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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder super gelungen!, 19. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Gebundene Ausgabe)
*********** Inhalt ***********

Nachdem Drake gestorben ist und die Dunkelheit vermeintlich vernichtet ist, könnte man meinen, dass in der FAYZ nun Ruhe eingekehrt ist. Aber es gibt immer noch keine Elektrizität und abgesehen vom Essen, das schon lange aus ist und wofür die Jugendlichen nun jagen und fischen, gehen jetzt auch die Wasservorräte zur Neige. Der "Stadtrat" von Perdido Beach weiß sich schön langsam nicht mehr zu helfen, wodurch immer noch mehr Streitereien und Meinungsverschiedenheiten auftreten.

Aber das sind bei weitem noch nicht alle Probleme. Die Ereignisse überschlagen sich und es treten viele verschiedene, mysteriöse Dinge auf, die dem Stadtrat und auch allen anderen Bewohnern der FAYZ Rätsel aufgeben.

So beginnt Orsay plötzlich, jedem zu prophezeien, dass man durch Selbstmord oder an seinem 15. Geburtstag zurück zu seinen Eltern kommt. Ein Mädchen namens Nerezza, das niemand zu kennen scheint, ist dabei ihr Mentorin. Die Kinder sind begeistert und haben nun die Hoffnung, endlich wieder "nach Hause" zu kommen. Zu den Hoffnungsvollen gehört auch Mary, die in der Kita für die Kleinen zuständig ist. Sie wird immer depressiver und es wächst ihr alles über den Kopf, so dass auch sie an ihrem 15. Geburtstag aus der FAYZ aussteigen will - was zum Problem vieler werden könnte.

In der FAYZ geht zur Zeit außerdem eine schreckliche Grippe um, die jeden enorm schwächt. Kaum jemand, der erkrankt ist, ist noch zu irgendetwas fähig. So gehen auch viele nützliche Kräfte verloren, da zum Beispiel Wirbelwind Brianna nicht mehr so schnell hin und her laufen kann.

Sam macht zudem eine schreckliche Entdeckung - Brittneys Grab ist leer, und die Leiche von Brittney verschwunden. Manche behaupten, sie lebendig gesehen zu haben. Und als wäre das noch nicht alles, soll auch der gefürchtete Drake, die Peitschenhand, vom Toten auferstanden sein. Aber wie ist das möglich?

All diese Dinge verschweigt Sam auch vor Astrid, um sich keine Moralpredigten von ihr anhören zu müssen. Als sie früher oder später aber davon erfährt, streiten sich die beiden so heftig, dass in Folge die ganze Stadt auseinanderzubrechen droht, weil die beiden Helden und Leitfiguren nicht mehr zusammenhalten.

Caine und der Rest der Coates Academy bekommen von all dem Tumult hingegen nichts mit. Sie werden immer schwächer und schwächer, und weil sie kaum noch zu Essen haben, sind sie kurz davor, zu verhungern. Als die Wanze dann aber erfährt, dass es eine Insel geben soll, auf der reiche Filmleute gelebt haben und auf der es Essen geben soll, beschließt er, noch eine letzte aufwändige Tour zu unternehmen - und schließt dafür einen schrecklichen Pakt mit Zil, dem Anführer der "Normals", der alles andere als gut ausgeht ...

Viele Fragen werden aufgeworfen: Wie lange ist Sam dem Druck, der auf ihm lastet, noch gewachsen? Wird der Stadtrat wieder zueinanderfinden und sich endlich wieder einigen? Was ist mit Brittney und Drake? Stimmt es, was Orsay prophezeit? Und welchen bösen Plan haben Zil und Caine, die sich zusammentun?

Können die Bewohner der FAYZ sich wieder arrangieren und noch weiterleben? Und wenn ja, wie lange noch?

*********** Meine Meinung ***********

Gone - Lügen ist der spannendste und erschreckenste Band bisher. Gleich zu Beginn wird der Leser in einen Topf voller Probleme geworfen und man ist gespannt, wie die Hauptpersonen diese zu lösen versuchen.

Wie bereits üblich hat man als Leser Einblick in verschiedenste Personen und erfährt somit mehr über die Absichten der Einzelnen. Man sieht die sich ergebenden Probleme aus unterschiedlichen Sichten, was das Ganze noch viel spannender und interessanter macht. In Band 3 treten außerdem mal wieder neue Personen auf: die Filmstars, die die Insel bewohnten, zu der Caine will, hatten auch Kinder, die sich nun auch in der FAYZ zurechtfinden müssen. Diese Personen sind wie bereits gewohnt wirklich detailliert skizziert und haben alle so ihre Eigenarten, was sie genauso authentisch macht wie die bisherigen Hauptpersonen. Ich bin gespannt ob sie noch eine größere Rolle spielen werden.

Der Schreibstil ist wieder genauso fesselnd wie der Leser es bereits gewohnt ist. Man schlägt Seite für Seite um und kann das Ende kaum noch erwarten. Dadurch, dass die Handlung nur über wenige Stunden verteilt ist, ist der Zwang, das Buch am Stück auszulesen, noch viel größer. Auch die Authentizität besteht trotz der vielen fiktiven Elemente immer noch und als Leser kann man die wenige Zeit m tden Protagonisten wirklich nur gebannt verfolgen.

Einen Countdown gibt es in Band 3 ebenfalls wieder. Diesesmal deutet er auf Marys 15. Geburtstag hin, an dem Mary vor hat, aus der FAYZ auszusteigen. Das würde natürlich eine große Katastrophe bedeuten - denn was würde mit all den Kleinkindern geschehen? Diesesmal ist Michael Grant der Countdown wieder durchaus gelungen.

Besonders loben muss ich Michael Grant für seine vielen, einfallsreichen Ideen. Dieses Buch strotzt geradezu vor interessanten, spannenden, fantastischen Handlungssträngen. Dass Grant sich all diese ausdenken und sie auch sinnvoll verarbeiten konnte, grenzt nahezu an ein Wunder. Ich war vor allem von der Fülle dieser begeistert - aber auch von der Umsetzung. Als Leser kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, weil man nie im Leben darauf gekommen wäre, was denn alles passieren kann.

In Gone - Lügen erfährt man übrigens endlich wieder mehr über die Umstände, die die FAYZ auslösten und sie am Leben erhalten. Der kleine Pete, Astrids Bruder, spielt wieder eine größere Rolle und auch die Dunkelheit, der Gaiaphage ist, wie bereits erwartet, noch nicht gänzlich vernichtet. Insgesamt haben sich für Band 3 der Reihe also viele Dinge in die Liste jener Handlungsstränge eingereiht, die alle verarbeitet werden müssen - und das werden sie auch, was den Roman nur noch besser macht.

*********** Bewertung ***********

Michael Grant hat in Gone - Lügen wirklich eine Meisterleistung vollbracht. Die vielen verschiedenen unerwarteten Begebenheiten und Handlungsstränge überzeugen den Leser von Anfang an. Man ist gespannt, wie sich alle Probleme auflösen und klären und kommt von der ersten bis zur letzten Seite kaum zum Durchatmen. Auch die neuen Personen, die in Band drei auftauchen, sind wieder völlig anders als die bisherigen, was Michael Grants Bücher ja fast auszeichnet. Auch die Umstände für die Entstehung der FAYZ, die mir in Gone - Hunger gefehlt haben, kommen nicht zur kurz. Für den bisher besten Band der Reihe Gone kann ich also gar nicht anders, als 5 Sterne zu vergeben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Gone Buch - Neue Aspekte und Spannende Handlung, 17. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Gebundene Ausgabe)
Das dritte Gone Buch mit dem Titel "Lügen" ist ein weiteres besonderes Leseerlebnis.

"
Kurzbeschreibung:
Seit alle Erwachsenen spurlos verschwunden sind, kämpfen die Kinder und Jugendlichen in Perdido Beach ums nackte Überleben. Wie viele hält auch Sam nur noch die Hoffnung am Leben, seine Eltern irgendwann wiederzusehen. Doch warten ihre Familien tatsächlich hinter der undurchsichtigen Barriere, die den Ort umgibt? Da taucht ein Mädchen auf. Es prophezeit, dass der Moment des Wiedersehens naht. Ist der Albtraum wirklich bald zu Ende - oder ist alles eine Lüge?" © Amazon

Das Buch an sich ist genauso wie alle andere Gone Bücher geschrieben. Auch in diesem Buch haben wir wieder unter jeder Kapitel Nummer einen Countdown, dies führt dazu dass die Spannung gegen Ende extrem hoch ist, da man absehen kann wann der Höhepunkt des Buches eintritt (mag für den einen unlogisch Klingen, wer die anderen Bücher kennt wird dies aber größtenteils nachvollziehen können). Das Buch überrascht mit neuen Aspekten, Personen und neuen Sichten auf die Welt außerhalb und innerhalb der FAYZ. Spannende und packende Geschehnisse lassen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis werden. Wer die anderen zwei Gone Bücher gemocht hat wird auch dieses mögen und nicht drumherum kommen es zu lesen.
Es ist ratsam die anderen Bücher vorher gelesen zu haben.

Fazit:
Das Gone Buch überzeugt mit spannender Handlung, bekanntem und gut geschrieben Stil und einer besonderen Art, die meiner Meinung nach schon alle anderen Gone Bücher geprägt hat. Von Beziehungskrisen über Morde alles ist dabei.
Ich persönlich bin sehr überzeugt von diesem Buch. Das Ende hat mich erst überrascht und musste nochmals nachgelesen werden aber mit der Gewissheit das noch zwei (oder auch drei) weitere Bücher kommen ist alles in Ordnung ;)
Empfehlenswert für alle Gone Liebhaber und Neugierigen.

Kategorien: Action, Fantasy, Science-Fiction, Romantik (nicht der Hauptaspekt des Buches)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dritter Band, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht, 5. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Gebundene Ausgabe)
Die Hungersnot konnte zwar gerade noch abgewendet werden, aber das macht die Zustände in der FAYZ nicht wirklich besser. Zil und seine Anhänger, die sich Human Crew nennen, hetzen immer weiter gegen die Mutanten auf und wollen alle Freaks, wie sie sie nennen, am liebsten tot sehen. Doch Sam, der diesem Treiben nur zu gern ein Ende setzen würde, sind durch den neu gegründeten Rat, insbesondere durch die Ratsvorsitzende Astrid, die Hände gebunden. Der Rat ist der Ansicht, dass man erst ein funktionierendes Rechtssystem inklusive Gesetzen und einem Gericht schaffen müsste, bevor man Zil für irgendetwas bestrafen kann. Doch anstatt dieses Vorhaben auch tatsächlich in die Tat umzusetzen, redet der Rat nur, er handelt nicht. Die Kluft zwischen Normalos und Mutanten wird dadurch immer größer und der Kampf zwischen ihnen droht schon bald zu eskalieren.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem: Viele der Kinder, vor allem die älteren, sind am Ende ihrer Kräfte und können die Verantwortung für die jüngeren nicht länger auf sich nehmen. Sie möchten endlich aus der FAYZ raus und in ihr altes Leben zurück.
Aus genau diesem Grund sind viele von ihnen auch nur zu gern bereit zu glauben was Orsay ihnen prophezeit. Sie sagt, sie hätte hinter die Wand sehen können und dass dort alle Eltern und Verwandten auf ihre Kinder warten würden. Sie rät den Jugendlichen, die als nächstes ihren 15. Geburtstag haben, sich nicht dagegen zu wehren wie Sam oder auch Astrid es getan haben, sondern es einfach geschehen zu lassen. Doch was ist, wenn das, was Orsay zu sehen glaubt, gar nicht stimmt? Aber noch viel wichtiger: Was soll aus den ganzen kleinen Kindern werden, wenn plötzlich alle älteren sich entschließen sollten zu verschwinden?

Außerdem stellt sich immer noch die Frage, ob der Gaiaphage nun wirklich endgültig besiegt worden ist oder ob er nur darauf wartet wieder etwas zu Kräften zu kommen um erneut zuschlagen zu können ...

Auch im dritten Teil der Gone-Serie geht es gewohnt spannend weiter und er steht seinen Vorgängern in nichts nach, vor allem was die Schrecken betrifft, mit denen Michael Grant seine Charaktere konfrontiert. Die Zustände werden eigentlich nie besser und immer wenn man denkt, dass es gar nicht mehr schlimmer kommen kann, setzt der Autor noch mal einen darauf.
Er schockiert den Leser z.B. damit, dass eine kleine Gruppe in der FAYZ aus dem Hunger heraus tatsächlich beginnt die Verstorbenen zu essen oder indem er eine schon lange tot geglaubte Figur wieder zum Leben erweckt.

Im Zentrum des dritten Bandes steht jedoch vor allem der Kampf zwischen den Mutanten und den Normalos und die sich daraus ergebenden Konflikte. Die Human Crew wird immer rücksichtsloser gegenüber den Mutanten und hetzt andere, normale Kinder immer weiter gegen sie auf. Dabei schreckt er weder davor zurück sich an kleinen Kindern zu vergreifen noch vor Mord. Er ist fest entschlossen sogar Normalos zu beseitigen, sollten sie sich auf die Seite der Freaks stellen. Zil sammelt Waffen zusammen und schmiedet einen Plan um Sam zu töten und selbst die Kontrolle über die FAYZ zu übernehmen, dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Sam sieht diesen Kampf kommen und würde Zil gern das Handwerk legen, wird aber vom Rat nicht gelassen, weil sie Sam nicht mehr als alleinigen Anführer haben wollen und auf die Schaffung ihres neuen Systems beharren. Astrid glaubt außerdem immer noch, sie könnte Zil mit guten Argumenten von seinem Verhalten abbringen und erkennt erst, was sie dadurch angerichtet hat, als es schon zu spät und der Kampf bereits eskaliert ist.

Daneben gibt es jedoch auch die Problematik um die Prophetin, wie Orsay inzwischen von einigen genannt wird. Während Orsay immer mehr an sich selbst und ihren Träumen zweifelt, wird sie von ihrer neuen Freundin Nerezza mehr und mehr dazu gedrängt den anderen Kindern zu erzählen, was sie sieht und ihnen zu raten, einfach auszusteigen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Auch als Leser weiß man nicht, was man glauben soll. Gibt es die Erwachsenen außerhalb der FAYZ tatsächlich noch und warten sie nur darauf ihre Kinder wieder in die Arme zu schließen? Sieht Orsay durch die Berührung der Wand wirklich in ihre Träume und kann so mit ihnen kommunizieren? Oder wird sie vielleicht von jemandem manipuliert, der nur will, dass sie genau diese Dinge sieht, daran glaubt und sie verbreitet?

Auch dieses Mal kommen wieder ein paar neue Figuren hinzu, die ebenfalls in der FAYZ gefangen sind, die man aber vorher aus verschiedenen Gründen noch nicht kannte. Entweder, weil sie sich gut versteckt haben oder weil sie vorher einfach nicht aufgefallen sind. Dadurch kann man immer wieder neue Charaktere entdecken, die dem Autor außerdem das Potenzial für neue Konflikte bieten.
Doch auch die schon lange bekannten Figuren verändern sich, was natürlich nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, was einige von ihnen Schreckliches erlebt haben. Während es die einen stärker macht, zerbrechen andere daran. Beides ist stets nachvollziehbar dargestellt, denn es gibt nun einmal Grenzen für das, was ein Mensch ertragen kann.

Die ständigen Perspektivwechsel sorgen erneut dafür, dass die Handlung nie langatmig wird und man als Leser immer weiter liest. Häufig verlässt der Autor eine Szene genau im spannendsten Moment, sodass man das folgende Geschehen ungeduldig weiterverfolgt bis man endlich wieder in die vorher verlassene Perspektive zurückkehrt.

Doch nicht nur dadurch bleibt die Spannung kontinuierlich erhalten. Auch der Countdown zu Beginn jedes Kapitels, der natürlich auch im dritten Band nicht fehlen darf, erzielt den gleichen Effekt. Er fesselt den Leser an das Buch und lässt ihn sich immer wieder die gleiche Frage stellen: Was wird dieses Mal am Ende des Countdowns geschehen?

Die Atmosphäre, die Michael Grant geschaffen hat, ist noch Angst einflößender als in den Vorgängern und die Taten einiger Figuren sind noch brutaler und rücksichtsloser als man es je für möglich gehalten hätte. Man ist oftmals nicht einfach nur schockiert, sondern kann gar nicht fassen, was man da liest. Das Buch ist daher, ebenso wie die vorherigen Bände, wirklich nur für Jugendliche zu empfehlen und nicht für Kinder.

Die Handlung ist zwar wieder relativ in sich abgeschlossen, lässt aber erneut genügend Fragen für den folgenden Band offen und bietet somit genügend Potenzial für den vierten und damit wohl auch letzten Teil dieser atemberaubenden Serie.

Gone - Lügen ist ein fantastischer dritter Band, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht und erneut mehr als überzeugen kann. Immer wieder gelingt es Michael Grant seine Leser zu überraschen und zu schockieren, sodass man gebannt an den Seiten klebt und gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Nach diesem dritten Band kann man es kaum noch erwarten den nächsten Teil zu lesen, indem man hoffentlich endlich Antworten auf die verbliebenen offenen Fragen erhält und erfährt, ob Sam, Astrid und all die anderen Kinder bzw. Jugendlichen es je schaffen werden lebend aus der FAYZ zu entkommen.
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4.0 von 5 Sternen Eine außergewöhnliche Jugendroman-Serie, die sich trotz kleiner Tiefpunkte zu lesen lohnt., 19. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Gebundene Ausgabe)
Zwar ist "Lügen" als der dritte Band der "Gone"-Reihe von Michael Grant wieder ein spannender Pageturner, aber trotzdem auch der bisher schwächste Roman der Serie. Auf jeden Fall wird vom Leser erwartet, dass er die vorangegangenen Teile bereits kennt, ansonsten würde er mit der Menge der hier vorkommenden Personen, deren Fähigkeiten und Eigenschaften, glatt überfordert sein.

Zu den ohnehin schon sehr zahlreichen Charakteren kommen diesmal noch eine ganze Handvoll neue hinzu, deswegen muss man sehr konzentriert lesen und sich jedes Mal aufs Neue klar machen, mit wem man es gerade zu tun hat. Sehr schön ist, dass der Autor sich für die einzelnen Figuren viel Zeit nimmt, jedenfalls für die, die im Mittelpunkt stehen, und intensiv beleuchtet, wie sie sich weiterentwickeln. Ganz klar hervorzuheben ist hier natürlich Sam, der diesmal eine schmerzhafte Selbstfindung durchmachen muss. Als Folge davon ebenfalls betroffen ist Astrid, seine Freundin. Aber auch bei einigen anderen Figuren wird noch klarer, was ihre Beweggründe sind und was sie antreibt. Ein sehr zwiegespaltener Charakter ist zum Beispiel Diana, das Mädchen an der Seite des brutalen Caine, dem Widersacher von Sam.

Neu ist, dass man diesmal mit einigen wenigen, blitzlichtartigen Eindrücken von der Welt außerhalb der FAYZ konfrontiert wird. Aber sind die wirklich real oder nur eine Illusion? Das muss noch herausgefunden werden. Sicher ist, dass es so schnell keine Auflösung geben wird, da noch mehrere Bände der Reihe geplant sind.

Besonders schade ist, dass das eigentliche Geheimnis um die FAYZ diesmal nur wenig vorangetrieben wird. Was geschieht, kommt einem zu einem großen Teil bekannt vor. Kinder kämpfen miteinander, haben Hunger und müssen sich irgendwie durch eine für sie völlig neue Welt bewegen. Alles steigert sich zwar noch weiter zum Dramatischen, eine wirkliche Weiterentwicklung in der Hintergrundgeschichte wird man aber vergeblich suchen. Trotzdem ist der Roman so fesselnd und spannend geschrieben, dass man sich kaum von ihm lösen mag und gebannt verfolgt, wie das Leben in der FAYZ sich entwickelt. "Gone" ist auf jeden Fall eine außergewöhnliche Jugendroman-Serie, die sich trotz kleiner Tiefpunkte zu lesen lohnt.
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4.0 von 5 Sternen Stephen King für Jugendliche, 28. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Gebundene Ausgabe)
In der abgeschlossenen Welt von Perdido Beach, in der es niemanden über fünfzehn Jahren gibt, geht es für die Kinder weiter ums nackte Überleben. Doch dann taucht ein Mädchen auf, das die Barriere berühren kann, die Perdido Beach vom Rest der Welt trennt. Und sie behauptet, dass die Eltern der Kinder hinter der Barriere auf sie warten. Ist sie wirklich eine Prophetin? Oder führt sie ihre Anhänger in den sicheren Tod?
Das ist aber nicht das einzige Problem, mit dem Sam und seine Mitstreiter zu tun haben. Neue Feinde treten auf den Plan, und dann kehrt auch noch Drake, Sams schlimmster Alptraum, von den Toten zurück ...
Dieses Buch ist ebenso spannend, aber auch drastisch und brutal wie die ersten beiden Bände der Serie. Stephen King für Jugendliche ' aber erst ab 16 Jahren, so meine Empfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Ein toller dritter Teil!, 28. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: In Perdido Beach nehmen das Hungern und die Verzweiflung kein Ende. Als wären diese Probleme für die Kinder noch nicht genug, beginnt die junge Orsay auch noch, "Prophetin" zu spielen und zu zelebrieren, dass auf der anderen Seite die Erwachsenen auf die abgeschotteten Kinder warten. Fortan herrschen Lügen und Streit in der Gegend und dann tauchen auch noch ein vermeintlich totes Mädchen sowie der brutale Drake wieder auf. Sam und seine Freunde sind mit ihren Kräften am Ende und nicht wenige beginnen sich zu fragen, ob der Freitod nicht doch der einzige Ausweg aus dieser Misere ist...

Zum Buch: Dies ist eine gewohnt gelungene "Gone"- Geschichte: packend, undurchsichtig, rasant und voller merkwürdiger, sympathischer und unerträglicher Charaktere, die wieder eine ganze Reihe skurriler Erlebnisse durchstehen müssen.
Die Story erinnerte mich nicht selten an eine Action-Serie für Kinder und Jugendliche, in der es ordentlich knallt und zischt, in der die Guten wirklich zutun haben, um das Böse zu besiegen und dabei gehörig ins Stolpern geraten. Außerdem bleibt es nicht ganz unblutig.
Das Hineinfinden in den dritten Teil der "Gone"- Reihe fiel mir wie bei den vorherigen Büchern nicht allzu schwer, dennoch brauchte es eine kleine Weile, bis man nun alle neuen Figuren zugeordnet hat. Mit denen geizt der Autor nämlich wirklich nicht. Es gibt verdammt viele Figuren, die alle auf ihre Art und Weise eine mehr oder wenige Rolle für die Entwicklung der Gesamtstory spielten. Manchmal geriet ich ein wenig ins Schwimmen- wer war denn nun nochmal dieser Charakter und was machte ihn aus? Welche Fähigkeit hat er oder hat er überhaupt eine? Zum Glück vergisst Grant hier nur recht selten, den einzelnen Charakter zu definieren und dies auch immer so umgewandelt zu wiederholen, sodass es sich nicht langweilig liest und man als Leser meistens Bescheid weiß, mit wem es gerade worum geht.
Ich hatte zudem stets das Gefühl, dass der Autor weiß, was er hier schreibt. Er hat immer ein Ziel vor Augen, dass er anstrebt und das ist sehr unterhaltsam zu verfolgen und man ahnt schon bald, dass diese Geschichte auf ein gutes, durchdachtes Ende hinarbeitet. Im Gegensatz zu Teil 2 hat mir das Finale dieses Buches sehr gut gefallen.

"Gone - Lügen" ist ein toller dritter Teil, der zwar einige kleinere Längen hat, die jedoch durch die gewohnt gewitzten Dialoge und irre Situationen nicht sehr stark ins Gewicht fallen.

Band 4 wird auf jeden Fall gelesen!
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4.0 von 5 Sternen Intrigen, Lügen, Hunger - eine gefährliche, aber spannende Mischung, 11. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Taschenbuch)
Zitat:
„Die Angst hatte sich ausgebreitet wie eine ansteckende Krankheit. Sie saßen im Dunkeln und hatten Angst. Unentwegt Angst.“
(S.9)

„Bloß kannte die Liebe keine Vernunft. Und sie musste auch keinen Sinn ergeben. Genauso wenig wie die Hoffnung.“
(S.34)

„Die Vorstellung, dass die ganze Welt ihm womöglich zusah und jede seiner Taten wahrnahm, jede panische Aktion und jeden verzweifelten Moment, war gelinde gesagt bestürzend.“
(S.71)

Inhalt:
In Perdido Beach werden die Gräben zwischen Freaks und normalen Kids immer größer. Zil nutzt die Situation und heizt diese Kämpfe an. Die Gewalt nimmt zu, Grenzen werden überschritten.
Obwohl man den Hunger einigermaßen in den Griff bekommen hat, entstehen nun erste Risse zwischen Astrid und Sam. Denn Sam soll sich dem Willen des neu gegründeten Rates beugen.

In Coates gibt es andere Probleme. Die Kinder rund um Caine leiden unter dem Hunger. Ab jetzt werden auch Tabus gebrochen. Niemandem gefällt es, doch der Überlebenswille ist groß. Caine hat eine Idee, wie er zumindest kurzfristig das Überleben der Gruppe retten kann. Und dazu braucht er Hilfe aus Perdido Beach. Ein perfider Plan nimmt Gestalt an und gefährdet das Leben vieler Kinder.

Meinung:
Perdido Beach übt eine unglaubliche Spannung auf mich aus. Ich konnte es kaum erwarten, endlich mit dem dritten Teil fortzufahren und tauchte auch gleich nach den ersten Seiten wieder in diese unglaubliche Welt ein.

Vieles von dem, was ich hier erfahren durfte, war einmal mehr atemberaubend. Michael Grant schafft es mit präzisen Worten, eine Spannung herzustellen, die mir einerseits die Nackenhaare hochstellte, mich andererseits jedoch auch oft nachdenklich machte. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Nüchtern beschreibt er seine Szenerie, berücksichtigt dabei nie gedankliche Hemmschwellen. Der Autor steuert seine Charaktere konsequent und mitunter gnadenlos durch die Handlung. Was habe ich nur mit den handelnden Personen gelitten…

Sam, der bisher immer der rettende Anker war, soll sich nun dem Willen anderer, oder besser gesagt dem neu gegründeten Rat, beugen. Genau das macht ihm natürlich sehr zu schaffen, weil sein Gerechtigkeitssinn ihm eine andere Richtung vorgibt. Dennoch überschreitet er die ihm gesetzten Grenzen, zumindest vorerst, nicht. Vielleicht hätte die Stadt vor einigem Wahnsinn bewahrt werden können, hätte er sich anders entschieden. Doch so sucht er fortlaufend die Einsamkeit, muss eins werden mit seinen Gedanken und über die nächsten Schritte nachdenken. Ob er wohl zu alter Stärke zurückfindet?

Bei Astrid kann man zu der Überzeugung gelangen, dass sie manche Mitmenschen einfach nur benutzt hat. Doch ihr bisheriges Leben ließ einfach kein anderes Denken zu. Außerdem ist sie in großer Sorge wegen Pete, ihrem kleinen autistischen Bruder. Welchen Einfluss gerade er für die FAYZ hat, ahnt jedoch kaum jemand. Genau dies wissen auch nur wenige Leute in der abgeriegelten Zone. Ob Pete selbst von seiner Kraft weiß, ist für alle Beteiligten Spekulation. Niemand kann wirklich Einfluss auf ihn nehmen.

Über der gesamten neuen Ordnung schwebt eindeutig ein Damoklesschwert. Ich setzte mich mit rassistischen Strukturen auseinander, ließ Kritik an sexuellen Orientierungen an mir abprallen, wie es viele Bewohner der FAYZ auch taten. Man musste wirklich befürchten, dass alles in einem unendlichen Chaos versinken würde. Aber ich hatte immer noch Hoffnung. Ob diese auch berechtigt war, müsst ihr jedoch selbst herausfinden.

Michael Grant nutzt für seine Erzählung wiederum die Vergangenheitsform und lässt wechselnde Perspektiven zu. Durch die eine oder andere Information wird aus meiner Sicht der aufgebaute Spannungsbogen ein wenig unterbrochen, nimmt kurze Zeit später jedoch wieder an Fahrt auf. Auch die schiere Masse an handelnden Personen machte es mir zwischenzeitlich schwer, der Geschichte vollends zu folgen. Zum Glück hat sich dieser Eindruck meist nach wenigen Seiten wieder gegeben.

Das Finale selbst war unzweifelhaft spektakulär und lässt mich neugierig auf die weiteren Begebenheiten in Perdido Beach zurück.

Urteil:
„Gone – Lügen“ kann mit den Vorgängern nicht ganz mithalten. Überraschende Wendungen und die letztendlich durchgehend vorhandene Spannung sind mir dennoch knappe 4 Bücher wert.

Für alle, die erschreckend realistische Szenarien genießen können, den Charakteren auch Schwächen zugestehen und einfach von einer besonderen Atmosphäre ergriffen werden können. Jeder, der die Vorbände bereits liebt, MUSS diese Fortsetzung lesen.

Die Reihe:
1. Verloren
2. Hunger
3. Lügen
4. Rache
5. Angst
6. Licht

©his-and-her-books.blogspot.de
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5.0 von 5 Sternen Einfach Super!!, 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Taschenbuch)
"Gone" ist perfekt für Fans von Sci-Fi und Fantasy. Ich habe es auch gelesen und ich fande es atemberaubend, zu sehen wie es ist als Jugendlicher ohne Erwachsene zu leben und unnatürlichen Dingen auf den Grund zu gehen. 5 Sterne!!
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5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Buch, 26. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Kindle Edition)
Ich habe das Buch meinem sechzehnjährigen Sohn geschenkt. Er hat es auf einen Zug gelesen und war begeistert, wie auch schon von den ersten Bänden dieser Reihe. Sehr zu empfehlen für Leseratten!
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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone 3: Lügen (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch bewertet, weil es ein wirklich gutes Buch ist.
Der Schreibstil ist einfach spitze, deshalb kann ich es nur weiter empfehlen!!
Wirklich spannend und mitreißend.
Das Buch hat auch nur drei Tage gebraucht bis es angekommen war, was wirklich schnell ist.
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Gone 3: Lügen
Gone 3: Lügen von Michael Grant (Taschenbuch - 1. April 2013)
EUR 9,99
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