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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen25
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am 8. Juli 2009
"Mariaschwarz" war mein erstes Buch von Steinfest und wurde von Bekannten kommentiert (wie auch bei Rezensionen hier erwähnt): Man liebt ihn oder er läßt einen kalt! Also ich gehöre anscheinend zur ersten Fraktion. Ich habe "Mariaschwarz" verschlungen und mußte teilweise während des Lesens laut auflachen, was mir sehr selten passiert. Der Plot ist schräg, die Charaktere skurril, die Metaphern und Bilder, die Steinfest dazu liefert, einfach herrlich! Die Story kann man schlecht beschreiben, am Besten: Einfach selber lesen!
So ab Seite 200 habe ich mir Gedanken gemacht, wie der Autor die Kurve kriegen will zu einem guten, plausiblen Ende. Er schafft es, wenn auch am Schluß einige Fragen offen bleiben. Gibt es einen Nachfolger?
Fazit: Für mich gehört Steinfest zur erste Riege der Austro-Krimischreiber, die diese Art von Krimi, mit dem spezifischen, schräg-schwarzen, österreichischen Humor, längst als eigenes Genre etabliert haben! Und "Mariaschwarz" schwimmt dabei ganz oben!
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am 31. Dezember 2011
Ich wollte umbedingt mal wieder einen richtig guten Krimi lesen und dachte eine Empfehlung von Denis Schnek sowie die mehrfache Auszeichnung "Deutscher Krimi Preis" seien eindeutige Indizien. Auf seine spezielle Art gut ist dieses Buch auch- aber ein Krimi?
In der Erwartungshaltung einen gelungen humorigen Krimi zu lesen, muss man zwangsläufig enttäuscht werden und sollte dieses Buch auf keinen Fall kaufen. Es gibt keine stringente Handlung, keinen Fall der mehr oder weniger komplex ist und dann mehr oder weniger gelöst wird, so wie es für einen Kriminalroman üblich wäre.
Wenn man aber erfahren möchte, dass Bilder lediglich an die Wand gehangen werden, um Löcher zu verbergen und auch etwas, sagen wir mal abgehärtet ist, der wird sich köstlich amüsieren. Wer eine unglaublich dichte und kommentierende, leichte und doch literarische Erzählweise liebt, der wird diese Buch lieben.
Aber auch im letzteren Fall kommt es am Ende für meinen Geschmack ein bisschen dicke: Ü- Eier, Seemonster, Verschwörungen, Töchter, die keine sind und dann auch noch schnodderig daher geschilderte Inzest und, und,und. Das sind für mich zu viele Merkwürdigkeiten, nicht zuletzt weil, die Handlung ( interessiert die überhaupt?)zum Schluss doch arg zusammengeschustert und unglaubwürdig wirkt. Es am Ende halt doch arg löcherig und der Leser bleibt mit mehr Fragen als Antworten zurück
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am 10. August 2009
Bei diesem Buch handelt es sich (angeblich) um einen Krimi. Das ist wohl etwas zu eng gefasst. Natürlich hat das Buch auch Züge des Kriminalistischen, aber es ist eigentlich weit mehr.
Es ist ein interessante Geschichte, die immer wieder neue Wendungen nimmt und einen (auf jeden Fall mich) sehr gefesselt hat.
Zunächst sitzt ein Gast seit 3 Jahren in einem österreichischem Kaff fest, trinkt jeden Tag zu gleichen Zeit das Gleiche und kein Mensch weiß, was es mit ihm auf sich hat.
Dann ertrinkt jener Gast beinahe beim Spaziergang um den See Mariaschwarz und wird von seinem Wirt gerettet (Rituale, und sei es auch nur ein Trinkritual zu festen Zeiten, können also lebensrettend sein). Daraufhin erfährt der Leser endlich, warum der Gast (Olander) eigentlich in dem Örtchen weilt. Endlich ist alles klar. Dann jedoch kommt es zu einer unerwarteten Wendung und plötzlich ist nichts mehr so klar.
Diese Wendungen kommen im Buch noch häufiger und sind das, was es so interessant macht. Am Ende erhält der Leser sogar Antworten auf viele im Verlauf aufgeworfene Fragen.
Dennoch ist so einiges in diesem Roman seltsam, abstrus und verwirrend, teils auch unnötig, so dass es an manchen Stellen leicht künstlich wirkt.

Alles in Allem aber ein Buch, das durchaus faszinieren kann. Sprachlich sehr gut und witzig geschrieben (wenn auch hin und wieder mal was schiefgegangen ist, s. Unten).

Einzige Mankos meiner Meinung nach:
- manche Vergleiche hinken nicht nur, sondern sind Vollinvalide.
- die Geschichte wird mit der Zeit ein wenig unübersichtlich.
- der Sinn mancher Wendungen oder Nebenhandlungen erhellt sich nicht.
- manchmal kehrt der Autor ein bisschen zu sehr den Lehrmeister des Lebens heraus.
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am 7. März 2014
Das hier ist kein Krimi. Nicht mehr, als "Faust" ein Liebesroman ist. "Mariaschwarz" ist herausragende Erzählkunst, die das, was man als "Handlung" in einer kurzen Rezension zusammenfassen kann, nur als Kulisse benutzt, um die außergewöhnlich starken Charaktere, die sie tragen, zu ergründen, mit scharfsinnigen Beobachtungen und inspirierenden Gedankenspielen zu jonglieren, und hemmlungslos (und brilliant) mit der Sprache und dem Leser zu spielen...nicht auf eine alberne, selbstgefällige oder sadistische Art, sondern wie ein kindlicher Gott spielt und dabei zufällig das Universum würfelt. Auf jeder Seite gibt es etwas, das ungemein erfreut, weil es so schön oder so klug, so pointiert oder so brüsk ist - und man fiebert mit den unglaubwürdigen Unsympathen und der verworrenen Handlung, in der sichts so ist, wie es scheint, und nichts je aufgeklärt wird. Eine Liebeserkläung an den Zauber des Nebels - und zuallererst an den Zauber des Lebens, das man wirklich leben muss, weil man es nie vom Sessel aus erklären kann. Eines der besten Bücher derzeit...Literatur nicht als Prestigeartikel für Suhrkamp-Fetischisten, sondern als Rauschmittel, wie es Goethe oder Schiller zu ihrer Zeit gewesen sein mögen, bevor sie Pflichtlektüre, Kanonbestandteil, unangreifbar wurden.
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am 25. Juni 2009
Zugegeben, meine Lektüre liegt ein Dreivierteljahr zurück, aber ich erinnere mich an ein Lesevergnügen erster Ordnung: geistreich, gewitzt, skurril, humorig und anheimelnd verfinstert. Gespickt ist der Krimi von Lebensweisheiten, die für sich genommen eine veritable Aphorismensammlung erstellen ließen, so wie die Landschaften eine Photosammlung ergäben. Die Charaktere sind wie mit weichem Bleistift gezeichnet. Man lächelt, ja man ist zuweilen tief berührt, mindestens nickt man wohlig und hält das Notizbuch bereit. Und: Der kleine Roman bietet die schönste Geschwisterliebe seit Musils "Mann ohne Eigenschaften". Das Letzte sei mit heftigem Augenzwinkern bemerkt, das auf ein Erotikon deutet. Spannend? Durchaus! Dabei von durchtriebener Seltsamkeit, die nicht mal konstruiert-phantastisch anmutet. Nicht alles wird letztendlich erhellt, aber das war ja nicht einmal Chandlers Hauptanliegen. Ein Genuss! Empfohlen! Nicht nur Krimifreunden!
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am 30. April 2012
Ich habe mich am Anfang sehr gut reingelesen, fand die Handlung zunächst spannend, auch die beschriebene Gegend und die beschriebenen Personen der Handlung.
Um so mühsamer wurde das Lesen ab dem 2.Drittel. Was sollte der Unsinn mit der inzestuösen Schwesterbeziehung. Auch die Sache mit den Löchern blieb mit verschlossen. Ich werde mir wohl kein Steinfestbuch mehr zutrauen. Wahrscheinlich bin ich intellektuell zu minderbegabt. Inzest in dieser Form dargestellt und Löcher, nein danke. Dieses Buch hat meines Erachtens nichts mit schwarzem Humor zu tun. Dann doch lieber Tom Sharpe.
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am 5. Januar 2009
Als großer Steinfestfan seit den Cheng-Krimis habe ich mir "Mariaschwarz" zu Weihnachten gewünscht, es bekommen und sofort verschlungen. Die Handlung ist kurzweilig, die Figuren sind abgefahren wie immer und es begegnen einem einige alte Bekannte aus Steinfests früheren Büchern (In diesem Zusammenhang überrrascht auch der Inzest nicht.). Wer einen normalen Krimi erwartet, sollte die Hände von diesem Buch lassen. Für Leseratten, die sich auch auf etwas Neues, Skurriles einlassen mögen, ist "Mariaschwarz genau das Richtige. Aber: Man mag Steinfest oder man mag ihn nicht ...
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am 7. März 2009
"Mariaschwarz" ist wieder so ein Kriminalroman von Heinricht Steinfest, der nicht dem traditionellen Muster eines Krimis folgt. Das beginnt schon mit der skurillen, abstrusen und fantasievollen Story, die sich weit entfernt von einer realen Welt und den Erwartungen der Leser abspielt. Gespickt ist das Ganze mit dem ganz eigenen Steinfest'schen schwarzen Humor und seinen pseudophilosophischen Betrachtungen (z.B. das Eröffnungskapitel ist grossartig). "Mariaschwarz" ist ein aberwitziges und spannendes Buch, das den Leser immer wieder neue Überraschungen bereitet. Im Prinzip sprengt Steinfest das Krimi-Genre und entwirft sein ganz eigenes, schräges Welttheater.
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am 10. Januar 2012
Das ist ja mal ein Ding. Ich habe ein Buch gelesen, von dem ich die ganze Zeit weiß, bzw. wusste, dass ich es schon mal gelesen habe. Gut kann 5-10 Jahre her sein, aber ist ja egal. Heinrich Steinfest ist mir jedenfalls schon einmal aufgefallen, durch so einen Comic Krimi: Die feine Nase der Lili Steinbeck". Deshalb habe ich jetzt noch mal zugegriffen, weil grad nicht anderes greifbar war, und war nicht enttäuscht. Steinfest kann virtuos Geschichten erzählen und entwickeln, und vor allem, es gelingt ihm immer wieder, der Story eine überraschende Wende zu geben. Natürlich gibt es den Kommissar Außenseiter", wie in fast jedem guten Krimi, wo der Ermittler die Last seines Jobs, der Familie, explizit einer gescheiterten Beziehung, oder was immer, mit sich rumschleppt. Aber diese einsamen Wölfe verstehen es auf ihre Art, zu suchen und zu finden. Im vorliegenden Fall geht es um einen rätselhaften schwarzen See in einer alpenländischen Unidylle, einen suchenden (vermeintlichen-) Vater und Meister im Ritualsaufen, einen unglaublichen- im wahrsten Sinne des Wortes - Unfall in Mailand und einen gesellschaftlichen Tabubruch im sexuellen Bereich.. All diese Dinge muss man erst mal in einem Roman zusammenfassen können. Aber herausgekommen ist ein lesbarer Kriminalroman, dem die Kurzweiligkeit nie abgeht.
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am 14. Mai 2015
Ein Buch der sonderlichen Art.Weniger ein Kriminalroman als... Ja, was eigentlich. Zwar wird gemordet, gibt es Tote - doch eher beiläufig. Wie die gesamte Geschichte eine philosophisch durchdrungene Beiläufigkeit ausstrahlt , dahinplätschernd, ruhig , intelligent . Sehr gut geschrieben, witzig, ironisch sarkastisch, zynisch. Auch wenn am Schluss des Buches die von überraschenden Wendungen strotzende Story nicht so recht zu einem logisch nachvollziehbaren Ende findet - man verzeiht es dem Buch - hat es einen doch einige Stunden hervorragend unterhalten.
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