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57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als eine Autobiografie, 18. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Freiheit: Die Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin beschreibt sehr anschaulich und lebendig ihre Entwicklung vom Kleinkind zur jungen Frau. Sie schafft es beinahe spielerisch, den Leser in die archaische und vom Islam geprägte Welt der somalischen Clans eintauchen zu lassen. Dabei wird die völlige Abhängigkeit der Frau vom Willen der männlichen Clan-Mitglieder deutlich. Sie erzählt aber auch vom Bürgerkrieg in ihrem Land, dem Flüchtlingselend und den Versuchen, Familien wieder zusammenzuführen. Bereits hier wird die außergewöhnliche, charismatische Persönlichkeit der Autorin spürbar.

Die häufigen Ortswechsel, der lange Aufenthalt im multikulturellen Nairobi sowie ihr Talent, wie "eine Palme am Strand" Stürme zu überstehen, ohne daran zu zerbrechen, sondern gestärkt daraus hervorzugehen, dies alles kulminiert schließlich in dem entschiedenen Nein zu ihrem anscheinend unausweichlich vorbestimmten Schicksal. Die spannende Beschreibung ihrer Flucht und die Darstellung der Verhältnisse in Holland aus Sicht einer Afrikanerin gehen unglaublich nah. Ayaan Hirsi Ali wird zur Europäerin, ohne ihre Familie zu vergessen oder zu verachten. Darüber zu schreiben ohne Pathos und Stolz, ist vielleicht das Erstaunlichste an diesem Buch. Gerade wegen der für Ayaan Hirsi Ali empfundenen Empathie und Solidarität, die sich bei der Lektüre einstellen, werden ganz nebenbei die Gefahren, die für unsere Zivilisation vom Islam und falsch verstandener Multi-Kulti-Politik ausgehen, klar.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du bist nichts, der Clan ist alles, 7. Mai 2011
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ihre Großmutter war noch eine Nomadin, die in Somalia mit den Herden von Wasserloch zu Wasserloch zog und sich in der Großstadt Mogadischu fehl am Platz fühlte. Ayaan Hirsi Ali selbst wuchs in verschiedenen Ländern auf, ihr Vater war unter dem Diktator Siad Barre im Gefängnis, die Familie war immer auf der Flucht. Von Saudi Arabien über Äthiopien nach Kenia führte der Weg.

Dann verheiratete ihr Vater sie gegen ihren Willen an einen Somali, der in Kanada lebte. Ayaan Hirsi Ali floh und suchte in den Niederlande politisches Asyl, studierte Politikwissenschaften und wurde zu einer der schärfsten Kritikerinnen des Islams. Sie wurde ins holländische Parlament gewählt, drehte einen Film über die Unterwerfung der Frauen durch den Islam und der Regisseur wurde von einem Islamisten ermordet. Seitdem steht sie unter Polizeischutz wie Salman Rushdie und die Karikaturzeichner von Mohammed und ist ein Topziel islamischer Terroristen.

In dem Buch erzählt sie von dem Leben unter Siad Barre in Somalia, der einen kommunistischen Staat in Somalia schaffen wollte, den Schlangen vor den Geschäften, dem Leben in Saudi-Arabien, dem fanatischen Islam, in dem sie dort unterrichtet wurde und von Kenia, in das viele Somalis flüchteten, deren Bewohner sie aber verachteten.

Siad Barres Stern sank, aber seine Stelle nahmen die Muslim Brüder ein, die einen fanatischen Islam predigten, die Unterordnung der Frauen und der Hass auf alle, die auch nur ansatzweise anders dachten als diese faschistische Partei. Immer mehr verschleierte Frauen, muslimische Prediger, die allen das Höllenfeuer androhen, die sich nicht verschleiern und natürlich saudiarabisches Geld, das das fördert. Auch Ayaan Hirsi Ali gehörte zeitweilig zu einigen dieser Gruppen.

Dann bricht Siad Barres System zusammen, ein blutiger Bürgerkrieg zwischen den verfeindeten Clans hebt an. Hunger, Terror und jeder sucht sein Heil in der Flucht.

Und die Autorin entdeckt die Freiheit in den Niederlanden. Frauen auf der Straße, in der Universität, unverschleiert und mit Jobs und eine Gesellschaft, in der man alles diskutieren durfte. Was sie nicht hindert, auch anderes wahrzunehmen. Etwa das Clansystem unter holländischen Studenten, die sich ebenfalls in Gruppen abschotten, wie die Menschen in Somalia. Aber sie beschränken sich darauf, sich mit Worten zu bekämpfen, ein unschätzbarer Vorteil, wie Hirsi Ali findet. Überhaupt interessiert sie alles, was erklärt, warum die Niederlande prosperieren und Somalia und die arabische Welt immer tiefer in Stammeskriegen versinken.

Dabei entdeckt sie die europäischen Philosophen, die sich für eine Trennung von Religion und Staat einsetzten, eine Gewaltenteilung und für eine freie Meinung statt Textgläubigkeit.

An dem Buch ist nicht nur die Reise durch die afrikanischen und arabischen Ländern bemerkenswert, die dem Leser viel Hintergrundwissen über die Konflikte dort vermittelt, sondern auch die Kommentare der Autorin. Erstaunlich, wie fair und manchmal liebevoll sie Menschen schildert, mit denen sie heftige Konflikte austragen musste. Egal ob die Eltern oder politische Weggefährten in Holland, die sich von ihr abgewandt haben, immer versucht sie auch die andere Seite zu verstehen. Und Hirsi Ali kann beobachten, ihre Personen sind keineswegs so einheitlich, wie man erwarten könnte. Manches hat auch absurde Züge, etwa der fundamentalistische Prediger in Nairobi, der unter somalischen Frauen viele Zuhörer fand und die absolute Unterwerfung der Frauen unter den Willen der Männer verkündete. Die Männer waren von dem Herrn aber gar nicht erbaut, es gab etliche Ehestreitigkeiten, die Damen zeigten sich in realiter gar nicht bereit, ihren Männern zu gehorchen und den Prediger zum Teufel zu schicken. Der verkündete denn auch eine Variante der Männerherrschaft: Die Frauen müssen nur den Männern gehorchen, die genau die gleiche Islamvariante vertreten, wie der Prediger, Männer mit abweichenden Meinungen müssen Frauen nicht gehorchen.

Nicht das einzigste Beispiel, dass es vielfach die Frauen sind, die die grausamen Traditionen aufrechterhalten. Und grausames kann die Autorin genügend erzählen, was sie selbst erlebt hat, was Verwandten passierte, was sie in Holland als Dolmetscherin von Flüchtlingen erfahren musste.

So zeigt das Buch die harte Realität des Lebens in islamischen Ländern, vor allen denen, die von dem immer stärker werdenden Wahabismus geprägt sind, der Islamversion Saudi Arabiens und liest sich gleichzeitig spannend wie ein Abenteuerroman.

Hans Peter Roentgen
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Zeugnis eines bewegten Lebens in unserer Zeit, 28. Juli 2007
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Freiheit: Die Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Viele Kritiker haben der Autorin Verbitterung und traumatisierte Reaktion vorgeworfen und unter anderem ihren Film „Submission“ als unverantwortliche Provokation gesehen. Doch die Frau, die hier spricht – und das teils über geradezu ungeheuerliche Momente – tut dies in einem überaus unaufgeregte Ton und bemüht sich in fast jedem Moment die jeweilige Gegenseite so neutral und fair wie möglich darzustellen.

Sie ist ganz klar auf einem Kreuzzug für die Rechte der muslimischen Frau und gegen die Ungerechtigkeiten, die bestimmte Auffassungen zum Islam zu zementieren versuchen. Das ist sicherlich in Teilen provokant, aber auch durchaus etwas, worüber man in einer zunehmend pluralistischen Welt ernsthaft nachdenken muss. Ein sehr unbequemes, aber auch wichtiges Buch.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 3. Oktober 2008
Von 
Cornelia Diedrichs (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dieses Buch ist im Gegensatz zu ihrem ersten Buch "Ich klage an" sehr einfach geschrieben und leicht verständlich. Man lernt viel über verschiedene Länder und hat einen tiefen und nachvollziehbaren Einblick in das Denken von Ayaan Hirsi Ali. Man erfährt von ihrem Leben in Somalia, Kenia und Holland. Ayaan Hirsi Ali hat ihre Meinung immer vertreten und setzt sich für einen Wandel im Islam ein. Sie drehte mit Theo van Gogh einen kurzen Film. Theo van Gogh wurde auf offener Strasse wegen diesem Film getötet. Eine Todesdrohung an Ayaan Hirsi Ali war mit einem Messer in seine Brust gestochen worden. Die Autorin und ehemalige Politikerin lebt nun schon jahrelang unter ständiger Bewachung. Sie muss jeden Tag mit einem Anschlag auf ihr Leben rechnen und dennoch bringt sie dieses nicht zum Schweigen. Diese Frau ist bewundernswert und ihre Biografie hat mich tief bewegt und ich habe in vielem ein völlig neues Bild vom Islam bekommen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das wohl beste Buch über Frauen, Islam, Europa& Afrika, 5. März 2008
Von 
Gabriele Lindenlaub (Oldenburg ,Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
habe soeben dieses Buch gelesen, und es ist das beste verständlichste was es von Frauen über Islam & Frauen gibt. Ich verehre Ayaan Hirsi Ali zutiefst, ihren Mut, ihre Intelligenz, die Kraft, die sie mit ihren Büchern weitergibt. Man erfährt in spannender Lektüre über das Leben in Afrika aber auch über das Leben von Immigranten in Europa in einer Weise, die unter die Haut geht. Ein Buch, das man nicht vergisst. Ein ideales Geschenk an alle Interessierten!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das interressanteste Buch seit langer Zeit, 2. März 2008
Ich habe diese Lebensgeschichte der Ayaan Hirsi Ali verschlungen.Es war zu allererst einmal sehr spannend. Die Informationen über afrikanische - und muslimische - Lebensweisen haben mich zudem sehr interessiert. Als Afrikareisende bekommt man davon so gut wie nichts mit. Um diese Wissenslücken ein wenig zu füllen, war dieses Buch sehr hilfreich - und dabei so unterhaltsam, bzw. spannend geschrieben.
Das Leben der Frauen erscheint mir in Afrika besonders schwierig und wenig selbstbestimmt zu sein. Wie viel Kraft und Mut es bedurfte, sich vom vorgezeichneten Weg zu befreien! Diese Frau hat nicht nur deswegen meine ganze Bewunderung sondern auch, weil sie die Menschen in Ihrem Leben in ihrer Widersprüchlichkeit beschreibt. Ein Urteil fällt sie nicht. Mich lässt das Buch - obwohl es schon einige Wochen her ist, seit ich es gelesen habe - nicht los und ich empfehle es allen meinen Freunden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben wie ein Krimi., 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich wurde auf Ayaan Hirsi Ali über einige Debatten aufmerksam, auf die ich im Netz gestoßen bin. Das Buch habe ich trotzdem lange nicht gekauft, weil ich befürchtete, den Inhalt im Wesentlichen schon zu kennen: Islamkritik.

Erst später habe ich mich entschieden, das Buch doch zu lesen, und ich es hat mich umgehauen. Ali hat in ihrem Leben so viel erlebt, dass sie einfach nur die Tatsachen zu schildern braucht, die Spannung kommt von selbst. An einigen Stellen reflektiert sie über das Geschehene, aber nicht in der Absicht ein Urteil zu fällen, sondern um zu beschreiben, was sie damals empfand und wie sie heute darüber denkt.

Für mich brachte dieses Buch gleich mehrere neue Einsichten in
- die Gesellschaft in Ostafrika
- die politische Entwicklung in Somalia
- das Erstarken der Muslimbrüder in den islamischen afrikanischen Ländern.
- die Asylpolitik Hollands
- die Integrationsprobleme in Holland
- die Geschehnisse um die Ermordung Theo van Goghs
Ich habe mich gewundert, wie wenig ich über Holland wusste, obwohl es direkt neben Deutschland liegt, und die beiden Länder sich doch so ähnlich sind.

Fazit: Dies ist kein Buch über den Islam, sondern die Biographie einer Frau, die leider um ihre Freiheit vor dem Islam kämpfen muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert, 10. September 2010
Im Anbetracht des zunehmenden Abstandes zwischen gutmenschlicher Immigrationspolitik und Wirklichkeit ein absolutes Lesemuss. Frau Ali erzaehlt, ohne zu verschoenern oder verschleiern, ueber ihre Erfahrungen als Kind und Jugendliche in einem islamischen Umfeld und ihre in allen Hinsichten schwierige Hinwendung zu westlichen Philosophien und Lebensweisen, nachdem sie in Holland als Fluechtling anerkannt wurde. Die Einblicke in fuer den Westen immer noch fremde Traditionen und Lebenseinstellungen sind tiefgreifend. Wem an wirklicher Integration muslemischer Mitbuerger gelegen ist, kann an diesem Buch nicht vorbeigehen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ayaan Hirsi Ali und ihr Leben, 24. Oktober 2008
Von 
Bianca Wenzel (MKK, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben, meine Freiheit: Die Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Ich finde es ein wenig schwierig, eine Autobiographie zu lesen, in der gleich im ersten Satz eine Jahreszahl falsch ist, das erhöht nicht unbedingt das Lesevergnügen bzw. das Vertrauen in die Lektüre. (wurde nach der 1. Auflage aber korrigiert!)
So wurde meine Vorfreude auf das Buch gleich zu Beginn ziemlich geschmälert. Nachdem ich an der Preisverleihung "Glas der Vernunft" teilnehmen konnte, nachdem ich "Ich klage an" gelesen hatte und nachdem ich ebenfalls viele Vorträge zu Ehrverbrechen sowie weiblicher Genitalverstümmelung gehalten habe, war ich mächtig gespannt auf dies Buch. Im ersten Teil "Mein Leben" geht es um ihr Leben, bevor sie nach Holland kam. Hier lernt man viel über den somalischen Krieg, über Leben im Exil. Ayaan's Vater war bekannt, er sprach die Dinge aus, die niemand anders angefasst hat, er war von der Regierung gehasst und musste politisches Asyl suchen. Hirsi Ali macht heute nichts anderes als ihr Vater - sie spricht die Dinge an, die niemand anders ausspricht, sie kritisiert ihre Religion, sie tritt ein für die Rechte von Frauen und klärt auf über Sinn und Zweck von weiblicher Genitalverstümmelung und Ehrenmorden.
Der zweite Teil "Meine Freiheit" handelt von ihrem Leben in Europa, sie kam ja über Deutschland nach Holland, wo sie anerkannte Asylantin wurde und sich, dank ihres großen Willens, schnell hochgekämpft hat. Ihr Traum war ein Studium der Politikwissenschaft und so tat sie alles dafür, diesen Traum verwirklich zu können. Sie half anderen Somalis mit Übersetzungen und machte sich so schnell einen guten Namen in den Niederlanden.
Ayaan Hirsi Ali stellte in Europa fest, dass in ihrer Religion vieles einfach nur so hingenommen wird, nicht nachgefragt wird und begann (allerdings schon in Afrika) Religion kritisch zu betrachten. Nach langen Überlegungen äußert sie sich kritisch über den Islam, belegt ihre Äußerungen immer anhand von Koranversen oder ähnlichem. Sie prangert die Missstände an, von denen sie in zahlreichen Übersetzungen erfahren hat und schafft sich so zahlreiche Feinde. Ihr Freund Theo van Gogh lässt sich nicht abschrecken mit ihr einen islamkritischen Film zu machen, da er bereits seit 15 Jahren stets und ständig bedroht würde, er nimmt alle Warnungen auf die leichte Schulter. Kurz nach Ausstrahlung des Kurzfilmes wird Theo auf offener Straße ermordet, eine Morddrohung an Ayaan steckt an einem Messer in Theos Brust. Ayaan muss fliehen, ohne Leibwächter kann und darf sie keinen Schritt mehr tun - das ist so kein Leben mehr!

Es ist ein aufschlussreiches Buch, das ermuntert, sich kritisch mit Fragen zur Religion zu befassen. Es zeigt auf, wie das Leben im Exil ist, wie furchtbar das Leben im Zeugenschutz ist. Es zeigt auf, dass sich in unserer Gesellschaft etwas ändern muss.
Interessant war zu sehen, dass Holland in etwa die gleichen Probleme wie Deutschland hat, hier sollte vielleicht gemeinsam gearbeitet werden, um wirklich effektiv zu sein.

Trotz des Fehlers im ersten Satz war dies Buch wirklich lesenswert, es war aufschlussreich, flüssig zu lesen, wenn auch im ersten Teil 50 Seiten weniger gut getan hätten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hirsi Ali, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein ausgesprochen aufklärendes Buch über die islamische Welt und von einer sehr mutigen und intelligenten Frau geschrieben. Ich habe großen Respekt vor Hirsi Ali.
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Mein Leben, meine Freiheit: Die Autobiographie
Mein Leben, meine Freiheit: Die Autobiographie von Ayaan Hirsi Ali (Gebundene Ausgabe - September 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,05
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