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Das Freud-Handbuch, herausgegeben von Hans-Martin Lohmann Joachim Pfeiffer, bietet sowohl Experten mit einem umfassenden Interesse am Leben und Wirken Freuds ein zuverlässiges Nachschlagewerk als auch Lesern mit sehr speziellen Interessen viele Antworten und Anregungen.

Das Konzept der Metzler-Handbücher, möglichst Spezialisten für jedes Unterkapitel zu gewinnen, führt zu einer hohen Aktualität des präsentierten Wissensstandes. Insbesondere für den großen Abschnitt zur Rezeptionsgeschichte bietet das Handbuch einen einzigartigen ersten Einblick bei speziellen Fragen. Die Lesbarkeit der einzelnen Beiträge ist dafür allerdings von wechselndem Schwierigkeitsgrad. Das ist der Preis, den ein Handbuch, an dem Dutzende Autoren mitarbeiten, zahlt.

Insgesamt ist dieses Handbuch aber nur für Menschen mit zumindest einigen geisteswissenschaftlichen Vorkenntnissen gut benutzbar. Zum Einlesen in das Werk Freuds ohne Vorkenntnisse ist das Niveau aller Beiträge dann doch zu hoch. Dafür bietet es mit seinen vielen Literaturhinweisen und Verweisen aber einen guten ersten Griff, wenn der Leser sich mit einem bestimmten Aspekt in besonderem Maße vertraut machen will.

Das große Manko aber dieser Handbuch-Reihe ist der Preis, der zwischen 50,00 und 70,00 Euro liegt. Mit dieser ungebundenen Sonderausgabe für 19,95 Euro ist das Freud-Handbuch nun auch für Interessierte mit kleinerem Geldbeutel erschwinglich. Das ist erfreulich und steigert hoffentlich die Verbreitung dieses sehr guten Werkes!
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am 15. Januar 2008
Wer einen umfangreichen, fundierten und vor allem aktuellen Einstieg in die Beschäftigung mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds sucht, wird hier in jedem Falle fündig.

Renommierte Autoren geben bündige Überblicksdarstellungen zu Leben und Werk Freuds ab, zu einzelnen wichtigen Aufsätzen und Publikationen ebenso wie zu Themenkomplexen, die das Gesamtwerk durchziehen (etwa psychoanalytische Kulturtheorie). Jeder Artikel endet mit einer umfangreichen Literaturliste, anhand derer man dann einen guten Einstieg für die eigene Forschung hat. Abgeschlossen wird der Band durch eine Darstellung der Rezeption der PA in den unterschiedlichsten (kulturwissenschaftlichen) Disziplinen, wie etwa Gender studies u.ä. Wie bis jetzt ersichtlich geworden sein sollte, richtet sich das Freud-Handbuch weniger an angehende Psychoanalytiker/Psychologen, sondern vielmehr an an der Psychoanalyse interessierte Geisteswissenschaftler.

Der Preis ist sehr heftig, weshalb man sich schon überlegen sollte, ob man das Buch unbedingt besitzen muss oder ob man es nicht besser aus der Bibliothek entleiht. Wer sich intensiver über einen längeren Zeitraum mit dem Thema beschäftigen will, bekommt hier einen unentbehrlichen Wegweiser an die Hand.
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am 23. Dezember 2014
Das Freud-Handbuch setzt sich ausdrücklich zum Ziel, den kulturtheoretischen Freud ins Zentrum zu stellen, nicht so sehr den klinischen, und auf die bleibende Aktualität Freuds hinzuweisen. Danach ist das Buch dann auch. Es ist eine defensive Darstellung aus der Feder von Freudanhängern, die auf die Diskussionslage und den Problembestand wenig Rücksicht nimmt. Ich fühle mich durch dieses Handbch nicht ausreichend informiert.

Die Informationen zur klinischen Theorie - also zum eigentlichen Kenrbestand - sind im allgemeinen nicht ausreichend, schon in der Auswahl der Artikel, so dass auch die Voraussetzungen der kulturtheoretischen Schriften nicht ausreichend vermittelt werden. Das dürfte gerade für kulturwissenschaftlich interessierte Leser bedauerlich sein. Entwicklungen nach Freud werden kaum dargestellt, lediglich in den relativ wenigen (und meist gut gelungenen) von akademischen Psychoanalytikern stammenden Beiträgen gibt es dazu Informationen, die dann oft aber Kontexte voraussetzen, die andernorts nicht geschildert werden. (Mangels eigener Sparte für Artikel zu Psychoanalytikern nach Freud wird Lacan unter Philosophie abgehandelt, das allerdings kompetent.) Es ist so nicht ersichtlich, was von der Psychoanalyse heute als gültig und fruchtbar und was als nur noch historisch interessant erscheint. Das scheint insgesamt doch zu wenig, obwohl es natürlich auch nicht wenige gelungene Artikel gibt.

Es gibt eine Menge ernsthafter Kritik an Freud, die hier allenfalls nebenbei und mit argumentloser Verleumdung abserviert wird. Auch die Wiedergaben Freudscher Theoreme durch die Autoren sind weitgehend unkritisch. Andererseits ist die Auswahl der Artikel und dargestellten Gegenstände sichtlich an aktuellen Modethemen orientiert. Die Literaturauswahl zu den einzelnen Artikeln ist für mich nicht recht durchschaubar, da so viele zentrale Arbeiten nicht genannt werden, dafür aber in manchen Artikeln die eigenen Schriften der Verfasser aufgeführt werden, auch wenn sie nicht direkt zum jeweiligen Thema passen.

Die späten kulturtheoretischen Schriften waren auch nach Freuds Selbstverständnis spekulative Werke, die hier fast nur unkritisch nacherzählt werden. Wo nötig geben die Autoren (etwa im Artikel zur Religionskritik) ungefragt Bekenntnisse von sich, auf die man gern zugunsten von etwas mehr Informationen und Argumenten verzichten würde.

Als Einführung und Handbuch zu Freud ist Thomas Köhlers "Das Werk Sigmund Freuds" (2 Bände) besser geeignet. Der Verfasser ist zwar ein dogmatischer Freudianer, der aber doch die Vernünftigkeit seines (und Freuds) Standpunkts einsichtig zu machen versucht und sich so zumindest nicht zu der ängstlichen Konservierung von profreudianischen Ansichten der 1970er Jahre gezwungen sieht, wie das hier leider ziemlich weitgehend der Fall ist (meines Erachtens ist aber der erste Band viel gelungener als der zweite, wo die Kulturtheorie dargestellt wird, auch ist die ständige Auseinandersetzung mit wenig relevanten Freudgegnern der 1980er Jahre schon etwas veraltet).
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am 22. Mai 2015
Ich traute mich nicht sogar vorstellen solch ein Meisterwerk, als ich bestellt es. Ich weiß nicht auf dem Gebiet irgendwelcher anderer Buch, dass erreicht werden kann zu diesem Handbuch in der Größe ihres Anwendungsbereichs. Es ist nicht in irgendeiner Weise eine Sammlung von Anekdoten über Freud (viele gibt es). Aber es ist ein Handbuch, geschrieben in die besten Traditionen des Deutschen akademischen Wissenschaft. Die Autoren handhaben zu begreifen solche heterogenen Felder dass Freud beeinflusst in seine Entdeckungen, als das kulturelle und politisch Hintergrund von Österreich-Ungarn nach Freuds Zeiten, und die überwiegende aktuellen wissenschaftlichen und philosophische Aussichten. Alle Stufen von Freud wissenschaftlichen Entwicklung, und die Geschichte von seinem meisten bahnbrechenden Arbeiten, sind sehr durchsichtig ausgesetzt. Ich lernte eine Welt gut auf Freud als ein Gelehrter und Denker, und über das wissenschaftlich-historische und kulturell Zusammenhang von Ursprünge der Psychoanalyse. Sogar mehr, sie gründlich heraus heraus das Schicksal von Freuds Erbe in der psychoanalytisch relevantest kulturell Bereiche unserer Welt. Schließlich, Deutsch Psychoanalytiker hergestellt solch eine helle Forschung, dass in Folge in solch einer wissenschaftlichen gesammelten Monografie. Und sie taten das auf dem Gebiet, das schien bereits für immer Sie heraus (mit den Archiven von Freud) zu den angelsächsischen Forschern lassen.
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