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am 22. Dezember 2000
Das Buch ist eines der besten, was ich zum Thema "Coming Out" je gelesen habe. Es gelingt dem/der Autor(in) sehr gut, das Thema an die Leser heranzutragen. Besonders die vor jedem Kapitel vorgestellte Sicht der Mutter verleiht dem ganzen einen besonderen Touch. Ich weiss nicht, ob das Buch, wie einige geschrieben haben, wirklich voll von Klischees ist. Ich bin fest davon ueberzeugt und kann es auch aus eigener Erfahrung sagen: Es sind wirklich sehr viele (wenn auch sicherlich nicht alle) Jung-Schwule so, wie im Buch beschrieben - naemlich Aussenseiter. Ich hoffe, dass das Buch dazu beitraegt, die Vorurteile, die leider immer noch viele Menschen gegen Schwule haben, abzubauen.
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am 1. Februar 2003
Jim ist ein ganz „normaler" Junge. Er war nie sonderlich beliebt in der Schule und hatte nur wenig Freunde. Um seine Eltern stolz zu machen, wird er zum Streber und macht sich dadurch noch mehr zum Außenseiter. Er hatte schon immer das Gefühl „anders" zu sein und nicht richtig in diese Welt zu passen. Zwischen der Ich-Erzählung von Jim, folgen immer wieder einige Passagen der Mutter, wie sie die ganzen Situationen erlebt hat und was sie über ihren Sohn denkt. Dadurch kann man sich besonders gut in das Familienleben hineinversetzen und lernt sozusagen zwei verschiedene Sichtweisen, nämlich die von Jim und die seiner Mutter die ihm sehr nahe steht kennen. Mit 15 Jahren findet er zum ersten Mal heraus, worin sich sein anders-sein gründet. Er verliebt sich in seinen langjährigen Freund Krister. Damit beginnt für Jim eine schwierige Zeit in der er nicht nur lernen muss zu sich selbst zu finden und für sich und sein schwul-sein einzustehen, sondern sich auch in der Schule vor seinen Freunden und vor seinen Eltern beweisen und durchsetzen muss. Glücklicherweise ist er in dieser problematischen Phase nicht alleine. In Mats findet er nicht nur einen wahren Freund, sondern auch den Menschen den er und der ihn über alles liebt. Die beiden leben eine glückliche Beziehung und beschließen sogar zusammen zu ziehen. Auch wenn es für Jim nicht immer leicht ist gegen den Strom zu schwimmen, so hat er ein liebevolles Zuhause, einen Menschen der immer für ihn da ist und ihm letztendlich hilft er selbst zu werden.
Jim im Spiegel ist eines der besten Bücher, dass ich je gelesen habe. Es ist gefühlvoll und zugleich witzig geschrieben. Hauptdarsteller Jim erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive und lässt den Leser sowohl an verschiedenen Ereignissen und Begegnungen seines Lebens als auch seiner Gefühlswelt teilhaben. Man lebt mit ihm mit und hat das Gefühl traurig zu sein wenn er es ist und lachen zu müssen wenn er glücklich ist. Ich wünschte mir ich hätte Jim einmal kennen gelernt und vor allem auch seinen Freund Mats. Mats ist ein ganz einmaliger Charakter. Ein Freund wie man ihn sich nur wünschen kann, der Jims Persönlichkeit reifen lässt und ihn mit geschickten Hilfen auf seinen eigenen Weg leiten kann. Man möchte am liebsten an ihrer Beziehung teilhaben. Die beiden sind richtig süß und man freut sich mit Jim so sehr, dass er den Menschen getroffen hat den er und der ihn verdient! Ich hoffe die Beiden werden noch ganz viele glückliche und erfüllende Jahre miteinander verbringen! Eine wunderbare, leider viel zu kurze Geschichte die nach einer Fortsetzung schreit.
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am 17. Mai 2004
Vorweg: Das Buch ist m.E. unbedingt lesenswert, und ich will hier nicht bereits Gesagtes wiederholen... - Aber in Anbetracht der Begeisterung und Lobeshymnen der anderen Rezensenten möchte ich ein paar Aspekte anmerken, die mich persönlich an diesem Buch gestört haben - ohne es damit pauschal schlecht machen zu wollen:
Auch wenn Jim's Entwicklung, seine Reifung, seine Fragen und Zweifel wichtig sind, so vergeht doch knapp die Hälfte des Buches bis er merkt "hoppla, ich bin schwul". (Und gerade um die Zeit mit und nach dieser Erkenntnis geht es ja wohl im Kern.) Was man positiv als fundiert geschilderte Entwicklung werten könnte, erschien mir leider eher als langatmig...
Das war vielleicht auch durch die Tatsache bedingt (und da bin ich wohl der einzige hier?) dass ich die Story leider *nicht* als sonderlich mitfühlbar empfunden habe... Klar, ich kannte viele von Jim's Zweifeln, Hürden und Ängsten, aber ich habe weder mitgezittert noch mitgefiebert. Kein weiterer Gedanke an das Buch, wenn ich es mit eingelegtem Lesezeichen zugeklappt hatte... so "gefühlskalt" habe ich selten einen Roman dieses Genres gelesen.
Ich hatte den Eindruck, dass wir zwar viel über Jim's Gedanken, wenig jedoch über seine Gefühle erfahren. Über (zu) weite Strecken setzt sich Jim fast ausschließlich mit seiner Umwelt und deren Anforderungen an ihn auseinander, um erst gegen Ende den Blick auch auf seine essentiellen Bedürfnisse wie Liebe und Geborgenheit zu richten - schade. Das machte die Geschichte für mich letzten Endes dann doch etwas vordergründig und unglaubhaft...
Emotional erfrischend wird es aber, als Mats ins Spiel kommt...
Wie gesagt: lesenswert ist es auf jeden Fall!!
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am 19. Juni 2000
"Jim im Spíegel" ist die ergreifende Geschichte eines jungen Schwulen auf der Suche nach seinem Ich. Wenn der Roman als klischeebehaftet abgetan wird von einigen Lesern, so kann ich diesen nicht zustimmen. Nicht wenige Jungschwule, die mit der Erkenntnis zu ringen haben - anders zu sein -, kapseln sich ab, um zu lernen, dieses zu akzeptieren. Jims steiniger Weg führt trotz allem zu einem Happyend. Das Buch hilft jedem Leser Mut zu fassen, der mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.
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am 28. April 2012
ein wunderschönes Buch. Ich habe es mir als junger Schwuler in der blüte seines Coming Outs (ca. 1988) gekauft und mehrmals gelesen.
Jetzt, fast 25 Jahre später habe ich es vergeblich in meinen Juged-Heimatszimmer gesucht, aber nicht mehr gefunden, deshalb erneut bestellt um es wieder zu lesen.
Auch ein viertel Jahrhundert später gilt: ein sehr schönes Buch, klasse geschrieben. Auch wenn mir jetzt, als "REIFER" Mensch manche Situationen klarer dargestellt werden.
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am 17. April 2001
Es ist in der Tat eins der besten Bücher zum Thema Coming Out das ich je gelesen habe. Es schildert sehr plastisch die Problematik des Jugendlichen Jim und seiner Eltern. Man kann sich richtig reinfühlen in die Geschichte und lebt sie mit. Ein echt tolles Buch, das ich auch sehr gerne verschenke.
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am 18. Dezember 1999
Das Buch von Inger Edelfeldt schildert Jims Comming-Out sehr einfühlsam, wenn auch nicht fernab von Klischees. Jim wird als der stille, Mozart hörende Einzelgänger dargestellt, der sich im Lauf der Pubertät sein eigenes Schwulsein nach und nach eingesteht. In der vor jedem Kapitel kurz angeführten Sicht seiner Mutter wird auf das Geschehen eine weitere (spannende) Perspektive eröffnet. Die Story zwischen Matts und Jim ist romantisch-verträumt und versäumt sicherlich auf den Stress, den es in jeder Beziehung gibt, hinzuweisen, dass wäre aber auch zu viel für einen Roman. Insgesamt gelingt es Edelfeldt, die Lesenden für Jim einzunehmen und sowohl Eltern als auch Jugendliche positiv mit dem Thema "Schwul" vertraut zu machen. Schade, dass es keine Fortsetzung gibt...
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am 2. September 1999
Die Eltern und die Kinder: Inger Edelfeldt schafft es, beide Seiten zu zeigen, die der Eltern, die der Homosexualität ihres Sohnes hilflos gegenüberstehen, und die des Sohnes, der sich nur langsam seine Gefühl eingesteht. Die Liebesgeschichte zwischen Jim und Mats ist gefühlvoll und romantisch, wie man sich es nur wünschen kann. Einen Punkt Abzug gibt es nur, weil Edelfeldt dem Leser einige Seiten des echten (schwulen) Lebens außerhalb des Romans verschweigt (nämlich die unangenehmen) und den Leser in der Illusion verläßt, ihm könnte es gehen wie Jim, und das tut es in den seltensten Fällen...
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am 9. Juni 2015
Jim im Spiegel war mein erstes Buch welches ich zum Thema Outing und Schwul sein gelesen habe. Es hat mein Leben nachhaltig verändert. Leider verlor ich es bei einem Umzug und später hab ich immer mal wieder an dieses Buch gedacht. Als ich es hier fand hab ich es gleich bestellt und freue mich das es wieder in meinem Nachtschränkchen liegt. Meine Mutter hat es damals gelesen und als sie zu der Stelle kam an dem der Protagonist seiner Mutter sein Schwul sein gesteht machte sie ein undefinierbares Geräusch und rief: 'Eh, der ist schwul, wusstest du das?' Ich hab dann mit ihr gesprochen...
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am 23. Februar 2000
Jim im Spiegel ist ein einfühlsammer Roman über die Gedanken und Emotionen eines 14jährigen Jungen, der an sich eine "Endeckung" macht. Hier wird in poetischer Art & Weise ein coming out betrieben. Unterhaltsam und gefühlsbetont, genau, wie man mit solch einem Thema umgehen sollte.
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