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am 19. Oktober 2003
Worum geht es in dem Buch?
Ganz einfach...wie werde ich George W. Bush los?
Dies ist das erklärte Ziel von Michael Moore, George Bush spätestens bei der Wahl 2004 aus dem Weißen Haus zu haben.
Natürlich ist es schwer einfach hinzugehen und ihn an seiner Krawatte rauszuschleifen, auch wenn das viele gerne tun würden.
Mr. Moore verlässt sich stattdessen darauf was er mit am besten kann: ein Buch schreiben, mit dessen Hilfe er die Bevölkerung Amerikas aufrütteln will, Bush junior 2004 nicht wieder zu wählen.
Und wie lassen sich die Leute am besten überzeugen - mit der Wahrheit...und einem Brief von Gott!!!
Wie schon in „Stupid White Men" haben Michael Moore und seine Mitarbeiter keine Mühen gescheut und wahrscheinlich wieder tagelang Quellen studiert um den Leser Fakten vor Augen zu führen, die viele wahrscheinlich nicht für möglich hielten.
Diese sind wie schon in „Stupid White Men" wieder unglaublich und erstaunend.
Im Gegensatz zum Vorgänger sind die Argument meiner Meinung nach noch mehr auf andere Länder übertragbar, da es halt auch um den 11. September und seine Folgen geht.
Allerdings kann man auch wieder viel über die Amis lachen und grübeln.
Man sollte von dem Buch jedoch nichts Neues erwarten. Es ist ein typisches Michael Moore Buch, in seinem bekannten lustigen, teilweise einfachen und polemischen Schreibstil.
Dies werden wieder viele kritisieren, aber wenn ich was ausführliches und anspruchsvolles lesen möchte, kaufe ich mir halt ein anderes Buch.
Allerdings habe ich auch einen kleine Kritikpunkt gefunden: hieß es in „Stupid White Men"
Noch, dass die Amerikaner sich keinen deut für die Umwelt interessieren, heißt es plötzlich das sich 83% Gedanken um die Umwelt machen!?
Was ich ebenfalls vermisse ist, warum Mr. Moore nicht selbst kandidiert oder nicht geholfen hat eine eigene Opposition aufzubauen...ok er ist beschäftigt, aber immer nur darauf zu hoffen das die 2 Millionen Amerikaner die seine Bücher lesen auch das machen was er sagt, ist wohl zu wenig.
Im Endeffekt ist es allerdings wieder ein sehr unterhaltendes Buch, im Stile seiner Vorgänger, wenn auch ein wenig schlechter da es nichts wirklich Neues beinhaltet.
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am 17. November 2003
Michael Moore ist es gelungen mit seinem neuen Werk einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere zu setzen. Der Titel ist leider unglaublich schlecht ins Deutsche übersetzt und erweckt den Eindruck dass es sich nur um einen Aufguss von Stupid White Men handelt - vollkommen falsch. Das in seinem unverwechselbaren, beinahe britisch anmutenden, Stil geschriebene Werk ist ein Schlachtruf für Liberalismus und Gerechtigkeit und gegen politische Unmoral.
Detailliert zitiert er beispielsweise öffentlich zugängliche Quellen die über Verbindungen der Bushs zum Bin Laden Clan berichten, oder faßt die Statements der Regierungsmannschaft über irakische Massenvernichtungswaffen im Zeitraffer zusammen. Sämtliche Aussagen sind mit genauer Quellenangabe zitiert und im Anhang erläutert. Fassungslos ob der unglaublichen Dreistigkeit dieser offensichtlichen Lügen starrt der Leser auf die Zeilen des Buches, selbst wenn er bereits vorher nicht gerade das beste Bild der derzeitigen amerikanischen Administration hatte.
Den größten Teil des Buches widmet Moore allerdings der Frage warum die liberale Mehrheit des Landes regelmäßig konservativ wählt obwohl sie in vielen Punkten eine andere Gesinnung haben. Nein, ich stehe nicht unter Drogeneinfluß und jawohl, sie haben richtig gelesen! Michael Moore beweist dem Leser, daß die Amerikaner mehrheitlich liberal sind, obwohl sie den Begriff selbst verabscheuen. Warum in aller Welt also sind dann die Republikaner an der Regierung?
4) Weil die Demokraten jede konservative Partei in Europa rechts überholen würden. Liberal gesinnte Politiker stehen in den USA laut Moore nicht zu seiner Gesinnung, daher gelten sie als Feiglinge und die Bürger wählen das kleinere Übel, also konservativ. In seiner gewohnt flapsigen Art schreibt der Autor daß er kotzen könnte wenn er daran denkt daß Nixon der letzte liberale Politiker der USA war. Warum er das so sieht ist im Buch zu erfahren.
5) Konservative Kreise in den USA verbreiten Angst und Schrecken unter der Bevölkerung um sie davon abzuhalten ihren eigenen Interessen gemäß zu handeln. Im Schatten von 9/11 und ständiger Berichterstattung über Verbrechen in den Medien (bei rückläufigen Verbrechenszahlen) wurden zum Beispiel die Bürgerrechte massiv eingeschränkt und Steuererleichterungen für die Superreichen durchgesetzt.
6) Weil sie hoffen auch einmal in den Club der Reichen zu gehören. Im Kapitel „Horatio Alger must die" versucht Moore die Legende vom amerikanischen Traum zu zerstören und die Leser zum Kampf für ihre Rechte HEUTE zu ermutigen.
Am Ende gibt Moore noch Tips wie man mit einem konservativen Schwager sprechen sollte um ihn davon zu überzeugen daß mehr soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz auch in seinem Interesse wären. Und er appelliert an jeden einzelnen zu seiner Überzeugung zu stehen und politisch aktiv zu werden.
Ob man Michaels Moores politische Einstellung teilt oder nicht, dieses Buch ist in jedem Fall lesenswert. Die hervorragend recherchierten Fakten helfen die wahre Mentalität der Amerikaner und die derzeitige politische Situation im Lande besser zu verstehen. Ist das Buch politisch ausgewogen und kommen beide Seiten gleichwertig zu Wort? Selbstverständlich nicht! Moore ist ein Grüner und macht aus seiner politischen Einstellung keinen Hehl. Dennoch ist das Buch kein Pamphlet sondern ein pointierter Weckruf an den gesunden Menschenverstand seiner Mitbürger und beinhaltet den sehnsüchtigen Wunsch amerikanische Ideale wie Mitgefühl, Freiheitsliebe und Offenheit zu leben.
Dude where's my country erfüllt darüber hinaus eine wahrhaft patriotische Mission. Nämlich den Lesern außerhalb der USA zuzurufen: Wir sind nicht so! Wir sind mehrheitlich keine stumpfsinnigen, kaltherzigen, schießwütigen Cowboys denen alle Anderen egal sind. Nach dem außenpolitischen Eskapaden der letzten Monate ist man als Europäer nach der Lektüre des Buches von unglaublicher Freude und Dankbarkeit erfüllt. Dankbarkeit darüber, daß die Amerikaner die man persönlich kennen und schätzen gelernt hat keine Dissidenten waren sondern der Normalfall. Die Mehrheit!
Fazit: Moore hat ein Werk geschaffen, das neben ernsten politischen Anliegen auch den Unterhaltungswert nicht zu kurz kommen läßt. Diese beißende Satire strapaziert regelmäßig die Bauchmuskeln und läßt den Leser noch Tage später immer wieder über die politischen Aspekte nachdenken. Einfach großartig, ein Meisterwerk!
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am 27. Dezember 2003
Mit diesem Werk legt nun Moore alles ab, was ich an "Stupid White Men" zu kritisieren hatte. Dort habe ich bemäkelt, dass es klischeehaft sei, dass es die Realität vereinfache und mittels Verallgemeinerungen Vorurteile schüren würde. Alle diese Schwächen finden sich hier nun nicht mehr. Weiters hat Moore ganz offensichtlich seine Recherche verbessert. Ein weiterer Kritikpunkt wurde ebenfalls erledigt: Der größte Teil dieses Buches richtet sich nicht bloß an US-Amerikaner, sondern ist für den politisch interessierten Europäer durchaus relevant.
Hatte ich "Stupid White Men" noch zu gute gehalten, dass es witzig geschrieben ist - so muss man nun sagen, dass genau dies Michael Moore hier noch um ein vielfaches besser gelingt. Mit viel Sarkasmus - aber auch durchaus satirisch - geht er auf viele Probleme des aktuellen US-Amerika ein. Die Darstellung, das Buch wäre eine Abrechnung mit George W. Bush, ist viel zu einfach - Moore hat hier eine bittere Kritik am aktuellen US-Amerika geschaffen. Dennoch bleibt immer erkennbar, dass er für dieses Land steht, es ist eben kein Buch, das antiamerikanisch ist - und das ist gut so. Vieles stimmt nicht mit diesem Land, dennoch ist es nicht das Feindbild, das so mancher darin gerne sehen möchten. Ganz im Gegenteil, sollte uns das vorliegende Werk zum Nachdenken auch über unsere Gesellschaft verleiten.
Inhaltlich beschäftigt er sich zunächst mit den Hintergründen des Kriegs gegen den Terror und gegen den Irak und den Lügen, die von der Bush-Administration zur Rechtfertigung vorgebracht werden. Danach versucht er zu klären, warum eine Mehrheit (Unter- und untere Mittelschicht) permanent einer Minderheit die sie unterdrückt die Stimme gibt. Schließlich (und nun wird es rein US-amerikanisch) macht er sich auf die Suche nach dem idealen Gegenkandidaten um eine Wiederwahl der Republikaner zu verhindern. Wie gesagt, sauber recherchiert, witzig geschrieben, nicht klischeehaft und in der Darstellung differenziert, daher: eine klare Empfehlung für dieses Buch.
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am 7. Juli 2004
Michael Moore meldet sich kurz vor der Präsidentschaftswahl im November 2004 mit einem neuen Buch zurück. "Volle Deckung Mr. Bush" ist ohne jeden Zweifel das bisher beste Buch des schwergewichtigen US-Satirikers. Leider gaben die Machenschaften der Bush-Administration und der amerikanischen Wirtschaft Moore genügend Skandale, über die er sich in seiner gewohnt bissigen Art und Weise auslassen kann.
Als Leser weiß man nicht so Recht, wie man das gerade eben gelesene verdauen soll. Einerseits möchte man brüllen vor Lachen über die sarkastische Schreibweise von Michael Moore, aber andererseits stockt einem schier der Atem, wenn man erfährt, welche Sauereien neokonservative Politiker und Top-Manager mit den ahnungslosen US-Bürgern anstellen. Leider kann man viele der angesprochenen Themen aus "Volle DEckung Mr. Bush" 1:1 auf Deutschland übertragen. Schade, dass es hierzulande keinen Satiriker gibt, der mutig und fähig genug ist, auf ähnliche Art und Weise mit den Mächtigen in Deutschland abzurechnen. Die Zeit dafür wäre gekommen.
Im Vorwort appelliert Moore ja auch an uns Deutsche, es nicht so weit kommen lassen wie in den USA, wo Krieg gegen den Terror und der "Patriot Act" die Bürgerrechte empfindlich einschränken und herzlose Soziopathen in den Vorstandsetagen bestimmen, wo es lang geht.
Moore ruft auf zu einem "heiligen Krieg". Zu einem Kampf um die gute Sache. Er fordert seine Landsleute auf, die USA nicht in die Hände von skrupellosen Geschäftemacher fallen zu lassen, sondern dafür zu kämpfen, dass Amerika wieder das wird, was es einst war: ein freiheitsliebendes Land mit großherzigen (und etwas verschrobenen) Bewohnern.
So lustig dieses Buch auch sein mag, so ernsthaft ist die Botschaft dahinter.
Ein großartiges Buch, das jeden zum Nachdenken bewegen sollte! Unbedingt lesen!!
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am 14. Juli 2004
Michael Moore hat es geschafft, in den USA so beliebt zu sein, dass er unangetastet von der Regierung gnadenlos allen Schwindel des George W. Bush aufdecken kann. Dabei ist Moore nicht einmal beleidigend sondern "informiert" lediglich. Die Wut und Trauer kommt ganz von selbst, wenn man die Wahrheit liest.
Letztendlich sind alle seine Untersuchungen gut belegt und dargestellt und ueberzeugen auf ganzer Linie. Wer sich nicht ausreichend informiert fuehlt, greift zu!
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am 5. August 2010
Dieses Buch ist sehr sehr gut und zeigt mal wieder wie ein Mann fast das ganze Land in den Ruin treibt und sich und die Taschen seiner Mitgangster mit Geld und Macht füllt.Und der Autor ertappt ihn dabei und zieht gnadenlos ab, mit dem sogenannten Präsi der von Gott angeblich auserwählt wurde.Und durch Lügen und Korruption an die Macht kommt. Spitzenbuch klasse.
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am 16. Januar 2014
Dieses Buch habe ich kurz angelesen und war begeistert. Begeistert dadurch, weil ich vorher mich mit dem Buch Familie Bin Laden beschäftigt habe und diese Fassung so besser verstehen kann. Es wird mich, wenn Bin Laden ausgelesen ist, Seite für Seite in Erstaunen setzen, welch Schmutz doch in der Welt produziert wird. Aber es ist nun mal so.
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am 15. Mai 2011
Wenn man das Buch gelesen hat, ist man von den Hintergründen der Macht und den Machtspielchen in den USA erschüttert. Aber man versteht dann die eine oder andere Aktion, die dort läuft und die eigentlich vordergründig nichts mit Politik zu tun hat. Aber man ist eher angewidert, denn begeistert, besonders von den Republikanern.
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HALL OF FAMEam 19. Januar 2005
Nachdem ich immer öfter über den Namen „Michael Moore" gestolpert bin, habe ich mir schließlich auch ein Buch von dem „schärfsten Bush Kritiker" zugelegt. Ich habe jedoch nicht mit „Stupid White Men" angefangen, sondern mit „Volle Deckung Mr. Bush". Schon bei der Einleitung musste ich loslachen. Bissige Ironie und Sarkasmus ist dabei Moores Markenzeichen. Und trotzdem schafft er es, dass man ihn trotz all der triefenden Ironie ernst nimmt, und sich Gedanken über seine Aussagen macht. Nicht zuletzt deswegen, weil er alle Aussagen mit Fakten belegen kann. „Volle Deckung Mr. Bush" beschäftigt sich zum Großteil mit den Ereignissen vorm, am und kurz nach dem 11. September. Ohne Gnade prügelt er dabei verbal auf Bush und die Regierung ein, stellt Fragen, an die man teilweise gar nicht gedacht hat, und zeigt alles von einer anderen Seite. Es ist z.B. auch schon ein wenig erschreckend, wenn man liest, dass der Durchschnittsamerikaner in Deutschland mehr über sein eigenes Land erfährt, als in den USA direkt. Solche und andere ähnliche Bemerkungen von Moore lassen einen während dem Lesen nur überrascht den Kopf schütteln.
Nun ist es nicht so, dass man sofort während dem Lesen von Moore „bekehrt" wird (so solls ja auch gar nicht sein), trotzdem wird sich jeder automatisch etwas intensivere Gedanken als vorher machen. Im Endeffekt läuft es natürlich darauf hinaus: jeder glaubt das, was er glauben will - ist ja auch richtig so. Aber ich denke, wenn man sich schon Moores Bücher zu Gemüte führt, kann die eigene Meinung nicht ALLZU sehr davon abweichen. Die einen werden nach diesem Buch wahrscheinlich noch mehr an die eigene Theorie glauben, die anderen werden sich denken, dass dieser Typ wirklich was an der Klatsche hat (wie er sogar selbst sagt). Ich muss sagen - bei mir war es eine Mischung aus beidem ;-) Doch das soll natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Lesenswert ist das Buch jedenfalls allemal, allein schon, weil man wahrscheinlich einen Großteil der Fakten hier in Deutschland gar nicht so mitbekommen hat. Sehr interessant!
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am 13. Juli 2015
Meiner Meinung nach absolut nicht zu empfehlen. Die typische Michael Moore Bissigkeit fehlt mir hier komplett! Außerdem ist die Story so Lala. Natürlich ist dies alles Geschmacksache, aber ich habe nach der Hälfte aufgehört
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