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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auftakt zu Stupid White Men
Ist was lang geworden, daher als Kurzversion: das amerikanische System, die Politik und gesellschaftliche Fragen werden mit beißendem Humor auseinandergenommen. Brilliante gedankliche Ansätze, die auch für Europäer interessant sind. Trotz einiger Schwächen, überflüssigem Deutsch-Hass-Kapitel und zurückliegendem Erscheinungsdatum...
Veröffentlicht am 15. August 2003 von Christian von Montfort

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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Licht und einige Schatten
Michael Moore beschäftigt sich wieder einmal mit seinem Lieblingsthema, der Demontage der amerikanischen Politiker und von Corporate America. Er liefert anschauliche Beispiele, wie Politik und Wirtschaft die USA langsam ausbluten lassen und sich selber bereichern. Es ist schon erschreckend zu sehen, wie rücksichtslos die Bosse der großen Konzerne ihre...
Veröffentlicht am 5. August 2003 von EntilZha


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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auftakt zu Stupid White Men, 15. August 2003
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Ist was lang geworden, daher als Kurzversion: das amerikanische System, die Politik und gesellschaftliche Fragen werden mit beißendem Humor auseinandergenommen. Brilliante gedankliche Ansätze, die auch für Europäer interessant sind. Trotz einiger Schwächen, überflüssigem Deutsch-Hass-Kapitel und zurückliegendem Erscheinungsdatum (1997) für politisch Interessierte unbedingt einen Kauf wert.
Wer Lust hat auf mehr:
Moore, ursprünglich ein Arbeitsloser ohne College-Abschluss, fing an zu recherchieren und bringt seine Kritik an System, Gesellschaft und Politik mit einfachen Worten auf den Punkt. Dabei benutzt er einen Sarkasmus, der zum Schreien komisch ist. Nur ein Moore kann z.B. einem führenden amerikanischen Politiker bei der Diskussion um Mindestgehälter empfehlen, doch mal zuhause selbst niederzuknien und den Urinstein vom Klo zu schrubben - oder den Mund zu halten. Details können kritisiert werden, doch Moore spürt wie viele unter uns, dass in unseren "Demokratien" etwas falsch läuft und Politiker und Unternehmen einfach nicht mehr am Gemeinwohl der Bürger interessiert sind. Diese Zustände klagt er an. Moore ist laut, gut, witzig und inzwischen bekannt und gefürchtet - und die Welt braucht Moores, die die Courage haben, den Mund aufzumachen.
Er teilt rundherum aus, seien es Massenentlassungen, die an der Börse belohnt werden; die zunehmende Konzentration auf Arm und Reich; die Wahlen, die nur noch die "Auswahl zwischen Kasperl und Sepp" anbieten und keine Chance zu Änderungen bieten. Er klagt an, dass Krieg und Angst vor Terrorismus als Werkzeug benutzt werden, um von einer schlechten Innenpolitik abzulenken - und das 1997! Moore schlägt Länder vor, von denen man eines als das "Reich des Bösen" identifizieren könnte. Und wie bestellt präsentiert uns Bush wenige Jahre später die "Achse des Bösen".
Seine Tests sind immer wieder genial und zum Totlachen: welcher Politiker nimmt z.B. einen Spendenscheck des "Vereins der Pädophilen" an? Oder er ruft in einer psychiatrischen Klinik an und berichtet einige Politiker-Zitate als Symptom. Antwort der Klinik: das sei ein bedenklich größenwahnsinniges Verhalten, ob man eine Zwangseinweisung vornehmen solle? Die Diskussion zur Gewinnmaximierung spitzt er zu auf "Warum verkauft GM kein Crack?". Oft über- oder untertreibt er ironisch maßlos, zieht ins Lächerliche oder dreht die Tatsachen um - und provoziert damit Widerspruch und gerade die Meinung, die er letztlich vermitteln will.
Leider ist "Querschüsse" schon von 1997 und viele Namen sind nicht mehr aktuell, aber wer hätte MM vorher gekauft? Es sind auch einige Quatschthemen oder Querschläger bei den "Schüssen" dabei. Ganz bestimmt ins Bein geschossen hat er sich bei dem völlig überflüssigen Hass-Kapitel gegen die Deutschen, denen es in der 2.Generation nach Hitler anscheinend wieder zu gut gehe. 68 Mrd. gezahlter Schadensersatz würden nicht reichen. Der Aufruf zu weiteren Morden an Deutschen in Miami als Holocaust-Rache passt nicht in das Buch und würde auch niemandem helfen.
Also blöde von ihm, aber wer sich ärgert, kann sich vielleicht vorstellen, wie sich die Politiker in Moores Fadenkreuz ärgern müssen - und das ist wieder gut. Witzig, locker und kurzweilig geschrieben, macht er das knochentrockene Thema Politik allen zugänglich. Wem's gefällt, dem würde ich auch "Bananen für Brüssel" (nur noch gebraucht) ans Herz legen: von den deutschen "Michael Moores" Volker Angres und Freunden. In EG-Skandal, System-Schwachsinn und Witz stehen wir den Amis nämlich nicht nach.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Licht und einige Schatten, 5. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Michael Moore beschäftigt sich wieder einmal mit seinem Lieblingsthema, der Demontage der amerikanischen Politiker und von Corporate America. Er liefert anschauliche Beispiele, wie Politik und Wirtschaft die USA langsam ausbluten lassen und sich selber bereichern. Es ist schon erschreckend zu sehen, wie rücksichtslos die Bosse der großen Konzerne ihre Taschen füllen, während tausende von Menschen auf die Straße gesetzt werden oder um ihre Existenz fürchten müssen. Bedenkt man dabei noch, das dieses Buch schon beinahe sechs Jahre alt ist, ist es umso unvorstellbarer, dass sich die Verhältnisse trotz, oder gerade wegen, des Börsen-Booms der späten 90er Jahre nicht verbessert, sondern eher verschlimmert haben.
Auch die Bedeutungslosigkeit der Politiker wird auf sehr anschauliche Weise dargestellt. Ob Republikaner oder Demokrat, für Moore sind sie ein und das selbe: Marionetten der Wirtschaft. Es scheint kein Wunder zu sein, dass die Wahlbeteiligung in den USA so erschreckend niedrig ist, wenn mann nur zwischen Not und Elend wählen kann.
Die Schattenseiten bei Michael Moore sind aber immer die selben. Solange er sich darauf konzentriert, Missstände darzustellen oder deren Hintergrund und Auswirkungen zu analysieren, ist er wirklich brillant. Wenn er aber anfängt, Lösungsvorschläge zu machen, glaubt man, eine Schwachsinniger hätte das Buch geschrieben. Es ist schwer zu erkennen, ob er wirklich so naiv ist, wie die Lösungen vermuten lassen, oder ob es sich um einen verkorksten Versuch von Ironie handelt. So oder so, ernst nehmen kann man die Vorschläge nicht, sondern höchstens mit dem Kopf schütteln.
Den absoluten Tiefpunkt stellen die Kapitel über die Deutschen und den "Fahrplan" für neue Rassenunruhen in L.A. dar. Was um alles in der Welt soll das denn?? Wieder der Versuch von Ironie? Wohl kaum. In fast jedem anderen Land wäre man gerichtlich belangt worden, wenn man zu Gewalt gegen andere Menschen aufruft, was in diesen beiden Kapiteln eindeutig der Fall ist. Vielmehr zieht sich die plakative Darstellung der Geschichte der Deutschen und Moores "aufopfernde" Rolle als Retter und Freund der Afro-Amerikaner wie ein roter Faden durch alle seine Werke, seien es Filme oder Bücher. Er generalisiert hier in einer Art und Weise, die er sonst an den Medien kritisiert, woran wieder einmal deutlich wird, dass auch Mister Moore in vielen Punkten nicht viel besser ist als die Leute, die er anklagt.
Alles in allem ist das Buch durchaus kurzweilig und lesenswert. Im Kontext mit anderen Werken von Moore erscheint er mir zumindest nicht mehr wie der Retter der Witwen und Waisen, sondern wie ein Mitglied der Gesellschaft, die er selber anprangert.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ähnliche Themen, 11. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Das Buch enthält fast ausschließlich die Themen,die auch schon in Stupid White Man zur Sprache kommen.Allerdings kann man darüber hinwegsehen,da es auch andere sehr interessante Kapitel enthält.Es geht dabei um die Subventionierung der Reichen,den Abbau von Arbeitsplätzen und wieder um Wahlen.
Ein Punkt,der mir überhaupt nicht gefällt ist,daß in dem Kapitel über die Nazi Deutschen praktisch zur Lynchjustiz aufgerufen wird,aber im Kapitel danach ein solches Verhalten aufs schärfste kritisiert wird.Davon kann man halten was man will,ich allerdings fand es sehr unangebracht.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht Bissig!, 21. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Eine herrliche Satire, die gnadenlos mit der amerikanischen Wirtschaft aufräumt. Niemand wird geschont. Man findet sich während des Lesens immer zwischen Kopfschütteln und Schmunzeln wieder.
Manchmal ist mir etwas zuviel "erhobener Zeigefinger" dabei.
Alles in allem aber ein Superbuch.
Besonders erschreckend wie oft man denkt: Hmm das ist hier in Deutschland ja genauso.
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5.0 von 5 Sternen Witzig, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
und sehr amerika-kritisch. Ich habe mehrere Bücher von Michael Moore im Regal, die ich alle empfehlen kann. Trotz überzogenem Populismus hilft es doch, ein eigenes Bild der Amerikaner zu entwickeln, das nicht im Einklang mit den westlichen Werten steht. Sehr empfehlenswert!
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1.0 von 5 Sternen querschüsse, 27. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Als ich das Kapitel über Deutschland erfahren hab habe ich kurzerhand das gerade aus geliehene Buch durchsucht und kkonnte es kaum fassen was dieser Klischee Amie da schreibt dass der Rest der Welt schuld daran währe das Deutschland ein reiches Land geworden sei
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5.0 von 5 Sternen "Fragen bleiben jung. Antworten altern rasch.", 15. Juni 2005
Von 
MaReIx "Marci" (Herne im Rurhgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Michael Moore wurde schon mal als Amerikas Gewissen bezeichnet. Das ist vielleicht etwas überzeichnet, und dennoch hat Michael Moore eine stimme vertreten, die in einer Zeit keiner hören wollte.

"Ouerschüsse" ist im Original 1996 erschienen, und 1997 nochmals überarbeitet wiederveröffentlicht worden. Nachdem "Stupid White Men" in Deutschland ein Erfolg wurde entschied man sich auch "Querschüsse - Downsize This!" hier zu veröffentlichen. Das war 2003. Und in sechs Jahren kann eine Menge passieren. Was man hier sehen kann. In "Querschüsse ..." befasst sich MM größtenteils mit der in den USA vorherrschenden sozialen Kälte, dem eintönigen amerikanischen Zweiparteiensystem oder der vermeintlichen Gier von Politikern & Konzernchefs.

An diesen Problemen hat sich bis heute nichts geändert. Die Themen sind immer noch aktuell. Die Namen sind jetzt aber andere. Die meisten handelnden Personen waren bei der deutschen Veröffentlichung schon im Ruhestand. MM Lieblings Angriffsziele damals waren, auf der republikanischen Seite Bob Dole und auf der demokratischen Seite natürlich Bill Clinton, der damals amtierende US-Präsident. Die Namen der Konzernchefs waren damals wie heute egal, nicht die Personen sondern ihre Positionen waren MM ein Dorn im Auge, oder um es besser zu formulieren, wie Sie ihre Tätigkeiten ausübten. Und natürlich die Konzerne selbst.

Am besten sichtbar wird die fehlende Aktualität des Buches auf einer der ersten Seite. MM zeigt hier unter der Überschrift, WAS IST TERRORISMUS?, zwei Bilder von zerstörten Gebäuden. Eins entstand 1995 in Oklahoma City, das andere 1996 in Flint Michigan. Er wollte damit zeigen, dass auch der Abbau von Arbeitsplätzen (Bild 2 aus Flint Michigan) genauso gefährlich für die amerikanische Gesellschaft sein kann wie normaler Terrorismus (Bild 1, Oklahoma City). Doch nach dem 11. September 2001 erreichte der Terrorismus weltweit, doch besonders in den USA ganz neue Dimensionen. Und solche Vergleiche sind nicht mehr angebracht.

MM hat auf 313 Seiten 37 Kapitel untergebracht. Diese sind relativ kurz gehalten. Was den einzelnen Kapiteln selbst gut tut. Man ist sehr schnell beim Thema, ohne irgendwelche lästigen Vorgeplänkel. Das würde ich mir auch bei so manchem Politiker wünschen.

Mit MM Stil zu schreiben muss man klarkommen. Genauso wie mit seiner Sicht auf die Politik. Klappt das darf man eines der genialsten und unterhaltsamsten Sachbücher ... lesen. Denn Kapitel mit Titeln wie, "Fette Mamas auf Sozialhilfe", "Schauprozess die ich erleben möchte" oder "NAFTA ist toll! Verlegen wir Waschington nach Tijuana!" sind nichts für politisch interessierte Leser die sich sachlich und absolut korrekt und natürlich ernst mit Politik auseinander setzten wollen. Was nicht heißen soll, das MM das nicht tut, im Gegenteil. Aber eben auf seine eigene Art. Immer mir einem satirischen Blick und einer großen Prise Humor. Wenn er Z.B. mit den fetten Mamas auf Sozialhilfe Weltkonzerne meint die trotz großer Gewinne keine Steuern zahlen, sondern noch Geld vom Staat kassieren, oder die Beeinflussung von Politikern durch Lobbyisten gleich zum Anlass nimmt doch letztere zu Wählen sind das andere herangehensweisen als Gewöhnlich, und dennoch Themen die von den klassischen Medien größtenteils ignoriert werden oder nur ansatzweise mal behandelt werden. So ist dann auch die große Popularität von MM zu erklären. Er spricht die Themen an die die Menschen beschäftigen und interessieren.

Daher sollte man sich von vielen Politikern wünschen sich selber auch mal zu hinterfragen und auch mal etwas von einem MM anzunehmen. Dagegen haben sich ja nicht nur US-Politiker gesträubt. Unsere waren uns sind nicht besser.
Und leider zeigt sich auch immer wieder das ein Sachbuch auch 15 Jahre nach der ersten Veröffentlichung immer noch aktuell ist.
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen Lesen Lesen !!!!!!, 5. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Das Buch ist schon 7 Jahre alt, aber so aktuell als wär es gestern geschrieben worden. Er reißt der Wirtschaft ihre Maske herunter und wir erkennen was wir eigentlich schon alle wußten - die Konzerne sind das schlecht dieser Welt. Und mit erschrecken muß man feststellen das in diesem Sinne in Deutschland schon längst amerikanische Verhältnisse herrschen. Das ganze wird mit viel Zahlenmaterial belegt, jedoch auf die unvergleichliche Moore Art, mit Witz, Sarkasmus und mit Geschichten wie jeder von uns sie schon selbst erlebt hat. Einige, daruter auch ich, fanden das Kapitel über Deutschland und den Holokaust für geschmaklos und brutal. Aber warum lache ich wenn er ein paar Seiten vorher die schwarze Bevölkerung L.A.'s dazu aufgerufen wird Berverly Hills abzufackeln ? Er hält der Welt einen Spiegel vor und gerade weil uns nicht alles gefällt was wir darin sehn müßen wir umso genauer hinein sehn. Fazit: Unbedingt lesen und die stelle an der man sich selbst getroffen fühlt zweimal lesen und darüber nachdenken.
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alt aber bissig!, 2. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Als ich das Cover öffnete und sah, daß es sich bei diesem Buch um ein in den USA bereits im Jahre 1997 erschienenes Buch handelt war ich zunächst enttäuscht. Ich hoffte auf aktuelleres Material. Die Enttäuschung verschwand aber recht schnell, nachdem ich die ersten Zeilen las. Der sarkastische Humor von Michael Moore nimmt den Leser gleich gefangen. Wie immer bei Michael Moore ist der Hintergrund gut recherchiert und durch die Behandelte Thematik auch heute noch aktuell. In Deutschland scheint das Thema dieses Buches auch gerade in Politik und Wirtschaft aufzukeimen und damit paßt es hervorragend in diese Zeit. Vielleicht war es deswegen auch gut so, daß das Querschüsse erst jetzt erscheint. Andererseits, wer erinnert sich noch so genau an die Vorgänge von 1997 in den USA?
Okay, Michael Moore berichtet sehr subjektiv über Unternehmen und Politik und die Gesellschaft aber gerade das läßt ihn die Möglichkeit seinen beißenden schwarzen Humor perfekt einzusetzen. Die Anspielungen sind sauber herausgearbeitet und der einzige Grund, warum man zum Lesen dieses flüssig geschriebenen Buches unter Umständen länger braucht als für ähnlich dicke Bücher, sind die eingelegte Lachpausen. Die nehmen wirklich viel Zeit in Anspruch.
Fazit: Für Fans von Stupit White Men ein muß und für Einsteiger in die Politik-/Gesellschaftssatire auch zu empfehlen
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mißstände anprangern oder lästern als Selbstzweck?, 8. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Querschüsse: Downsize this! (Taschenbuch)
Ich konnte Bowling for Columbine viel abgewinnen. Stupid White Men gefiel mir schon nicht mehr so gut, da mir langsam auffiel was für ein schlechter Autor Moore ist. Er kann sehr gut über Leute herziehen und alles ins rechte bzw. falsche Licht rücken. Konstruktive Kritik erwartet man von ihm auch nicht, aber besonders in diesem Buch ist seine Kritik so schlecht formuliert das die Querschläger wirklich zurückprallen - wenn Moore hiermit etwas erreichen will, schadet er eher seinen hehren Zielen wie einer schwarzenfreundlicheren Gesellschaft. Ich hege wenig Hoffnung, das Moore sich ändert - er ist halt Moore. Und much moore von seinen Tiraden werde ich mir nicht mehr antun.
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Querschüsse: Downsize this!
Querschüsse: Downsize this! von Michael Moore (Taschenbuch - Januar 2004)
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