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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gigantischer Beginn einer Trilogie
Mystic City I - Das gefangene Herz
ist der Grundstein zu einer Trilogie!

zum Inhalt:
Die Welt ist gespalten! Nach der großen Klimakatastrophe bei der das Eis der Pole und Gletscher geschmolzen ist und die Welt von der Antarktis und Ozeanien überflutet wurde entstand
Mystic City.
Aber nicht nur die Welt ist gespalten, sondern auch...
Vor 21 Monaten von Nicole Ramge veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, leider nicht gut umgesetzt...
Inhalt:
Aria lebt in einem Manhatten der Zukunft. Die Erwärmung führte zum Ansteigen der Meere, was in Manhatten dafür gesorgt hat, dass fast alle Menschen in Hochhäuser weiter oben wohnen. Nur wenige leben noch in der "Tiefe", dort wo man noch Straßen und alte U-Bahnen findet.
Allen voran die Mystiker, diese haben magische Kräfte...
Vor 13 Monaten von Katja W. veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gigantischer Beginn einer Trilogie, 3. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Mystic City I - Das gefangene Herz
ist der Grundstein zu einer Trilogie!

zum Inhalt:
Die Welt ist gespalten! Nach der großen Klimakatastrophe bei der das Eis der Pole und Gletscher geschmolzen ist und die Welt von der Antarktis und Ozeanien überflutet wurde entstand
Mystic City.
Aber nicht nur die Welt ist gespalten, sondern auch die Menschheit! Hoch ob, in den Horsten leben die Reichen und ganz unten, in der Tiefe leben die Mystiker und die Tieflinge (Arme). Die Mystiker verfügen über Magie, die sie 2x im Jahr abschöpfen lassen müssen um eine gewisse Sicherheit zu wahren. Die wenigen, die dies nicht tun und sich dieser Form von Unterwürfigkeit zu entziehen, sind Rebellen.

Aria, ist die Tochter eines angesehenen Familienimperiums. Die Rose - Familie ist einer der beiden einflussreichsten Familien. Eine weitere, aber eigentlich seit Generationen in einer Fehde mit den
Rose's sind die Foster's. Die Foster's und die Rose's sollen nun vereint werden, durch eine Hochzeit von Aria & Thomas. Die Kinder der Familie lieben sich schon seit langer Zeit heimlich und nun wollen Sie an die Öffentlichkeit treten und die Fehde ein für alle Mal beilegen. Den den Rebellen muss das Handwerk gelegt werden und das geht nur gemeinsam!
Aber warum kann sich Aria an nichts erinnern?
Warum ist ihr Thomas, obwohl sie ihn schon so lange liebt so fremd?
Alles fühlt sich irgendwie so falsch an?
Aria hat Ihre Erinnerung verloren, da sie eine Überdosis Sting genommen haben soll. Doch selbst daran kann sie sich nicht erinnern. Selbst auf ihrer Verlobungsfeier, als Sie Thomas so nahe ist, kann sie keine Bindung zu ihm aufbauen. Warum ist ihr alles so fremd und wo sind ihre ganzen Erinnerungen hin?
Innerlich rebelliert alles gegen diese Bindung, und was wäre alles vielleicht so schön wenn Sie sich erinnern könnte.
Sie findet Liebesbriefe in Ihrem Schrank die ein wundervolles Kribbeln in ihr auslösen. Nur gibt es keinen Absender! Sie als Julia (J.) der Absender Romeo (R.). Kann Thomas wirklich diese Briefe geschrieben haben?
Sie geht auf die Suche nach dem Geheimnis und ihren Erinnerungen und macht Entdeckungen, die Ihr ganzes Leben umkrempeln ....

zu den Charakteren:
Aria ist ein Mädchen, das in einer pompösen, mafiaähnlichen Gesellschaft aufwächst und nichts anderes als den Luxus kennt. Gewöhnlich finden wir in solch Situationen Zicken die es verstehen, mit den Menschen um sich herum zu spielen und sie zu manipulieren. Aria ist anders! Sie ist schon immer mit ihrer eigenen Angestellten per "Du" und sieht sie als Freundin, nicht als Bedienstete. Sie Hinterfragt alles und jeden, was letztendlich mit ihren fehlenden Erinnerungen zu tun hat. Aber sie könnte es auch einfach hin nehmen und weiter im Luxus schwelgen .... Ich liebe charakterstarke Protagonisten, die Ihren Mut zum Eigensinn haben und genau das finden wir hier! Aria ist, bis auf den Namen, perfekt. An dem Namen muss ich leider mosern, da ich ihn bereits aus einer anderen Trilogie kenne (ich denke wir alle wissen Welche!) und somit vereinzelt Resümee ziehen könnte.

Thomas ist ein aalglatter, stinkreicher Mafiasohn aus gutem Hause. Er weiss genau, seine Position zu nutzen und das macht ihn schon unsympathisch. Auch wenn er immer wieder versucht sich in ein besseres Licht zu stellen. Es gelinkt ihm bei mir als Leser nicht. Alle anderen kann er damit Blenden und wir immer der tolle und gut aussehende Sohn des Vaters sein! Den nichts anderes ist er als: Der Sohn des Vater! Der Leser merkt ganz genau, wann er uns belügt und wir können ihn einfach nicht für voll nehmen.

Hunter ist ein Mystiker. Er besitzt starke mystische Kräfte und rettet Aria mehr als einmal das Leben. Er versteckt sich hinter einer Fassade die er gut tarnt und wir, genauso wie Aria wissen das wir ihn kennen. Ihn aber nicht wirklich greifen können, denn natürlich fehlen ja auch dem Leser die Erinnerungen. Aber wir spüren genau wie Aria, das wir in Hunter mehr als nur einen Mystiker sehen, und vielleicht sogar mehr als wir bisher angenommen haben!

der Autor, das Cover ...
meine Meinung:
Der Autor Theo Lawrence (link zur Homepage oben) hat hier den Start einer Trilogie geschaffen wie sie sein muss. Bereits nach dem ersten Kapitel war mir klar, das ich hier ein Highlight 2o13 in Händen halte, was mich nicht mehr los lässt. Die Welt die er schafft hoch in den Horsten oder auch unten in der Tiefe ist sehr bildlich und trotzdem nicht zu viel Zukunft. Mit vielen Dingen können wir heute bereits etwas anfangen und die Zukunftsmaschinen, von denen wir lesen können wir uns sehr gut ein Bild machen.
Das Cover ist gigantisch. Wäre dies nicht gewesen, wäre dieses Buch zwar trotzdem auf meiner Wunschliste gelandet, aber nicht sofort in den Einkaufswagen. Danke, an den Ravensburger Verlag, dass sie das OriginalCover genutzt haben!
Ich behaupte nun einfach mal das wir hier Aria vor Augen haben, die
auf der Suche nach ihren Erinnerungen
ihr Herz verschenkt.
Deshalb greift sie sich auch mit einer Hand an die Brust und sieht sehr verträumt und nachdenklich aus.

Dieses Buch hat es als erstes dieses Jahr geschafft, das ich meinen Haushalt liegen lies und mich einen ganzen Tag auf die Couch verkrümmelt habe.

Außerdem bekommt es eine absolute Leseempfehlung
mit 5 / 5 Sternen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein außergewöhnliches Abenteuer in einem magischen Zukunftsszenario, 7. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
„Dieses Gesicht ist gefährlich, genauso gefährlich wie sein Charakter. Und das liegt nicht allein daran, dass er ein Mystiker ist. Er hat mich völlig in der Hand. Ich weiß nicht, ob ich mich zu ihm hingezogen fühle oder ihn fürchte. Oder beides zugleich.“
(S. 60)

Inhalt:
New York ist nicht mehr der Ort, der es einmal war. Nach der Erderwärmung und dem Anstieg der Wasserpegel gleicht die Stadt beinahe Venedig mit seinen unzähligen Kanälen.
Doch nur die Tieflinge und die Mystiker, die die Unterschicht darstellen, leben noch dort unten. Das Leben der High Society findet in der Höhe statt. Sie bewohnen die Türme aus Glas und Stahl, die durch Brückensysteme und die Leichtbahn miteinander verbunden sind.

Seit Generationen beherrschen zwei verfeindete Familien die East und West Side Manhattans: Die Roses und die Fosters. Für die nächste Wahl gibt es jedoch eine weitere Kandidatin: Die Mystikerin Violet Brooke. So kommt es den Familien natürlich entgegen, dass die junge Aria Rose und Thomas Foster ihre heimliche Beziehung öffentlich machen wollen.

Aber Aria kann sich nach einer Überdosis magischer Drogen nicht mehr an ihre Gefühle für Thomas erinnern. So steht sie auf ihrer eigenen Verlobungsparty, ohne ihren Verlobten zu kennen. Auf dem Balkon trifft sie auf einen Jungen, der ganz andere Emotionen in ihr weckt, doch sofort wieder verschwunden ist.

Als Aria sich auf die Suche nach Antworten macht, stößt sie auf immer mehr Geheimnisse und Intrigen.

Gehört ihr Herz tatsächlich dem machtgierigen und oberflächlichen Thomas? Warum spürt sie dann dieses verdächtige Kribbeln ausgerechnet bei dem Mystiker und Rebellen Hunter?

Meinung:
Titel und Klappentext haben mich neugierig gemacht und mich beinahe magisch angezogen. Leider verrät er doch recht wenig und so war ich nicht darauf gefasst, WIE MAGISCH die „magische Stadt“ wirklich ist. Ich hatte ehrlich gesagt eine Dystopie erwartet (überschwemmte Stadt, Rebellen…), gefunden habe ich aber einen durchaus lesenswertes Fantasy-Abenteuer mit politischen Elementen.

Nach dem kurzen Prolog wurde ich sofort mitten in die Verlobungsfeier von Aria Rose und Thomas Foster geworfen. Aria erzählt aus der Ich-Perspektive im Präsens und ich fühlte mich sofort hautnah dabei. Leider war ich anfangs ebenso verwirrt wie Aria. Wenn nicht sogar mehr. Aria konnte sich „nur“ nicht an ihren Verlobten erinnern, für mich war vieles, was sie beiläufig erwähnt Neuland und es hagelte praktisch Begriffe aus Arias Alltag, unter denen ich mir nur Stück für Stück ein Bild machen konnte.

Danach aber war ich von Theo Lawrence‘ Neuentwurf der Stadt begeistert: Die Oberschicht führt in den „Horsten“ ein unbeschwertes, gutes Leben, während die Unterschicht in den überschwemmten Häusern am Boden bzw. am Rande der Kanäle ums Überleben kämpfen muss. Dort hat der Autor auch das fantastische Element des Buches angesiedelt: Die Mystiker. Zauberer, die damals geholfen haben, die großen Städte des Landes aufzubauen. Nach einem Anschlag wurde per Gesetz entschieden, dass ihnen die Energie abgezapft werden soll, um weitere Aufstände zu verhindern. Dass ein solches Leben Rebellen auf den Plan ruft, ist nur eine Frage der Zeit.

Die Protagonistin Aria führt ein unbeschwertes Leben im Rampenlicht. Ihr Vater ist einer der mächtigsten Männer der Stadt und sie wächst überbehütet auf. Wie konnte sie also magische Drogen nehmen? Von Anfang an zweifelt Aria an der Begründung für ihre „Amnesie“, kann sich jedoch keinen Reim darauf machen. Zu der Zeit wirkte sie noch sehr naiv auf mich, beweist aber im Laufe des Plots Stärke und Durchsetzungskraft. Für sie war Familie immer das wichtigste im Leben, aber was passiert, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt?
Stück für Stück kommt sie dieser näher und lüftet Geheimnisse über ihre Familie und sich selbst. Bei letzterem spielt Hunter eine nicht geringe Rolle.

Hunter ist der Bad-Boy der Geschichte. Gutaussehender Rebell, Mystiker, der sich gegen die Autorität der Führung auflehnt. Gemeinsam mit Aria durfte ich Schicht für Schicht seiner geheimnisvollen Schale abkratzen, die mehr als nur Magie verbirgt.

Ich genoss die emotionalen Momente zwischen den beiden, das wortwörtliche Kribbeln, das Aria bei jeder Berührung empfindet. Auch wenn der Autor sehr sachlich beschreibt, konnte ich insbesondere mit Aria mitfühlen und die magischen Momente genießen.

Neben dieser „verbotenen Beziehung“ spielt Politik eine große Rolle in „Mystic City“. Schließlich ist die offizielle Verlobung von Aria und Thomas ein wegweisender Akt für die Zukunft New Yorks. Wo Politik ist, gibt es Intrigen, Machtgier und Machenschaften, Spionage und Wechsel der Seiten. Größtenteils waren diese Spielchen vorhersehbar, jedoch konnte mich der ein oder andere Charakter im Laufe der Geschichte durchaus überraschen.

Weniger überraschend hingegen war das „große Geheimnis“ um Aria. Es war absehbar, was geschehen war, das Warum und Wie ließ mich dann aber über die Seiten fliegen. Der einfache und prägnante Schreibstil des Autors tat hierzu sein Übriges: Schnörkellos, aber ausreichend detailliert schildert er seine mystische Version von New York. Erinnerungen der Protagonistin nutzt er, um mehr Informationen über die Vergangenheit zu vermitteln. Die vielen Dialoge lockern zusätzlich auf.

Den Spannungsbogen hält der Autor eher flach, weckt aber stets Neugierde und schürt so den Drang, weiterzulesen. Ab dem Moment, in dem Aria ihre Antworten in der Tiefe sucht, steigt die Spannung kontinuierlich und findet ihren Höhepunkt in einem magischen Showdown. Das Ende kommt dann beinahe etwas zu schnell, aber ohne fiesen Cliffhanger. Dennoch freue ich mich auf einen weiteren magischen Kampf.

Urteil:
„Mystic City – Das gefangene Herz“ ist anders, als ich erwartet hatte. Theo Lawrence hat seiner Vision eines überschwemmten New Yorks gekonnt magische Fantasy-Elemente hinzugefügt. Die verbotene Liebe zwischen Aria und Hunter lässt Romantik-Herzen höher schlagen und so über die Vorhersehbarkeit hinwegsehen. Für mich war „Mystic City“ ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das ich mit guten 4 Büchern belohne.

Für alle Fans neuer Ideen, die Romantik und politischen Intrigen und Machtspielen um jeden Preis nichts entgegenzusetzen haben.

Die Serie:
Mystic City – das gefangene Herz
engl. Titel: Toxic Heart
(voraussichtlicher Erscheinungstermin: April 2014)

©his-and-her-books.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Suchtfaktor, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Der erste Satz
Es bleibt so wenig Zeit.

Meine Meinung
Inhalt
Aria ist verwirrt, als sie zu sich kommt, sich aber an nichts mehr zu erinnern scheint. Sie soll den gut aussehenden Thomas heiraten, doch Gefühle wollen sich bei ihr nicht einstellen. Aria weiß nicht, wie sie sich kennen und lieben lernten. Irgendwann lernt sie in der Unterwelt von Manhatten den mysteriösen und zugleich faszinierenden Hunter kennen, zu dem sie sich wie magisch angezogen fühlt. Diese Liebe steht jedoch unter keinem guten Stern, da Hunter, der zu den Mystikern und zu einer Rebellengruppe gehört, die Arias Vater bekämpfen möchte. Zu diesem Aspekt kommt auch immer noch die Tatsache, dass Aria ja eigentlich Thomas heiraten soll, doch liebt sie ihn überhaupt wirklich?
Als Aria schließlich von immer mehr Erinnerungen aufgesucht wird, ist sie komplett fassungslos was geschehen ist. Wie wird sie reagieren? Wird sie zu Hunter finden, oder doch Thomas heiraten? Und was ist mit ihrem Vater? Wird er weiterhin die Mystiker bekämpfen, oder sich zum Wohle seiner Tochter umentscheiden?

"Weißt du, was ich für dich empfunde? Mir ist, als müsste ich sterben, wenn du nicht da bist. Und wenn du da bist, glaube ich sterben zu müssen, wenn du gehst."
Zitat aus "Das gefangene Herz"

Charaktere
Aria hat mir sehr gefallen. Sie ist ein zurückhaltendes Mädchen, was alles macht um ihren Eltern gerecht zu werden. Und doch hat sie tief in ihrem Inneren eine Vorahnung, der sie auf den Grund geht. Alle ihre Emotionen waren für mich absolut nachvollziehbar und auch die Identifikation mit der Protagonistin fiel mir sehr, sehr leicht. Sie kämpft für ihre Liebe und ist dabei so authentisch, das ich sie irgendwann zutiefst bewundert habe.
Thomas hat mir gleich zu Beginn nicht wirklich zugesagt. Er ist mir zu materialistisch und zu geldgierig. Außerdem scheint er sich nicht wirklich darum zu scheren, was die Gefühle anderer angeht. So ein egoistisches Verhalten mag ich einfach gar nicht.
Hunter ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er ist ein totaler Rebell, der dafür sorgen möchte, dass die Mystiker nicht weiter unterdrückt werden. Zudem hegt er auch noch sehr tiefe Gefühle für Aria, und ist manchmal total hilflos in seinem Verhalten. Auf der einen Seite weiß er, dass es ihr schadet, wenn sie zusammen gesehen werden, aber auf der anderen Seite hält er es einfach nicht lange ohne sie aus.

"Ich bin vielleicht ein Schwindler, was den Wunderdackel betrifft", flüsterte er, "aber nicht, wenn es um meine Gefühle für dich geht."
Zitat aus "Das gefangene Herz"

Gesamt
Wer einmal dieses Buch angefangen hat, legt es so schnell nicht mehr aus der Hand. Schon der Einstieg geht so rasant vonstatten, dass man wie gebannt vor dem Buch sitzt und alles um sich herum vergisst. Theo Lawrence hat es geschafft mich in seiner Geschichte festzunageln und mich zu einem Teil von ihr zu machen. Ich habe Aria auf ihrem Weg begleitet und alles mit ihr gemeinsam erlebt. Es hat mich fasziniert zu erfahren, warum die Protagonistin ihr Gedächtnis verloren hat und vor allem, was für Hintergründe noch alles dahinter steckten. Aria ist auch die Person, die ich am Meisten gemocht habe. Ich habe ihr jegliche Emotion total abgenommen und hätte sie an manchen Stellen am Liebsten an meine Brust gedrückt und ihr zugeflüstert, dass bestimmt alles wieder gut werden wird. Die Protagonistin ist mir so real erschienen und wurde so zauberhaft gezeichnet, dass ich nicht anders konnte, als mit ihr mitzufühlen und ihr einen großen Platz in meinem Herzen zu geben.
Was in ihrer Familie abgeht, ist erschreckend und hat mich manchmal fassungslos gemacht. Besonders ihr Vater ist mir so unsympathisch gewesen, dass ich ihm am Liebsten mal meine Meinung gesagt hätte.
Die Welt, die der Autor für mich mit diesem Buch erschaffen hat, fand ich überraschend positiv. Ich konnte mir alles haarklein vorstellen. Wie die Mystiker in der Tiefe leben und von Wasser umgeben sind und wie Aria und ihre Familie es sich oberhalb von der Tiefe gemütlich machen können. Die Abgrenzung, die der Autor mit dieser Weise hervorgebracht hat, ist meiner Meinung nach, sehr gelungen.
Auch den tollen Schreibstil, den Theo Lawrence während des gesamten Buches an den Tag legt, kann sich absolut sehen lassen. Es kommt nicht ein einziges Mal eine längere, langweilige Stelle auf, oder ansonsten erschien mir während des Lesens irgendetwas unwichtig von dem, was Aria mir in der ersten Person geschildert hat.
Es hat mir einfach alles wunderbar an "Das gefangene Herz" gefallen. Der Schreibstil ist top, die Charaktere und Nebencharaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet, wenngleich ich mir noch ein bisschen mehr von Hunter zu erfahren wünschte. Aber ich bin guter Hoffnung, dass dies vielleicht im nächsten Teil noch aufgearbeitet werden wird. Als störend habe ich die wenigen Information über Hunter auch nicht empfunden, doch ein bisschen mehr Input wäre für mich schon schön gewesen.
Ich war während ich dieses Buch gelesen habe nicht mehr ansprechbar und wollte einfach nur wissen, wie es weiter geht und wie sich alles aufklärt. Mit solch überraschenden Wendungen, die die Geschichte irgendwann nahm, habe ich absolut nicht gerechnet, was mich immer noch total entzückt.
Auch das Ende war für mich ein rundes Ding. Ich muss unbedingt wissen, wie es mit Aria weiter geht.

Fazit
Es schaut nicht nur von Außen absolut großartig aus, sondern auch der Inhalt hält, was das Äußere verspricht: Toller Plot, tolle Umgebung, tolle Charaktere und tolle Nebencharaktere. Dies gespickt mit mehreren unverhofften Wendungen und einer hohen Spannungskurve und schon haben wir diesen wundervollen Roman. Ich bin total überzeugt über diesen Auftakt und kann es kaum erwarten endlich den zweiten Teil in den Händen zu halten. Ich bin maßlos begeistert und kann euch "Das gefangene Herz" nur wärmstens empfehlen.
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2.0 von 5 Sternen Ziemlich schwacher Start in die Trilogie!, 28. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Nach der großen Klimakatastrophe, die das Eis der Pole geschmolzen hat, ist der Meeresspiegel rapide angestiegen. Manhattan liegt nun zum Großteil unter Wasser und nur die riesigen Wolkenkratzer lugen aus der Oberfläche. Ganz weit oben, in den Horsten, leben die Reichen, während unten, in den Tiefen, die Armen zusammen mit den Mystikern leben - Menschen, mit magischen Fähigkeiten. Diese werden regelmäßig von der Oberschicht ausgebeutet, um mit der Magie, das System am Laufen zu halten.

Aria, die Tochter einer wohlhabenden Familie, kann sich nach einem angeblichen Drogenrausch an nichts mehr erinnern und nun soll sie Thomas heiraten, der ebenfalls aus einer einflussreichen Familie stammt. Doch Aria merkt bald, dass hinter seiner perfekten Fassade Risse auftauchen. Als sie dann unten in den Tiefen dem Mystiker Hunter begegnet, ein Junge, der ihr so vertraut erscheint, festigen sich ihre Befürchtungen, dass in ihrer Vergangenheit etwas verdammt schief gelaufen sein muss.

Meinung:
"Mystic City" besticht nicht nur durch ein wunderbares Cover, auch der Inhalt klingt einfach fantastisch! Dennoch musste das Buch ungewöhnlich lange auf sich warten lassen, bis ich mich dann doch dazu entschlossen habe, es in die Hand zu nehmen. Hätte ich vorher gewusst, was auf mich zukommt, dann würde das Buch wahrscheinlich für immer und ewig in meinem Regal verstauben oder ich hätte es ungelesen weggegeben. Mir hat es nämlich leider fast überhaupt nicht gefallen.

Das Setting, das Theo Lawrence in seinem Roman gewählt hat, ist für mich sehr ansprechend. Das Bild der Wolkenkratzer, die sich aus dem Wasser erheben, wirkt schon fast majestätisch und mit dem ganzen Wasser und den Godeln, die zwischen den Riesen hindurchschwimmen, erinnert das Ganze ein kleines bisschen, an ein skurriles Venedig mit Großstadtflair. Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat, waren die Hintergrundinformationen bzw. ein bisschen mehr Informationen zum Weltbild überhaupt. Da bleibt der Autor doch ziemlich spärlich, wobei solche Details ja auch immer noch in Fortsetzungen erläutert werden können. Allgemein war die Atmosphäre ziemlich düster gehalten, was mir in der Regel sehr zusagt.

Die Charaktere haben es mir alle ganz schwer gemacht oder einfach - wie man es eben nimmt. Eindruck hinterlassen hat nämlich keiner und mir die Namen aus dem Stegreif in Erinnerung zu rufen, war gar nicht so leicht. Aria als Protagonistin war mir ganz einfach zu einfältig, zu stereotypisch und viel zu anstrengend, als dass sich überhaupt die Chance ergeben hätte, dass sich Sympathien einstellen. Die Geschichte mit Thomas durchblickt man als Leser sofort und daher kann ich es auch niemanden übel nehmen, dass man für ihn eigentlich nur Antipathie übrig hat. Als Hunter ins Spiel kommt, der absolut mysteriös ist und natürlich gutaussehend und geheimnisvoll und heldenhaft und nicht zu vergessen auch ein wenig machohaft, geraten Arias Hormone direkt außer Kontrolle. Und dann wird es stellenweise richtig übel, weil man sich in einem Wirbel aus schlechtem Kitsch zurechtfinden muss. Das war mir einfach eine Nummer zu dick aufgetragen.

Der Aspekt mit den Mystikern, der ja eigentlich richtig interessant ist, geht für meinen Geschmack vollkommen unter und die Handlung ist für mich einfach zu sehr auf ein schlechtes Liebesdrama aus, was ich sehr schade finde, weil die Grundidee so viel Potenzial hat! Auch stilistisch kann ich dem Autor nicht vorwerfen. Das Buch lässt sich gut, schnell und sehr flüssig lesen. Kommt dann doch mal etwas Fahrt in die Handlung, lösen sich solche Momente aber sehr schnell und fast schon zu problemlos auf. "Das gefangene Herz" wird somit mein erstes und letztes Buch dieser Reihe bleiben.

Fazit:
"Mystic City - Das gefangene Herz" war für mich leider ein Griff ins Klo. Das düstere Setting war noch sehr ansprechend, damit endet aber schon meine Begeisterung. Die Charaktere haben keinen guten Eindruck hinterlassen und das Gleiche kann ich auch von der Handlung behaupten. Zu viel Kitsch und zu wenig fesselnde Momente. Leider meinen Geschmack total verfehlt. Schade!
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4.0 von 5 Sternen Gute Idee, Umsetzung könnte besser sein, 25. Oktober 2014
Inhalt: Aria Rose, Tochter einer der einflussreichsten Familien New Yorks, hat ihr Gedächtnis verloren. Sie kann sich weder an ihren Verlobten Thomas erinnern, noch an die Überdosis, die den Gedächtnisverlust nach sich zog. Als sie in den Tiefen dem attraktiven Hunter begegnet, spürt sie eine seltsame Verbundenheit zu ihm und versucht der Sache auf den Grund zu gehen

Meinung: Das gefangene Herz ist der Auftakt einer dystopischen Trilogie, in die auch einige Fantasy-Elemente einfließen.
Erzählt wir aus der Sicht der Ich-Erzählerin Aria. Wir lernen sie auf ihrer Verlobungsfeier kennen, etwa zwei Wochen nach ihrem Gedächtnisverlust. Sie kann sich nicht mehr an ihre Verlobung mit dem Sohn der politischen Gegenspieler ihrer Familie erinnern und spürt keinerlei Verbindung zu ihm. Anfangs war sie mir eigentlich ziemlich sympathisch, ihre Verwirrung war nachvollziehbar und durch die ungewöhnliche Ausgangsposition wollte man direkt wissen, was wohl hinter der Sache steckt. Mit dem Fortschreiten der Geschichte ging mir Arias Naivität aber zunehmend gegen den Strich. Einige Handlungen und Entscheidungen sind einfach nur dumm und gehen vorhersehbar schief.
Alle anderen Figuren inklusive Hunter kamen mir in der Geschichte zu kurz. Ich hätte mir mehr Tiefe und Aufmerksamkeit auf den Nebenfiguren gewünscht, von denen einige richtig viel Potenzial hätten.
Der Weltaufbau hat mir außergewöhnlich gut gefallen. Durch das Abschmelzen der Polkappen steht New York größtenteils unter Wasser. Die Bevölkerung hat sich in zwei Klassen geteilt, von denen eine buchstäblich höher gestellt ist als die andere. Die Bewohner der Horste sind reich und beherrschen die Stadt, die Bewohner der Tiefen bewegen sich am Rande der Armut und werden im Falle der Mystiker gnadenlos ausgebeutet. Der Einstieg fiel mir nicht schwer, man bekommt direkt alle Informationen, die man braucht, ohne dass es zu unübersichtlich wird. Die Fähigkeiten der Mystiker sind vielfältig und interessant.
Die Story selbst hat einiges an Potential, dass aber nicht ganz ausgenutzt werden konnte. War sie am Anfang noch unheimlich fesselnd, verlor sie zu Beginn der zweiten Hälfte zunehmend den Fokus. Das Ende war actionreich und konnte mit einigen Überraschungen punkten und macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil. Liebesgeschichte war teilweise etwas kitschig, allerdings nimmt sie nicht übermäßig Raum ein.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, der Autor konnte für großartiges Kopfkino mit beeindruckenden Bildern bei mir sorgen.

Fazit: Sehr gute Idee und eine neue Herangehensweise, die aber in der zweiten Hälfte ziemlich schwächelt, außerdem etwas flache Charaktere. 3,5 Sterne aufgerundet auf 4, weil ich dennoch neugierig auf Teil 2 bin.
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4.0 von 5 Sternen Das Herz hat seine Gründe, von denen der Verstand nichts weiß., 3. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung

Aria Rose hat mit einem Schlag ihr Gedächtnis verloren. Als sie dann auch noch den gut aussehenden Hunter trifft, ist ihre Verwirrung vollkommen. Auf mysteriöse Weise fühlt sie sich zu ihm hingezogen, doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Hunter gehört zu den Mystikern, einer Rebellengruppe mit magischen Fähigkeiten. Sie werden von Arias Familie von jeher unterdrückt. Kaum gibt Aria sich ihren verbotenen Gefühlen hin, entbrennt ein erbitterter Machtkampf in der Stadt und eine dunkle Erinnerung kehrt zurück ...

Inhalt

Das Klima hat sich verändert. Das Eis der Gletscher und Pole ist geschmolzen und hat Teile der Welt überflutet. New York ähnelt nun Venedig. Arme Menschen und Mystiker leben im Überschwemmungsgebiet und die Mächtigen und Reichen hoch oben über ihnen in prächtigen Horsten. Aria gehört zur Oberschicht. Durch eine Drogenüberdosis sind Teile ihres Gedächtnisses verschwunden. Sie kann sich nicht an die Geschehnisse der letzten Wochen erinnern und auch nicht an ihre Liebe zu Thomas ihren Verlobten. Ganz New York blickt auf das Paar, den diese Verbindung vereint zwei mächtige Familien die seit Jahrzehnten verfeindet sind. Dann trifft Aria auf den Mystiker Hunter, ein Fremder der ihr doch vertraut erscheint.

Meinung

"Mystic City - Das gefangene Herz" von Theo Lawrence ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy und der Auftakt zu einer Trilogie.

Aria Rose wächst als Tochter eines einflußreichen Mannes auf. Sie führt ein behütetes Leben in Luxus und Sorglosigkeit. Jedoch ist es eine Familie ohne Geborgenheit und Liebe. Macht, Geld und Skrupellosigkeit prägen den Familienzusammenhalt. Aria ist anders. Besonders seit ihrem Gedächtnisverlust beginnt sie alles zu hinterfragen. Ihre anfängliche Naivität beginnt sich aufzulösen und Aria fängt an zu verstehen.

Thomas Foster ist ein attraktiver und begehrter Junggeselle. Die Roses und die Fosters sind seit langer Zeit verfeindet. Aria und Thomas Heirat soll die zwei Familien vereinen. Geld und Macht scheinen Thomas sehr wichtig zu sein. Er wirkt aalglatt und berechnend.

Hunter ist ein Mystiker mit magischen Fähigkeiten und lebt in den Tiefen verborgen als Rebell. Er ist für die Zerstörung des Machtgefüges und kämpft für die Gleichberechtigung der Mystiker. Er rettet Aria das Leben und wirkt interessiert, verhält sich trotzdem kühl und abweisend.

Dystopisch kreiert Theo Lawrence eine Zukunftsvision die mir nicht allzu abwägig und somit interessant erscheint. Eine Klimakatastrophe setzt Erdteile unter Wasser und zwingt die Menschen zu einer Veränderung der Lebensweise. Fantastisch setzt der Autor auf Magie. Die Bevölkerung teilt sich in Menschen und Mystiker. Trotz der unzähligen, beeindruckenden Fähigkeiten schaffen es die Menschen die Mystiker zu unterdrücken.
Mir konnte der Autor mit seinem Beschreibungen das Leben oben in den Horsten und unten in den Tiefen gut vor Augen führen. Mir fehlte jedoch das Wissen darüber, ob es auf der ganzen Welt die selbe Problematik gibt und wie die Menschen es schafften, die Mystiker trotz ihrer magischen Fähigkeiten zu versklaven.

Die Liebesbeziehung nimmt einen wichtigen Teil der Geschichte ein. Das Geheimnis um Aria und ihren Gedächtnisverlust ist wenig überraschen und absehbar. Somit ist der Spannungsbogen eher flach gehalten. Trotzdem ist es sehr nett Aria auf ihrem Weg zu begleiten und Mystic City zu erkunden.

Erzählt wird aus Sicht der Hauptprotagonistin. Der Schreibstil von Theo Lawrence ist leicht, flüssig, klar, anschaulich und angenehm rasch zu lesen. Die Sprache ist dem Genre entsprechend.

Fazit: "Mystic City - Das gefangene Herz" von Theo Lawrence entführt den Leser in eine interessante Zukunftsvision New Yorks mit fantastischen Elementen. Der Trilogieauftakt birgt unterhaltsame, wenn auch nicht spannungsgeladene Lesestunden durch einfallsreiches Setting und ansprechende Ideen.

Zitat

"Eine Erinnerung, ein Gefühl flammt in mir auf: Dieses Medaillon gehört mir. In der Handtasche steckt außerdem ein winziges Stück Papier. Ich falte es auf. In einer fremden Handschrift stehen dort zwei Wörter: Erinnere dich."
(Seite 27)

Trilogie

Band 1: Mystic City 1 - Das gefangene Herz
Band 2: Mystik City 2 - Tage des Verrats
Band 3:
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3.0 von 5 Sternen Gute Idee, leider nicht gut umgesetzt..., 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Aria lebt in einem Manhatten der Zukunft. Die Erwärmung führte zum Ansteigen der Meere, was in Manhatten dafür gesorgt hat, dass fast alle Menschen in Hochhäuser weiter oben wohnen. Nur wenige leben noch in der "Tiefe", dort wo man noch Straßen und alte U-Bahnen findet.
Allen voran die Mystiker, diese haben magische Kräfte und werden von den "normalen" Menschen unterdrückt. Die Kraft der Mystiker wird abgeschöpft, teilweise um die Bedrohung die von ihnen ausgeht zu minimieren, aber auch um die Kraft als Energie zu nutzen.
Aria gehört zur Oberschicht und ist die Tochter einer reichen und sehr angesehenen Familie. Doch gerade gerät ihre Welt etwas ins wanken. Sie hat ihre Erinnerungen verloren und kann sich nicht mehr an ihren Verlobten Thomas erinnern. Und dann ist da noch Hunter, den sie bei einem Ausflug in die Tiefe kennen lernt. Warum kommt ihr Hunter so seltsam vertraut vor?

Meiung:
Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist gut, das Buch lässt sich sehr schnell lesen. In meinen Augen etwas zu schnell, was aber mehr an der großen Schrift liegt - man fliegt ja förmlich durch die Seiten. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Aria.
Fazit: "Romeo und Julia" trifft auf "Das fünfte Element"? Ich glaube das trifft es ganz gut, man mischt noch ein bisschen Klimawandel unter und tada willkommen in "Mystik City". Nein ich rede das Buch jetzt nicht schlecht, dass sind nur meine Eindrücke.
Mit Aria als Hauptprotagonistin wurde ich nicht richtig warm. Grade in einer Welt wie ihrer bringt sie anderen Menschen viel zu schnell Vertrauen entgegen. Nur weil sich jemand freundlich verhält und einen in Geheimnisse einweiht, muss man dem nicht blindes Vertrauen entgegen bringen. Etwas komisch fand ich den Umgang von Aria, speziell ihre "beste" Freundin. Diese hat nicht zu ihr gepasst, viel zu hochnäsig, oberflächlich und arrogant. (Huch hab den Namen vergessen, klarer Fall von unwichtiger Nebencharakter!^^)
Hunter war mir dagegen schon etwas sympatischer, auch wenn er mir ab und zu ein bisschen zu liebeskrank wirkte. Ich hätte gern mehr Einblick in die Welt von Hunter gehabt, ein paar Kapitel aus seiner Sicht hätten nicht geschadet, grade weil er für mich in der interessanteren Welt lebt.
Die Nebencharaktere waren okay, vereinzelt kann ich mich an Namen erinnern. Aber sonderlich ausgeprägt war keiner. Positiv im Gedächtnis geblieben sind mir Tuck, Benedict und Davida. Von Arias Freunden kann ich mich nicht mehr an Namen erinnern.
Ich hatte mir etwas mehr von dem Buch versprochen. Versteht mich nicht falsch, es ist gute Unterhaltung für zwischendurch. Nur leider waren mir insgesamt die Charaktere zu dünn. Die Story war okay, stellenweise mit leichten Schwächen, man hätte etwas mehr herausholen können. Das Ende konnte für mich noch einiges rausreißen und ich würde es in Betracht ziehen den zweiten Band zu lesen.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen!
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5.0 von 5 Sternen zieht den Leser in einen mystischen Bann, 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Mystic City ist eine geteilte Stadt. Die wohlhabenden Familien wohnen in den gut erhaltenen und stabil gebauten Wolkenkratzern, hoch oben über den Ruinen, die nach der Überschwemmung zurückgeblieben sind. Die Überreste der alten Häuser dienen den Armen und den Mystikern als Bleibe. Wer reich ist, will reich bleiben und die eigene Macht immer weiter ausbauen, erheben sich dann die Kleinen, muss man sie niederkämpfen und mit allen Mitteln dafür sorgen, dass meinen seinen Wohlstand und Einfluss behalten kann. Aria gerät genau zwischen diese Fronten, denn sie ist die Tochter eines einflussreichen Politikers, liebt jedoch verbotener Weise einen Rebellen der Mystiker. Eine Konstellation, bei der Probleme schon vorprogrammiert sind!

Aria Rose gehört zu einer der Regierungsfamilien, ihr Leben könnte sehr schön und harmonisch ablaufen. Es ist genug Geld, genug Nahrung, genug Kleidung da, es gibt Bedienstete, Feste, Bälle, alles wonach ihr Herz begehrt. Doch Aria möchte etwas anderes, sie will echte und aufrichtige Liebe, Spaß und ihr Leben so gestalten, wie sie es für richtig hält und nicht so, wie ihre Familie ihr das vorschreibt.
An ihrem Gedächtnisverlust hat sie deswegen sehr zu knabbern, da sie erst mal ihrer Familie hilflos ausgeliefert ist. Zunächst bleibt ihr nichts anderes übrig als darauf zu vertrauen, dass das, was ihr aufgetischt wird auch stimmt. Als sie hinter einige dunkle Geheimnisse kommt, beginnt ihr Weltbild zu wanken und sie weiß genau, auf welcher Seite sie fortan stehen möchte.
Hunter ist ein Rebell und mir sehr sympathisch. Er weiß, wofür er kämpft, ist dabei sehr ehrgeizig und trotzdem umsichtig und vorsichtig. Seine mystische Energie kann er auf verschiedene Weisen einsetzen, die mich sehr beeindruckt haben. Und trotz seiner Kraft zeigt er auch seine sehr liebevolle und fürsorgliche Seite.
Die Mischung der Personen ist sehr gut gewählt, es gibt Bösewichte, scheinbar Neutrale und die „Guten“ und immer wieder Charaktere, die einem im Verlauf der Geschichte doch sehr überraschen.

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, man konnte dem Verlauf gut folgen, die Sprache war leicht verständlich und dem Alter der Protagonisten angepasst. Die Ich-Perspektive von Aria hat sie dem Leser sehr nah gebracht, da man mit ihren Augen und ihrem Herzen die Geschichte verfolgen konnte. Dadurch sind einem zwar die Nebenhandlungen entgangen, die Aria selbst nicht erlebt, dies sorgt jedoch für eine zusätzliche Spannung, da man nicht weiß, was andere Personen so planen und vorberieten. Auch wenn einige Teile der Handlung zu erahnen waren, wurde ich doch immer wieder überrascht und habe mit gefiebert, wie sich die Story entwickeln wird. Besonders schön fand ich die magisch-mystischen Elemente und die unterschiedlichen Fähigkeiten der Mystiker. Man weiß nie genau, welches Talent als nächstes auf einen Wartet und möglicherweise sehr hilfreich sein kann um gefährlichen Situationen zu entkommen.

Am Ende des Buches bleiben viele Fragen offen, die mich sehr neugierig machen auf den nächsten Teil. Und genau das sollte ein Auftaktbuch ja auch tun- Neugierde wecken und Vorfreude auf die Fortsetzung.
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4.0 von 5 Sternen Ein gewagter Genre-Mischling, der aus den beliebtesten Richtungen das Beste herausholt, 12. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
*Worum geht's?*
Aria hat ihr Gedächtnis verloren. Sie soll eine Überdosis von der magischen Droge Stic genommen haben, die sie fast ihr Leben gekostet hätte! Ihre Familie, die einflussreichen Roses, konnten diesen unglücklichen Zwischenfall nur mit Mühe unter Verschluss halten, um Arias Ansehen in der Öffentlichkeit nicht zu gefährden. Nun liegt es an ihr, das Vertrauen ihrer Eltern zurückzugewinnen und ihrem Verlobten eine gute Freundin zu sein, denn die anstehende Hochzeit mit Thomas beendet die jahrelange Fehde zwischen den Familien und ist ein entscheidendes Ereignis für die kommende Bürgermeisterwahl. Sowohl Thomas' Bruder als auch die Mystikerin Violet Brooks treten zur Kandidatur an, doch selbst Aria weiß: Sollte eine Mystikerin die Wahl gewinnen, wird es das Manhattan, das sie kannte, nicht mehr geben. Als Aria in der Tiefe der Stadt nach ihren Erinnerungen und dem attraktiven Hunter begegnet, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Wer ist sie wirklich? Für wen schlägt ihr Herz? Und was steckt tatsächlich hinter ihrem verlorenen Gedächtnis?

*Meine Meinung:*
Theo Lawrence entführt seine Leser in "Mystic City: Das gefangene Herz" in ein magisches Manhattan der Zukunft, in der nichts so ist, wie es anfangs scheint. Bereits nach wenigen Seiten spürt man, das hinter all den lächelnden Fassaden etwas düsteres und böses steckt, was für eine stille Spannung sorgt. Je weiter die Handlung voranschreitet und je mehr man von der Geschichte entdeckt, desto stärker tritt der ruhige Nervenkitzel jedoch in den Vordergrund und lässt einen sogar die Zeit um sich herum vergessen. Man verschlingt die Seiten, lässt sich von den Wendungen der Geschichte mitreißen und von den wechselnden Gesichtern der Charaktere packen. Theo Lawrence ist mit seinem Auftakt wahrlich ein grandioser Pageturner gelungen, der in seinen Lesern die Begeisterung mit jedem Kapitel wachsen lässt.

Der Auftakt der "Mystic City"-Reihe gipfelt in einem grandiosen Finale, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Theo Lawrence nimmt keine Rücksicht, weder auf seine Charaktere noch auf seine Leser, und lässt sie unter eiskalten und grausamen Umständen einer Herausforderung entgegen sehen, die ihre Opfer fordert. Aria und ihre Freunde und Feinde werden an ihre Grenzen getrieben und werden nach diesen letzten Seiten sicherlich nicht mehr die sein, die sie einmal waren. Wie es mit ihnen weitergeht und wie die Antworten auf die ungelösten Fragen lauten, werden wir leider erst im Folgeband erfahren, auf den man nun ungeduldig warten muss.

Theo Lawrence spielt gerne mit neuen Ideen und testet in "Mystic City: Das gefangene Herz" aus, wie gut verschiedene Genres miteinander harmonieren. Getreu dem Motto "Viele Genres verderben das Buch" war ich zunächst sehr skeptisch, ob es Theo Lawrence mit seiner bunten Mischung nicht zu weit treiben würde. Schließlich gibt es in "Mystic City" kaum ein Genre, aus dem der Autor keine Elemente übernommen hat. Doch das Ergebnis seines gewagten Experiments kann sich sehen lassen: Der Mix aus einer packenden Dystopie, einer Liebesgeschichte mit Herzklopf-Alarm, einem aufgesetzten Teenie-Drama und einer gehörigen Portion Fantasy sorgt für ein emotionsgeladenes Lesevergnügen!

Protagonistin Aria war mir nicht auf Anhieb sympathisch, was ich überraschenderweise allerdings gar nicht schlecht fand. Aria steht als Tochter der einflussreichen Rose-Familie schon ihr Leben lang im Scheinwerferlicht und weiß genau, wie sie mit Menschen umzugehen hat. Sie beherrscht die gute Miene zum bösen Spiel perfekt, doch ihr Gedächtnisverlust hat sie anfällig und unsicher werden lassen. Sie tut alles, um ihren Eltern und ihrem Verlobten zu gefallen, spürt jedoch tief in ihrem Herzen, das ihr eigenes Verhalten nicht zu ihr passen will. Erst als Aria sich auf die Suche nach ihren verlorenen Erinnerungen macht und dabei ihr wahres Ich wiederentdeckt, konnte sie mich vollends für sich gewinnen. Statt des falschen High-Society-Mädchen begleitet man nun eine ehrliche und willensstarke Protagonistin mit einem großen Herzen und jeder Menge Mut!

Die zahlreichen Nebencharaktere kommen mitsamt ihrer Bedeutung für die Geschichte gut zur Geltung, müssen dafür aber ein Stückchen ihrer eigenen Persönlichkeit einbüßen. Einige von ihnen bleiben sogar recht farblos, viele davon aber nicht im negativen Sinne: Sie wirken nicht oberflächlich, sondern geheimnisvoll und mysteriös, als hätten sie noch einige versteckte Geheimnisse zu enthüllen! Denn davon haben sie tatsächlich mehr als genug. Generell schenkt Theo Lawrence seinen Nebencharakteren große Beachtung. Dass er in ihre Darstellung und Entwicklung viel Mühe investiert hat, spürt man ihnen auch deutlich an, denn jeder Charakter macht einen mit seiner persönlichen Geschichte neugierig. Leider wird nicht jeder von ihnen die Möglichkeit dazu bekommen wird, sie im nächsten Teil der Trilogie selbst zu erzählen...

Die Magie der Mystiker, die das moderne Manhattan der Zukunft mit Energie versorgt, ist so stark und faszinierend, dass sie sogar über die Seiten hinweg zu spüren ist. Sie erzeugt eine ganz besondere Leseatmosphäre, die einen fesselt und packt, einen mitreißt und nicht mehr loslässt. Kaum hat man mit dem Lesen begonnen, scheint es, als würden die Kräfte der Mystiker dafür sorgen, dass man "Mystic City: Das gefangene Herz" nicht mehr loslassen kann. Man spürt die Magie quasi im Papier pulsieren, während man eine Seite nach der anderen verschlingt! Solch eine intensive Faszination verspürt man nicht für jedes Buch.

*Cover:*
Das Cover sieht einfach nur wahnsinnig gut aus. Die gesamte Atmosphäre nimmt einen auf Anhieb gefangen und macht einen so neugierig, dass man direkt zuschlagen möchte!

*Fazit:*
"Mystic City: Das gefangene Herz" von Theo Lawrence ist ein gewagter Genre-Mischling, der aus den beliebtesten Jugendbuch-Richtungen das beste herausholt und ein packendes Abenteuer ergibt. Zusammen mit Protagonistin Aria macht man sich auf die Suche nach ihrem verlorenen Gedächtnis und entdeckt dabei unglaublichen Wahrheiten, die beweisen, das hinter den lächelnden Fassaden vor allem Lug und Trug das mystische Manhattan der Zukunft beherrschen. Der Auftakt dieser neuen Reihe ist ein spannender Pageturner voller aufregender Momente, den ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. Für "Mystic City: Das gefangene Herz" vergebe ich sehr gute 4 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Mischung aus Dystopie und Fantasy-Elementen, 9. September 2013
Von 
MaSch (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic City 1. Das gefangene Herz (Gebundene Ausgabe)
Aria Rose hat mit einem Schlag ihr Gedächtnis verloren. Als sie dann auch noch den gut aussehenden Hunter trifft, ist ihre Verwirrung vollkommen. Auf mysteriöse Weise fühlt sie sich zu ihm hingezogen, doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Hunter gehört zu den Mystikern, einer Rebellengruppe mit magischen Fähigkeiten. Sie werden von Arias Familie von jeher unterdrückt. Kaum gibt Aria sich ihren verbotenen Gefühlen hin, entbrennt ein erbitterter Machtkampf in der Stadt und eine dunkle Erinnerung kehrt zurück ...

Mit „Mystic City, Das gefangene Herz“ von Theo Lawrence ist ein weiterer Vertreter des im Moment sehr populären Genres der Dystopien erschienen. Allerdings handelt es sich hier um eine gelungene Mischung aus Dystopie und Fantasy, denn zu der postapokalyptischen Welt gesellt sich noch die fantastische Idee der Mystiker, d.h. einer Art unterdrückter Magier. Alles in allem ist die Idee hinter dem Roman echt gut und man wird beim Lesen angenehm unterhalten.

Allerdings hat mir ein richtiger Spannungsbogen gefehlt und so ist „Mystic City“ leider kein Page-Turner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Zwar liest man weiter, weil man Spaß beim Lesen hat, was v.a. auch am sehr angenehm zu lesenden Schreibstil liegt. Allerdings konnte mich die Spannung einfach nicht packen und so wäre ich auch nicht traurig gewesen, wenn ich das Buch nicht zu Ende gelesen hätte.

Auch die Liebesgeschichte kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz. Ich bin kein Fan von kitschigen Schnulzen, aber die Romanze zwischen Aria und Hunter fand ich etwas spärlich beschrieben und sogar etwas kühl, wenn man von extrem kitschigen Liebesbriefen absieht. Hier hätte ich mir irgendwie eine realistischere Entwicklung der Gefühle füreinander gewünscht, dann hätte ich wahrscheinlich auch mehr mit den beiden mitfiebern können.

Fazit: „Mystic City 1“ ist eine unterhaltsame Dystopie, die es aber wahrscheinlich nicht unter die Top Ten ihres Genres schaffen wird: lesenswert, aber kein Muss. Auch die Fortsetzung werde ich wahrscheinlich nicht lesen und so gebe ich dem Roman 3,5 (aufgerundet auf 4) Sterne.
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Mystic City 1. Das gefangene Herz
Mystic City 1. Das gefangene Herz von Theo Lawrence (Gebundene Ausgabe - 1. Mai 2013)
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