Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug 1503935485 Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen7
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Dezember 2010
Vordergründig eine fast unglaubliche Liebesgeschichte Anfang des 20. Jahrhunderts im post-viktorianischen England zwischen einer jungen, emanzipierten, intellektuellen Frau und einem älteren, überkommenen Formen und Traditionen verhafteten, gut situierten Geschäftsmann der gehobenen Gesellschaftsschicht - aber ein Roman, der weit darüber hinausreicht.

Da werden aus typisch angelsächsischer Sicht gesellschaftliche Gegenentwürfe tolerant, pragmatisch und mit Augenmaß bewertet. Gegensätze werden als bereichernd empfunden, aber nicht romantisierend verklärt. Ein Plädoyer für Toleranz. Kritik wird nicht ausblendet, sondern die Hoffnung ausdrückt, voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiterentwickeln zu können.

1910 geschrieben, aber ein zeitloser Klassiker mit einigen überraschend modernen Themen. Ein bereicherndes Buch.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2007
Bevor ich die Kundenrezensionen unten gelesen habe, dachte ich, zu diesem Klassiker ist alles gesagt. Aber jetzt fühle ich mich doch berufen, den Eindruck, der durch die zwei vorigen Beiträge entsteht, etwas zu vervollständigen.

Zugegeben, ich hatte damals wohl noch vor der Lektüre die durch und durch gelungene Merchant/Ivory Verfilmung gesehen, und die Gefahr sich "schon nach kurzer Zeit in den Beziehungen der Charaktere" zu verlieren war ein für alle Mal gebannt. Ich finde aber, Forster beschreibt sein Personal ohnehin so unvergesslich, dass ich Margaret Schlegel auch nur nach dem Lesen nie zum "wohlerzogenen Fräulein" reduzieren würde.

Sie ist eine widersprüchliche, wie jeder Mensch von Komplexen geplagte, neugierige und mutige Frau, wahrscheinlich meine Lieblingsfigur unter Forsters literarischen Kindern. Ihre unwahrscheinliche Freundschaft mit der konservativen, erdverbundenen und naiven Ruth Wilcox bildet den Beginn der Verwicklungen zwischen Stadt und Land, Intellekt und Kapital, Altruismus und Egoismus. Denn Howards End wandelt sich vom nicht besonders geschätzen Heim der Wilcox Familie zum von den Kindern begehrten Zankapfel als die sterbende Mrs Wilcox ihr Haus ihrer Zufallsbekanntschaft vermacht, weil sie eine würdige Besitzerin für ihr geliebtes Heim such. Als Resultat daraus verwaist das Haus und erst gegen Ende des Buches wird es durch Margarets Initiative wieder zum Heim.

Howards End steht wahrscheinlich zum Teil für Forsters geliebtes England und seine von der industriellen Revolution noch unverdorbene Natur. Die Hoffnung, es möge nicht gänzlich in die Macht von geldgierigen und unkultivierten "Wilcox'" fallen, spricht aus jedem Kapitel.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2015
ich habe nichts auszusetzen. da man dieses buch nicht mehr großartig bekommen kann, war ich sehr erfreut, dieses exemplar über amazon bestellen zu können. ich wurde nicht enttäuscht!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2014
Die Handlung spielt Anfang des 20 Jahrhundert, vor dem 1. Weltkrieg in England. Dort treffen die gebildeten Schwestern Margaret und Helen Schlegel auf die Rest der alten, traditionellen victorianischen Welt in Gestalt der Familie Wilcox.

Die Lebenswege insbesondere von Margaret und der Familie Wilcox treffen überschneiden sich mehrmals und auch Helen, die verunsicherter wegen der neuen Zeit ist und ihren Platz in der Gesellschaft nicht gefunden hat, gerät in das Aufeinanderprallen der neuen Zeit und den Kampf mit der Tradition des victorianischen Zeitalters.

Das Buch wirkt auf den heutigen Leser ein wenig altmodisch, da es bereits vor fast 100 Jahren geschrieben worden ist und viele Dinge, die damals ein Skandal waren sind aus heutiger Sicht nicht der Rede wert. Durch die tolle Sprache und den Schreibstil des Autors entsteht ein gewaltiges und wirkmächtiges Bild dieser Epoche vor dem 1. Weltkrieg. Besonders beeindruckend empfand ich die Beschreibungen von Howards End und der Landschaft.

Das Buch ist weiterhin großartig und immer noch lesenswert und daher zu empfehlen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2007
E.M. Forster beschreibt in seinem Roman Howards End die Suche zweier junger Engländerinnen nach der Liebe, nach ihrer Bestimmung im Leben, nach einer Heimat.
Diese Heimat finden die beiden Hauptfiguren Helen und Margaret nach langem Umherirren endlich in Howards End.
Forster schreibt gewohnt sachlich und nüchtern, versteht es aber auf seine ganz besondere Art die Gefühle der Personen und deren Schicksale intensiv zu beschreiben. Alles fügt sich am Ende zusammen und ergibt einen Sinn.
Schon früh hat Forster die Krankheiten der im Aufschwung begriffenen Gesellschaft erkannt und beim Namen genannt: Hektik, Motorisierung, Unpersönlichkeit, die Auswirkungen der Medien auf das Leben der Menschen, die eigentlich nichts weiter suchen, als die Liebe (der Familie) und das Leben auf dem Land.
Forsters Wortwahl und die kleinen Weisheiten, die er in seine Geschichten einwebt, verzaubern, ohne schnulzig zu sein.
Leider zieht sich das Buch an einigen Stellen doch etwas. Deshalb „nur“ 4 Sterne.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2011
Da ich den Film liebe, wollte ich auch das Buch lesen. Das Buch hat sehr viel mehr ernste, gesellschaftspolitische Gespräche und hier ist mal der seltene Fall, das der Film besser ist als das Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 1999
In diesem Roman dreht sich alles um Howards End, ein kleines rotes Backsteinhaus, das die Schicksale von Paul, Helen und deren Schwester Meg bestimmt. Vom Feriendomizil wandelt es sich zur neuen Heimat der Familie Wilcox.
E.M.Forster gibt einen sehr schönen Einblick in das Leben eines wohlerzogenen Fräuleins im England des letzten Jahrhunderts. Dabei vergißt er auch nicht Sehnsucht, Leidenschaft und Trauer, die zu einem guten Schicksalsroman auf jeden Fall dazugehören. Ein wirkliches Lesevergnügen!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

3,90 €
9,99 €