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5.0 von 5 Sternen Rumäniens Expansion nach Norden
Gibt es für die Theorie der rumänischen Nationalisten Belege, eine rumänische Mittelschicht in der Bukowina sei in der habsburgischen Ära von Juden verdrängt worden? Stimmt die Behauptung der Rumänen, die Schulen der Ukrainer seien von den österreichischen Behörden mehr gefördert worden? Warum wurde die Tätigkeit der...
Veröffentlicht am 25. Januar 2003 von Othmar Andree

versus
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1.0 von 5 Sternen Eine furchtbare Verfälschung der Geschichte
"Bukowina" war immer ein Teil des Gebiets des Fürstentums Moldawien und daher ein rumänisches Gebiet. Dort gab es immer eine rumänische Bevölkerung und das Land hat den rumänischen Fürsten gehört. Von der Antike bis 1774 war Bukowina, genauso wie Bessarabien, von Rumänen bzw. Proto-Rumänen bewohnt. 1775 wurde dieses...
Vor 14 Monaten von Daniil Harmzz veröffentlicht


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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rumäniens Expansion nach Norden, 25. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Rumänisierung der Bukowina: Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Großrumäniens 1918-1944 (Sondereinband)
Gibt es für die Theorie der rumänischen Nationalisten Belege, eine rumänische Mittelschicht in der Bukowina sei in der habsburgischen Ära von Juden verdrängt worden? Stimmt die Behauptung der Rumänen, die Schulen der Ukrainer seien von den österreichischen Behörden mehr gefördert worden? Warum wurde die Tätigkeit der ukrainischen und deutschen bäuerlichen Genossenschaften behindert? Verbreiteten die Lesesäle auf dem Lande tatsächlich irredentistische Ideen? Gibt es Unterschiede in der Politik gegenüber den Juden zwischen der explizit antisemitischen Regierung Goga 1937/38 und den nachfolgenden Regierungen in der Zeit der "Königsdiktatur" bis 1940? Wodurch überlebten mehr Juden aus der Bukowina als aus Bessarabien das Inferno in Transnistrien? Aufgrund welcher Faktoren werden einige der Vordenker und Planer der Vertreibung heute in Rumänien als aufrechte Patrioten und bedeutende Wissenschaftler geehrt?
Diesen und anderen Fragen spürt Mariana Hausleitner, Slawistin und Dozentin für Osteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin, in ihrer Habilitationsschrift nach, die jetzt in einer vorzüglichen und gut lesbaren Ausgabe des Südost-Instituts München vorliegt. Wie Hausleitner darlegt, konnte die Arbeit erst entstehen, nachdem das Bezirksarchiv in der heutigen ukrainischen Stadt Czernowitz ab 1990 für Ausländer geöffnet wurde. Auch im Staatsarchiv in Bukarest waren die meisten Akten vor 1990 nicht zugänglich. Hausleitner schöpft aus Akten des Bonner Auswärtigen Amtes, des Diplomatischen Archivs des französischen Außenministeriums in Paris und Nanterre und des Staatlichen Ukrainischen Archivs in Lemberg. Generell war das in ihrer Arbeit verwendete Quellenmaterial auch national nicht erschlossen, soweit es den Osten Europas betrifft, weil die Bukowina vor 1990 als Tabuthema in der Sowjetunion und in Rumänien galt.
Einleitend untersucht Hausleitner die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Bukowina vor 1918. Bis zum Zusammenbruch der Habsburgermonarchie lässt sich die Bukowina ohne Schwierigkeiten als multiethnische Gesellschaft klassieren. "Alle Kulturen konnten sich frei entwickeln, und zwischen den Ethnien bestanden intensive Kontakte."
Die Zwischenkriegszeit wird in zwei Kapiteln vorgestellt, die jeweils die Zeiträume bis 1928 und bis 1940 umfassen. Die allgemeine Rumänisierung schuf das Problem, so Hausleitner, die Modernisierung nicht entschlossen genug voranzutreiben und stattdessen lieber auf die Förderung der nationalen Industrie zu setzen. Die selbstverwalteten Sozialkassen der Gewerkschaften wurden unter Bukarester Kuratel gestellt, deutsche und ukrainische Schulen gegenüber rumänischen finanziell benachteiligt, der Ausschluss der Juden aus allen Führungspositionen des Landes gefordert und angegangen. In den Dreißigern verstärkte sich diese Tendenz. Zudem brachen sich zum Ende der Dekade ein aggressiver Nationalismus, Antisemitismus und der deutsche Nationalsozialismus Bahn, politisch-fundamentale Bewegungen, in deren Schweif sich die ethnische Toleranz und die relative Friedfertigkeit der Bukowiner Bevölkerung zunehmend aufrieben.
Die Auswertung des Quellenmaterials und seine Einordnung in die bukowinische Historie der Zwischenkriegszeit hat Mariana Hausleitner mit großem Sachverstand und hoher Sprachkompetenz bewerkstelligt. Wir gewinnen durch ihre ausführliche und breit angelegte Untersuchung einen eindringlichen und verdichteten Eindruck in den wohl wichtigsten Abschnitt Bukowiner Geschichte, in die rumänischen Ära nämlich, wie er uns Nachgeborenen bisher vorenthalten war. Entstanden ist ein Standardwerk zur Bukowina.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine furchtbare Verfälschung der Geschichte, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Rumänisierung der Bukowina: Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Großrumäniens 1918-1944 (Sondereinband)
"Bukowina" war immer ein Teil des Gebiets des Fürstentums Moldawien und daher ein rumänisches Gebiet. Dort gab es immer eine rumänische Bevölkerung und das Land hat den rumänischen Fürsten gehört. Von der Antike bis 1774 war Bukowina, genauso wie Bessarabien, von Rumänen bzw. Proto-Rumänen bewohnt. 1775 wurde dieses Gebiet von Österreich ANNEKTIERT. Nichts anders als ANNEKTIERT! Von einer "Rumänisierung" eines bereits rumänischen Gebietes zu reden, ist eine furchtbare Mistifizierung der Geschichte.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Zumutung, 4. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Rumänisierung der Bukowina: Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Großrumäniens 1918-1944 (Sondereinband)
Dieses Buch ist eines der größten Schandwerke, die ich je gelesen habe. Historische Fakten werden in einer beinahe obszönen Weise verdreht und verfälscht. Mehr darüber zu schreiben ist es nicht wert, genauso wenig wie andere "Bücher" der gleichen Sorte, wie z.B. das tragisch-berühmte Mein Kampf. Einfach ignorieren.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieses Buch: eine Falsifizierung der Geschichte, 6. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rumänisierung der Bukowina: Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Großrumäniens 1918-1944 (Sondereinband)
Man darf nicht nur begrenzte Zeiten der Geschichte von dem größeren historischen Kontext ausschneiden, um seine beliebigen Theorien um jeden Preis zu unterstützen. Genau diese Art von Falsifizierung der Geschichte wird hier von Mariana Hausleitner betrieben.
Sie stellt das Problem so, als Bukowina zur Österreichischen Reich gehören hätte, und immer eine multiethnische Gesellschaft gewesen wäre. Erstens, 1775 hat Österreich "Bukowina" missbrauchend besetzt. Dieses Territorium wurde bisher Bestandteil des rumänischen Fürstentümers Moldawien und war ethnisch überwiegend Rumänisch. Es gaben damals keine Deutsche und nur winzige Slawische Minderheiten. Wenn die Österreicher Moldawiens Gebiet besetzt haben, hatte das Gebiet kein Name, weil es vorher nie von anderen disputiert wurde. Dazu, haben die Österreicher damit die Hauptstadt Moldawiens, Suceava, besetzt. Um die Ausplünderung des kleinen Landes vollständig zu begehen, haben die Russen in 1812 Moldawien halbiert und "ihre" Hälfte besetzt (Diese inzwischen mit stalinistischen Methoden halbslawisierte Hälfte heisst jetzt Die Republik von Moldawien). Ähnlich wie Stalin und Hitler Östeuropa durch den Ribbentrop-Molotov unverschämt geteilt haben. Natürlich will frau Hausleiter über diese Tragödie rumänischer Nation nichts wissen. Das passierte in der Periode wenn auch Polen genauso glücklich von Russland, Preußen und Österreich in drei Schritten gespalten und geteilt wurde.
Die Etimologie des Wortes "Bukowina" kommt aus der Bemerkung der Besetzter, dass der neue "Erwerb" viele Buchenwälder hatte. So haben sie gedacht das Gebiet als Land der Buchen zu benennen; einfach eine Erfindung für ein imaginäres Gebiet. Wie von 1775 bis 1918 "Bukowina" eine multiethnische Gesellschaft wurde, durch welche Missbräuche der rumänischen Bevölkerung und gezielte ethnische Koloniesierungen mit Deutschen, Slawen und Juden sie geschaffen wurde, bleibt für Frau Dr. Hausleitner ein Geheimnis. Wieso sind Rumänen in eigenem Land eine Minderheit geworden? Haben Sie sich bloß entschieden ihr Eigentum zu verlassen oder waren sie moderner und wollten keine Kinder mehr haben? Darf sein, das Bukarest die deutsche und ukrainische Schulen gegenüber rumänischen finanziell benachteiligt hatte, aber das kam natürlich nach die Rumänische Ethnie in Bukowina so lange erniedrigt wurde. Mag Frau Hausleitner wissen wie viele Rumänische Schulen gab es in Bukowina Zeit der österreichischen Besetzung? Null. Dann sieht man wie einseitig und unehrlich dieser Diskriminierungsdiskurs in diesem Buch ist. Was hier als Anti-Diskriminierung gelten soll, wird zu einer Diskriminierung selbst.
Ich komme aus Bukowina und meine Großeltern und meine Großgroßmutter (Sie ist in 2000 102 Jahre Alt geworden) haben mir viel über die antirumänischen Politiken des nun gestorbenen Reiches erzählt. Wenn man nur die österreichische Sichtweise vertreten will, dann ist für ihn oder sie das Buch wertvoll. Das Buch gilt als gutes Beispiel, wie man trotz zahlreichen Quellenmaterialien die Geschichte vollständig manipulieren kann.
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Die Rumänisierung der Bukowina: Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Großrumäniens 1918-1944
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