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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolles Plädoyer gegen Intoleranz
Jon Krakauer ist bekannt geworden durch ausgesprochen spannende Thriller wie: "In eisige Höhen", wo er spannend über die Auswüchse des kommerziellen Bergsteigens berichtete. In seinem aktuellen Buch untersucht er anhand eines grausamen Mordes die Ursachen und Auswirkungen des religiösen Fundamentalismus. Wenn "Newsweek" schreibt, dieses Buch sei das...
Veröffentlicht am 15. April 2004 von Bernhard Nowak

versus
10 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlerhafte Geschichte: Eine Besprechung des Buches
Im Juli 2003 brachte der populäre Autor Jon Krakauer ein Buch heraus, in dem er argumentierte, dass religiöser Glaube im Allgemeinen und der Glaube der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage im Besonderen seine Gläubigen oft zu Gewalttätigkeit motiviere. Seit ihrer Gründung 1830 war die Kirche Opfer vieler reißerrischer und...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011 von Bettina Siebert


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4.0 von 5 Sternen Mord im Namen Gottes, 8. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus (Gebundene Ausgabe)
24. Juli 1984, nachmittags, im amerikanischen Bundesstaat Utah: Ein fundamentalistischer Mormone ersticht zuerst seine einjährige Nichte, kurz darauf auch seine Schwägerin auf bestialische Weise. Im Auftrag seines Gottes, wie er sagt. Jon Krakauer hat diesen Ritualmord zum Anlass genommen, um ein bemerkenswertes, ein erschütterndes Buch zu schreiben: Über das in Amerika stark verbreitete Mormonentum, deren gelebte Vielehe und Blutrache, über deren Geschichte, Gegenwart und Zukunft.

Herausgekommen sind knapp 450 Seiten, die eine unglaubliche Fülle an Details, an konkreten und abschreckenden Beispielen enthalten. Über eine Religion, die hier in Europa nahezu unbekannt ist, sich aber in den USA immer weiter ausbreitet: Der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, sprich der Mormonen. In Summe auf alle Fälle ein Buch, welches zu lesen lohnt. Und entsprechend zu empfehlen ist.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen längst überfällige Details zur wahren Geschichte..., 16. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus (Gebundene Ausgabe)
der Mormonen. Besonders interessant sind die Details über Joseph Smith und seine Anhänger. Diese Details werden aktiven Mormonen verschwiegen, und weil diese sich nicht vorstellen können, dass sie von ihren Glaubensführern belogen werden, schreien sie: alles Lüge!

Herr Krakauer hat sehr genau recherchiert, und jeder, der sich in der amreikanischen Geschichte auskennt, weiß, dass er recht hat. Wer die amerkianische Geschichte nur aus mormonischen Sonntagsschulen kennt, wird sich gegen diese Wahrheiten sträuben. Aber durch verschweigen oder verändern der Geschichte wird sie nicht ungeschehen.

Wer Krakauers Bücher kennt weiß, wie genau er es mit Recherchen nimmt. Jemand wie er gibt sich nicht damit zufrieden zb aktive Mormonen nach der Wahrheit zu befragen. Eine lobenswerte Einstellung. Ein lesenswertes Buch voller Überraschungen.

Dieses Buch war längst überfällig. Pravo!
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10 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlerhafte Geschichte: Eine Besprechung des Buches, 27. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus (Gebundene Ausgabe)
Im Juli 2003 brachte der populäre Autor Jon Krakauer ein Buch heraus, in dem er argumentierte, dass religiöser Glaube im Allgemeinen und der Glaube der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage im Besonderen seine Gläubigen oft zu Gewalttätigkeit motiviere. Seit ihrer Gründung 1830 war die Kirche Opfer vieler reißerrischer und sensationslüsterner Berichte, die alle behaupteten, die wirklichen und schmutzigen Tatsachen aus dem Leben der Führer und Mitglieder der Heiligen der Letzten Tage zu offenbaren. Trotz des Anspruchs auf Objektivität und historische Genauigkeit, zeigen solche Publikationen beständig dasselbe Muster: Eine von einer Absicht getriebenes Unterfangen, selektiv auf Gerüchten und Halbwahrheiten beruhend, eingefärbt als historische Wissenschaftlichkeit.

Zum Bedauern für jene, die mehr über die Geschichte der Heiligen der Letzten Tage oder die Beziehung zwischen religiösem Glauben und Gewalttätigkeit wissen wollen, leidet Krakauers: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus unter denselben fatalen Mängeln.

Obwohl es mit dem Buch zahlreiche Probleme gibt, die ausreichten, um jegliche Schlussfolgerung über Gewalt und ihre Beziehung zu religiösem Glauben, falls es welche gibt, zu entwerten, sind die wesentlichsten Schwächen in Krakauers Buch folgende:

* Antireligiöses Vorurteil: Krakauer, ein bekennender Agnostiker, geht an das Thema mit entschieden antireligiösem Vorurteil heran, einem Vorurteil, das der Maßstab dafür gewesen zu sein scheint, zu bestimmen welche 'Tatsachen' in Erwägung gezogen werden und wie sie interpretiert werden sollen.
* Stellt Unwahrheiten als Tatsachen dar: Krakauer stellt Dinge, die einfach nicht so sind, als Tatsachen dar, wie die Ereignisse rund um das Gerichtsverfahren von 1826, in dem Joseph Smith freigesprochen wurde, die Einzigartigkeit der Stadtverfassung von Nauvoo, die Rolle und das Schicksal von Orrin Porter Rockwell im Mordversuch gegen Gouverneur Boggs und die Datierung des Briefes von Brigham Young, der den Süduthanern befahl, sich nicht mit den Auswanderern auf den Mountain Meadows zu beschäftigen.
* Stellt historisch Unbekanntes als Tatsache dar: Krakauer stellt Ereignisse, für die die Beweise strittig und bestenfalls nicht überzeugend sind, als historische Tatsachen dar, wie eine Beziehung von Joseph Smith mit Marinda Johnson im Jahr 1831 oder für die es beträchtliche Beweise im Sinne einer alternativen Erklärung gibt wie die Ereignisse rund um das Moutain Meadows Massaker.
* Haupthypothese nicht unterstützt durch die Beweislage: Krakauers gesamtes Argument versagt, weil er nie einen Beweis dafür liefert, dass Religion oder auch nur religiöser Fanatismus mehr Gewalt als Frieden fördert. Die Geschichte der Völkermorde im 20. Jahrhundert unter Führern wie Pol Pot, Stalin, Mao Tse Tung und Hitler widerlegt Kakrauers Hypothese direkt. Es stimmt zwar, dass einige religiöse Menschen gewalttätig sein können, doch scheint das eine unbedeutende Rolle in der alltäglichen Gewalt zu spielen, einer Gewalt, die offensichtlich von Drogen, häuslichen Problemen, Alkoholismus, Unmoral und Gier herrühren.
* Neigungen zu religiöser Gewalt werden nicht unterstützt: Selbst wenn 'Beweise', die Krakauer liefert, so akzeptiert werden könnten, wie sie präsentiert werden, legt er doch weder einen Beweis, noch eine Statistik oder ein Argument vor, um die Behauptung zu untermauern, dass dies eine Tendenz zur Gewalt innerhalb der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage oder unter ihren Mitgliedern und Führern zeigt, sondern nur ein paar vereinzelte Vorfälle in einer grundlegend friedlichen, gewaltlosen und toleranten Gemeinschaft von Gläubigen.

Vielleicht liegt der Grund für diese Mängel darin, dass Krakauer kein Historiker, sondern ein Romanschriftsteller ist. Vielleicht kennt er die HLT-Kirche, ihre Mitgliedschaft oder ihre Geschichte nicht gut genug, um ein tatsächliches, von Vorurteilen ungetrübtes historisches Bild vorzulegen. In beiden Fällen ist es eine ausgesprochene Schande, dass ein gefeierter Autor historische Lügen und religiös bigotte Informationen zusammenpackt und sie einer arglosen Leserschaft serviert.
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9 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für diejenigen , die wirklich mehr wissen möchten..., 4. Juni 2007
Von 
S. Gollin (Freiberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus (Gebundene Ausgabe)
Das Buch schildert nur die Vorurteile, die die Menschheit schon gegen die Mormonen hat. Wer wirklich mehr wissen will, dem empfehle ich das Buch von Albert Mössmer ( Die Mormonen. Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten Tage). Ich habe mich eingehend mit dieser Religion beschäftigt und Mössmer`s Buch ist wirklich sehr zu empfehlen, weil er sehr neutral untersucht hat und negatives und positives gleichermasen wiedergibt. Und für knapp 5€ ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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6 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu einseitig auf die Mormonen ausgerichtet, 27. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus (Gebundene Ausgabe)
Vom Titel (Mord im Auftrag Gottes) und dem Untertitel (Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus) hatte ich mir wesentlich mehr versprochen als diese sehr einseitige Darstellung von religiösem Fanatismus von ehemaligen (weil ausgeschlossenen) Mitgliedern der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage", wie die Mormenenkirche offiziell heißt.
Diese Schilderung könnte auf jede andere Glaubensgemeinschaft bezogen werden, und da sie dies nicht hinreichend tut, bleibt nur eine deutliche Abwertung. Weniger als einen Stern gibt es leider nicht.
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8 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen .....darum prüfet alles und das Gute behaltet......, 17. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus (Gebundene Ausgabe)
Leider entspricht dieses Buch nicht der Wahrheit!
Wer Mitglieder dieser Kirche kennt und sich ernsthaft mit der Lehre der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beschäftigt hat, weiß das.
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Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus
Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus von Jon Krakauer (Gebundene Ausgabe - 1. November 2003)
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