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Kundenrezensionen

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Dem Blick Weckers auf dem Titelbild konnte ich nicht ausweichen. Dem Titel noch weniger. Also las ich mein erstes Wecker-Buch, was natürlich nicht genau stimmt, da mich seine poetischen Liedertexte beinahe so lange begleiten wie die von Bob Dylan. Allerdings verlor ich den Anschluss in den Neunzigerjahren nach einem Konzert, das offenbar in die Phase fiel, in der Konstantin Wecker Kunst und Leben nicht mehr so auf die Reihe brachte. Das ganze Drogentheater interessierte mich dann so wenig, dass ich nicht einmal merkte, dass es irgendwann wieder vorbei war.

Nun wird der Wecker also sechzig und erinnert mich daran, wie lange mein eigener Lebensfaden bereits ist. Doch wenn ich die acht Bilder betrachte, die Weckers biografische Stationen exemplarisch wiedergeben, wirkt er 2006 sehr viel jünger als 1995. Zumindest zufriedener. Scheitern als Notwendigkeit zur Selbstfindung? Herbe Schicksalsschläge führen umherirrende Menschen nicht automatisch ins Paradies der Gelassenheit. Zum Schicksal gehört auch, ob eine Krise genutzt wird. Wie weit wir darauf überhaupt Einfluss haben, weiss ich nicht. Aber die Lektüre von Konstantin Weckers Buch bestätigt zumindest meine eigenen Erfahrungen vom Scheitern. Nichts und niemand waren für meinen Weg wichtiger als meine Tochter. Und dennoch, ein behindertes Kind wünscht man sich ebenso wenig wie den Absturz in die Drogenhölle.

Wenn sich alte Wecker-Fans darüber ärgern, dass ihr Held nicht mehr bei jeder Demo dabei und bei jedem bürgerlichen Anlass draussen ist, haben sie wohl wenig von seinen Texten begriffen. Widerstand hat viele Formen. Auf die Präsentation selbst gebackener Erfolgsrezepte zu verzichten, ist eine davon. "Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben", meinte Goethe. Die Kunst des Scheiterns besteht darin, in das Gelächter der Götter über unsere Illusionen einzustimmen. Konstantin Wecker als lächelnder Rebell gegen die Erfolgsmacher und Glückstrainer, das gefällt mir und deutet auf Seelenverwandtschaft hin.

Mein Fazit: Wären Bewertungen nur der Massstab, wie weit sich Glaubensmodelle decken, könnte ich den meisten Lebensratgebern nicht mehr als einen Stern verleihen. Gerade weil Konstantin Wecker kein Rezeptbuch verfasst, wie das eigene Leben zu meistern sei, setzt er Zeichen, an denen wir uns orientieren können. Zumindest jene Leser, die nicht daran glauben, das Leben lasse sich durch positives Denken und merkwürdige Übungen in den Griff kriegen. Die Lektüre dieses Buches hat mich berührt. Schön, dass nun wieder Wecker-Lieder durch die Räume klingen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. September 2010
Eigentlich finde ich Konstantin Wecker doof. Als ich auf das Ende meiner Pupertät zusteuerte war er irgendein bekannter Revoluzzer aus den Siebzigern, der sich zukokste und zur Münchener Chickeria gehörte. Ich kenne weder seine Lieder noch habe ich sein sonstiges Leben verfolgt. Und dann stand ich in der Stadtbibliothek vor dem Titel "Die Kunst des Scheiterns". Zweimal bin ich daran vorbei gelaufen und dann habe ich das Buch doch eingepackt. Wenn es sich nicht lesen lassen würde, könnte ich es ja einfach wieder zurück bringen, habe ich mir gedacht.

Und dann war ich überrascht. Die Biografie von Konstantin Wecker ist nicht das Aufzählen seiner einzelnen Lebensstationen, sondern eher der Aufbau von philosophischen Einsichten anhand einzelner Anekdoten aus seinem Leben. Zu jeder Geschichte gibt es einen aktuellen Bezug und einen Lerneffekt. Und das ganze ist ungemein gut lesbar und locker verpackt. Man kommt sich vor, als würde man in einem lockeren Gespräch beim Grillen etwas voneinander erzählen - nicht so der Reihe nach, sondern immer so wie das Thema gerade kommt. Gleichzeitig hört sich das Buch ehrlich an. Und das macht doppelt erfreulich zu lesen.

Einige Sprüche aus dem Buch haben einen echten Wert, der sie sicher irgendwann zu Zitaten macht, wie z.B.
<snip>
Altern ist nur dann eine Niederlage, wenn ein unrealistisches Menschenbild hat. Unerlässlich für diesen letzten großen Schritt der Wandlung ist unbedingte Neugier, Hingabe, Mut zum Chaos und zur Verzweiflung, Lust am Verlassen ausgetretener Pfade, Bereitschaft gefährlich zu leben, und vor allem: nicht alte Vergnügen wieder aufzuwärmen. Denn das Erlebte einfach zu wiederholen, in der Hoffnung, dasselbe Glück dabei zu empfinden, ist nichts als ein Aufguss, der von Mal zu Mal geschmackloser wird.
<snap>

Das Buch ist für mich mehr als nur eine Biografie. Es zeigt eindrucksvoll eine menschliche Entwicklung auf und bietet Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Vielleicht nicht überraschend bei einem Konstantin Wecker.
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am 11. Februar 2009
Da nimmt man ein Buch zur Hand, weil es eben da liegt oder wie in meinem Fall, weil es der Partner zum Geburtstag bekommen hat. Welch eine glückliche Fügung, denn eigentlich meine ich, dass ich das Buch hätte kriegen müssen. Konstantin Wecker, einer meiner Liedermacherheroen, Vorbild will ich ihn vielleicht nicht nennen, aber er brachte auch bei mir das lyrische Element in meine Arbeit. Aber um die geht es ja nicht, vielleicht ein anderes Mal. Hier geht es um einen Mann, der immer zwischen kraftstrotzender, animalischer und schweißdurchtränkter Bühnenarbeit und jenem dünnen Eis der Existenzängste und Fluchten hin und her sprang - aber heute vielleicht nicht mehr springt. Viele seiner Verse, Reime und lyrischen Bilder, zitiere ich noch aus dem ff., wie "Noch kriegt ihr mich nicht dran, es ist noch viel zu viel zu tun, auf jenem Blatt, das Lorbeer heißt, will ich nicht ruhn, ich will die Feigheit rennen sehn..." und so weiter. Und jetzt lese ich endlich mal seine Geschichte, die mir ein schlechtes Gewissen bereitet. Denn ich habe mich in all den Jahren oft in der Bewertung dieses Menschen von, sagen wir es ehrlich, Klatsch und Tratsch und wirren Koksgeschichten und - Gerüchten, beirren lassen, was mir heute leid tut. Denn ich hätte alles besser wissen müssen. Hier geht es um eine hochsensible Vita, geprägt von christlich, spiritueller und hochintellektueller, humanistischer Einstellung, geprägt von einem Elternhaus, welches in finsteren deutschen Zeiten den Rücken grade hielt. Trotz oder deswegen, wie so oft, muss der Jugendliche Konstantin sich reiben, an den Verhältnissen im dumpfen Bayern München, er bricht aus und das bis heute. Es ist für mich ein wichtiges Buch, weil ich seit den Siebzigern auch gegen die Verhältnisse anschreibe und -singe, und ich weiß durch dieses Buch, wie tief man als Künstler fallen kann, wenn man sich ganz oben wähnt. Ein Popstar des kritischen Songwritings zu sein, davon darf man träumen, klar, aber die Extreme, die Nähe zwischen Genie und Wahn, kann eine Persönlichkeit zerrütten. Schön, dass er es geschafft, zu überleben. Das war wohl nicht leicht - eine Quintessenz aus diesem Buch, denn ich denke das will er vermitteln. Was mich vielleicht ein wenig stört, ach eher überhaupt an Autobiographien, sind die vielen Zitate von Philosophen, die das grade Gesagte, entweder einleiten oder bestätigen, bzw., dass man nun nach dieser oder jener Weisheit, sein Leben geändert hätte. Mir kommt es so vor, und wahrscheinlich stimmt das auch, dass da ein Buch existiert für Autoren, die für jeweilige Lebenslagen philosophische Zitate brauchen. Früher machte mir das immer ein schlechtes Gewissen, denn ich habe tatsächlich gedacht, die hätten alle diese Philosophen komplett studiert. Alles Quatsch. Heute weiß ich selbst wie das geht. Bewundernswert, das Editorial: eine Aufzählung seiner bisherigen Arbeit, und das ist wirklich unglaublich - da fragt man sich, woher hat (hatte) er all die Energie?
Ich freue mich jetzt jedenfalls auf einen gemeinsamen Auftritt im Juli 2009 bei "Songs an einem Sommerabend" in Oberfranken. Da werde ich mich wohl ganz klein fühlen. Und er wird mich fragen "Warum" oder "Um was geht es eigentlich im Leben?" Stimmt.
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am 29. Mai 2007
Über 30 Jahre Erfolg als Liedermacher, Poet, Musical- und Filmmusikkomponist, Schauspieler, Systemkritiker. Und doch: Das Leben ist nichts weiter als eine Reihe von Niederlagen... Was Konstantin Wecker in seinem neuen Buch meint, ist: Die Niederlagen, das Scheitern, die Fehltritte bringen dich im Innern weiter - Erfolge sind rasch eingestrichen und bald schon vergessen. An Krisen reift man. Krisen bewältigt man, und eben weil dieses Bewältigen Arbeit ist, ist man danach, in seinem Dasein, in seinem Leben einen bedeutenden Schritt weitergekommen. Vielleicht gereinigt, vielleicht geläutert, in jedem Fall näher bei sich. Näher an der Frage: Wer bin ich eigentlich? Was will ich? - Keine Angst: Konstantin Wecker hat kein bleischweres Sachbuch geschrieben, wohl aber fast schon altersweise Erkenntnisse versammelt, die mal in lockerer Anekdotenform, mal nachdenklicher und tiefsinniger geschrieben sind. Vor allem aber: Immer stilsicher. Und augenzwinkernd, selbstironisch, gelassener, als ihm das früher möglich gewesen wäre. "Mein Ego ist mir heute nicht mehr ganz so heilig" sagt er im Interview (auf eine Textzeile aus "Genug ist nicht genug" anspielend). Und es stimmt: Jetzt erst - mit 60 und als zweifacher Vater - läßt er ganz neue Töne und Bilder an sich heran, reflektiert vieles mit mehr Abstand. Ohne Anspruch und Biß verloren zu haben. Mit "Die Kunst des Scheiterns" ist Konstantin ein wunderbar lesbares und zugleich geist- und wertvolles Buch gelungen. - Wenn mir dieses Buch nicht beim ersten Anlesen schon so sehr ans Herz gewachsen wäre, ich würd's weiterverschenken, an einen Freund, eine Freundin auf der Suche nach sich selbst. Das Buch trägt Erkenntnisse ein!
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TOP 500 REZENSENTam 5. September 2009
Spirituelle Erfahrungen macht man nicht nur auf dem Meditationskissen. Oft ereilen sie einen irgendwo, irgendwann. Nicht selten übermannen sie einen sogar in einem Moment, in dem man gar nicht damit rechnet. So beschreibt auch Konstantin Wecker zu Beginn seiner Autobiografie eine solche Erfahrung, die er als 12-jährigem beim Radiohören gemacht hat. Er sah und fühlte die Töne, bevor er schließlich eins mit ihnen wurde. Eine sehr plastisch bildhafte Erfahrung, die einen förmlich mitnimmt in das Wohnzimmer seiner Kindertage, wo ihn diese außerkörperliche Erfahrung ereilte. Dies ist nur der Anfang einer überaus spannend und ehrlich geschriebenen Autobiografie. Die Kunst des Scheiterns ist die Lebensgeschichte eines Musikers, der vielleicht sein ganzes Leben lang nach dieser Einheit gesucht hat, die er damals in jungen Jahren erfahren hat. Aber Exzesse, Drogenmissbrauch und ein Zuviel von allem können einem Menschen nicht das erleben lassen, was das Universum einem als Gnade schenkt. In seinem Buch schreibt der Münchner Liedermacher aber nicht nur über seine spirituellen Erfahrungen und seinen Glauben, sondern er schreibt noch über viel mehr: über seine Erfolge, seine Fehltritte, aber auch über Vaterschaft und Verantwortung. Gnadenlos ehrlich und bewundernswert selbstreflektiert nimmt er den Leser mit auf eine literarische Berichterstattung seines Lebens.
Für mich ist dieses Taschenbuch keine bewegende Lebensbeichte, so wie dass 237 starke Buch von der Münchner Abendzeitung beschrieben wird. Für mich kann man Wecker auch nicht auf seinen Kokaingebrauch und seinen Gefängnisaufenthalt reduzieren, so wie es bei Interviews mit ihm immer wieder gerne getan wird, wenn man ihn zu seiner Autobiografie befragt. Für mich beinhaltet dieses Buch viel mehr. Es ist die Lebensgeschichte eines omnipotenten, lebenshungrigen, spirituellen und ehrlichem Menschen, gebeutelt von seiner eigenen Vitalität und Sehnsucht nach Einheit und Wahrheit. Es ist aber auch das literarische Werk eines intelligenten Mannes, der die deutsche Sprache beherrscht, Philosophien und religiöse Strömen durchdrungen hat und in der Lage ist, sie in einem kurzen Abschnitt wortgewandt und teilweise sogar äußerst poetisch zu vermitteln. Und es ist ein Buch, das Lebensfreude versprüht und anmacht, das Leben am Schopf zu packen und es aus ganzem Herzen zu leben und zu lieben! Immer wieder aufs Neue, egal wie sehr es einen zwischendurch schleift, beutelt und rannimmt.
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am 8. Januar 2008
Über das Buch "Die Kunst des Scheiterns" hab ich ja schon eine Kurzrezension geschrieben - doch jetzt liegt auch das Hörbuch dazu im schicken Digipack vor! Mit einer Intensität und Betonung vom Autor selbst gelesen, daß einem fast schwindelig wird! Es macht richtig Spaß zum Zuhören, Weckers Stimme fesselt! Und dazu gibts noch drei wunderbare Solo-Neuaufnahmen von "Ich lebe immer am Strand", "Das ganze schrecklich schöne Leben" und "Schlendern". Kaufen und sich die autobiographischen Geschichten erzählen lassen!
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am 1. März 2009
K. Wecker beschreibt und spricht offen und schonungslos über sein Leben und all die schönen, aber auch seine verfänglichen und fatalen Seiten hierbei.
Was ich sehr gut finde ist, dass er nichts verschönt, sondern offen und ehrlich sein bisheriges Leben reflektiert und dass im Endeffekt jeder Mensch hierbei auch sein Gefangener ist bzw. werden kann- ob willentlich oder unwillkürlich...
Konstantin- einfach klasse beschrieben und auch mit dem einen oder anderen Lied toll garniert.
Echt lohnenswert anzuhören und käuflich zu erwerben!

Lieber Konstantin- ich werde unsere persönliche Begegnung vor ca. 30 Jahren in der Münchner "Drehleier" auch nie vergessen- als Du noch relativ unbekannt warst und so jung und so dynamisch und einfach echte klasse!
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am 22. Oktober 2007
Nach welchen Kriterien soll man eine Biographie bewerten? Gemessen an der Authentizität und der Dichte bisher unbekannter Details im Lebenslauf sowie neuer Facetten des Künstlers hat dieses Buch sicherlich 5 Sterne verdient. Auch der geborene Münchner, der den "Bänkelsänger" schon seit langer Zeit von seiner Musik und der Boulevardpresse her kennt, kann hier noch einiges lernen bzw. bereits vergessenes wiederbeleben.
"Authentisch" heißt im Falle von Herrn Wecker natürlich auch widersprüchlich in sich selbst. So gerne ich seine Musik mag und so groß auch mein Respekt vor seinen sonstigen Aktivitäten ist - ein Mann, der singend Klassenkampf betreibt und sich selbst zum 30. Geburtstag einen bodenlangen Nerzmantel schenkt, dessen Biographie muss natürlich auch etwas weniger stromlinienförmig ausfallen. "Genug ist nie genug" ist eines seiner besten Lieder und es scheint, wenngleich auch in anderer Bedeutung, auch über Jahrzehnte sein Lebensmotto gewesen zu sein.
Selbst in diesem Lebensrückblick versucht er seine philosophische Belesenheit in den Vordergrund zu stellen, was auf mich etwas aufgesetzt wirkt.
Am besten haben mir die Erzählungen und Anekdoten aus der Zeit vor seiner Verhaftung 1995 gefallen. Zu seinem musikalischen Oeuvre hätte ich gerne noch ein paar Dinge mehr erfahren, z.B. bleiben seine bundesweit relativ bekannten Titel "So a saudummer Tag" und "Bayern Power" gänzlich unerwähnt. Das ist zwar einerseits logisch, nachdem sich das Buch ja gem. des Titels vor allem jener Lebensphasen annimmt, die nicht so gut gelaufen sind. Andererseits hätte ich es einfach gerne gelesen, um selbst nochmal eine kleine gedankliche Zeitreise in die 70er bzw. 80er machen zu können.
Vom Unterhaltungswert nimmt das Buch für mich in der zweiten Hälfte spürbar ab - langweilig kann's dann aber nicht mehr werden, das ganze Werk hat ja grad mal 200 Seiten. Alles in allem hab ich's aber gerne gelesen und dabei so einiges über einen Menschen erfahren, der zweifelsfrei zu den vielschichtigsten Künstlern überhaupt zählt.
"Die Kunst des Scheitern" ist sicher ein Muss für alle Wecker-Fans, speziell für den Teil, der sich auch an philosophischen Gedanken erfreuen kann.
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am 5. Juni 2007
Mai 2007 - endlich erscheint das neue Wecker-Buch. Nach dem Roman "Der Klang der ungespielten Töne" dieses Mal ein Buch mit kurzen und kurzweiligen, interessanten und wunderschönen Kapiteln, in denen er wortgewaltig und vom Schreibstil her fast schon romanhaft aus seinem Leben berichtet: So erfährt der Leser Episoden aus Weckers Kindheit, den uferlosen Zeiten im Kaffee Giesing und seinem Scheitern als Inhaber, vom Eispalast in Grünwald, von den meditativen Augenblicken in der Stille bis hin zu dem Erzogenwerden durch die eigenen Kinder.

60 Jahre Wecker, 40 Jahre Bühne und ein neues, wundervolles Buch im Jubiläumsjahr, das man an einem Sonntagnachmittag durchlesen kann, weil man es einfach nicht mehr weglegen mag - 5 Sterne!
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am 23. Juni 2007
... hat Konstantin Wecker hier vorgelegt. Schonungslos, offen, ehrlich - und dabei toll erzählt. Eigentlich bin ich ein kein ausgesprochener Fan von Wecker, das Buch wurde mir von einer Freundin ans Herz gelegt. Und ich danke ihr dafür, denn es war ebenso lehrreich wie interessant und es hat wirklich Spass gemacht, diese dicht erzählte Lebensgeschichte zu lesen. Ein wunderbares Buch, absolut empfehlenswert!
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