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am 21. Oktober 2001
Noch als Junge verläßt Nikolas sein epirotisches Heimatdorf. Sein Weg führt ihn über verschiedene Stationen schließlich bis nach Smyrna, wo er als wohlhabender und geachteter Geschäftsmann lebt. Nur ganz zu Beginn kommt der Protagonist selbst zu Wort, als es um seine Jugend, die Geschäfte und das geheimnisvolle Verschwinden seines Vaters und schließlich seinen eigenen Aufbruch aus Epirus geht. Sein weiteres Leben erzählen fünf Wegbegleiter und lassen "Nikolis Effendi" aus ihrer ganz eigenen Sicht lebendig werden. Jeder von ihnen hat ihn anders erlebt, zu anderen Zeiten und an anderen Orten. Keiner vermag also, seine Persönlichkeit ganz zu erfassen, dennoch meint der Leser am Ende, Nikolas zu kennen. So wie bei einem Puzzle, dessen Gesamteindruck auch durch fehlende Teile nicht beeinträchtigt wird.
Themelis ist es gelungen, nicht nur einen Menschen aus einer längst vergangenen Welt zum Leben zu erwecken, sondern zugleich ein unerhört plastisches Bild des osmanischen Griechentums im Smyrna des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu zeichnen.
Ein äußerst lesenswertes Buch, nicht nur für Griechenlandfreunde und -kenner!
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am 21. November 2001
Es ist sicherlich nur ein Aspekt dieses reichen Buches, aber ein zutiefst humanistischer:
Wenn man - gerade in heutigen Zeiten - erleben will, wie Menschen verschiedener Kulturen und Religionen zusammenleben können, dann ist es in und mit diesem Buch erlebbar: im kleinasiatischen Küstenraum vor der "großen Katastrophe" von 1922.
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am 23. August 2007
Eine Lebensgeschichte aus dem neuen Griechenland in den Jahrzehnten bis zur kleinasiatischen Katastrophe. Im Dreieck Lesbos/Mitilini, Manisia, dem alten Magnesia am Sipylos, und Smyrna entsteht ein Bild vom Lebensgefühl und Miteinander von Menschen verschiedener ethnischer Herkunft, Griechen, Osmanen und Armenier, an der kleinasiatischen Küste. Es ist die Welt des grenzüberschreitenden internationalen Handels auf der Basis der regionalen Produkte und der gemeinsamen ökonomischen Interessen der Oberschichten, bis 1921 die Folge der Politik der "Megali Idea" dieser Idylle ein Ende setzt. Dem Autor gelingt es, ein Bild der Koexistenz in der Zeitspanne bis zur Katastrophe zu zeichnen, also bevor die kriegerischen Auseinandersetzung gegen Ende der Nationalstaatsbildung von Griechenland und moderner Türkei diese friedliche Welt endgültig beenden und die unvorstellbar großen Bevölkerungsverschiebungen immenses Leid und eine Abgrenzung von Griechen und Türken bringt, die bis heute nachwirkt. - Ein athmosphärisches, auch spannendes Buch. Ein Beispiel dafür, wie über Literatur Geschichte anfassbar wird.
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