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4.0 von 5 Sternen Wieder deutlich besser
Nach "Die Laune eines Augenblicks" und "La pura vita" nun endlich wieder ein Roman von De Carlo mit einem rasanten Erzähltempo, der von Anfang bis Ende spannend, unterhaltsam und anregend ist.
Alberto und Raimondo, beide Anfang 20 in den 70er Jahren in Mailand, sind unentschlossen, welchen Weg in ihrem Leben sie einschlagen sollen. Das Buch erzählt von...
Veröffentlicht am 28. September 2005 von JB

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jugendträume
Alberto und Raimondo finden ihr Leben in den 80ern in Mailand zum Kotzen. Als sich die Gelegenheit ergibt einem Verleger (gefakte) Interviews zu verkaufen lassen sie alle Bedenken hinter sich und spielen ihre Rollen als coole Rockjournalisten so perfekt, dass sie fast selbst dran glauben. Was folgt sind diverse Abenteuer mit Freundinnen eine wilde Flucht nach USA und das...
Am 21. Juli 2004 veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder deutlich besser, 28. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Die ganz große Nummer: Roman (Taschenbuch)
Nach "Die Laune eines Augenblicks" und "La pura vita" nun endlich wieder ein Roman von De Carlo mit einem rasanten Erzähltempo, der von Anfang bis Ende spannend, unterhaltsam und anregend ist.
Alberto und Raimondo, beide Anfang 20 in den 70er Jahren in Mailand, sind unentschlossen, welchen Weg in ihrem Leben sie einschlagen sollen. Das Buch erzählt von einer Menger verrückter Ideen und aufgrund ihrer Unentschlossenheit verpasster Gelegenheiten der beiden. So verkaufen sie einem erfolgsgierigen Verleger Interviews, die sie angeblich mit den ganz Großen aus dem Rockgeschäft geführt haben und die in Buchform dann auch zum echten Verkaufsschlager werden. Während Raimondo, der nach außen hin in Italien als der Autor dieser Bücher auftritt, sich immer mehr in dieser Rolle zuhause fühlt, flieht Alberto aus dem tristen Mailand ins sonnige Californien und verfasst dort die fingierten Interviews.
Es ist klar, dass dieses Spielchen nicht auf Dauer gut gehen kann und schließlich kommt die Wahrheit ans Licht. Aber anstatt nun zu erzählen, wie Raimondo und Alberto wieder aus dem Schlamassel heraus finden, in das sie geraten sind, macht De Carlo plötzlich einen Zeitsprung von drei Jahren und drückt sich aus meiner Sicht vor der schwierigen Aufgabe, als habe er sich selbst wie die beiden in eine Sackgasse manöviert. Auch wenn die Geschichte über die Freundschaft von Raimondo und Alberto und deren Suche nach einer Aufgabe und einem Lebenssinn unterhaltsam weiter geht, bleibt doch eine gewisse Enttäuschung zurück, die auch nicht dadurch beseitigt werden kann, dass auf den letzten Seiten ein erneuter Zeitsprung von diesmal über zwanzig Jahren vollzogen wird, der zeigt, dass aus den beiden "doch noch was geworden ist"...
Dennoch verdient das Buch vier Sterne, da De Carlo es meisterhaft versteht, den Leser in den Strom der Geschichte zu ziehen und glaubhaft die Lässigkeit und Letargie der beiden "Helden" vermittelt, mit der diese unausweichlich von einer Katastrophe in die nächste schlittern. Das Niveau seiner früheren brillianten Romane wie "Acrodamore", "Techniken der Verführung" oder "Zwei von Zwei" erreicht De Carlo aber leider auch mit diesem Neuling nicht ganz.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Let it Rock, 22. Juni 2004
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die ganz große Nummer: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Ich war dreiundzwanzig, als Enrica Rivatti, eine Tussi mit fahlen Lippen, Augen von undefinierbarer Farbe und ausgebleichtem Strohhaar, eines Abends bei mir anrief und ganz aufgeregt meinte, ich solle mich unbedingt bei ihrem Freund Damiano Diamantini melden, der suche einen Rockexperten für seine Musikbuchreihe. Enrica und ich kannten uns von der Uni, und ich war wohl die einzige Person, die ihr beim Stichwort Rockmusik eingefallen war - vermutlich weil ich mich die ganze Zeit ein wenig abgehoben bewegte und manchmal eine nicht besonders schöne japanische Akustikgitarre mit viel zu hoch gestimmten Saiten bei mir hatte, auf der ich zwischen den Vorlesungen in den Kreuzgängen herumklimperte. Ich wollte eine Art Verbannter in der eigenen Heimat sein, ich mimte den schwierigen Künstler ..."
Der Verleger Damiano Diamantini möchte teilhaben an dem Erfolg und Glamour der Rockstars, doch leider hat er keine Ahnung von Rockmusik. Da trifft er Raimondo und Alberto, zwei Tagediebe, sie studieren ein bisschen, hören Musik und träumen von dem ganz großen Erfolg. Und als sie den Star Bernard Ohanian in einer Lesung erlebt, kommt ihm DIE Idee. Alberto schreibt ein ausführliches Interview mit Ohanian, so lang, dass er es Diamantini als Buch anbieten kann. Und Raimondo stellt es als Musikjournalist dem Verleger vor. Er kenne alle Stars, verkehrt mit ihnen privat, ihm verraten sie ihre intimsten Geheimnisse.
Das ganze klappt auch - zunächst. Raimondo glaubt schließlich selbst an seine Rolle als Musikjournalist, tritt in Fernseh- und Radioshows auf und Alberto schreibt glaubwürdige Interviews zusammen. Doch dann ...
Wieder taucht de Carlo in die Siebziger Jahre ein, wieder schreibt er über zwei junge Männer, ihre Irrungen und Wirrungen. De Carlo kennt sich mit der Musikszene und ihren Aberwitzigkeiten aus und kann schreiben. Ein kurzweiliges Buch, glaubwürdig geschrieben und mit Personen, die dem Leser trotz des Aberwitzes (oder grade deshalb) bald ans Herz wachsen.
Einziges Manko in meinen Augen: Die Geschichte endet eigentlich nach zwei Dritteln des Buches. Der Rest ist eine Odysse durch Australien, ein erotischer Briefwechsel Raimondos mit einer Mailänder Millionärin und ein Mailwechsel zwischen den Protagonisten, in dem sie, nun fünfzig geworden, über ihr Leben philosophieren. Doch das muss ja keiner lesen, die beiden ersten Drittel lohnen den Kauf auf jeden Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jugendträume, 21. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die ganz große Nummer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alberto und Raimondo finden ihr Leben in den 80ern in Mailand zum Kotzen. Als sich die Gelegenheit ergibt einem Verleger (gefakte) Interviews zu verkaufen lassen sie alle Bedenken hinter sich und spielen ihre Rollen als coole Rockjournalisten so perfekt, dass sie fast selbst dran glauben. Was folgt sind diverse Abenteuer mit Freundinnen eine wilde Flucht nach USA und das wiederum ziemlich coole Leben dort. Durchsetzt ist die Geschichte mit Reflexionen über Träume, Wünsche, Zufälle des Lebens. Nach den bitterlich schlechten letzten Büchern des Autors wieder ein Hoffnungsschimmer - noch nicht ganz so ergreifend und mitreißend wie frühere Romane, aber doch sehr schöne Sommerlektüre.
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Die ganz große Nummer: Roman
Die ganz große Nummer: Roman von Andrea De Carlo (Gebundene Ausgabe - März 2004)
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