitzbank werden vor der Kathedrale ausgestellt. Dann schicken sie Eicheln als lebende Skulpturen an führende Politiker, sie sollten sie in ihren Garten pflanzen und 2 Eichen für den Weltfrieden wachsen lassen. An den Domherr: Danke für Ihre christliche Haltung. Christus setzte sich für die Menschen ein. Er hätte unser Ausstellungsstück angenommen. Herzliche Grüße.
An Linda McCartney: Halt die Klappe Linda, wenn dir egal ist, was ich sage. Ich bin nicht wütend auf deinen Ehemann. Ich weiß, dass die Beatles ziemlich nette Leute sind you know. (Paul gefielen J.s politische Sachen nicht sonderlich). Paul, wenn du nicht der Aggressor bist, wie du behauptest, wer hat uns dann vor Gericht gebracht und in aller Öffentlichkeit auf uns gesch...? Weihnachtskarte an beide: Happy Xmas, the war is over if you want it.
5
An einen Freund: Ich mag NY, von Haus aus aggressiv, keine Zeit für Annehmlichkeiten. Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung wg. pol. Aktivitäten und Drogenbesitzes 68 in England. Hätt gern ein bißchen weniger Schwierigkeiten. In Amerika wird der Lebensstil von anderen festgelegt.
An einen schwarzen Aktivisten: Ich schick Dir unser politisches Album. Presse-Erklärung: Begnadigt diesen (zum Tode verurteilten) Aktivisten. Das Leben ist heilig.
An Kyoko (Y.s Tochter): Nimm Kontakt mit uns auf. The war is over.
Ringo kauft das Herrenhaus in England, J+Y leben am Central Park N.Y. Er gibt in einer Pressekonferenz im Büro der New Yorker Anwaltskammer die Gründung von Nutopia bekannt, ein Land ohne Staatsgebiet, ohne Grenzen, ohne Pässe: Es gibt keine Gesetze, nur kosmische. Als zwei Botschafter von Nutopia bitten wir um diplomatische Immunität und die Aufnahme unseres Landes und seiner Menschen in die Vereinten Nationen.
Liebeslied-Notiz für Y.: Ich bin geboren, um Dir zu begegnen. J+Y trennten sich ein Jahr, aber "das funktionierte nicht". An den Toningenieur: Bei "Stand by me" den Zwischenraum kürzen, bei "Bringing it on Home" vielleicht etwas mehr Bass. Ich vertraue Deinem Gehör. Thanx.
6
Y. bekommt ihren Sohn Sean mit 42. J. an seinen Cousin: Schwer akzeptabel, dass ihr denkt, ich sei so anders, bin nie "unnahbar" gewesen, nur mein "Image", mein "Ruhm" ect. sind zwischen mich und meine Familie gekommen, es ist unwirklich.
An die Schwester: Julia wird Dich über die Gründe ins Bild setzen, warum wir keinen Kontakt mehr hatten, hauptsächlich Familienscheiße.
An Julia: Verdammter Albtraum in der Klinik. Auf dem Boden geschlafen. Fütterte den Säugling alle 4 Stunden. Er stand unter Intensivpflege. Y. durfte ein paar Tage nicht runterkommen. Aber er ist ein Gottesgeschenk.
J. widmet sich seiner viel reisenden Familie. Schickt stetig aus Japan und Honkong einen Postkarten-Strom an Freunde mit amüsanten Motiven: Es geht nicht darum, wo Du bist, sondern wie Du drauf bist!
7
An einen Produzenten von BBC: Wir vier in Deiner Show? Nein Danke. Bin mit Sinn-Fragen beschäftigt. Nimm Ringo.
Für den Melody Maker über Beatles-Zeiten: Erinnere mich an ein Meer von Gesichtern. Wir waren reich und berühmt, aber in unseren Köpfen war am Ende nichts mehr los, also beschlossen wir aufzuhören. Ein Interview? Nein, Johnny Beatle ist unsichtbar.
An einen Fan: Wie ich auf Liverpool und Hamburg zurückblicke? Aus einiger Entfernung.
J. reagiert normalerweise nett auf Fan-Briefe, aber ...: Hör mal zu, Bruder, warum lasst ihr Jesus-Freaks die Leute nicht in Frieden? In Deinem neurotischen Brief offenbart sich kein innerer Frieden, mein Sohn.
Parodiert einen dieser Bettel-Briefe aus der Beatles-Zeit: "Bin eine verkrüppelte Familie, brauche ein paar Hunderter, um Schottland zu verlassen. Weiß, dass Sie Christ sind, helfen Sie mir um der Liebe Gottes willen, der sie dahin gebracht hat, wo Sie heute sind".
An Derek Taylor: Sehe, dass Warner Bros. die Weltherrschaft übernommen hat auf Deinen Füßen (als Topmanager). Gut gemacht, mein Freund, du bist in der Tat führend im Gutsein! Sieht so aus, dass Apple bald begraben wird. Brauchst Du Personal? Such Dir einen Trottel aus. N. Y. ist toll und ich auch. Ich denke daran, Zauberer zu werden, muss nur das Wort in meinem Pass ändern. Mein lieber Lieber, Ich! na ja, Ich! Also! Ich! glaube an die Musik.
8
Weihnachskarte an Cousin S.: Lange nix von Dir gehört, komm, Mann, schick eine Karte, das Leben ist kurz.
An die NY Times: Lieb, dass Ihr Euch Sorgen um uns macht. Wir machen einen geistigen Frühjahrsputz. Sean ist wunderschön. Die Pflanzen wachsen. Die Katzen schnurren. Wir sind alle ein Teil des Himmels.
To-Do-Liste für Fred, den Haus-Angestellten. (Anm.: Nicht schlecht, sich die Dinge einfach nur herbeizuschreiben): Bio-Brot, Croissants, Cornflakes, Strawberries, frische Pilze, Breakfast Honigkekse, das Menü für die Dakota-Party.
Die neue von Paul "Back to the Egg", Alben von Dylan und Randy Newman, Bowies neue LP, TV-Lautsprecher für die Küche, Buch über Katzen und Hunde, Foto-Skulptur, Klima-Anlage rep., Zahnarzt-Termin für Yoko.
Alle Bücher vom Schlafzimmer in den untersten Stock einsortieren. Glühbirne für das Weltkarten-Licht auf dem Flur zum Schlafzimmer. Die Vordertür am Haus (Long Island) kann jeder Verrückte öffnen, also prüfen. Treibstoff für den Mercedes. Es fehlt Verschiedenes (vermutlich gestohlen). Wo sind die Stiefel? Der St.-Pepper-Anzug? Der Mystery-Tour-Frack? (Anm.: Hat Fred für teures Geld verkauft)
9
Songs schreiben für eine LP auf Long Island. J. lernt segeln und überlebt mit einem 12-Meter-Schoner und ein paar Leuten Richtung Karibik zwei Tage einen gefährlichen Sturm, bei dem sie, um ihr Leben fürchtend, Seemannslieder grölen.
8. Dez. 1980: Ein Autogrammjäger namens Chapman aus Hawaii bittet J., das neue Album zu signieren. Als J+Y 6 Stunden später aus einem Studio kommen, fallen Schüsse ...
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5.0 von 5 Sternen Ein Muss fü Lennon Fans, 13. Juni 2013
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So hat man ihn bisher noch nie gesehen, selbst kleine Notizen wie EInkaufszettel geben Einblick in den Menschen John Lennon
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5.0 von 5 Sternen Für Fans ein Muss, 7. Februar 2013
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Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch bietet einen interessenten und lustigen Einblick in das Leben von John Lennon. Tolle Zeichnungen und witzige Notizen bestätigen, dass er ein großes Talent hatte. Man fühlt sich bestens unterhalten, beim stöbern in seinem Leben. Für Fans ein absolutes Muss.
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5.0 von 5 Sternen Für Fans von John Lennon absolut empfehlenswert, 9. Januar 2013
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Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch habe ich meiner Schwester geschenkt, welche Beatles- und Lennon-Fan ist.
Die war jedenfalls absolut begeistert. Selbst wer schon "alles hat und kennt" findet noch hier noch unbekanntes Material.
Und erfährt vieles über die Persönlichkeit John Lennons.
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5.0 von 5 Sternen The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen, 2. Januar 2013
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Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Gebundene Ausgabe)
als Beatles -Fan muss man dieses Buch haben langeweile gibt es nicht mehr,toll geschrieben und nicht übertrieben ,
Preis-Leistung stimmt auch
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The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen
The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen von John Lennon (Gebundene Ausgabe - 9. Oktober 2012)
EUR 39,99
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