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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein hervorragendes Buch!
Da das Buch von den Buchhandlungen unter Krimis einsortiert wurde, erwartet man zunächst einen Krimi reinster Klasse mit Kommissar und Leiche. Doch es kommt bald zu einer der schönsten und geheimnisvollsten Liebesbeziehung in Venedig zwischen der Prinzessin und Kunsthändlerin aus Rom und dem mysteriösen polyglotten Reiseleiter Mr. Silvera. Es sind...
Veröffentlicht am 26. Juni 2004 von Ben Johnson

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krimi? Liebesgeschichte? Fanatasy?
Was war das denn? Das Buch, das unter "Krimi" in der Buchhandlung und der Bücherei einsortiert ist, beginnt mit einer kurzen Begegnung zwischen dem Herrn Silvera und einer Italienerin im Flugzeug. Wenig später entpuppt die Italienerin sich als Ich-Erzählerin der Geschichte, die als Expertin eine scheinbar wertlose Kunstsammlung begutachten soll.
(Der...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2003 von marielan


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krimi? Liebesgeschichte? Fanatasy?, 17. Dezember 2003
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Was war das denn? Das Buch, das unter "Krimi" in der Buchhandlung und der Bücherei einsortiert ist, beginnt mit einer kurzen Begegnung zwischen dem Herrn Silvera und einer Italienerin im Flugzeug. Wenig später entpuppt die Italienerin sich als Ich-Erzählerin der Geschichte, die als Expertin eine scheinbar wertlose Kunstsammlung begutachten soll.
(Der Leser denkt: Aha, ein Krimi mit Bilderfälschung, Kunstschmuggel, gekauften Expertisen.) Daneben werden aber auch, abweichend von der Erzählperspektive, die Erlebnisse des Herrn Silvera geschildert bis zum Zusammentreffen mit der Kunstexpertin.
(Der Leser denkt: Aha, Liebesgeschichte verwoben mit der Krimierzählung.)
Hat man sich durch die etwas verwirrenden ersten 50 Seiten gekämpft, beginnt das Buch zu gefallen, v.a. wenn man Venedig ein wenig kennt. In einem ironischen bis boshaften Ton lassen die Autoren das gesellschaftliche Leben der venezianischen Schickeria erstehen und die Kunstszene mit der übertriebenen Höflichkeit zueinander einerseits und dem Konkurrenzkampf hinter der Fassade andererseits. Vergnüglicher Höhepunkt ist die Schilderung des feierlichen Abendessens bei Cosima, einer Gesellschaftsdame, an dem Herr Silvera in die illustren Kreise eingeführt wird und der Gastgeberin mehr Beachtung schenkt als seiner Geliebten, der Kunstexpertin.
Spannend wird das Buch v.a. durch die Frage, wer Herr Silvera ist und welches Geheimnis er verbirgt. Aber wenn dies offenbar wird, wundert sich der Leser nur noch: Fantasy? Und diese Geschichte mit der Kunstsammlung hatte nur den einen Sinn, der Herkunft des Herrn Silvera auf die Schliche zu kommen?
Ab hier verliert das Buch leider auch seinen ironischen Ton und wird leicht tragisch. Und schööön traurig.
Ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben, auch wenn es mich etwas verwirrt zurückließ. Auf der andern Seite: Muss sich für jedes Buch eine Gattungs-Schublade finden lassen? Glücklicherweise nicht, denn dieser Roman ist ein Beispiel dafür.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein hervorragendes Buch!, 26. Juni 2004
Von 
Ben Johnson "Ben Johnson" (Rheinland Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Da das Buch von den Buchhandlungen unter Krimis einsortiert wurde, erwartet man zunächst einen Krimi reinster Klasse mit Kommissar und Leiche. Doch es kommt bald zu einer der schönsten und geheimnisvollsten Liebesbeziehung in Venedig zwischen der Prinzessin und Kunsthändlerin aus Rom und dem mysteriösen polyglotten Reiseleiter Mr. Silvera. Es sind feinsinnige Beobachtungen und nur zarte Anspielungen auf die sinnlichen Liebesnächte. Mit Hilfe von Mr. Silvera versucht die Prinzessin einem Kunstschmuggel auf die Spur zu kommen, was ihr am Ende des Romans auch gelingt.
Doch wer ist dieser magic Mr. Silvera mit seinem grashalmfeinen Lächeln und seinen wundervollen „Ah"-Ausrufen - seinen profunden Kenntnissen Venedigs und ihrer Historie und Kunst - seinem anscheinend profanen Erscheinen als Reiseleiter und seiner wechselnden Identität am Ende des Romans? Ein Schmuggler, Betrüger, wo sich sogar KGB und CIA einschalten oder - das bleibt des Lesers Phantasie überlassen - der ewige Jude bzw. der aus dem Italienischen übersetzte wandernde Jude Ashver. Die vielen Einblendungen biblischer bzw. jüdischer Geschichten verwirren einen etwas, da man sich anfangs auf einen festgelegten Typ versteifte, der am Ende mysteriös per Schiff ins Unbekannte reist, in ein weiteres Zeitalter, denn das Phänomen Zeit ist in diesem Roman ein Schlüsselwort. Ich halte erwähnenswert, daß die letzten Kapitel dem Thema ewiger Jude gewidmet sind, wodurch der Roman mehr zur Phantasiegeschichte mit biblischem Hintergrund wird. Hier nimmt die Geschichte einen tragischen, schmerzlichen Verlauf.
Der Abschied der zwei Liebenden, das Wissen der Prinzessin um Mr. Silveras wahre Identität, nämlich die des ewigen Juden, ihr unsagbarer Schmerz darüber, daß es zu keiner weiteren Begegnung mehr kommen wird, ist so realistisch feinsinnig beschrieben, daß man tatsächlich melancholisch wird, zumal in einer nebeligen Novembernacht in Venedig mit seinen feuchten Kanalufern und düsteren Gassen.
Bedauerlich und etwas befremdend, daß so viele Rezensenten diese letzten Kapitel nicht erwähnt haben, oder wurde das recht komplizierte verwirrende Ende vielleicht nicht verstanden? Ein Buch, das ich bereits in kurzer Zeit zum zweiten Mal gelesen habe, so begeistert war ich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründiger Roman über Liebe und Sterblichkeit, 19. Oktober 2008
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz (Audio CD)
Das Autorenteam Carlo Fruttero und Franco Lucentini hat mit "Der Liebhaber ohne Wohnsitz", möglicherweise eine der schönsten Liebesgeschichten verfasst, die je geschrieben wurden.

Die Geschichte spielt im winterlichen Venedig. Hauptfigur ist der polyglotte Reiseführer David Ashver Silvera. Er hat keinen festen Wohnsitz, dafür kann er alle gängigen Sprachen und scheint alle Menschen aus allen Jahrhunderten zu kennen. Ferner ist er ein ausgezeichneter Fachmann was Geschichte und Kunst Venedigs betrifft. Hier in der Lagunenstadt trifft er auf die Ich-Erzählerin, eine römische Principessa, die im Kunsthandel tätig ist. Für ein Auktionshaus soll sie in Venedig eine Gemäldesammlung expertisieren. Sie deckt dabei einen ausgeklügelten Kunstschwindel auf. Die Spur zu den Tätern möchte sie am liebsten unter Mithilfe des geheimnisvollen Mr. Silvera finden, der unter anderem auch erstaunlich viel von Fresken und Gemälden versteht. Am liebsten aber würde die Aristrokatin, in den engen, dunklen und verschlungenen Gassen Venedigs, mit dem geheimnisvollen Fremden schmusen, denn sie hat sich in ihn verliebt. In ihn verlieben sich die Frauen, er aber lässt keine Liebe zu, entzieht sich jeder engen Verbindung. Wer ist der mysteriöse Fremde?

Dieser Roman ist einerseits ein fesselnder Krimi, obwohl es weder Leiche noch Kommissar gibt, er ist andererseits aber auch eine, in Melancholie eingerahmte wunderbare Liebesgeschichte und natürlich last not least eine Liebeserklärung an Venedig, einen Ort, der wie geschaffen ist für diese Geschichte. Ein faszinierendes Buch, außerordentlich gut geschrieben, derart packend und atmosphärisch dicht geschrieben, dass man keine Seite davon missen möchte.

Dieser Roman wird ungekürzt und kongenial von einer so großartigen Sprecherin wie Sophie Roi, der Österreicherin mit der markant rauen Stimme, auf CD vorgelesen. Ein Hörbuch bei dem auch die Intonation optimal ist. Ein spannendes und gut gelungenes Hörbuch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Venedig, Leidenschaft, Geheimnisse, 23. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Ein Roman: Das Buch beginnt wie ein Venedig-Krimi um Kunstsammlungen, Schmuggel, konkurrierende Auktionshäuser. Dann ist aber doch eine Liebesgeschichte, besser eine leidenschaftliche Affäre zwischen der Ich- Erzählerin und dem "mystery man" im Vordergrund. Und gegen Ende, um die Verzauberung und Verwirrung des Lesers perfekt zu machen bekommt das Buch philosophisch, theologische Aspekte und endet mit einem großen Fragezeichen. Spannung, einfühlsame Beschreibung von Venedig,Personen und Stimmungen kennzeichnen dieses Buch des italienischen Autorenpaares. Nach der "Sonntagsfrau", die ich auch sehr gerne gelesen habe, und zwei abgebrochenen Lektüren (Geheimnis der Pineta, Wie weit ist die Nacht) hat mich dieses Buch wieder überzeugt, die beiden anderen noch einmal hervorzuholen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Look, Look, Mr. Silvera, 4. Dezember 2011
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Als Reiseleiter einer britischen Gruppe verlässt der geheimnisvolle Mr. Silvera das Flugzeug, um den Gästen Venedig zu zeigen - doch führt der die Gruppe gar nicht wie alle anderen Reiseleiter an die bekanntesten Plätze und Touristenfallen, sonder in lauter sonderbare Gässchen und Orte, denen offensichtlich keine große Bedeutung mehr eingeräumt wird - "ah..."

In Venedig begegnet Mr. Silvera der römischen Prinzessin, einer Kunsthändlerin und beide überlassen sich ihren Gefühlen in einer leidenschaftlichen, nicht ganz unverbotenen Liebesaffäre. Doch allen Versuchen, dem großen Geheimnis des Unbekannten auf die Schliche zu kommen, scheitern - allein die prominente Gastgeberin Cosima misstraut der atemberaubenden Aura Silveras und soll das Geheimnis aus seinem Mund erfahren - "ah..."

Diese geheimnisumwobene Geschichte, die zudem mit der Aufklärung eines Kunstbetruges beworben wird - ganz zu schweigen, daraus eine Kriminalgeschichte zu erdenken - gestalten sich zwar geheimnisvoll, in seinem Geheimnis dennoch nur mäßig spannend. Die Charaktere erscheinen wie aus einem modernen Märchen, Prinzessinnen und Fürstinnen im verzauberten Venedig - und das mitten in den Achtzigern - "ah..." naja!

Dennoch muss man den Autoren ihre ausgesprochen fundierte Venedigkenntnis zu Guten halten - die Stadt ist und bleibt in diesem Roman das wahrhaft Geheimnisvolle und Zauberhafte! Der Handlung verkümmert daneben zur Fußnote.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit sophie rois auf zeitreise.........., 4. Juni 2008
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz (Audio CD)
In Venedig, auf Zeitreise mit Sophie Rois - und dazu eine fantastische Geschichte, die sich über viele Jahrhunderte hinzieht. Kurzweilig meistens, spannend auch. Natürlich trägt das (zentrale) Geheimnis dieses Buches nicht über die gesamte Länge der CD-Box, aber das macht nichts. Man kann der Stimme von Frau Rois wunderbar zuhören, muss nicht immer auf den Inhalt achten. Ich habe dieses Hörbuch primär wegen der Vorleserin, der österreichischen Schauspielerin Sophie Rois (Burgtheater Wien und Volksbühne Berlin) gekauft, am Inhalt war ich weniger interessiert. Sophie Rois beherrscht alle emotionalen Tonlagen, gerade dann, wenn sie grenzenlose Verwunderung spielt (spricht), gefällt sie mir am besten........ Ach..........!
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3.0 von 5 Sternen Liebhaber ohne festen Wohnsitz, 18. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für einen Krimi zu sehr um Spannung bemüht, beginnt er als Liebesgeschichte und schlingert dann von Seite zu Seite ins Ungewisse.
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5.0 von 5 Sternen neverending story, neverending love, 10. Juni 2013
kurzweilig erzählt mit gut erforschtem Hintergrund. Ein typischer Fruttero & Lucentini beste Wortwahl, ein Stich ins Herz aller Frauen, die sich doch als Touristinnen ein wenig mit Venedig und "Mann" beschäftigen.

Letztendlich die Geschichte, die einen Traum für jede weibliche Kunstliebhaberin und Venedig-Kennerin darstellt...

Schade, dass uns aufgrund des Absterbens beider Autoren solcher Vergnügen in Hinkunft nicht mehr anheim fallen werden.

Sehr schade.
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4.0 von 5 Sternen Liebe, Krimi, Spannung, Drama - all in one, 28. August 2009
Von 
B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Geschildert wird hier eine Episode im Leben von Mr. Silvera, der in Venedig eine Liebschaft mit der Ich-Erzählerin des Buches beginnt. Die Ich-Erzählerin arbeitet für ein Auktionshaus und kauft Kunstgegenstände auf. Mr. Silvera und sie laufen sich in Venedig über den Weg und sang- und klanglos landen sie zusammen im Beet, obwohl sie verheiratet ist. Mr. Silvera ist mysteriös. Er spricht unendlich viele Sprachen, weiß viel, was ein normaler Mensch gar nicht wissen kann, vor allem aus vergangenen Zeiten. Dieses Wissen hilft, um einem Kunstschmuggel auf die Spur zu kommen. So kommt zu der Liebesgeschichte noch ein Touch Krimi dazu. Er spricht nebulös über Zeit und so langsam keimt der Verdacht auf, dass er vielleicht in allen Zeiten gelebt hat. Ein Geist ist er aber nicht. Am Ende entpuppt er sich als der ewige Jude. Es kommt, wie es kommen muss, er kann nicht bleiben und verschwindet wieder. Dramatisches Ende.

Im Buch gibt es viele Anspielungen auf Kunst, Literatur und Geschichte, die mir persönlich stellenweise zu viel war. Der Erzählstil des Buches wechselt von Kapitel zu Kapitel. Einmal spricht die Ich-Erzählerin, dann wird über Silvera berichtet. Ich fand es etwas beschwerlich zu lesen, aber trotzdem interessant und spannend. Man will endlich wissen, was es mit dem Geheimnis um Silvera auf sich hat.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine philosophische Abhandlung über die Zeit, 3. September 2000
Von Ein Kunde
Dieser Roman ist so facettenreich, daß man ihn mindestens ein zweites Mal lesen muß, um die vielen Nuancen darin zu erkennen. Die hinreißend romantische und teilweise sentimentale Liebesgeschichte zwischen der nüchternen Kunsthistorikerin aus gutem Hause und dem geheimnisvollen und überaus gelehrten Reiseleiter im abgewetzten Tweedjacket ist nur ein Teil dieses phantastischen Buches. In Wirklichkeit ist dieser Roman eine philosophische Abhandlung über die Werte einer modernen Gesellschaft, die keine Zeit mehr hat, auf feine Zwischentöne zu hören und in der die Quantität vor Qualität geht. Denn letztendlich, so die Grundaussage, ist es doch egal, ob man mit jemandem zwanzig Minuten oder zwanzig Jahre wirklich glücklich ist.
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Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz von Franco Lucentini (Audio CD - 15. Oktober 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,37
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