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Kundenrezensionen

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am 5. September 2014
Ich habe mir das Buch etwa eine Woche vor meinem Flug nach Krakau gekauft und jeden Abend drin gelesen. Zu Beginn bekam ich schon schwitzige Hände als ich es in die Hand nahm, denn es erinnerte mich ja an meinen anstehenden Flug, doch es liest sich sehr angenehm. Die Sprache ist einfach und verständlich. Ich habe mir an für mich entscheidenden Stellen kleine Post-its reingeklebt, weil ich vor hatte diese während des Fluges zu lesen. Im Endeffekt bin ich während des Fluges doch etwas anders vorgegangen.
Doch zunächst zum Buch selbst: Im ersten Teil beschäftigt sich Frau Bonner mit der Angst als sich, nicht speziell mit der Flugangst. Woher kommt Angst? Ist sie nicht sogar was natürliches? Ich fand dies zwar interessant, doch war ich so aufgeregt vor dem Flug, dass ich mich zwingen musste diesen theoretischen Teil durchzulesen. Im Nachhinein stelle ich dennoch fest, dass mir die Theorie gezeigt hat, dass man weniger Angst vor einer Situation (Flug beispielsweise) hat, als vielmehr Angst vor der Angst selbst.
Außerdem bemühe ich mich die Angst nicht mehr als Charakterschwäche, sondern als natürliche und positive Eigenschaft zu sehen, denn dank ihr überlebten bereits unsere Vor-Vor-Vorfahren.
Die von Bonner beschriebenen Atem- und Muskulaturentspannungsübungen habe ich zu hause ausprobiert und auf der Fahrt zum Flughafen angewandt. Mir persönlich lag die Atemtechnik mehr und sie hat mir vielleicht weniger geholfen mich zu entspannen, doch zumindest hat sie mich von meinen kreisenden Gedanken abgelenkt, was im Endeffekt also auch seinen DIenst getan hat.

Im zweiten Teil des Buches beschäftigt sich die Autorin mit den Technischen Fakten rund um das Flugzeug anhand eines Fluges von München nach Hamburg sowie mit der Ausbildung der Cockpit- und Kabinencrew.
Diese Ausführungen halfen mir persönlich am meisten. Während des Lesens merkte ich sogar, dass mich die Technik regelrecht interessierte, auch wenn ich den detaillierten Ausführungen zu Winden und Thermik nicht immer folgen konnte:D Dafür bin ich dann doch zu wenig technikaffin.
Fragen wie "Wieso hält sich ein Flugzeug in der Luft?" und "Woher kommen die einzelnen Geräusche während Start, Flug und Landung?" werden anhand eines Fluges beschrieben. Ich finde das war die perfekte Darstellung, denn ich habe genau diesen Abschnitt während des Fluges gelesen. So konnte ich mich zum einen ablenken und zum anderen tatsächlich alles nachvollziehen.
Vor dem Hinflug war ich noch sehr aufgeregt und ich habe auch homöopathische Tabletten genommen, aber ob die tatsächlich gewirkt haben weiß ich nicht. Während des Hinfluges merkte ich dass meine Beine sehr verkrampft unterm Sitz klemmten und ich förmlich auf die kleinste Erschütterung wartete. Aber ich habe mir immer wieder einen der entscheidenden Leitsätze aus dem Buch vorgesagt: "TURBULENZEN SIND UNANGENEHM, ABER NIEMALS GEFÄHRLICH."
Auf dem Rückflug war ich vor dem Boarding auch sehr aufgeregt, aber während des Fluges viel entspannter. Ich habe wieder das Technikkapitel gelesen und einen Tee getrunken.
Sehr gut finde ich auch, dass Frau Bonner sich auf jede noch so abwegige Angstsituation einlässt und diese entkräftet (Aschewolke, Abbrechender Flügel, Blitzeinschlag, Ausfall aller Turbinen, Druckabfall in der Kabine). Dabei fühlt man sich stets von ihr ernst genommen und man merkt ihr ihre langjährige Erfahrung mit Flugangst-Geplagten an.

P.S.: Nächster Flug ist in Planung, denn im Endeffekt ist es immer noch so: Was gegen einen unangenehmen Flug oder die Flugangst hilft, ist ein nächster Flug.
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am 29. März 2010
Eigentlich wollte ich nie fliegen, doch durch eine Kurzschlussreaktion musste ich mitziehen und so geschah es dass wir zum 12. März nach London fliegen wollten mit Ryanair.

Eine Woche vorher habe ich das Buch ca. bestellt, ruckzuck war es bei mir und ich habe jeden Abend etwas darin gelesen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass es mich direkt zu Hause noch nicht sehr beruhigt hat, ich hatte vorher Schlafstörungen und extrem probleme mit meinem Bauch und der Nahrungsaufnahme durch diese Aufregung.

Jede "Kopfangst" wird hier im Buch behandelt, ob es nun die sei, dass man denkt, man stirbt oben im Himmel, weil man plötzlich einen Herzinfarkt erwartet oder angst hat, die Kontrolle abgeben zu müssen oder in einem eingesperrten Raum zu sitzen.

Normalerweise zahlt man Aufschlag, wenn man als erstes in Flugzeug steigen möchte, aber ganz wie im Buch beschrieben ist es viel besser mit als letztes einzusteigen, man sitzt nicht so lange wartend rum, und die Mitte ist auch die angenenehmste Position.

Am 12. März bin ich mit meinem Buch zum Flughafen, mir war wirklich schlecht und ich habe gezögert, bis ich im Flugzeug saß, ab da habe ich das Buch aufgeschlagen und immer und immer wieder gelesen. Ich lasse mein Leben nicht mehr durch diese Angst bestimmen. Turbulenzen sind unangenehm, aber niemals Lebensbedrohlich!
Jeden Tag überleben Menschen von ca. 50.000 Flügen.

Und wie hier zu lesen ist, habe auch ich überlebt.
Das wunderschönste am Fliegen war der Start, in Bremen war es ziemlich regnerisch und nach den 20 Minuten Steigflug (genau wie im Buch beschrieben) sind wir ca. 20 Minuten über den Wolken geschwebt, dort war es sehr sonnig, meine Freundin saß am Fenster und die Sonne strahlte ihr zu. Wir konnten die Tragflächen sehen und genau wie im Buch beschrieben waren die Geräusche. Da konnte ich sogar etwas erklären und obwohl meine Freundin nicht so große Angst hatte, hat sie sich danach auch wohler gefühlt.

Nach 40 Minuten Flug ging es in den Ladeanflug durch die dicken Wolken, das war auch sehr interessant. Die Landung war ziemlich schroff, natürlich war ich aber auch erleichtert wieder Boden unter den Füßen zu haben, trotzdem war ich so schrecklich stolz und so glücklich, dass ich das wirklich getan habe.

Durch dieses Buch und die vielen Beschreibungen und durch diesen erfolgreichen ersten Flug habe ich mich wirklich auf den Rückflug gefreut. Noch mal zu schweben.

Auf dem Hinflug war es hell und kaum "Luftlöcher".
Am Tag des Rückflugs merkte ich schon in der Stadt, das es sehr sehr windig ist und auch beim Start war es zu merken, der Pilot musste ordentlich Power geben und schnell in die Luft kommen und steigen, das hat mir widerrum trotz Allem irgendwie gefallen, dieses kribbeln im Bauch, einfach unbeschreiblich.
In unserer Flughöhe angekommen ging es seicht dahin wie auf dem Hinflug, kurz vor dem Landeanflug allerdings merkte man dann doch die Luftströme die sich änderten, war es doch zwischendurch wie in einem freien Fall, oder eben auch mal wie auf einer ruckeligen Straße, natürlich hatte ich das Buch dabei und habe mir dadurch in Erinnerung gerufen, Turbulenzen sind unangenehm aber niemals gefährlich.

Da es auch in Bremen sehr windig war, haben wir eine kleine Schleife über die beleuchtete Stadt gedreht, was widerrum sehr interessant war, denn genau wie im Buch beschrieben nimmt man mit Fixpunkten an der Erde die Kurven richtig wahr. Die Landung war auch etwas durchgeruckelt, aber man weiß, das man gleich wieder Boden unter den Füßen hat und es ist auszuhalten.

Was auch im Alltag sehr gut hilft, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, was wirklich gefährlich ist und was nicht, was der Kopf an ängsten hat und was wirkliche Gefahren birgt.

Auf dem Hinflug habe ich mich hauptsächlich mit meiner Atemtechnik, die ich vorher schon geübt habe beschäftigt und mit dem An- und Entspannen, das alles hilft und trägt zur Beruhigung bei, sowie konzentriert man sich einfach genau auf etwas anderes, als auf den Flug.

Und doch, so weiß ich ganz genau, kann das Buch noch so hilfreich sein, im Kopf muss es "klick" machen, damit hatte ich auch immer das größte Problem, das Buch kann dabei helfen, den Knoten zu lösen und klarer zu denken.

Der Autorin möchte ich wirklich sehr gerne Danken, ich habe es wirklich geschafft, weil ich es wollte, aber ganz besonders, weil es auch dieses Buch gibt.
Ich weiß, das klingt widerrum sehr schleimig aber es kann sich keiner vorstellen wie glücklich ich bin, das geschafft zu haben.
Somit kann ich jeden nur empfehlen es zu wagen!
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Die Diplompsychologin Karin Bonner verdeutlicht in diesem Buch auf welche Weise man Flugangst in den Griff bekommt.

Durch Angst wird die Wahrnehmung so verändert, dass der so genannte Tunnelblick entsteht und hierdurch negative Gedanken begünstigt werden.
Angst breitet sich stets auf 3 Ebenen aus:
Auf der körperlichen Ebene drückt sich Angst durch Herzrasen, schnelle Atmung, Schwindel sowie Hände und Achseln voll kaltem Schweiß aus.
Auf der gedanklichen Ebene bedeutet es, dass Menschen mit einer Angststörung ihre Wahrnehmung zu stark auf mögliche und vorgestellte Gefahren richten.
Auf der Verhaltensebene führt Angst dazu, dass man Situationen meidet, von denen man glaubt sie seien besonders bedrohlich.
Nicht Menschen, Objekte, Situationen oder Ereignisse produzieren die Angst, sondern man stellt die Angst selbst her durch die Art, wie man eine Situation bewertet.
Bonner macht klar, dass Angst erlernt ist und man sie auch wieder verlernen kann und zwar ganz gezielt. Man kann lernen mit seiner Angst umzugehen. Dies gilt nicht nur für Flugangst.
Die Psychologin klärt über das Phänomen der Angst vor der Angst auf, durch die Panikattacken entstehen können.
Die Flugangst beinhaltet eine Vielzahl von Ängsten. Eine Rolle können spielen: Höhenangst, Klaustrophobie, soziale Ängste, Angst vor Kontrollverlust, die Tatsache, dass Fliegen als etwas Mysteriöses empfunden wird. Weil das technische Wissen fehlt, entwickeln sich nicht selten diffuse Katastrophenängste.
Bonner erklärt Stressentwicklung, wie man Stress minimieren kann und setzt auf bewusstes Atmen.
Sie gibt 10 Starttipps für Menschen mit Flugangst und lässt hier nicht unerwähnt, dass Motivation der Schlüssel zur Veränderung ist und man sich Situationen stets stellen, sie keinesfalls meiden soll. Nur so verliert man Angst.
Eindringlich verdeutlicht sie, wie wichtig es ist positive Ziele zu formulieren und sich zu entkrampfen. Diese funktioniert mit Entspannungstechniken. Bonner erklärt sehr gut nachvollziehbar, was im Körper bei Angstentwicklung geschieht und wie man diesem Zustand entgegenwirken kann.
Ihre Übungsanleitung zum stressfreien Atmen, sollte man nicht nur als Mittel zur Vermeidung von Flugängsten einsetzen. Sie hilft auch in sonstigen stressigen Situationen, die man täglich erlebt.
Muskelentspannung und verändertes Denken sind weitere Faktoren mit denen man der Angst den Garaus machen kann. Wichtig ist, dass man positive Gedanken zu formuliert und den negativen keinen Raum zu gibt.
Auch sollte man sich unbedingt technisches Wissen über das Fliegen anzueignen. Bonner schreibt gut nachvollziehbar über das Anlassen der Triebwerke, die Startphase, den Steigflug, den Reiseflug, bei dem das Flugzeug seine Reiseflughöhe erreicht, über Turbulenzen, den Landeflug, die Ausbildung der Piloten, die Kraftstoffplanung, die Ausbildung der Flugbegleiterinnen, die Hydraulik, die Wartung der Flugzeuge u .a .m . .
Je mehr man über den Vogel weiß , um so weniger fürchtet man sich vor ihm.
Wer sich körperlich betätigt, joggt, schwimmt oder Fahrrad fährt neigt nicht so schnell zu Panikattacken und wer sich seine Angst bewusst macht, hat eine gute Chance diese in den Griff zu bekommen.
Täglich erreichen mehr als 50.000 Flüge weltweit sicher ihr Ziel. Ein überzeugendes Indiz das Flugangst keine reale Begründung findet und man sich ihrer deshalb schnellstens entledigen sollte. Wenn die Fidschis rufen, sollte man angstfrei ihrem Ruf folgen.....
Die Lektüre des Buches hilft dabei.

Empfehlenswert.
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am 12. Mai 2007
Ich kann es bestätigen: dieses Buch macht einen sicherer und gelassener! Ich habe das Buch zur Hand genommen, nachdem ich einen unschönen Flug hinter mir hatte und der nächste bereits gebucht war, was in mir Unbehagen und Angst auslöste. Nach der Lektüre des Buches muss ich wirklich gestehen: ich sehe dem Flug nun gelassener entgegen!

Bonner sagt direkt im Vorwort, dass die Chance, bei einem Flug ums Leben zu kommen, bei gerade mal 1:14 Millionen steht! Dies lässt schon das erste kleine Bröckchen vom Herzen plumpsen.

Aber gerade die Art, wie Bonner sich an das Thema herantastet - nämlich mit viel Verständnis für die Ängstlichen - macht einem Mut! Wenn man sich vor Augen hält, dass fast jeder Dritte unter Flugangst leidet (bei jedem ist sie natürlich verschieden stark ausgeprägt), fühlt man sich schon nicht mehr ganz so schlecht.

Das Wissen, dass Karin Bonner selbst langjährige Erfahrung im Fliegen hat (sie war viele Jahre Flugbegleiterin), gibt einem Vertrauen.

Besonders die vielen technischen Erklärungen haben mich sehr aufgebaut. Denn Bonner sagt selbst - zu Recht - dass oftmals die Angst nur aufgrund von Unwissen da ist! Man hat Angst vor Geräuschen oder vor Aufsteigen oder Absinkes des Flugzeuges, weil man schlicht nicht weiß, warum der Pilot das nun gerade macht. Und viele offene Fragen, die ich hatte, wurden hier geklärt!

Auch Fallbeispiele von Patienten (Karin Bonner ist auch Psychologin und leitet seit vielen Jahren Seminare zu Flugangst- und Stressbewältigung) machen dem Leser Mut - denn einiges wird jedem bekannt vorkommen!

Ich kann nur jedem, dem es nicht leicht fällt, in ein Flugzeug zu steigen, raten, dieses Buch zu lesen! Für mich hat es sich gelohnt! Eine Investition, die mir sicherlich ein großes Stück Lebensqualität beschert!!
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am 27. April 2015
Ich kann das Buch empfehlen. Ich steige in jedes Flugzeug mit Magendrücken und Herzrasen, was sich meist schnell beruhigt. Was aber viel schlimmer ist, ist meine Angst vorher. Wochen oder schon Monate vorher bekomme ich ernsthafte Angst beim Gedanken in einen Flieger zu steigen. Das trübt die Urlaubsfreude.

Dieses Buch hat mir geholfen einige Vorgänge besser zu verstehen. Es gibt auch Anleitungen zur Selbstentspannung, unauffällige Übungen die man im Flugsitz machen kann. Das hat mir allerdings nicht so viel gebracht, da ich es einfach nicht mit solchen Übungen habe.
Mich beruhigt das technische Wissen und die Statistiken etc, die man in diesem Buch erfährt.

Meinen Flug von Deutschland in die USA habe ich dank dieses Buches wirklich entspannt überstanden und ich konnte die Flugzeit sogar genießen. Statt ständig zu überlegebn ob wir gleich abstürzen konnte ich mich vom Filmprogramm und den Mahlzeiten an Bord gut ablenken lassen. Und der Blick von oben auf die Rocky Mountains war eine grandiose Belohnung :)

Ich fliege auch jetzt nicht gerne. Aber die nächste Reise in die USA steht tatsächlich an und der Flug ist gebucht. Ich werde mir auch dieses Mal voher das Buch einfach nochmal durchlesen. Ich bin sicher nicht "geheilt" von Flugangst, aber ich weiß jetzt wie ich das im Griff haben kann und mich auf die Fernreise freuen.
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am 27. Mai 2008
Bis vor einigen Jahren bin ich immer völlig angstfrei geflogen. Dann hatte ich jedoch einen Flug mit sehr starken Turbulenzen und bin seitdem nur mit großer Angst und wenn es unbedingt nötig war in ein Flugzeug gestiegen.
Nun stand nach langer Zeit ein Flug in den Urlaub an und ich habe das Buch von Karin Bonner gelesen.
Es hilft!!! Meine Angst war nicht sofort ganz weg und ich hatte immer noch ein komisches Bauchgefühl, aber ich habe die Flüge wesentlich entspannter gemeistert als zuvor! ...und der Rückflug ging dann noch besser als der Hinflug!
Sehr gut hat mir auch gefallen, dass auf verschiedene Ängste eingegangen wird. Ich glaube, hier wird jeder seine persönliche Angst wiederfinden und gute Hilfestellungen zur Bewältigung erhalten. Auch die Erklärungen von technischen Details sind sehr gut und für einen Laien absolut verständlich. Ebenfalls eignet sich das Buch als Nachschlagewerk während des Fluges.
Jedem, der Probleme mit dem Fliegen hat oder aus Angst gar nicht erst in ein Flugzeug steigt, kann ich nur raten, dieses Buch zu lesen!
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am 26. März 2016
Gehöre zu der Sorte die auch nach mehr als 20 x Fliegen immer noch Angst hat... Dieses Buch hat mir nicht nur geholfen meine Angst zu überwinden, ich habe mich danach sogar echt aufs Fliegen gefreut! Meine ich tatsächlich ernst :-)
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am 2. November 2010
Ich habe nicht dran geglaubt, dass mir dieses Buch hilft, es aber trotzdem gelesen, mir aber trotzdem eine Menge Beruhigungsmittel ins Handgepäck getan.

Das Buch geht auf alle Aspekte der Flugangst ein, manche haben ja eher Angst vorm Abstürzen, Platzangst oder im Flugzeug krank zu werden oder sogar zu sterben (z. B. Herzinfarkt, Thrombose, ...).

Es wird die Ausbildung der Flugbegleiter erklärt, was sich an medizinischer Ausrüstung an Board befindet, wie ein normaler Flug abläuft, inklusive Start, Landung, Turbulenzen, also alles, was auf einem normalen Flug so vorkommen kann. Auch die Geräusche, die man vielleicht früher als bedrohlich empfunden hat, werden erklärt.

Ich kann nur für mich sprechen: Einmal dieses Buch gelesen, Tipps befolgt. Ich kann nicht sagen, dass ich auf dem Langstreckenflug (12 Stunden) keine Angst hatte. Aber es war minimal. Früher habe ich schon Tage vor dem Abflug nichts mehr gegessen, Herzrasen gehabt und gezittert. Diesmal konnte ich sogar während dem Flug was essen, Herzrasen und Zittern komplett weg! Ich hab sogar geschlafen!
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am 1. Juni 2016
Vorweg muss ich sagen, dass ich noch nie im Vorfeld einer Flugreise so große Flugangst hatte wie dieses Mal. Ich glaubte schon an eine Verschlimmerung und wollte das Buch weg legen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema genau das Richtige war.

Mein Problem war allerdings, dass mein eigentlicher Angstkomplex - die (sicherlich genauso irrationale) Furcht vor Sabotage bzw. einem terrroristischen Angriff nur ganz am Rande in einem halbseitigen Absatz gestreift wurde. Dafür wurde aber auf jede Menge anderer möglicher Angstszenarien eingegangen, mit denen ich mich in der Form noch nie auseinandergesetzt habe, nach Lektüre des Buches aber leider schon...

Umso überraschter war ich, dass an Bord vieles absolut hilfreich für mich war. Hier ist besonders zu nennen das sehr ausführliche Kapitel über die technischen Abläufe beim Fliegen, aber auch die Entspannungsübungen und sogar die matraartige Wiederholung von Sätzen wie, "Turbulenzen sind unangenehm, aber niemals gefährlich!".

Natürlich ist meine Flugangst nicht von heute auf morgen wieder verschwunden, aber der Umgang mit der Angst war ein ganz anderer. Genau so wie es die Autorin beschrieben hat.

In Zukunft werde ich darauf achten

1. mit welcher Gesellschaft ich fliege (bei mir hat sich die Flugangst nach 15 Jahren fast angstfreien Fliegens erst bei der Reise mit einer südeuropäischen Billigairline manifestiert) und
2. welchen Sitzplatz ich habe (möglichst in der Mitte der Maschine und mit extra Beinfreiheit).
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am 9. Februar 2016
Flugangst begleitet mich schon seit meinen allersten Flügen. Mittlerweile bin ich beim ca. 300 Flug angekommen und habe in der Zwischenzeit eine extreme Zunahme meiner Angst erfahren, die sich zwischenzeitlich auch bei einem Interkontinentalflug in einer massiven Panikattacke äußerte, die dazu geführt hat, dass ich mich nur durch die Stewardessen beruhigen lassen habe. Seit diesem Flug ist jeder weitere Flug eine einzige Qual gewesen und bereits die Zeit vor den Flügen empfinde ich als sehr unangenehm, wenn auch ich mich stets jedem Flug weiterhin gestellt habe und nur einmalig einem Flug ausgewischen bin, als es zu einem Orkan kam.
Um von diesen Ängsten abzurücken, habe ich als eine Strategie gewählt, mich selber intensiver zu belesen, welche Maßnahmen es dafür gibt und bin bei dieser Suche auf dieses Buch aufmerksam geworden. Bereits die ersten Seiten haben in mir ein erhellendes Aha-Erlebnis ausgelöst. Denn bislang war ich stets auf der Suche, was meine Panik ausgelöst hatte und wie ich reagiere, wenn ich wieder so eine Attacke habe. Nachdem ich im Buch erfahren habe, dass Panikattacken oftmals mit Auslösern verknüpft sind, die gar nicht mit dem Fliegen verbunden sind, sondern vielmehr ganz woanders ihren Ursprung haben (Streß), hat dies in meiner Vorstellung einen wichtigen Wendepunkt gebracht. Auch davon zu lesen, dass meine Ängste, bei denen ich dachte, dass sie besonders wären, letztendlich von den vielen Menschen geteilt werden und ähnlich sind, hat erstmal viele gedankliche "Schiefstellungen" aufgebrochen.
Ich hab in diesem Buch aber nicht nur einen wichtigen "Aufklärer" gefunden, sondern darüber hinaus auch einen wichtigen Begleiter, wenn es darum geht, das grundsätzliche Unwohlsein beim Fliegen zu bekämpfen. Ich kann nur sagen, die Atemtechniken wie auch die körperlichen Maßnahmen, um Angst zu bekämpfen, wirken. Zu 100 Prozent. Mein letzter Flug war erneut ein Flug bei dem ein Orkan gewütet hat und mein Empfinden war recht mulmig. Im Flieger dann war es tat. sehr tubolent, aber mit den entsprechenden Atemtechniken, konnte ich jedes Anzeichen von Angst sehr gut unterdrücken und nach nur kurzer Zeit, hat sich mein Körper darauf eingestellt und von jeglichen ängstlichen Gefühlen abgelassen. Und dies obwohl es ein sehr ruckeliger Flug gewesen ist.

Also, dieses Buch macht Mut, klärt auf und schafft Tatsachen. Meine Strategie, von längeren Flügen abzusehen und Urlaube nur noch in Deutschland zu verbringen habe ich abgelegt. Ich bin jetzt versucht, mich wieder jedem Flug zu stellen und sage mir, meine Urlaube im Ausland nimmt mir keiner...nicht mal ich selbst.
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