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Auch wenn ich nicht der große Kai Diekmann Fan bin, hier hat er doch ein Stück deutscher Geschichte lebendig dokumentiert. In sehr vielen Fotos und sparsamen Texten, kann der Leser noch einmal die Jahrzehnte der Mauer mitverfolgen.

Der Autor schildert bewegende Fluchtgeschichten, aber auch den politischen Weg hin zum Mauerbau. Er beschreibt die enttäuschenden Reaktionen des Westens am Tag der Grenzziehung und er zeigt in Wort und Bild die Erstürmung der Mauer im November 1989.

Mit diesem Buch können Großväter ihren Enkeln erzählen wie es damals war . . . Viele Einzelstimmen und Einzelschicksale werden gezeigt. Oft ist es heute erschreckend mitzuerleben, wie junge Leute 20 Jahre nach Beseitigung der Mauer so gut wie nichts mehr von ihrem Bestehen zu sagen wissen. Versagen an dieser Stelle wieder einmal unsere Schulen?

Mit diesem Buch kann sich nieman mehr abmelden in das Reich der Unwissenden. Kai Diekmann hat kein Buch für Geschichts - oder Politikstudenten geschrieben, dieses Buch ist für das interessierte Volk, bleibt zu hoffen, dass es gelesen wird!
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2015
Ein Bildband für Kinder?

Mein Siebenjähriger liess sich von keinem anderen Buch ablenken und bestürmte mich, es mit nach Hause zu nehmen. Nach anfänglichem Zögern willigte ich ein. Alle Aufgaben im Haushalt waren im Nu erledigt, und die ganze Familie versammelte sich im Kinderzimmer.

Mein Vorgehen: Begleitetes Einführen in ein geschichtliches Thema.

Ich möchte der Erste sein, der meinen Nachwuchs in unschöne Themen einführt. Das Interesse an der Geschichtslektion war gross.
◾Erst liess ich sie Fragen stellen. Sie wollten wissen: Wo stand die Mauer? Warum wurde sie gebaut? Ich zeigte die Situation auf den Karten auf und baute die Situation mit kleinen Holzklötzen nach.
◾Dann fasste ich die Situation bis zum Mauerbau (S. 8-18) zusammen. Wir schauten uns die Fotos an. Ich liess die Buben zusammenfassen. (Sonst nimmt der Drang überhand, sich nur schnell die Fotos anzuschauen.)
◾Zum Abschluss las ich ihnen einen Zeitzeugenbericht vor. Es ging um einen T-34-Panzerfahrer, der 1961 direkt hinter der Grenze postiert wurde. Hier geht es zu weiteren Zeitzeugenberichten der Gedenkstätte.

Ein Jahr später

standen wir mit den Kindern vor den Resten der Berliner Mauer.
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am 18. Juli 2011
Das Buch zeigt nicht nur eindrucksvolle Fotos der Zeit der Mauer und des Mauerbaus und auch des Mauerfalls, es erzählt rührende, authentische Geschichten von Zeitzeugen und ermöglicht so einen menschlichen Blick auf die Schicksale dieser Zeit. Damit hebt es sich von zahlreichen anderen Büchern über die Zeit der Mauer ab. Am meisten beeindruckt hat mich die Geschichte der beiden Männer, die gemeinsam die Mauer errichtet haben, Stein auf Stein. Einer nutzt einen unbeobachteten Moment und flieht, der andere bleibt in der DDR und nach 50 Jahren treffen Sie sich an der Stelle wieder zum Gespräch. All das - und noch viele weitere Geschichten - sind auf mehr als 200 Seiten eindrucksvoll beschrieben. Es ist ein mehr als wertvolles Buch, ein wichtiges Dokument und absolut lesenswert. Es sollte in keinem Bücherregal fehlen, vor allen Dingen nicht in den Unterrichtsräumen!
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am 25. Juli 2011
Die Miteldeutsche Zeitung bzw. dpa haben das Buch gut zusammengefasst: "Berlin/dpa: Auf dem Totenschein stand: «24. August 1961, 16.15 Uhr: Tod durch fremde Hand. Hals- und Mundboden-Durchschuss, verbunden mit Ertrinken.» Der 24-jährige Günter Litfin ist das erste Opfer, das an der Berliner Mauer von DDR-Grenzsoldaten erschossen wird. Der gelernte Schneider wollte durch den Humboldthafen in den Westen schwimmen. Sein Bruder Jürgen sagt, Günter habe sich nicht vorstellen können, dass mit Waffen auf Flüchtlinge gezielt wird. Er besorgte sich den Totenschein, nachdem er aus dem Westfernsehen von der tödlichen Flucht erfuhr.

Rund einen Monat vor dem 50. Jahrestag des Mauerbaus vom 13. August 1961 erscheint an diesem Donnerstag das Buch «Die Mauer - Fakten.Bilder.Schicksale» (Piper Verlag), in dem auch das kurze Leben des jungen Litfin erzählt wird. «Bild»-Chefredakteur Kai Diekmann hat den Band herausgegeben. Das Anliegen sei, die Erinnerung an die SED-Diktatur wachzuhalten, schreibt er im Vorwort. «Denn nur wer um die Unfreiheit weiß, weiß auch um den Wert der Freiheit.» Die Mauer als Symbol der Spaltung drohe in Vergessenheit zu geraten.

Auf rund 200 Seiten kann der Leser nicht nur historische Fakten über Gründe der Teilung, den Mauerfall bis zur heutigen Diktatur-Aufarbeitung abrufen. Präsentiert werden auch berührende Fotos sowie alte Dokumente. Darunter ist auch der von Stasi-Chef Erich Mielke persönlich unterzeichnete Maßnahmeplan zur Zwangsausbürgerung von Roland Jahn, heute Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde.

In dem Buch kommen viele Zeitzeugen zu Wort, passend zu Kapiteln wie Wege in die Freiheit, Grenzausbau oder Wiedersehen. Ein damaliger DDR-Panzerfahrer sagt im Rückblick zum Mauerbau: «Ich bin nicht stolz, als Soldat dabei gewesen zu sein.» Spannend wie ein Krimi liest sich die geglückte Flucht von zwei Familien aus Thüringen nach Bayern mit einem selbst genähten Heißluftballon. Gerade jüngere Menschen, die im geeinten Deutschland groß wurden, können sich mit dem Geschichtsbuch ins Bild setzen.

Der Band entstand in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Autoren sind der Historiker Ulrich Mählert von der Stiftung sowie Ralf Georg Reuth und Hans-Wilhelm Saure von der «Bild»-Zeitung.

Eindringlich wird an die Opfer erinnert. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben durch das DDR-Grenzregime an der Berliner Mauer mindestens 136 Menschen, darunter auch mehrere Kinder. Ein achtjähriger Junge aus Kreuzberg ertrank 1972 in der zu Ost-Berlin gehörenden Spree. Die Polizei am Westufer durfte nicht eingreifen. Kritisch merken die Verfasser auch an, dass mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung die Opferzahlen an der etwa 1400 Kilometer langen innerdeutschen Grenze noch nicht recherchiert sind.

Viele Details machen das Buch anschaulich. So ist zu erfahren, dass der Westen für den ersten freigekauften politischen DDR-Häftling 1962 noch in Naturalien an die DDR-Führung zahlte. Es seien drei Eisenbahnwaggons mit Düngemitteln gewesen, heißt es im Buch. In den 80er Jahren habe die DDR-Führung dann fast 200 000 D-Mark pro Häftling kassierte. Mehr als 33 000 Oppositionelle wurden freigekauft.

Wie absurd die Mauer war, machen die Autoren am Beispiel der Exklave Fichtewiese deutlich. Der Weg zu den Lauben der «Sport- und Wochenendgemeinschaft» führte von West-Berlin durch die Grenze über einen Sandweg auf DDR-Gebiet. Und dann wieder in den Westen."
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am 15. September 2011
Nicht ohne Grund ist das vorliegende Buch von Kai Diekmann von allen Veröffentlichungen, die in diesem Jahr anlässlich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer auf den Markt gekommen sind, dasjenige mit den höchsten Verkaufszahlen. In Halbleinen gebunden, liefert das großzügig ausgestattete und mit 14,99 Euro sensationell preiswerte Buch dem Leser und Betrachter in Wort und Bild einen bewegenden und mitreißenden Eindruck des damaligen Geschehens.

Es ist die Mischung der Autoren, die dem Buch seine Fundierung, aber auch seine journalistische Klasse gibt:
Ulrich Mählert ist Mitarbeiter der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und steht für die Wissenschaftlichkeit des Buches, Ralf Georg Reuth hat als Chefkorrespondent der Welt am Sonntag schon zahlreiche wichtige Bücher zu Themen des Zeitgeschehens veröffentlicht (vgl. das ebenfalls mit Kai Diekmann herausgegebene Buch "Die längste Nacht, der grösste Tag" über den 9. November 1989) und Hans-Wilhelm Saure weiß als erfahrener Bildreporter der Sache den nötigen Pep zu geben.

Spannender und doch anspruchsvoll kann man kaum erzählen. Durch die Schilderung unzähliger Einzelschicksale bekommt das Buch etwas sehr Persönliches und Nahegehendes. Die vielen Bilder geben einen unvergesslichen Eindruck von einer Zeit und einem Geschehen, das die deutsche Nachkriegsgeschichte geprägt hat.
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am 8. Januar 2014
Ja. Das Buch von Kai Diekmann verdient zweifelsfrei diese Bezeichnung! (Auch wenn es durch seine "gute Beziehung" populär wurde.) Fotos, Text und Preis sind spitze! Es zeigt einige der unzähligen Ungeheuerlichkeiten auf, die dieses System zu bieten hatte. Noch ergreifender, ja umwerfender in dieser Hinsicht finde ich allerdings den Abenteuer-Roman, "Der fingierte Ausbruch", durch den ich zum ersten Mal von den Mercadern der Spezialorganisation "Gruppe Ralf Forster", (Deckname des Chefs, Harry Schmitt), erfuhr. Diese konspirative Killer-Truppe führte auf Weisung der SED-Führung Morde und terroristische Anschläge durch und war vermutlich u.a. für die Ermordung des republikflüchtigen Fußballers Lutz Eigendorf verantwortlich.
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am 24. Februar 2015
Ein sehr gutes Buch für denjenigen , der mehr über dieses "Bauwerk" erfahren möchte. Unglaubliche Hintergrundgeschichten, sollte Pflichtlektüre in unseren Schulen sein
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am 10. August 2011
Das Buch ist die beste Ergänzung für den Geschichtsunterricht.Mein Interesse für solche Dokumentationen.ist sehr groß und
wurde voll befriedigt.Besten Dank auch an Herrn Diekmann für diese Buch: fünf Sterne
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am 30. Juli 2011
Die Mauer - Deutsche Geschichte - gelebt -
Es gibt sicherlich einige Bücher zu diesem Thema. Die Mauer werden sich zuküftige Generatioen fragen:"Was war das eigentlich?" Die Folgen eines verlorenen Krieges? Na ja, die paar Jahre. Was soll dass?
Dieses Buch stellt dar und zeigt ein Deutschland, welches unter der humanitären Last des 2. Weltkrieges, eines menschenverachtenden Weges, zur Rechenschaft und Reue gezwungen wird. Und dies zu recht! Aber es zeigt "leider" auch ein Deutschland, wo Begriffe wie Freiheit und Demokratie wiederum ihren Wert verlieren und Hass und Hilflosigkeit für das neue (DDR)Regime ihren Einzug finden. Die Machthaber in der DDR hatten leider nichts gelernt. Gerade ein autoritäres Regime abgeschafft und sofort ein Neues errichtet. Die Mauer sind nicht nur ein paar Jahre - es ist das Leben der Menschen in dieser Zeit. Ein gelungenes Buch. Danke. Empfehlenswert!
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am 19. August 2011
Zu allererst möchte ich mich den positiven Aussagen der anderen Rezensenten anschließen.
Ich habe die Mauer noch mitbekommen und habe den Fall der Mauer 1989/1990 in Berlin hautnah miterlebt.
Für alle jungen Menschen sollte dieses Buch eine Ergänzung zum Geschichtsunterricht in der Schule werden,
egal ob Hauptschule oder Gymnasium. Deshalb vergebe ich auch 5 Sterne und empfehle dieses Buch unbedingt weiter!

Nun zu Kai Diekmann, dem Herausgeber des Buches.
Wer es noch nicht weiß: Kai Diekmann ist seit 2001 Chefredakteur der BILD-Zeitung.
Für manche ist diese Tatsache alleine schon schlimm genug und eine absolute Zumutung!
Deshalb finde ich den folgenden zitierten Satz von dem Schriftsteller Max Goldt sehr bemerkenswert:
'Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt,
ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein.
Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.'
Nun, ganz so weit würde ich nicht gehen wollen, was zumindest den Aufruf zum Unhöflichsein gegenüber Herrn Diekmann betrifft.
Die BILD-Zeitung jedenfalls hat auch für mich kein (hohes) geistiges Niveau und deshalb boykottiere ich diese Zeitung schon lange.

Herr Diekmann, falls Sie dies lesen sollten, dann hoffe ich nicht, dass Sie deshalb das Buch "Die Mauer" herausgegeben haben,
um allen Leuten zu zeigen, wie ernsthaft und seriös die BILD-Zeitung doch sein kann.
Also, falls Sie mit dem Buch die Absicht hatten, die Auflage der BILD-Zeitung zu erhöhen, dann muss ich Sie wohl enttäuschen.
Das wäre doch auch für Sie zu simpel, den Lesern dieses Buches vorgaukeln zu wollen, wie niveauvoll die BILD-Zeitung ist!
Letztendlich muss man sich für das gute Buch wohl auch bei den Autoren Ulrich Mählert, Ralf Georg Reuth und Hans-Wilhelm Saure bedanken.

Ich habe einen Vorschlag, Herr Diekmann:
Sie feiern 2011 Ihr 10-jähriges Jubiläum als Chefredakteur der BILD-Zeitung (sorry, dafür gibt es von mir keine Gratulation).
Aber nach zehn Jahren BILD kann ich verstehen, dass es Sie nach neuen beruflichen Herausforderungen regelrecht dürstet.
Um gesellschaftlich wieder etwas akzeptabel zu werden, könnten Sie doch zur "Zeit" oder "SZ" gehen
oder gar selbst ein unabhängiges politisches oder geschichtliches Magazin herausgeben.
Das würde bestimmt nicht nur mich wirklich beeindrucken!
Und Sie könnten was für die Schulen tun: Stellen Sie das Buch "Die Mauer" kostenlos, oder zumindest für einen geringen Preis,
allen Schulen in Deutschland zur Verfügung. Dann wäre Ihr Name als Sponsor allen bekannt und sie wären gesellschaftlich wieder rehabilitiert!
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