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am 26. Januar 2010
Das Buch ist trotz einiger Vorbehalte in formaler Hinsicht m.E. eine der derzeit besten kompakten Behandlungen des Themas. Es wird auch vielen einschlägigen Lehrveranstaltungen zu Grunde gelegt.

Ich erinnere mich an Baumanns (University of Aberdeen) Koreferat zu Stewart Cohens Vortrag 'Knowledge, Speaker, and Subject' auf einer der wichtigsten internationalen Fachkonferenzen der Gegenwart zur Erkenntnistheorie: Contextualist Approaches to Epistemology (Universität Mainz, 04.-06.09.2003). Sie brachte zum ersten Mal die Vertreter des heute sehr starken Ansatzes des Kontextualismus zusammen, deren Leitfigur u.a. Cohen ist. In meiner Wahrnehmung hat Baumann dabei durch engagierte Kompetenz und intellektuelles Ethos den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen, selbst gegenüber Fred Dretskes souveränem Auftritt (vgl. die Kongressakten: Brendel / Jäger (eds.) Contextualisms in Epistemology, Dordrecht 2005).

Ich möchte ansonsten nur auf einige Themen aufmerksam machen, die Baumann besonders gut bearbeitet. Dazu zählen die Bedingungen des Wissens: [1] Überzeugung (Für-wahr-halten) - [2] Tatsache (Wahrheit) - [3] Rechtfertigung (Nicht-Zufälligkeit) - [4] Rechtfertiger (Wahre Rechtfertigung: nur bei internalistischen Theorien).

Ferner die externalistischen und internalistischen Konzeptionen des Wissens. Letztere binden Wissen an das reflexive Bewusstsein des Wissens (kognitive Zugänglichkeit) oder an die intentionale Rationalität des Wissens (kognitive Rechtfertigung).

Des weiteren die Erörterung der Wahrheitstheorien und die Herausarbeitung der Einsicht, dass Wahrheit abhängig vom objektiven Wahrsein ist und nicht vom Für-wahr-halten: "Wahrheit hängt nicht von uns ab" (S. 146). Und Wahrheit ist zeitlos: "Ein und dieselbe Proposition [kann] ihren Wahrheits-Wert [nicht] in der Zeit verändern" (S. 147). Eine Subjektabhängigkeit der Wahrheit als Abhängigkeit von sprechenden und denkenden Wesen gilt nur für die Urteile und Sätze als den Wahrheitsträgern, nicht für Propositionen als Wahrmachern qua objektiven Tatsachen.

Schließlich auch die Vermittlung der Einsicht von der Herkunft des vielleicht größten Teils unseres Wissens aus Glaube / Hörensagen, was deutlich macht, dass Wissen von sozialer Natur ist: "Ganz offensichtlich beruht zumindest ein sehr großer Teil unseres Wissens auf den Berichten anderer Personen" (S. 277)
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am 11. Dezember 2013
Seit Beginn meines Studiums verwende ich dieses Buch und habe es sogar immer dabei, um mir einen neuen Überblick zu verschaffen und das wiederholen zu können, was ich bisher gelernt habe.
Ich habe mir (mein Schwerpunkt ist eigentlich Erziehungsphilosophie, also ich bin nicht Philosophin) viele Bücher hinsichtlich der Erkenntnistheorie angeschaut, aber dieses Buch ist, ehrlich gesagt, am besten.
Denn der Autor versucht, mit den sich auf das Alltag beziehenden vielfältigen Beispielen die Erkenntnistheorie darzustellen und zu erklären.
(Falls der Leser trotzdem nicht verstehen sollte, was der Autor meint (bsw. Wahrscheinlichkeit usw.), kann er weiter versuchen, mit dem von seinem Alltag ausgehenden Beispiel die Erläuterung der Theorie zu verfolgen. Dadurch kommt man auch gleichzeitig zur Erkenntnis, dass die Theorie und die Praxis immer verbunden sein müssen und die Philosophie nicht unbedingt die unnützliche Wissenschaft ist.)
Ich bin eine Ausländerin und lerne Deutsch (immer noch) als zweite Fremdsprache, trotzdem kann ich den Inhalt sehr gut nachvollziehen. Das heißt, der Autor verfasst den Kernpunkt im jeweiligen Abschnitt dieses Buches sehr verständlich!
Ein gutes Buch muss ,meiner Ansicht nach, so sein, dass das Wissen nicht nur den Kennern, sondern auch den Nicht-Kennern gut vermittelt wird.
Dieses Buch von Herrn Baumann entspricht solcher Erwartung und demzufolge kann ich jedem dieses Buch empfehlen!
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am 22. Dezember 2013
oder auch Student der Philosophie ist, so wie ich, der wird in diesem Buch vieles finden, was ihn interessiert. Für uns Studenten ist es auch empfohlene Lektüre.
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