Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen42
3,9 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 50 REZENSENTam 13. Juni 2007
Thriller, die gleichzeitig geschichtliches Wissen vermitteln, sind für mich ein besonderes Lesevergnügen. Wann erhält man schon Bildung und Spannung in einem Werk? Hier ist das der Fall. Schon auf den ersten Seiten ist man - ohne umständliche Umschreibungen, die den Einstieg so oft erschweren - mittendrin in einer atemlosen Geschichte. Es geht um den israelischen Geheimdienst und die katholische Kirche im Heute. Die Handlungs-Verwicklungen reichen zurück in die Nazi-Zeit bzw. die Verstrickung der kath. Kirche in die Verfolgung und Ausrottung jüdischgläubiger Menschen.

Die Hintergründe und Informationen zur Rolle der katholischen Kirche sind bestens recherchiert und dokumentieren die Rolle des damaligen Papstes in seiner ambivalenten, schweigenden, eher zögerlichen Haltung. Der Vatikan hat bis heute die Archive und Dokumente zu dieser Zeit noch nicht geöffnet. Die Handlung steuert auf die Ansprache des fiktiven Papstes in der römischen Synagoge hin bzw. seine Entschuldigung vor dem jüdischen Volk. Die atemlose Spannung bzw. das nicht durchschaubare Ende fesseln ungemein und machen Lust, weitere Bücher dieses Autors zu lesen.

Sehr interessant auch folgende Aussage des Erzbischofs Weakland aus Milwaukee, die in der Anlage des Buches protokolliert wird: "Wir Katholiken haben uns unseren jüdischen Brüdern und Schwestern gegenüber jahrhundertelang in einer Art verhalten, die Gottes Geboten widerspricht...Ich gestehe ein, dass wir Katholiken - in dem wir als Doktrin gepredigt haben, Juden seien falsch, heuchlerisch und Gottesmörder - die Menschenwürde unserer jüdischen Brüder und Schwestern herabgesetzt und Einstellungen befördert haben, die Repressalien gegen diese als mit Gottes Willen konform erscheinen ließen. Ich bekenne, dass wir Katholiken dadurch zu einer Haltung beigetragen haben, die den Holocaust möglich gemacht hat."
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2007
Ich kann mich den zahlreichen Topbewertungen von Daniel Silvas Bestseller "Die Loge" nicht anschließen. Ohne Zweifel gelingt es dem Autor seine sehr gut durchdachte Story spannend und flüssig zu erzählen, so dass dieser Roman keineswegs langweilig ist, ein überragendes Werk stellt "Die Loge" aber keinesfalls dar. Vor allem das obskure Ende mit dem für den Leser nicht schlüssig nachvollziehbaren Seitenwechsel einer der Hauptpersonen und der profanen Eliminierung des meistgesuchten Killers der Welt wirft ein negatives Bild auf diesen ambitionierten Thriller. Man gewinnt den Eindruck Silva stand bei der Fertigstellung unter Zeitdruck, worunter seine Kreativität und Logik letztlich leiden mussten. Darüber hinaus ist mir die übertriebene politische Schwarz-Weiß-Malerei des Autors ein Dorn im Auge, da im Roman die Rollen im Nahost-Konflikt zu klar und einfach verteilt sind und auch gegen die katholische Kirche die üblichen Klischees ins Felde geführt werden.

Wer sich von Silvas Weltbild und dem seltsamen Ende aber nicht abschrecken lässt, dem wird ein handwerklich ansonsten solider und spannender Thriller über Geheimabsprachen zwischen dem Vatikan und dem Deutschen Reich geboten!
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2009
Der Roman ist durchweg flüssig lesbar, bietet viele Schauplatzwechsel und weiß auch inhaltlich zu unterhalten. Letztendlich ist das ganze Szenario zwar nicht mehr als ein Krieg von Geheimbünden, Profikillern und Agenten, aber das Buch weiß das recht anschaulich zu vermitteln. Ein paar Sachen fand in der Zeichnung ein wenig naiv, zum Beispiel die Einfachheit, wie ein israelischer Top-Killer nach einer freundliche Anfrage vom Papst besucht wird. Es muss auch nicht sein, jede Nebenfigur, die für den Fortlauf eines Romans nicht mehr wichtig ist, im selben Moment sofort zu liquidieren und nur noch verbrannte Erde zurückzulassen. Da gibt es elegantere Lösungen und Methoden.

Unterhaltend ist das Buch allemal, sogar sehr, wie ich finde. Zu kurz kommen allerdings die Charaktere. Sie Motive des "Helden" sind klar, die seiner tapferen Begleiterin eher nicht, wenn man mal übereifriges Pflichtgefühl außen vor lässt. Auch fehlen mir ein wenig die Grauzonen in den Charakteren. Gut, man könnte zuletzt Carlo Casagrande als Grauzone betrachten. Dennoch ist der Abschluss des Buches nicht wirklich zufrieden stellend. Casagrandes ehemaliger Schützling, dessen Figur noch erstaunliches Potenzial gehabt hätte, wird nie wieder erwähnt. Dem böse Oberkiller hingegen gelingt eine spektakuläre Flucht, um dann zuletzt auf ganz profane Weise getötet zu werden. Nun gut, das mag so ablaufen im Agentengeschäft.

Zugute halten muss man dem Buch auf jeden Fall, dass es den Leser lange bei der Stange hält und erst ziemlich spät enttarnt, dass es im Grunde sehr einfach strukturiert ist.
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2006
Daniel Silva, als CNN- Journalist bereits in anderen Romanen vertreten, schwimmt hier nicht mit dem allgemeinen Sakrileg- Hype, sondern entwirft eine weitere (dritte) jedoch völlig unabhängige Geschichte um den Top- Mossad- Agenten Gabriel Allon, einen einerseits sehr vielschichtigen Charackter, andererseits natürlich in James- Bond- Manier verankerten Helden, der in eine wirklich intelligente und spannende Geschichte eingebettet ist. Tatsächlich wird hier ein Themenbereich angekratzt, der einen unangenehmen historischen Hintergrund hat, ohne bei der Auflösung dann schlussendlich ins Fiktive abzugleiten. Silva schreibt gelungene und spannende Romane, aufgrund seines Hintergrundwissens über den Nahen Osten wirklich excellent recherchiert, und bindet politische und tatsächliche Ereignisse in seine Handlungen ein. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, einige Fachbegriffe aus der Welt der Geheimdienste für Laien in einem Anhang zu erklären.
Dieses Buch ist für alle Leser geeignet, die sich gut und spannend unterhalten lassen wollen und auch ein Auge zudrücken können, wenn die Hauptfigur aus allen unmöglichen Situationen herauskommt, Silva schreibt ähnliche überraschende Handlungswechsel wie Robert Ludlum, aber doch mit einem zusätzlich satten Schuss Realität, so dass wir uns am Ende bei einem Drittel James Bond bewegen, dazu eine sehr spannende nicht vorhersehbare Story, und die Mischung passt!
Empfehlenswert dazu auch die beiden Vorgängerromane von Silva mit dem Charackter Gabriel Allon: Der Auftraggeber und Der Engländer.
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2005
Ein weiteres Mal wird der "Restaurator" Gabriel Allon bei seiner Arbeit gestört. Während er in Venedig an einem Bellini arbeitet, wird einer seiner Geheimdienstkollegen in München brutal ermordet. Benjamin Stern arbeitete an einem Buch, von dem niemand den Inhalt kennt, doch wurde seine Wohnung bereits durchsucht, sodass Allon zunächst keinen Anhaltspunkt findet für den möglichen Inhalt des wahrscheinlich brisanten Buches. Zunächst tappen Allon und sein Geheimdienst daher im Dunkeln.
Doch bald schon verdichten sich die Hinweise auf die Geheimgesellschaft Crux Vera, der wichtige Persönlichkeiten angehören, die sogar zu den innersten Kreisen im Vatikan gehören. Die Hetzjagd beginnt, nachdem ein Journalist in London ermordet wird, kurz nachdem er Gabriel Allon erzählt hat, was er von Benjamin Sterns Nachforschungen wusste. Allons Weg führt zu einem sagenumwobenen Kloster, dessen eine Nonne vor Jahren spurlos verschwunden ist und bald wird Allon in Rom fast selbst Opfer eines Anschlages. Von hier an überschlagen sich die Ereignisse, als erneut zwei tödliche Killer aufeinander treffen...
Daniel Silva hat mit Gabriel Allon einen Typen geschaffen, wie es schon James Bond ist. Allon ist nahezu perfekt, gebildet, aber auch tödlich. Seinen ersten Auftritt hatte er im "Auftraggeber", als er gegen Tariq antreten musste, der ihm schließlich unterlegen war. Allon ist Jude und Israeli, außerdem hat er viele Feinde auf Seiten der PLO, da er im Auftrag des israelischen Geheimdienstes schon viele Feinde ermordet hat. Dieses Mal ist einer von Tariqs Bekannten hinter ihm her.
In unübertroffen rasanter Weise erzählt Silva seine Geschichte, er verliert keine Zeit, lässt sofort den ersten Mord geschehen und wartet auch nicht lange, bis er Gabriel Allon losschickt. In ähnlichem Tempo wie Dan Brown packt Daniel Silva seine Leser und entführt sie an exotische Orte in vielen Teilen Europas. Wir reisen nach Rom, Venedig, London, aber auch nach München, an den Gardasee und in die Schweiz. Die Kapitel sind dabei übersichtlich kurz gehalten und widmen sich verschiedenen Handlungssträngen. Durch die schnellen Wechsel von einem Ort zum anderen, vom einen Schauplatz zum nächsten, steigt die Spannung stetig an, sodass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Figurenzeichnung ist dabei selbstverständlich gewollt überzeichnet, so perfekte Tötungsmaschinen, wie Daniel Silva sie in seinen Romanen erschafft, gibt es hoffentlich nicht so viele. Seine Helden zeigen so gut wie keine Schwächen, auch wenn Allon keine ganz weiße Weste aufzuzeigen hat. Silvas Charaktere gefallen gut, da sie eine ganz eigene Faszination mit sich bringen, eben durch ihre Perfektion und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten.
Daniel Silva erschafft in seinen Romanen eine ganz eigene Welt, in der sich schreckliche Ereignisse überschlagen. Hier bekommen wir darüber hinaus eine Geheimgesellschaft geboten, die wichtige Verbündete im Vatikan aufweisen kann. "Die Loge" entführt seine Leser für einige sehr unterhaltsame Stunden in eine Welt voller Intrigen und Auftragskillern, die aufeinander losgelassen werden. Silvas Erzählstil ist spartanisch und rasant, er hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern schildert nur das Offensichtliche und erzeugt dadurch ein unglaubliches Tempo.
Wer gerne Dan Brown liest oder auch Michael Crichton, der sollte es mit Daniel Silva versuchen und mit dem "Auftraggeber" beginnen, in welchem Gabriel Allon seinen bisher faszinierendsten Gegenspieler hatte. Dies ist der einzige Punkt, an dem man eventuell ein paar Abstriche machen muss, auch der "Leopard" kommt nicht an Tariq heran. Dennoch überzeugt Daniel Silva auch mit seinem aktuellen Roman und lässt uns dem nächsten Gabriel Allon-Roman entgegen fiebern!
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juni 2016
Buchmeinung zu Daniel Silva – Die Loge

Die Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel „The confessor“, die deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Piper in der Übersetzung von Wulf Bergner. Ich habe die gekürzte Lesung von Axel Wostry gehört, die 2008 bei audio media erschienen ist. Dies ist der dritte Band um den israelischen Agenten Gabriel Allon.

Klappentext:

Crux Vera. Das wahre Kreuz. So lautet der Name einer vatikanischen Geheimloge. Höchste Kurienmitglieder und einflußreiche Politiker gehören ihr an. Und ihr Ziel ist es, den neu gewählten Papst zu töten: Er will die uralten Archive der Kurie öffnen lassen - und damit brisante Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich machen. Crux Vera kann das nicht zulassen, und ihr erstes Opfer ist Professor Benjamin Stern, der zu viele Fragen über die nationalsozialistische Vergangenheit der Kurie stellt. Doch Stern ist ein enger Freund von Gabriel Allon. Allon macht sich auf die Suche nach den Hintermännern - und steht bald auf der schwarzen Liste von Crux Vera und deren Killer, dem "Leoparden", einem alten Bekannten...

Meine Meinung:
Dieses Hörbuch war das erste von diesem Autor. Das Buch ist extrem spannend und trotzdem hat es mir überhaupt nicht gefallen. Die Charaktere sind fast alle flach und simpel, allein Gabriel Allon und der Leopard sind komplexer. Mein Hauptproblem mit dem Buch liegt in der Grundhaltung des Buches, die tödliche Gewalt zur Wahrung eigener Interessen oder auch nur zu Rachezwecken gut heißt. Tote pflastern ihren Weg, sowohl bei Gabriel Allon als auch beim Leopard. Dort trifft es noch ein paar Verbündete, die Zeugen seiner Taten geworden sind. Bei Gabriel Allon sind es ein paar Polizisten, die ihn festsetzen wollen. Dazu ist Herr Allon noch ein Supermann und Womanizer. Neben seiner Agententätigkeit ist er noch einer der weltbesten Restauratoren.

Zum Sprecher:
Der Sprecher ist das Beste an diesem Hörbuch. Axel Wostry hat einen guten Job gemacht.

Fazit:
Es ist spannender Schund. Mehr als zwei Sterne (50 / 100 Punkte) kann es nicht geben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2010
Ich kann mich der Meinung von Denis B nur anschließen. Die extrem jüdisch-amerikanischen Ansichten, die der Autor in seinem Buch offen zur Schau trägt, überschattet eine gute Story, die am Ende jedoch etwas enttäuscht. Etwas weniger schwarz-weiß-Malerei (Israel / Juden - gut, Deutschland, Araber, Katholische Kirche - schlecht) täte dem Autor zur zu gut.
Ich werde wohl nichts mehr von ihm lesen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2008
Diesmal geht es um die Machenschaften der katholischen Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus. Eine Verschwörung und ihre Auswirkungen in unsere Zeit. Der Papst schwebt in Lebensgefahr, Gabriel Allon, israelischer Geheimdienstagent, wird von einem kaltblütigen Killer gejagt, den er von früher kennt. Anspruchsvolle Unterhaltung bis zur letzten Minute.
Das Buch ist hervorragend gelesen.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2008
Endlich gibt es einen der Klassiker unter den Allon-Thrillern auch als Hörbuch. Die Loge - eine Verschwörungsstory, die bis in die obersten Etagen des Vatikans reicht - muss sich hinter Dan Browns Thrillern nicht verstecken. Wie immer ist der Plot ohne Löcher, einwandfrei recherchiert und mit dem bekannten wie beliebten Personal versehen - ein Muss für jeden Daniel-Silva-Fan!
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2005
Ein superspannendes, abwechslungsreiches Buch. Ein Pageturner, in einem Tag durchgelesen. Vatikanthriller sind zur Zeit bekanntlich in Mode (s. Dan Brown u.a.), nichtsdestotrotz sehr lesenswert. Es wird aufgezeigt, wie sich die katholische Kirche im eigenen Lügen- oder besser Vertuschungsdickicht verstrickt aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Dabei geht es um das Verhalten des Vatikans, als im 2. Weltkrieg die Juden aus Rom und Italien abtransportiert worden sind und die von einigen betriebene Selig-Sprechung des damaligen Papstes. Das Offenlegen der vermeintlichen Verfehlungen will eine Art Geheimloge verhindern und schreckt nicht davor zurück, sich mit gedungenen Mördern und Verbrechern zu verbünden, um ihr Ziel zu erreichen.
Mehr soll nicht verraten werden - viel Spaß beim Lesen !
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden