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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute Einführung, 5. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Software-Ergonomie: Theorien, Modelle und Kriterien für gebrauchstaugliche interaktive Computersysteme (Broschiert)
Die Ergonomie beschäftigt sich zum Beispiel damit, wie Arbeitsplätze eingerichtet sein müssen, damit Menschen länger an einem Arbeitsplatz arbeiten können, ohne dabei eine schädliche Haltung einzunehmen.
Folglich wurden im Rahmen der Ergonomie Werkzeuge und Arbeitsumgebungen an den Menschen und seine Tätigkeiten angepasst und optimiert. Die Software-Ergonomie ist mittlerweile ein wichtiges Thema, da die Automatisierung immer mehr zunimmt und in immer mehr Berufen Computerarbeit notwendig ist. Software muss zum Beispiel intuitiv gestaltet sein, damit in einem Notfall schnell und richtig reagiert werden kann. Ich als Informatik-Studentin, bin eher zufällig in einem Wahlpflichtmodul auf dieses Thema aufmerksam geworden und habe mich in der zugehörigen Ausarbeitung mit dem Thema der Software-Ergonomie beschäftigt. Dieses Buch war als Literaturempfehlung gegeben und da ich das Thema sehr interessant fand, habe ich mich entschieden, es mir zu besorgen.

In diesem Buch wird zunächst über den Arbeitsplatz an sich gesprochen und welche Normen sich mit der Gestaltung dessen beschäftigen. In Kapitel 3 wird über die Wirkung von Arbeit gesprochen, also Belastung, Beanspruchung, Ermüdung (Wirkung von Pausen) und Stress. In Kapitel 4 wird es schon interessanter, da nun über mentale Modelle gesprochen wird. Mentale Modelle sind Vorstellungen, die ein Benutzer von einem System hat. Diese mentalen Modelle hat der Nutzer durch seine bisherigen Erfahrungen. In Kapitel 9 endlich werden die sieben Gestaltungsgrundsätze sehr ausführlich behandelt. Hierbei wird sehr viel mit der ISO 9241-110 gearbeitet. Meiner Meinung nach, wird leider etwas zu starr nach dieser Norm gearbeitet. In diesem Abschnitt steht vieles, was bereits in der Norm steht und es wird recht wenig zusätzlich erklärt. Ich hätte mir gewünscht, dass beschrieben wird, wie ich nun eine Software hinsichtlich ihrer ergonomischen Gestaltung untersuche.
Dieser Aspekt fehlt diesem Buch leider, hätte mich aber sehr interessiert.

Gut finde ich, dass auch auf die psychologischen Aspekte eingegangen wurde, also zum Beispiel Belastung, Beanspruchung, Stress und Gedächtnis. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass zur Software-Ergonomie eben nicht nur die sieben Gestaltungsgrundsätze, die wir in der einen (ja, leider nur eine) Vorlesung zu dem Thema besprochen haben, zur Software-Ergonomie gehören, sondern viele Dinge von außen noch mit rein spielen.

Ich bin der Meinung, dass die Software-Ergonomie für Studenten der Informatik oder informatiknahen Studiengängen ein wichtiges Thema ist und in den Studienplan mit eingearbeitet werden sollte. Man sollte als zukünftiger Informatiker wenigstens etwas mit dem Begriff Software-Ergonomie anfangen können.
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Software-Ergonomie: Theorien, Modelle und Kriterien für gebrauchstaugliche interaktive Computersysteme
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