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129 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow! Was für ein Buch!
Ich kam über Umwege zu diesem Roman: Weil ich zuvor schon "Die Stadt der träumenden Bücher" gelesen hatte und davon begeistert war, wollte ich noch mehr von Walter Moers lesen und landete bei "Rumo". Zu meinem Erstaunen gefiel mir dieser Roman noch viel besser! Ich habe wirklich schon sehr viele Bücher gelesen, aber selten habe ich sie so verschlungen...
Veröffentlicht am 13. August 2006 von Kerstin Wiedemann

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, nur nicht ganz das meine
Und wieder einmal bin ich nach Zamonien entführt worden, wobei ich diesmal sagen muss, froh zu sein, den Fängen Zamoniens entkommen zu sein.

Meine Erwartungen waren hoch, nachdem Die 13 ' Leben des Käpt`n Blaubär doch 2011 noch mein Jahreshighlight war. Demnach verspüre ich eine gewisse Enttäuschung, da mich die Geschichte einfach...
Vor 4 Monaten von Bücherwürmchen veröffentlicht


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129 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow! Was für ein Buch!, 13. August 2006
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Ich kam über Umwege zu diesem Roman: Weil ich zuvor schon "Die Stadt der träumenden Bücher" gelesen hatte und davon begeistert war, wollte ich noch mehr von Walter Moers lesen und landete bei "Rumo". Zu meinem Erstaunen gefiel mir dieser Roman noch viel besser! Ich habe wirklich schon sehr viele Bücher gelesen, aber selten habe ich sie so verschlungen wie "Rumo und die Wunder im Dunkeln". Ich war richtig traurig, als ich es ausgelesen hatte, denn von mir aus hätte es noch einige 100 Seiten dicker sein können. Zusammen mit dem Hauptprotagonisten, dem Wolpertinger Rumo, wird der Leser auf eine spannende Odyssee quer durch Zamonien mitgenommen: Der kleine Rumo wächst zunächst auf einem idyllischen Bauernhof auf, wird aber dann von den schrecklichen Teufelszyklopen entführt und durchlebt dort die Hölle, während er heranwächst und sich zu einem begnadeten Kämpfer entwickelt. Dank seiner Kampfkünste und seines Mentors, der Haifischmade Volzotan Smeik (etwa ein sympathischer Nachfahre des fiesen Phistomefel Smeik?) kann Rumo entkommen und trifft nach langer Reise endlich auf seine Artgenossen. Es stellt sich heraus, dass Rumo zwar viel vom Kämpfen, aber nichts vom richtigen Leben versteht, zum Beispiel von Wolpertingerinnen. Eines Tages sind alle Wolpertinger plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, und Rumo zieht los, um sie zu suchen, vor allem seine Flamme Rala...
Wer diesen Roman liest, kann sich auf ein Wechselbad der Gefühle gefasst machen: Das Kapitel auf den Teufelsfelsen ist ein regelrechter Horrortrip. Rumos Schulzeit bei seinen Artgenossen erinnert irgendwie an "Harry Potter" in Hogwarts, und der zweite Teil des Buches, der in der Untenwelt spielt, ist ein superspannender und teilweise knallharter Abenteuerroman. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, man denke nur an die urkomischen Dialoge mit dem sprechenden Schwert (oder Messer?) Grinzold/Löwenzahn. Am Ende ergibt auch das seltsame Kapitel von Volzotans Trip in Professor Kolibrils Hirn einen Sinn, wo ich mich lange gefragt habe, was das eigentlich sollte. Dieses Buch ist rundherum gelungen, ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Zum Schluss noch eine Warnung an alle Eltern, die bei Walter Moers automatisch an Käptn Blaubär und Hein Blöd denken: "Rumo" ist eindeutig nichts für Kinder, denn bei vielen Szenen musste auch ich als Erwachsene schlucken. Da gibt es die furchtbaren Teufelszykopen, die ihre Opfer am liebsten lebendig (möglichst zappelnd und schreiend) verspeisen, grauenhafte Folterszenen (Rala in der Kupfernen Jungfrau) sowie jede Menge Blut und abgetrennte Gliedmaßen. Also: KEIN Kinderbuch, für Jugendliche und Erwachsene aber ein nahezu perfektes Lesevergnügen.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt also doch deutsche Fantasy, 24. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Fantasy-Leser kennt's: die meiste Literatur ist englisch, viele gute Sachen werden erst gar nicht übersetzt oder verlieren in der Übersetzung. Doch nun bedaure ich die englischsprachige Gemeinschaft, scheint es mir doch absolut unmöglich, diese Sprachgewalt, die Walter Moers da aufbringt, jemals angemessen ins Englische zu bringen (wenn sowas überhaupt gemacht wird).

Ich bin schon lange davon abgekommen, bei Fantasyromanen jedes Wort oder gar Zeile zu lesen (und im Falle von Robert Jordan ganze Bücher), wenn's "mal wieder ein bisserl länger dauert". Nicht so bei Moers. Da hätte ich das Gefühl des Verlustes, hätte ich ein einziges Wort ausgelassen. Man genießt einfach nur. Zusammen mit den Illustrationen ist dieses Buch ein nur als perfekt zu bezeichnendes Gesamtwerk.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Zamonien-Buch!, 18. Februar 2005
Rumo ist, meiner Meinung nach, das bisher beste Buch von Walter Moers.
Bei Rumo wird alles von einem großen Thema - keinem roten sondern silbernen Faden - zusammengehalten: Die Suche und der Kampf um die Liebe.
Fast alles was Rumo tut und erlebt geschieht nur aus diesem Grund, auch wenn er es zu Beginn nicht mal weiß. Angefangen bei der Befreiung von der Zyklopeninsel bis hin zum Marsch nach Heel. Die Abenteuer die Rumo erlebt machen ihn in der Tat zu einem Helden.
Der Humor kommt in diesem Buch von Walter Moers kürzer als in Blaubär und Stadt der träumenden Bücher, kann aber immer noch hier und da für ein Schmuzeln sorgen. (Natürlich sind da die Geschmäcker verschieden.)
Und wie auch schon von anderen Rezensenten hervorgehoben gibt es in Rumo viel Gewalt. Allerdings bin ich der Meinung, dass Moers nicht für Kinder sondern Erwachsene schreibt, weshalb mich das nicht stört.
Die Bösewichte sind beängstigende Gestalten, die ihren bedrohlichen Charakter durch ihre Unzerstörbarkeit, ihr intrigantes Vorgehen oder einfach durch den extremen, krankhaften Wahnsinn erhalten. Besonders "gefallen" hat mir König Gaunab der 99., dessen Irrsinn einfach königlich ist.
Die vielfältigen Wesen und Charaktere, die in der Geschichte auftauchen, werden meist ausführlich vorgestellt und liefern so spannendes Hintergrundwissen und geben den Gestalten eine Tiefe, wie man sie in anderen Büchern oft vermisst.
Manche Dinge werden natürlich in gewohnter Manier von Moers in gezeichneter Form dargestellt. (Mann merkt, dass seine ersten Bücher Comics waren. Hier sei "Der Fönig" empfohlen.)
Aufgrund der verschiedenen Anspielungen und Verknüpfungen finde ich es wichtig die Zamonien-Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen, d.h.
1. "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär"
2. "Ensel und Krete"
3. "Rumo"
4. "Die Stadt der träumenden Bücher"
Allesamt lesenswert!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen", 2. August 2007
Ein wunderbares Buch. Mindestens genauso gut wie die 13' Leben des Käpt'n Blaubär, wenn nicht sogar besser (und das will was heißen!).
Der Leser begleitet den Wolpertinger Rumo auf seinem Weg vom Welpen zum Helden. Rumo muss gegen Teufelsfelszyklopen und Blutschinken bestehen, bevor er Rala, seine große Liebe trifft. Als sie entführt wird, macht er sich zum größten Abenteuer seines Lebens auf, um sie zurückzuholen und nimmt es dafür sogar mit den kupfernen Kerlen, den besten Kämpfern in ganz Zamonien, auf.
Wiedereinmal hat Walter Moers eine phantastische Geschichte geschrieben, mit unglaublich viel Humor und Wortwitz, einer spannenden Handlung und schön ausgearbeiteten Figuren, die im Laufe des Buches wunderbar entwickelt werden.

Ich kann dieses Buch absolut jedem emfpehlen, der fantasievolle Geschichten mag.
Alle anderen sollten sich überlegen, ob es sie nicht spätestens jetzt mal ausprobieren sollten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rumo, 26. Februar 2013
Wir kennen Rumo bereits aus Moers ersten Glanzstück "Die 13einhalb Leben des Käptn Blaubär".
Nun begleiten wir Rumo den Wolpertinger von Anfang an auf seinem Weg,
wie er ein begnadeter Kämpfer, Freund und Geliebter wurde.

Mir machte es etwas zu schaffen, in das Buch richtig einzusteigen,
und bekam es erst etwa ab der 100. Seite hin, bis ich endlich folgen konnte und
die Spannung mich mitriss.

Es ist eine traurige und liebliche Geschichte zugleich, ein Wolpertinger allein auf weiter Flur,
auf der Suche nach Seinesgleichen.
Am Ziel seiner Reise lernt er auch noch Rala kennen, eine Wolpertingerin,
die ihm buchstäblich die Sprache verschlägt.

Bis auf den etwas zähen Einstieg ein wundervoller Roman
in zwei Büchern mit vielen Wundern im Dunkeln!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörbuchrezension - Denn es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen..., 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Rumo & Die Wunder im Dunkeln (Audio CD)
Wenn Rumo, Walter Moers und Dirk Bach aufeinandertreffen, dann möchte ich schon fast die Hände falten und vor ihnen niederknien.
Nun ja - ist vielleicht ein bisschen arg schwülstig, aber ich habe gerade die letzte CD aus dem Laufwerk geholt und kann mich vor lauter Begeisterung nur schwer wieder einkriegen.

Meine Erfahrungen im Hörbuchbereich sind noch sehr, sehr spärlich. Jahrelang habe ich mich geweigert ein Buch in gesprochener Form bei mir zu Hause einziehen zu lassen. War das ein Fehler?
Nun - ich denke, es gibt Hörbücher und es gibt HÖR-ERLEBNIS-BÜCHER. Ein solches Erlebnisbuch ist Rumo & die Wunder im Dunkeln für mich.
Unbeschreiblich mit welchen Emotionen Dirk Bach mich diese Geschichte erleben ließ.
Er flüstert und winselt - er wimmert und heult - er brummt und schnurrt - er jubelt, kräht, singt und schreit, dass einem die Ohren klingen und ich mit einem Dauergrinsen oder auch schaurigem Gruseln überhaupt nicht mehr die Stop-Taste drücken mag.
Er verleiht jeder Figur im Roman, mit einer ganz auf diesen Charakter zugeschnittenen Stimme, eine unverwechselbare Persönlichkeit. Wirklich grandios!

Ich bin mir sicher, dass mir das gedruckte Buch auch sehr gut gefallen hätte. Genauso überzeugt bin ich aber auch, dass es erst durch Dirk Bach zum Rundum-Wohlfühl-Erlebnis für mich wurde.

Meine Lese- bzw. Hörempfehlung:
Viele verbinden Walter Moers mit dem TV-Käpt'n Blaubär. Ja, der stammt von ihm und auch diese Figur mag ich. Aber alles was ich bisher von ihm gelesen habe (Die Stadt der träumenden Bücher, Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär und Rumo) fällt nicht in die Kategorie Kinderbuch. Vor allem bei Rumo geht es sehr blutrünstig und niemals zimperlich zu. Das ist nichts für Kinder und auch nichts für zartbesaitete Leser. Zu letzteren gehöre ich eigentlich auch, aber im Genre Fantasy macht mir das ganze Blutvergießen nur wenig bis überhaupt nichts aus.

Auch Dirk Bach mochte ich schon immer (vor allem als Lukas aus der TV-Serie). Es soll Menschen geben, die jetzt nicht so viel mit ihm anfangen können. Lassen sie mich sagen, dass sie hier einen ganz anderen Dirk Bach erleben, als den, den sie aus dem Dschungelcamp oder den Comedy-Sendungen kennen.

Das Genre "humorvolle Fantasy" muss einem allerdings sympathisch sein, wenn man dieses Buch genießen will. Walter Moers hat unzählige abgedrehte Ideen, die er, mit Hilfe seines Sprechers Dirk Bach, dem Hörer mit einer solchen Sprachgewalt um die Ohren haut, dass einem hin und wieder schwindelig werden kann.

Wer jetzt sagt: "Na gut - damit komme ich klar", dem kann ich nur empfehlen, sich das Hörbuch zu besorgen, sich ein gemütliches Plätzchen zu suchen und mit Rumo auf die große Suche nach dem silbernen Faden zu gehen.

Viel Spaß beim Hören!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesefieber, 19. März 2006
Eines der wenigen Bücher, das ich nicht niederlegen konnte, bevor ich es ausgelesen habe.
Die liebenswerten Charaktere, die rasante Komik, die blutige Brutalität reißen den Leser mit und lassen das Herz klopfen - man vergisst die Wirklichkeit und fiebert ängstlich mit.
Die Fantasie von Moers scheint endlos, wenn man sich die gesamte Fabelwelt besieht, die er erschaffen hat.
Nach diesem Buch fühlt man sich erleichtert, glücklich und grandios inspiriert, durch die farbenfrohen Orte und Lebewesen, die von den Seiten direkt in unser Herz hüpfen.
Dies ist kein harmloser, amüsanter Roman - nein, die ist auch ein Thriller, ein Märchen, Fantasy, eine Komödie, besticht durch Details ebenso wie durch sein Gesamtbild.
Noch besser als "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär"!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Moers für Jedermann, 12. Juni 2007
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rumo & Die Wunder im Dunkeln (Audio CD)
Walter Moers leistet mit seinen Werken über den Kontinent Zamonien herausragendes. Stück für Stück setzt sich eine sehr komplexe Phantasiewelt zusammen, die mit jedem weiteren Roman anwächst und sich ausdehnt. Romane deren märchenhafte Züge Kinder verzaubern und gleichzeitig so viele intelligente Anspielungen und Seitenhiebe enthalten, dass auch Erwachsene niveauvoll unterhalten werden.

Daneben ist auch die sprachliche Qualität bemerkenswert. Es gibt nur ganz wenige zeitgenössische deutsche Autoren, die ein so umfangreiches Vokabular verwenden und ganz offensichtlich eine riesige Freude an ungewöhnlichen Formulierungen und originellen Wortspielen haben.

Genau dies wird Moers mitunter aber auch vorgeworfen: Seine Detailverliebtheit und der Spaß an Spracheskapaden steigert sich manchmal zu reinem Selbstzweck und er vergisst dabei das Erzählen der eigentliche Geschichte.

Bei "Rumo" gelingt es ihm besser als in seinen anderen Werken die Waage zwischen Geschehen und Sprachkunst zu halten. Es ist die ereignisreichste, spannendste und geradlinigste Geschichte die bislang aus seiner Feder stammt. Wer nicht gerade ein ausgesprochener Anhänger der mythenmetzischen Abschweifung ist, wird "Rumo" sicherlich für das kurzweiligste und unterhaltsamste Werk der Zamonien-Romane halten.

Wem anderen Romane von Moers gefallen haben, sollte hier unbedingt zuschlagen, wer mit einem Einstieg in die Welt von Zamonien liebäugelt, macht mit "Rumo" garantiert nichts falsch.

Zur Hörbuchversion: Die Hörbücher von Moers erfordern wegen ihrer verzwickten Formulierungen und sprachlichen Gestaltung eine hohe Konzentration. Sie eigenen sich nicht dazu, sie nebenbei laufen zu lassen. Dabei entgehen einem zu viele Kleinigkeiten und damit der besondere Charme der Romane.

Wer sich aber darauf einläßt, kann sich an einem hervorragenden Vorleser Dirk Bach erfreuen. In "Rumo" übertrifft er sich dabei selbst. Die miteinander streitenden Seelen des Dämonemessers oder die silbenverdrehte Sprache des Unterweltskönigs, sind tatsächlich noch schöner zu hören, als selbst zu lesen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke Herr Moers, 16. Juli 2003
Von 
Marko Ehmer (Memleben, Sachsen-Anhalt Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern (Zamonien) (Gebundene Ausgabe)
Als mir ,,RUMO,, in die Hände fiel war ich sehr skeptisch. Nach den 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär noch so ein Wälzer aus Zamonien?
Geht das überhaupt?
Nachdem ich das Buch gelesen hatte war ich überwältigt. Die Fantasie dieses Mannes muß grenzenlos sein. Wie er die Figuren und das Umfeld beschreibt ist einfach genial. Man fühlt sich sofort darin hineinversetzt. Ja, man fühlt sich mit der Umgebung vertraut. Jedes Wesen (und es sind verdammt viele) von Zamonien seine eigene Charaktere zu geben ist brilliant.
Das einzigste was ich zu bemängeln habe ist die Stelle als Smeik und Kolibril sich das erste mal trafen. Das war ein bissl langatmig.
Aber ansonsten steht es seinem ersten Zamonienbuch in nichts nach.
Es geht sicher an manchen Stellen etwas brutal zu. Aber Moers will uns ja mit Zamonien nicht die heile Welt vorspielen. Außerdem bringt man solche Akte schon seit Jahren im Vormittagsprogramm eines TV-Senders.
Und ein Kind vergreift sich sicherlich sehr, sehr selten an ein Buch das mehr als 150 Seiten hat.
Ich freue mich schon auf sein viertes zamonisches Abenteuer und hoffe, er nimmt sich mal an seinem Kollegen Hildegunst von Mythenmetz ein Beispiel und schreibt ein 10.000 Seiten Buch. Die läppischen 700 Seiten hat man ja nach 4 Tagen durch. ;-)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rumo & die Wunder im Dunkeln, 5. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern (Zamonien) (Gebundene Ausgabe)
Nichts für kleine Kinder aber toll!
Ich bin völlig platt, dass ein Mensch wie Moers wieder mehrere hundert Seiten völligen Unfug zu einer relativ schlüssigen Geschichte komponieren konnte, ohne Längen zu verbrechen oder sich zu wiederholen. Unfassbar, wie ein Mensch seine Fantasie so zügellos laufen lassen kann und das, ohne sich zu verfranzen.
Ich habe mich bestens unterhalten!
"Rumo" steht qualitativ den "13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" in nichts nach, wenngleich "Rumo" zweifelsohne blutiger und brutaler ist. Wer nicht allzu zart beseitet ist (z.B. alle "Herr der Ringe"- Genießer) kann sich über skuril finstere Figuren, Handlungen und Ereignisse erstklassig amüsieren - ich denke z.B. an "Stor den Schnitter" einen ölverkrusteten Yeti-Zombi mit Sense, der nur durch denkfähigen Treibsand im Schädel umgehen kann. Unfassbar! Wie kann man sich so etwas nur ausdenken?
Gefallen haben mir auch viele Anleihen, Zitate und Parodien aus der Welt der SF- und anderer Literatur: Ein wenig Verne, etwas Adams, einiges an Tolkien, vielleicht ein wenig Poe, sicherlich Shakespeare etc.
Ich kann gut verstehen, wer Moers gar nicht mag. Für mich hatte die Lektüre etwas von Jahrmarkt mit Achterbahn und Geisterbahn.
Wie beim Jahrmarkt ist es auch mit Walter Moers: polarisierend.
Man mag Moers eben oder man mag ihn nicht.
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Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern (Zamonien)
Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern (Zamonien) von Walter Moers (Gebundene Ausgabe - 1. April 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 26,89
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