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Frieder Lauxmann erläutert zu Beginn seine Motivation für das Buch. Er bemängelt, dass Naturwissenschaften, Philosophie, Religion und Dichtung keine Gemeinsamkeiten erkennen, sondern zunehmend getrennte Wege gehen. Er resümiert, dass das materialistische Denken Probleme schafft, die mit diesem Denken nicht gelöst werden können. Insofern ist die Frage auf dem Buchrücken "Ist die Welt ein Zufallsprodukt oder ist sie eine sinnerfüllte Schöpfung?" zumindest für den Autor eine rhetorische Frage. Dieser hat die Frage für sich selbst längst beantwortet, wie auch am Buchtitel deutlich wird.

Der Hauptteil des Buches besteht aus den drei Teilen "Zufall - Der Nichts- und Alleskönner", "Auf der Suche nach dem schöpferischen Geist" und "Die Nähe des unfassbaren Schöpfers", die jeweils in kurze Einzelkapitel gegliedert sind. In jedem dieser Kapitel beleuchtet der Autor Fragen zur Weltentstehung aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf diese Weise entsteht ein übersichtlicher Querschnitt an Auffassungen zum Thema. Die Kapitel sind mit Zitaten berühmter Personen der Menschheitsgeschichte überschrieben.

Neben der um objektive Erkenntnis bemühten naturwissenschaftlichen Forschung, gibt es subjektive Erfahrungen (Glaube, Hoffnung, Liebe, Selbsterkenntnis), die außerhalb des Rahmens der Naturwissenschaften liegen, aber den Menschen ebenso bestimmen, wie die die intersubjektive Wirklichkeit beschreibende Physik, Chemie und Biologie.

Der Autor verfügt über ein umfangreiches Querschnittswissen. Es ist ihm in diesem philosophischen Lesebuch gelungen, verschiedene Welterklärungsmodelle für eine breite Leserschaft verständlich aufzubereiten. Im Ergebnis wird der Entwurf einer ganzheitlichen Schöpfungsethik erkennbar.
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am 20. Januar 2008
Zugänge zur Welterklärung

Ja, ein Jurist und Philosoph wie Lauxmann beginnt klar, erprobt und sicher. E=m*c2, die Einsteinsche Formel ist ein wunderbarer Weg in die Geschichte der Welt. Im CERN (Schweiz, Nähe Genf) wird gerade aufgerüstet, neue, energiereichere Apparate werden installiert, um das 30ste Elementarteilchen zu finden, zu entdecken. Die letzte Frage der Welt liegt bereit zur Antwort.

Die Welt in ihrem Ursprung ist der Kernpunkt der Menschen und doch ist dieser Kern ein Begriff der Spaltung. Zu begreifen, dass die Sicht auf diese Welt eine naturwissenschaftliche wie eine metaphysische sein kann, liegt nicht im Kern des menschlichen Gehirns. Denn dort, wo das Metaphysische mit religiösem Eifer immanent erscheint, streikt das menschliche Gehirn in seiner Objektivität und zerfließt in den Gegensätzen und Vorurteilen. Was mich verwundert. Denn dort, wo Relativität und Quantentheorie uneins werden, wo über Licht im Sinne der Welle oder des Teilchens geredet wird, neigt der naturwissenschaftlich denkende Mensch zur Abstraktion, zur Trennung und! Akzeptanz der zwei unvereinbaren Sichtweisen auf dieselbe Sache. Dieses gelingt nicht, wenn man über Religion und Naturwissenschaft redet, es gelingt scheinbar nur, wenn man von sich selbst abstrahiert und den wissenschaftlich neutralen Blick gelingend in die Komplexität dieser Welt integriert. Lauxmann ist so einer. Jurist und philosophisch im Allgemeinen interessiert gelang ihm ein Buch, was fasziniert. Weil Lauxmann auf der Suche nach Sinn ist, nicht im Sinne der Physik, noch im Sinne der Religion. Er ist Jurist, Teilchen- oder Detailsucher in der Menge der gegensätzlichen Argumente und die Zeugen, die er befragt, geben eloquent und sachlich Auskunft, so dass der Hörer/Leser in der Menge aller Argumente zum eigenen Urteil kommen mag. Zweifel ist das Schlüsselwort Descartes gewesen, als er seinen Ruf in die Welt tat: COGITO, ERGO SUM. Und die Menschen, die dieses heute vernehmen, konzentrieren sich aufs Denken. cogitare meint auch zweifeln, und im Zweifel liegt die Waage, das Abwägen und das immer wieder hinterfragen.

Da Lauxmann seinen Buchtitel nicht: "Die Entstehung der Welt" nannte, sondern "Die Schöpfung" liegt es nahe, im Begriff die Präjudizierung zu spüren. Es ist mehr, als der Verstand zu erfassen vermag. Und für den, der diesen Zweifel, diese Quäntchen Zwiespalt in sich trägt, der zögert und zaudert, bevor er Antwort gibt auf eine Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält. Der mag diese Sekunde des Zauderns nutzen, um sich frei zu machen vom leichten Vorurteil, der mag sich neu belesen mit einem, der belesen und neutral ist, der Argumente bringt, die es abzuwägen gilt, der dem Leser Waage und Gewicht gibt zur Positionierung. Wenn Sie suchen, suchen Sie auch mit Lauxmann. Das kann ich nur empfehlen. Denn eines ist sicher: Das große WARUM? liegt jenseits der Physik, jenseits der Naturwissenschaft. Und die Antworten brauchen eine Raum/Zeit Dimension, die allein nicht von der alltäglichen Empirie bereit gestellt wird.
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