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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen58
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am 14. Januar 2000
Dieses Buch, oft als Schullektüre gelesen, beschäftigt sich intensiv mit dem Problem des Erwachsenwerdens. Jugendliche, die von der Fürsorge ins Heim gesteckt wurden, weil sie gegen die Gesetze verstoßen haben, werden oft als Verbrecher beschimpft. Und immer mehr wächst die Forderung nach härteren Strafen für solche Heranwachsenden. Das Buch erzählt die Geschichte von Jochen. Er ist knapp vierzehn Jahre alt, als ihn seine Mutter freiwillig der Erziehungshilfe übergibt. Allerdings kurz bevor sie ihn wohl von selbst geholt hätten. Jochen ist aus seiner Sicht gar kein so schlechter Kerl, er hat es nur nicht leicht und alles ist irgendwie blöd gelaufen. Leider hört das in der Erziehungsanstalt nicht auf. Statt daß ihm dort weitergeholfen wird, ist es für ihn der erste Schritt auf der Rolltreppe abwärts... Für Jugendliche mag seine Geschichte als abschreckendes Beispiel dienen. Erwachsene sollten sich fragen, ob der Fehler meist vielleicht nicht bei den „bösen Buben" liegt, sondern bei der Gesellschaft. Das ist für die Kinder keine Entschuldigung, aber es ist auch die Schuldzuweisung an die Erwachsenen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. Oktober 2004
Es geht in dem Buch von Noack um das Leben eines Jungen, der völlig auf die falsche Bahn gerät. Er begibt sich auf die Rolltreppe abwärts.
Jochen ist nach der Scheidung seiner Eltern oft völlig allein, da seine Mutter deren Lebensunterhalt verdienen muss. Sie kümmert sich nun kaum mehr um ihren Sohn. Immer öfter geht Jochen ins Kaufhaus und fängt an zu stehlen. Eines Tages wird er erwischt und die Familiensituation eskaliert. Jochen kommt in ein völlig autoritäres und unpädagogisches Heim. Völlig im Stich gelassen von Eltern und Freunden, wohl aber auch weil er seine Fehler nicht richtig eingestehen kann, sind seine Versuche auf der Rolltreppe abwärts nach oben zu springen vergeblich.
Mir gefällt es sehr, wie der Autor den Leser zu Denken bewegen möchte. Wir verurteilen jeden Tag Kinder und Jugendliche zu Kriminellen und fragen uns wie sehr die Gesellschaft und die Person selber dafür verantwortlich sind.
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am 5. Januar 2003
Ein absoluter Jugendbuch-Klassiker, dessen Lektüre sich immer noch lohnt. Die Mechanismen, die einen Jugendlichen auf die so genannten "schiefe Bahn" führen ändern sich nicht wirklich. Es geht immer um ein Zusammenspiel zwischen Familiensituation und Selbstbewusstsein und -vertrauen, wie das bei Jochen exemplarisch vorgeführt wird.
Auch Kritik an Heimen und den betreffenden Jugendeinrichtungen kann in der Form, wie das Noack tut, jederzeit geäussert werden. Individuelle Betreuung ist einfach nie in dem Mass möglich, wie das nötig wäre.
Leider ist das Buch aber für Jugendliche heute teilweise nicht mehr mit ihrer Lebenswelt verbunden, es ist einfach zu wenig modern. Wir leben in einer viel stärker individualisierten Welt als in den 70er Jahren, was sich dahingehend auswirkt, dass man Jochen weniger als Fremdkörper in einem funktionierenden System wahrnimmt, sondern ein unmögliches System im Konflikt mit einem Individuum sieht. Das ist sicherlich auch die Absicht des Autors, doch wenn dieses Element vor mehr als 20 Jahren noch etwas Besonderes war, ist es heute nicht mehr als normal. Eine Überarbeitung des Klassikers wäre sicherlich angebracht.
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am 5. Februar 2003
Schon als unsere Deutschlehrerin uns dieses Buch unter vielen anderen vorstellte, war ich geschockt, als die Mehrheit der Klasse dann tatsächlich für dieses Buch stimmte.
Am Ende gab es niemanden, der dieses Buch nicht als schrecklich unrealistisch und langweilig bezeichnete.
Dies lag nicht daran, dass Bücher, die im Deutschunterricht behandelt werden von vornherein her als langweilig abgestuft werden, oder es für unser Alter zu schwierig war, sondern einfach nur an der absolut unrealistischen Handlung.
Ein unglaublich liebenswürdiger Junge, der keiner Fliege etwas zu Leide tun kann gerät durch eine Verkettung von unglücklichen Zufällen ins Heim, wo er vom Betreuer vom ersten Tag an gehasst wird und auch nie eine Chance bekommt. Aber selbst dieser Mann wird als unglaublich nett und friedfertig dargestellt, nur leider fehlen ihm einfach die nötigen Informationen um Situationen richtig einordnen zu können.
Aber als er dann ein Praktikum vom Bruder der unglaublich (!!!) netten Krankenschwester angeboten bekommt, aber leider wieder durch unglückliche Zufälle, Willensschwäche, mangelndem Durchsetzungsvermögen (er stiehlt durch seeeeeehhhhhr viele Zufälle einen Hund und darf deshalb natürlich nicht mehr am Praktikum teilnehmen) und nicht zuletzt der fehlenden Bereitschaft seiner Mitmenschen, ihn zu verstehen und ihm zuzuhören letztendlich sogar vor lauter Verzweiflung ein Verbrechen begeht, um allem zu entfliehen und ins Gefängniss zu kommen, und so ziemlich die letzten Worte in dem Buch von der Krankenschwester stammen die dann sagt, dass ihr Bruder ihm das Praktikum jetzt doch noch ermöglicht hätte, war es mir wirklich 'ne Nummer zu stark auf die Tränendrüse gedrückt und auch endgültig klar, dass dieses Buch mit zum Unrealistischten gehört, was ich jemals gelesen habe und jemals lesen werde (und ich lese mitunter auch Fantasy)
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Stellenweise erscheint die Geschichte sehr idealtypisch, was aber für Jugendliteratur durchaus verständlich ist. Die Mechanismen, die manche Jugendliche in Heime bringen werden ganz gut aufgezeigt und auch die Bedingungen, die sie in den etwas besser geführten gelegentlich antreffen. Auch hier gibt es in der Realität sicherlich bessere – sprich positivere – Beispiele, aber für eine erste Betrachtung des Lebens in einem Heim ist dieses Buch ganz lehrreich und für Jugendliche sicherlich gut nachvollziehbar. Meiner Meinung nach ist dieses Buch besonders für die Altersstufen 13 bis 15 geeignet.
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am 25. Oktober 2012
Das Buch beschreibt ein Stück des Lebenswegs von Jochen der kurz vor seinem 14. Lebensjahr ins Heim kommt.
Es wird sowohl das Leben im Heim als auch ein Rückblick der Ereignisse beschrieben,die dazu führten, dass er auf die „schiefe Bahn“ geraten ist.

Der Einstieg erfolgt unmittelbar durch die Beschreibung der Aufteilung im Heim. In Jochens Gruppe gibt es noch andere Jungen, die von dem Heimerzieher Herrn Hamel mit Hundenamen angesprochen werden: wie z.B. Boxer, Terrier, Pudel u.ä.
Anschließend erfolgt ein Rückblick in welchem Jochens Familiensituation kurz umrissen wird: seine Eltern sind geschieden, er lebt bei seiner Mutter die um den gemeinsamen Lebensunterhalt aufzubringen arbeiten geht.
Eines Tages verliert Jochen seinen Haustürschlüssel und weil niemand zu Hause ist, überlegt er, wie er die Zeit, bis seine Mutter nach Hause kommt, überbrücken kann. Das ist der Beginn einer Verkettung von mehreren Schicksalsschlägen die dazu führen, dass er die „Rolltreppe abwärts“ fährt.
Als er beim Klauen erwischt wird, verpfeift er seinen „Freund“ Axel nicht und wird von seinem schlechten Gewissen so sehr geplagt, dass er von zu Hause abhaut, was die ganze Situation aber nur verschlimmert.
Als der neue Freund der Mutter, Albert, sich in einen Streit einmischt und Jochen ins Gesicht schlägt, eskaliert die Situation vollends. Jochen kommt ins Heim. Hier muss er sich die Haare schneiden lassen und einen Aufsatz darüber schreiben, warum er ins Heim gekommen ist. Die Schuld dafür sucht er zunächst nur bei seiner Mutter. Das Verhältnis zu ihr leidet im weiteren Verlauf darunter, dass sie beim Besuch nicht offen miteinander reden und die Mutter sich entschließt Albert zu heiraten.
Im Heim schließt Jochen Freundschaften und nimmt eine Leitposition ein, die es ihm ermöglicht in einer Gruppenaktion sich gegen die Titulierung mit Hundenamen durch Herrn Hamel durchzusetzen. Zu Herrn Katz, dem Heimleiter und Maria, der Krankenschwester entwickelt er ein gutes Verhältnis. Durch widrige Umstände gerät Jochen in die Lage beide zu enttäuschen und verspielt sich somit seine Chancen.
Als er bei einer Ausreißaktion feststellen muss, dass auch sein Vater keinen Platz in seinem Leben für ihn hat, stromert er zunächst durch die Gegend. Als ihm die Ausweglosigkeit seiner Lage bewusst wird, meldet er sich freiwillig bei der Polizei und lässt sich zurück ins Heim bringen.
Zurück im Heim wundern seine Heimgefährten über sein verändertes Verhalten. Doch auch hier ist die letzte Stufe der „Rolltreppe abwärts“ noch nicht erreicht.

Zunächst ist der Aufbau der Erzählung durch die nicht chronologische Abfolge etwas gewöhnungsbedürftig. Dann aber fügt sich das Bild von Jochens Entwicklung Puzzle-artig zusammen und man erkennt, dass Jochen per se kein schlechter Mensch ist. Auch er hat seine Prinzipien, z.B Loyalität zu seinen Freunden und Gerechtigkeitssinn.
Eine Schlüsselposition nimmt die Mutter ein, die in den entscheidenden Momenten unfähig ist ihre Autorität wahrzunehmen. Ihr neuer Freund Albert spielt dabei eine ungünstige Rolle, weil er sich gar nicht richtig mit Jochen und seinen Problemen auseinander setzt und der Mutter keine Unterstützung bietet.
An vielen Stellen wird klar, dass Jochen selbst die Situation hätte retten können, wenn er sich klarer artikuliert und das Gespräch mit den entsprechenden Personen selbst in die Hand genommen hätte.

Das Buch zeigt sehr eindringlich, wie es passieren kann, dass ein junger Mensch die falschen Entscheidungen trifft, was dazu führen kann, dass er im Heim landet. Auch wenn das Buch zunächst etwas altbacken wirkt, ist die Thematik doch immer noch aktuell. Man sollte sich nur davor hüten allzu viel Mitleid zu entwickeln, denn auch wenn Jochen von seiner Mutter und seinem Vater im Stich gelassen wurde, gibt es doch Menschen, die ihm helfen wollen und da Jochen ein kluger Junge mit Prinzipien ist, hätte er am Ende des Buches sein Leben selbst in die Hand nehmen und in die richtige Bahn lenken können.
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am 25. Februar 2003
Ich kann die Deutschlehrer nicht verstehen, die dieses Buch immer wieder als Lektüre vorschlagen. Vielleicht weil sie irgenwann mal während ihres Studiums in den 70ern/80ern gehört haben, dass dieses Buch toll ist, realitätsnah und gesellschaftskritisch, da kann man wirklich was rausholen!

Das mag vielleicht vor 20 Jahren gestimmt haben, aber inzwischen ist die Handlung so was von überholt, dass mir die Worte fehlen. Wenn man es wirklich wagt, den Titel des Buches in Anwesenheit anderer Rollteppen-Geschädigter über seine Lippen kommen zu lassen, ernet man Buhrufe und noch Schlimmeres. Ich kann allen Deutschlehrern (und auch allen anderen, die auf die witzige Idee kommen sollten, dieses Buch zu lesen/kaufen/in den Schrank stellen) nur raten: LASSEN SIE ES LIEBER BLEIBEN... Ihre Schüler werden ihnen dankbar sein.
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am 4. September 2011
Auch für mich war es eine Qual dieses Buch lesen zu müssen. Es war langweilig, sehr konstruiert und hat kaum Möglichkeiten geboten, sich als Schüler mit den Figuren zu identifzieren. Die Figuren waren platt und hölzern.
Bitte, liebe Lehrer...lasst es. Es gibt so viele tolle Bücher, dieses hier muss wirklich nicht sein.
Wie wäre es mit Nick Hornby? Der kann wirklich authentisch über das Gefühlschaos des Erwachsenwerdens schreiben.
Mutet euren Kids etwas anspruchsvolles zu- die Chance eine Geschichte wirklich zu erfassen, weil man sie gemeinsam ,,seziert" hat man so schnell nicht wieder.
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am 11. Oktober 2008
Ich musste das Buch in der Schule lesen (8.Klasse).
Der Inhalt des Buches ist eigentlich ganz interessant. Die Story ist absolut OK. Ein Junge macht Fehler, ungewollt, seine Mutter und ihr ''Lover'' schieben ihn ins Heim. Dort kommt er immer wieder in doofe Situationen, macht Fehler, es wird ihm sehr übel genommen. Sehr detailreich, aber vorraussehbar und irgendwie ist die Story total kühl. Es hat etwas kaltes, abweisendes an sich und ich mag solche Bücher nicht. Schade, das ich es lesen musste.
Schulklassen und Lehrern die sich überlegen, welches Buch sie lesen könnten, kann ich raten: ASPHALT TRIBE!!! Es ist ähnlich wie dieses Buch, finde ich. Nur das es noch interessanter ist und nicht so kühl. Man kann sich besser hinein fühlen, bei diesem Buch will man sich gar nicht hinein fühlen. Asphalt Tribe ist über Straßen-Kinder in New York. Man kann viel recherschieren und man wird zum grübeln gebracht, über die Situation auf den Straßen. Eignet sich gut für die Schule. Ist aber auch für einfach so zum lesen schön.
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am 18. September 2007
Wer auf Bücher steht, die immer ein Happy End haben, brauchen sich das Buch nicht zu kaufen, geschweige denn zu lesen.
Wer allerdings auf reale Geschichten steht- kauft es euch.
Hans-Georg Noack beschreibt in dem Buch das Leben von Jochen, der mit der Welt nicht klar kommt.
Da er keine Freunde hat, beginnt er zu klauen, um anderen zu imponieren. Sein Vater will nichts vom ihm wissen und seine Mutter hat nur Augen für ihren Freund und schickt Jochen in ein Heim um ihn los zu werden.
Es ist eine total herzergreifende Geschiche! Besonders das Ende lockt einem zum Denken an, als Jochen im letzten Kapitel Autos zertrümmert und in ein Laden einbricht, nur um in ein Jugendgefängnis zu kommen und weg von allen Leuten zu kommen, die ihm so viel bedeutet haben- denen er allerdings scheißegal ist.
Die letzten Worte des Autors über das Buch: "Wie es mit Jochen weitergeht? Ich weiß es nicht, denn ich habe die Geschichte ja nichts weiter erfunden. Es wird von den Menschen abhängen denen er begegnet. Und von ihm."
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