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214 von 226 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine Liebeserklärung an die Literatur,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien (Taschenbuch)
Manchmal bekommt man ein Buch in die Hand dem man eher skeptisch gegenüber steht. Man überlegt lange ob man es kaufen soll, aber irgendwie lässt es einen nicht mehr los. Man gibt sich einen Ruck und zahlt den Preis, nimmt es mit nach Hause und fängt an zu lesen. Und plötzlich ist man da. Mitten drin. In diesem Fall Mitten in Zamonien. Man begleitet den (Anti-)Helden der Geschichte auf seiner Reise, teilt seine Aufregung als er sich auf den Weg macht, seinen Enthusiasmus, als er in der Traumstadt einer jeden Leseratte ankommt, seine Verzweiflung als aus dem Traum ein Albtraum wird. Man möchte ihm Warnungen zurufen, wenn sich abzeichnet das etwas Schreckliches geschehen wird, man möchte an seiner Seite kämpfen, sehen was er sieht, riechen was er riecht, fühlen was er fühlt... und plötzlich... tut man es. Während des Lesens hatte ich immer den Geruch alter Bücher in der Nase, eine leichte Gänsehaut hatte sich auf meinen Armen breit gemacht (nein, mir war nicht einfach nur kalt) und mein Herzschlag passte sich unwillkürlich dem Erregungsgrad von Hildegunst (dem Helden) an. Schon lange hat es kein Buch mehr geschafft, mich so gefangen zu nehmen. Nicht nur die Geschichte, der Plot um Neudeutsch zu sprechen, sondern auch die Sprache, die Bilder (es gibt jede Menge Illustrationen im Buch), das große Ganze hat mich in seinen Bann gezogen, mich mit Haut und Haar aufgesaugt und erst beim Umblättern der letzten Seite wieder ausgespuckt. Im Klappentext steht: "Es ist die größte, schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur, die in diesem Jahr zu haben ist." Das ist es wirklich!!! Ich wünschte ich könnte selber etwas ungemein Geistreiches und Wortgewaltiges ersinnen um zu beschreiben, was dieses Buch ist, doch dieses Zitat von "Die Welt" bringt es auf den Punkt. Geschichte und Sprache verschmelzen zu etwas Großem, Gewaltigem, Besonderen! "In tiefen, kalten, hohlen Räumen Einfach wunderbar!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Garantiert kein Fall für den Friedhof der Vergessenen Dichter!,
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
Wie vielgestaltig die Welt Zamoniens ist, weiß man seit "Die 13 Leben des Käpt'n Blaubär". "Die Stadt der Träumenden Bücher" greift sich aus diesem Universum einen Ort heraus, der dem Leser bislang noch unbekannt ist: Buchhaim, eine Stadt in der sich alles nur um Bücher dreht. Moers stattet diese Welt mit so ziemlich allem aus, was das Leserattenherz begehrt. Jede Facette der literarischen Welt findet in Moers' Buchhaim ihre Entsprechung und genau deswegen werden wohl alle, die Bücher lieben, auch "Die Stadt der Träumenden Bücher" lieben.Doch es ist nicht nur die Grundidee Buchhaims, die zu überzeugen weiß. Moers glänzt wie schon in vorangegangen Werken auch hier wieder mit einer unbeschreiblichen Liebe zum Detail und mit einer schier unerschöpflichen Phantasie in der Namensgebung. Absurde Romantitel, ulkige Autorennamen – für Moers alles kein Problem. Und so schmunzelt man immer wieder über Namen wie Dölerich Hirnfidler, Sanotthe von Rhüffel-Ostend oder T.T. Kreischwurst. Auch der Einfallsreichtum, mit dem Moers die verschiedenen Epochen der zamonischen Literaturgeschichte entwirft, ist äußerst faszinierend und hochgradig unterhaltsam. Da gibt es beispielsweise den sogenannten Gagaismus, eine Bewegung der zamonischen Literatur, in der man Sprachfehler als besonderes Stilmittel verwendete. Für Moers ist keine Idee zu absurd. Alles fügt sich zu einem liebenswert-ulkigen Gesamtbild zusammen. Locker erzählt, stets unterhaltsam und ein wahres Lesevergnügen. "Die Stadt der Träumenden Bücher" ist wieder einmal ein Prachtexemplar eines Walter-Moers-Romans und ist Zamonienfreunden ohnehin schon ausdrücklich ans Herz zu legen, aber auch für Quereinsteiger in die zamonische Literatur durchaus geeignet. Nachdem "Ensel und Krete" mich nicht so sehr vom Hocker gehauen hat, kann Moers mit diesem Werk wieder an die Hochform, die er mit "Die 13 Leben des Käpt'n Blaubär" erreicht hat, anknüpfen. FAZIT: Hochgradig phantasievoll, hochgradig unterhaltsam, trotz seines Umfang nicht eine Sekunde langatmig und ganz nebenbei auch noch eine liebenswerte Huldigung an das Lesen. Kurzum: Dringend zur Lektüre empfohlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich hätte gerne einen sechsten Stern vergeben...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
...aber den gibts bei Amazon leider nicht. Ich habe das Buch als Urlaubslektüre ( 700 + ein paar Seiten in 14 Tagen - könnte gerade so klappen) mitgenommen. Nach 4 Tagen war ich durch und wollte einfach nur noch mehr davon...Dies ist ein Buch, das man einerseits nicht weglegen möchte, weil es keine Lesesekunde gibt, in der man nicht wissen MUSS, wie es weitergeht. Andererseits ist es eine so kompakte und sprundelnde Quelle von Ideen und Phantasien, dass es gelegentlich Verschnaufpausen nötig sind. Walter Moers ist einfach ein ganz großer Erzähler, der sicher gelegentlich aufgrund seiner (nicht minder großartigen aber doch ganz anderen) Cartoons als Erzähler falsch eingeschätzt wird. Dabei braucht er den Vergleich zu allen anderen großen deutschen Erzählern überhaupt nicht zu scheuen. Mein Rat an alle, die diese Rezension gelesen haben: Kaufen! Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Most loved, most hated,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
An Moers scheiden sich wohl die Geister. Die einen verbeißen sich auf seine grammatischen Unkorrektheiten und mögen ihn nicht, die anderen lassen einfach das ganze Buch auf sich wirken und halten es für ein Meisterwerk.Ich zähle mich zu letzteren. "Hier fängt die Geschichte an." Ansich ein beinahe schon trivial klingender Satz, der einen am Anfang des Buches doch irgendwie irritiert. Aber er weckt Neugier. Schnell hat man sich eingelesen in die in der Ich-Perspektive geschriebenen Erlebnisse von Mythenmetz'. Und nach einiger Zeit erfährt man auch, was es mit diesem Satz auf sich hat, und wenn man auch nur ein Funken Empathiefähigkeit für Fantasiefiguren besitzt, wird einem der ein oder andere wohlige Schauer über den Rücken jagen. Ohne großartig auf den Inhalt eingehen zu wollen - ich habe das Buch in einem Stück von vorne bis hinten durchgelesen. Gerade durch die oftmals trivial anmutenden, aber vor Ideen und Details nur so strotzenden Exkurse wird hier eine in meinen Augen einmalige Atmosphäre erschaffen. Man verspürt die Beklemmung, wenn Mythenmetz sich in den Katakomben von Buchhaim wiederfindet, beinah am eigenen Leib, ebenso wie den beruhigenden Einfluss der Buchlinge und der Ledernen Grotte auf das Gesamtbefinden des Protagonisten. Fazit: Tolle Atmosphäre, schönes Spiel mit der Sprache, Selbstironie - Moers stellt nicht den Anspruch auf ein Meisterwerk, an keiner Stelle hochtrabende Formulierungen (meist sogar eher umgangssprachlich), keine "besonderen" Sprachstile (als größtes Negativbeispiel nenne ich hier "Die Stadt der Blinden" von José Samarago).. Einfach eine gute Geschichte! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Vom ORM durchdrungen!!!,
Von J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
"Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers" ist ein über zehntausend Seiten umfassendes Werk des zamonischen Schriftstellers Hildegunst von Mythenmetz, von dem Walter Moers eine Übersetzung aus dem Zamonischen in unsere Sprache unter dem Titel "Die Stadt der Träumenden Bücher" veröffentlichte.Hildegunst von Mythenmetz erzählt hierin, wie er sich auf die Suche nach dem Urheber eines genialen Manuskripts machte und aus diesem Grund in die Stadt Buchhaim kam. Er erzählt wie er durch eine Intrige in die Katakomben der Stadt kam und sich dort auf der Suche nach dem Ausgang immer mehr verirrte und daurch immer tiefer hinabstieg. Er begegnete dort den seltsamsten Geschöpfen: Üble Lebewesen von abgrundtiefer Hässlichkeit und zerstörerischer Wut, mörderischen Bücherjägern, freundlichen Buchlingen, Lebenden Büchern, Insekten jedweder Art und noch vielem mehr; bis er sogar dem gefürchtetsten Geschöpf der Katakomben gegenübersteht: Homunkoloss, der Schattenkönig. Der Erzählstil ist absolut berauschend und man blättert von einer Sucht befallen weiter und weiter, um das Ende des Buches zu erfahren. Dies alles, um am Schluß erschreckend festzustellen, daß die Geschichte zu Ende ist und man bereits beim Zuklappen des Buches die ersten Anzeichen von Entzugserscheinungen bemerkt. Um sich davon langsam zu befreien, muß man die Geschichte entweder nochmal lesen oder noch mehrmals das Werk durchblättern um die darin befindlichen, auf den Text bezogenen Zeichnungen Walter Moers als langsamen Ausklang auf sich wirken zu lassen. Dies Erzählung in diesem Buch ist eine Thriller-, Abenteuer-, Horror- und was weiß ich noch was für eine -Geschichte; außerdem eine Hommage an alle Bücher dieser Welt, den Schriftstellern und ihren Lesern; aber wird mit Sicherheit von vielen als Schwachsinn abgetan - doch die wurden noch nie vom Orm durchdrungen (man kann auch als Leser vom Orm durchdrungen werden...) und können deshalb so ein geniales Werk gar nicht begreifen. Lieber Hildegunst von Mythenmetz: Essen, Schlafen, Leben - alles nur noch Unsinn und Nebensache!! Ich will Lesen, Lesen, Lesen, ....!! Lass mich teilhaben an Deinen weiteren Erlebnissen....!!! Jürgen Seibold Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Feuerwerk der Phantasie,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
Dieses Busch von Moers besticht wieder einmal mit Phantasiereichtum und Wortwitz.Die "praktischen" Erkenntnisse, die er gekonnt in Worte kleidet, verschaffen den LesernInnen ein Aha-Erlebnis nach dem anderen: "Fußnoten sind wie Bücher im untersten Regal. Die guckt sich keiner gerne an, weil er sich bücken muss." Durch die ausführliche Beschreibung des Umfeldes dieser "Bücherstadt" ergab sich für mich folgende Erkenntnis: "Gute Bücher riechen gut." Also, schnuppern Sie mal ruhig rein, sowohl lesetechnisch wie auch mit der gesamten Nase, sie werden erstaunt sein, wie gut das riecht! Die These "Dicke Bücher sind deswegen dick, weil der Autor nicht die Zeit hatte, sich kurz zu fassen." sollte sich der Autor beim nächsten Buch wieder in Erinnerung rufen, denn man kann davon nicht genug kriegen. Der einzige Nachteil dieses Buches besteht darin, dass man am nächsten Morgen unausgeschlafen ist, die Lektüre "fesselte" zu sehr! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein perfektes Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
Von "Die 13 1/2 Leben des Käpten Blaubär", "Ensel und Krete" und "Wilde Reise durch die Nacht"(welches als einziges nicht in Zamonien spielt),habe ich die Hörfassungen - allesamt gelesen von Dirk Bach - sehr genossen. RUMO war der erste W.Moers Roman, den ich "gelesen" habe. Danach war klar, daß ich mir auch "Die Stadt der träumenden Bücher" in gedruckter Form nicht entgehen lassen wollte. Und ich kann nur sagen, das Buch ist ein Volltreffer - das perfekte Buch. Während ich von allen Vorgängern schon begeistert war, finde ich dieses Buch regelrecht genial. Es hat alles, was ein gutes Buch haben muss: Eine Geschichte, die dort spielt, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist, weil Walter Moers uns eine völlig neue Welt zu Füßen legt. Gespickt mit allem, was wir von einer guten Geschichte erwarten. Ein Geheimnis, bösen Verrat, ein geradezu bombastisches Abenteuer und ein geniales Ende. Es kommt nicht die geringste Langeweile auf und hinterlässt einen nach dem Umschlagen der letzten Seite in einer Stimmung, wie es nur ganz besondere Bücher können. Auf Wiedersehen in Zamonien. Möge Walter Moers auch wieterhin vom Orm durchdrungen sein. Zitat Homunkoloss: "Oh ja, man kann es spüren, das Orm! Es Dir einen Tritt in den Hintern verpassen, wie einBlitz in Dich fahren oder Dir den Magen umdrehen. Es kann Dir Dein Gehirn aus dem kopf reißen und es verkehrtherum wieder einsetzen! Es kann mitten in der Nacht auf Deiner Brust sitzen und Dir einen furchtbaren Alptraum verschaffen, aus dem Dein bester Roman wird. Ich habe es gespürt, das Orm. Oh ja! Und ich wünschte, ich würde es nur noch ein einziges mal erleben." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur gut!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
Walter Moers hat es wieder geschafft einen wunderbaren Zamonienroman zu schreiben!Es ist allerdings nur bedingt für die jenigen zu empfehlen, die noch keinen Zamonienroman (z.B. Rumo) kennen, denn diesmal verzichtet Moers, bzw. Hildegunst von Mhytenmetz, darauf die meisten zamonische Daseinsformen zu erklären. Ich denke, dass nicht jeder Leser weiß was Schrecksen oder Nafftiftoffen sind. Es empfiehlt sich also sich vorher mit den anderen Romanen belesen zu machen. Dadurch fallen einem auch direkt die Verknüpfungen zu anderen Romanfiguren auf (z.B.zu Uscha de Lucca, oder Fredda die Berghutze), die ich in diesem Roman besonders schön finde. Jedenfalls ist das Buch einfach wahnsinnig gut geschrieben und ich empfehle es jedem, der sich bereits in den Kontinent Zamonien "verliebt" hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch fuers Leben - wirklich!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien (Taschenbuch)
Mitunter stolpert man ueber Buecher, die einen ein ganzes Leben lang begleiten. Buecher, die man nicht einfach liest und danach wieder ins Regal stellt, sondern zu denen man immer und immer wieder greift, von denen man nicht lassen kann.Fuer mich war der "Herr der Ringe" so ein Buch, oder auch "Momo" und "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. Auch Ecos "Name der Rose" faellt in diese Kategorie. Ich moechte auch "Faust I" dazu zaehlen, obwohl es eigentlich kein Buch im eigentlichen Sinne, sondern ein Theaterstueck ist. Und in diese Reihe gehoert fuer mich jetzt auch Walter Moers' Stadt der traeumenden Buecher. Das liegt weniger an der Handlung als an Moers' ueberboerdender Sprachkraft. Ich frage mich immer wieder: Wie kommt er auf diese Ideen, diese Wortschoepfungen? Trompaunen, Schrecksen, Spinxxxxen, Harpyren? Woher nimmt er die Einfaelle fuer seine Charaktere - Haifischmaden, Wildschweinlinge und Blutschinken? Und nicht zuletzt die BUCHLINGE? Dieses Buch liegt genau auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn. Es lugt gelegentlich auch mal auf die letztgenannte Seite, bleibt aber immer interessant, lustig und optimistisch! Ein Beleg dafuer, dass gute Literatur in deutscher Sprache alles andere als schwermuetig, schwierig und komplexbeladen sein muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Feuerwerk der Fantasie,
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz (Gebundene Ausgabe)
Der Inhalt wurde schon ausführlich beschrieben, daher schildere ich hier nur meine eigenen Eindrücke.Das Buch ist ein Feuerwerk der Fantasie, keine Frage. Die Figuren, Orte, Szenen und Geschichten die Moers dem Leser anbietet lassen einen in eine Welt eintauchen, die Ihresgleichen sucht. Man ahnt, dass man nur einen Einblick in kleine Teile der Katakomben von Buchhaim und auch der Stadt und Ihrer Bewohner selbst erhält und wünscht sich unweigerlich, dass Hildegunsts weitere Werke auch übersetzt werden, damit man noch mehr über die Geheimnisse von diesem Teil Zamoniens erfährt. Als bibliophiler Mensch müssen einem einfach die ganzen Ideen gefallen, die Moers bezüglich Büchern entwickelt oder wer kann von sich behaupten, dass einen lebende, gefährliche, riesenhafte oder buchimistisch inspirierte Bücher nicht interessieren könnten. Daneben habe es mir besonders die Buchlinge angetan und ich hätte gerne noch weiter geormt, alleine die Annagrame haben einen riesen Spaß gemacht. Ich bin Zamonien verfallen und werde bestimmt Rumo und Co. lesen! Einen Punkt Abzug gab es allerdings für den Aufbau der Geschichte selbst. Dass nur aus der Perspektive Hildegunsts erzählt wurde machte die Geschichte an einigen Stellen zu eindimensional, Zeitsprünge etc. fehlen ganz. Auch wenn ich die Mythenmtzschen Abschweifungen als Grundidee witzig finde, sind die Abschweifungen selbst nicht immer für den Fluss der Geschichte geeignet. Das Buch sollte man daher nicht unbedingt wegen der Grundstory lesen, sondern weil man Freude an Moers Fantasiewelt hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz von Walter Moers (Gebundene Ausgabe - 2007)
EUR 26,99
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