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am 21. Februar 2013
Der renommierte Hegel-Experte Walter Jäschke hat mit dem Hegel-Handbuch weit mehr als
eine sachkundige Einführung vorgelegt. Es liefert eine tiefgreifende Interpretation und
eine äußerst komplexe Darstellung des Hegelschen Denkens auf sehr hohem Niveau, die ihresgleichen sucht.
Das Handbuch eignet sich bestens für die Examensvorbereitung, es ist sowohl für den
interessierten Laien als auch für den Hegel-Kenner geeignet. Jaeschke versteht es, die einzelnen Stationen
der Hegelschen Philosophie in Verbindung zu setzen und in einer verständlichen Sprache komplexe
Sachverhalte darzustellen. Die gewählte chronologische Vorgehensweise inklusive der Gliederung nach Vorlesungen
und Schriften, die man in anderen Einführungswerken nicht unbedingt findet, ist äußerst hilfreich, um Entwicklungsschritte in Hegels Denken nachzuvollziehen.
Auch wenn man nur über einzelne Bereiche der Hegelschen Philosophie nachlesen möchte, lohnt sich die Anschaffung.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist zudem einmalig, ich kann es insgesamt nur wärmstens empfehlen!!
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am 29. Dezember 2011
Man erwartet von einem guten Buch über einen Philosophen und besonders einen so komplizierten wie Hegel, dass es die Gedanken klarer Vermittelt als es der Autor selbst tut. Das bedeutet u.a., dass eine Interpretation einer komplizierten Begrifflichkeit geleistet werden soll und weiterhin, dass die wesentlichen Gedanken herausgearbeitet werden und die Details vernachlässigt oder zumindest verkürzt dargestellt werden. Dies ist dem Autor in diesem Fall mit mäßigem Erfolg gelungen. Der Stil ist teilweise nacherzählend und weicht nicht von den Hegelschen Termini ab, was keinen wirklichen Beitrag zum Verständnis liefert. Drei Sterne verdient sich der Autor dadurch, dass ihm in einigen Kapitel, darunter das über die Religionsphilosophie, eine verständlichere Darstellung gelungen ist.
Wer nach einem besseren Überblick über Hegels Philosophie sucht ist mit Charles Taylor's "Hegel" sehr gut beraten.
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am 28. Februar 2013
Hegel: Phänomenologische Interpretation der "Phänomenologie des Geistes"]
[[ASIN:3865392903 Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Eine Propädeutik
Werk der Vernunft Das geistige TierreichDer Weg der Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar zu Hegels 'Differenzschrift' und 'Phänomenologie des Geistes'Hegels Phänomenologie des Geistes: Ein kooperativer Kommentar zu einem Schlüsselwerk der Moderne (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)Werke in 20 Bänden mit Registerband: 3: Phänomenologie des Geistes: BD 3 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)La phénoménologie de l'esprit de Hegel : Introduction à une lectureHegel für Anfänger. Phänomenologie des GeistesDie Vernunft in Hegels Phänomenologie des Geistes

Sehr geehrter Herr Professor Jaeschke,

Sie leiten das Bochumer Hegel-Institut und sind gewissermaßen Experte für das Hegel-Archiv. Ihr Werk „Hegel-Handbuch: Leben – Werk – Schule“ ist in etwa einer Abbreviatur des Bestandes der Hegelschen Schriften vergleichbar und ist heute ein wichtiges Werkzeug für jene, die sich intensiver auf Hegel einlassen und Feldübersicht brauchen. Es kann von einer Pilgerfahrt nach Bochum absehen lassen, um dort vor Ort den konzentrierten Schriftenreichtum Hegels in Augenschein zu nehmen.

Ich spreche hier aus eigener Erfahrung vor langer Zeit, als die „Theorie Werkausgabe“ des Suhrkamp Verlages noch eine Großleistung war. Doch ließ sie schon, kaum dass sie vollständig auf dem Markt war, etliche Schriften missen, die im Diskurs wichtig waren und darum den Rückgriff auf andere Quellen und Editionen notwendig machten.
Die auf den Weg gebrachte Großausgabe, an der Sie mitgearbeitet haben, ist zwar mit den „Gesammelten Werken“ eine Großtat der Forschungsgemeinschaft, aber sie hat im Vergleich einen nur kleinen Verbreitungsgrad und bringt das Problem der Seitenkonkordanz ins Spiel.

So eine Kleinigkeit lässt mehr als häufig auflaufen, will man vergewissern und nachschlagen. Hier wäre ein Abgleich mit der gängigen „Theorie Werkausgabe“ geboten und ein Update bei Neuauflage hilfreich, ein Nebeneinanderstellen von GB und TWA.

Was die interpretative Forschungsarbeit und Exponierung angeht, arbeiten Sie vorsichtig und lassen sich weniger auf das spekulative Wagnis ein. Ich mache das hier an der skizzenhaften Interpretation des Tierreich-Kapitels fest. Es hat viele Experten zu verblüffenden, aber nicht zu überzeugenden Lesarten geführt, an Hegel vorbei.
Ich darf an dieser Stelle auf mein kleines E-Book bei Amazon-Kindle aufmerksam machen, welches mit einer „réflexion engagée“ Hegels phänomenologische Gestalt des Tierreiches einbringt und welches thematisch dem gleichen Spiritus Rector folgt, der in der Europa-Rede des Herrn Bundespräsidenten zum Ausdruck kommt.

Zur Textanzeige meiner Schrift:

Glück, Zufall, Einbildungskraft oder einfach blühende Fantasie im Wahrnehmungsprozess?
Wenn Fund und Aktualität zusammenfallen, entsteht Nachdenklichkeit, ja Verwunderung, fängt der aufmerkende Geist zu staunen an. Der Fund betrifft den Schlüssel zur "Gestalt des Tierreiches" in der Hegelschen "Phänomenologie des Geistes" nach gut 200 Jahren zünftiger Rätselei der Hegel-Gilde.
Die Aktualität schöpft sich aus der zentralen europäischen Entstehungsgeschichte, mit der Hegel einen gediegenen historischen Erfahrungsspiegel für die neue Dimension der herausgeforderten Akteure auf weltpolitischer Bühne bereithält. Vermögen die heutigen Euroländer mehr als es dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation beschieden war? Quo vadis – Europa!

Das beste Interpretationsstück zu der phänomenologischen Frühkonzeption Hegels ist mir mit Eugen Finks „Hegel“ unter die Hände gekommen. Die Annotation fehlt, es ist kein Hinweis in der Sekundärliteratur zu finden.

Auch Karl Rosenkranz fehlt mit seinem philosophischen Encheiridion „System der Wissenschaft“. Über das Warum gibt das Anthropologie-Kapitel Auskunft, das Hegel, weil vom engsten Schüler, zugeschlagen worden ist. Es geht um Rassismus-Verdacht.

Da es nichts zu beschönigen gilt, sollten auch polemische Kritiker, die gegen Hegel zu Felde gezogen sind, stärker einbezogen sein. Ernst Topitsch vermeinte Hegel als Ahnherrn, Herrschaftsideologen und Heilslehrer in Bezug auf Nazideutschland erkennen zu müssen. Solche Frontstellungen müssen als dezisionistische Zeugniserteilungen und angediente Aburteilung von Sündenböcken in der Unhaltbarkeit sichtbar bleiben. Sollte Unliebsames in den alten Schriften auftauchen, muss das auf den Tisch und darf nicht weggekleistert werden.

Dies sind drei Beispiele zur Verdeutlichung eines Wunsches:

Ihr Werk sollte auch als E-Book verfügbar sein und den schnellen Zugriff, wo auch immer, ermöglichen. Ausweitung und Korrekturen können der technischen Leichtigkeit einer Textverarbeitung folgen, liegt erst einmal die Formatierung des Textes in Inhalts- und Literaturverzeichnissen, Schaubildern, Tabellen, Indices und dergleichen mehr vor. Und der neueste Stand der Forschung vollzieht sich dann als Update mit allen Vorteilen, was Intervalle, Arbeits- und Kostenaufwand, alte und neue Leserschaft betrifft.

Ich gebe zu, auch die Verlinkung ist nicht weniger Strafarbeit als das, was da im Anhang mit der Registerarbeit sichtbar geworden ist. Ein zweites Mal schreckt sicherlich ab, sich solcher Fronarbeit ausliefern zu sollen. Aber: Was wäre Hegel, so wie wir ihn heute kennen, ohne die helfenden Hände seiner Schüler, die sich diesem Meisterdenker verschrieben haben, an der Freiheitswelt des Geistes mitzuarbeiten?

In diesem Sinne, an den Geist der Mitarbeit appellieren zu dürfen, eine große Sache zu befördern, schließe ich und bitte Sie auch um die Mühe der Kenntnisnahme meines kleinen Hegel-Beitrages.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Mußmann
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