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185 Rezensionen
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79 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein "tolles" Buch,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Obwohl ich zur Zeit Tschernobyls noch nicht gelebt habe, kann ich mir als 14-jährige diese schreckliche Situation in so einem Fall durch dieses Buch gut vorstellen. Allen Eltern, die dieses oder so ein ähnliches Buch gelesen haben, und es zu belastend für ihre Kinder empfinden, kann ich nur sagen: Lassen Sie diese Sorgen in so einem Fall aus dem Spiel. Natürlich ist es nicht die richtige Gute-Nacht-Geschichte für einen 7-jährigen, aber für Jungendliche ab 13 Jahren würde ich sagen, ist dieses Buch voll und ganz geeignet. Erstens kann man als Eltern seine Kinder nicht vor allem Bösen in dieser Welt beschützen, zweitens sollte man schon gar nicht als Elternteil die Augen vor solchen Katastrophen verschließen, denn schließlich wird so etwas mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal passieren, und das geht dann auch Ihre Nachkommen an und drittens je mehr Menschen(vor allem junge Menschen)dieses Buch lesen, desto mehr werden auch gegen die Atomkraft sein, und das ist der Anfang einer besseren und sichereren Welt.Ich persönlich kann dieses wirklich tiefgründige Buch nur weiterempfehlen, weil es zum Nachdenken anregt und einmal eine gute Alernative zu den oberflächlichen Jugendromanen der heutigen Zeit ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Frau Pausewang hat sich überlebt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Zuerst ein allgemeiner Hinweis: Ich rezensiere hier das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang und habe keinerlei Intention irgendwelche technischen oder politischen Diskussionen zu führen.Das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang, das jahrzehntelang zur Schul-Zwangslektüre in zahlreichen Bundesländern gehörte, ist meiner Meinung nach (und ich habe das Buch damals in der Schule und mit dem Abstand der Jahre gelesen) polemisch, oberflächlich, ideologisch, schlecht recherchiert und zielt nur darauf ab, Panik und Hysterie zu schüren. Entgegen der Darstellung von Frau Pausewang verfügen die einzelnen Bundesländer sehr wohl über Katastrophenschutzpläne im Falle eines Reaktorunglückes. Die dargestellte Hilflosigkeit der Behörden ist als reine Polemik einzustufen. Ebenso sind die Darstellungen der Ordnungskräfte in diesem Buch ebenso polemisch wie ideologisch. Fazit: Ein moralinsaures Buch, das besserwisserisch den (Oberlehrer-) Zeigefinger schwingt, selbst aber keine Lösungen anbietet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Mitreißender Roman eines tragischen Ereignis...,
Von steni18 (Bad Urach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Auch hier beschreibt Gudrun Pausewang die Auswirkungen eines atomaren Reaktorunglücks in nüchterner und authentischer Weise anhand vom Schicksal der 14-Jährigen Janna-Berta, die durch den Unfall sowohl ihre Eltern als auch ihren jüngeren Bruder verlor.Dabei versucht die Autorin dem Leser die Dringlichkeit der Ausweitung alternativer Energiequellen zu verdeutlichen und verdeutlich ebenso die Tatsache, dass wir auch fast 20 Jahre nach Tschernobyl nicht vor einem weiteren Unglück ungeahnten Ausmaßes gefeit sind. Dennoch ist dieser Roman meiner Meinung nach erst für Kinder und Jugendliche geeignet, die psychisch mit der Thematik umgehen können und bereits über ein gewisses Differenzierungsvermögen zwischen Realität und Fiktion verfügen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Stellenweise sehr eindimensional geschrieben...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Das Buch an sich ist sehr bewegend.Hätte sich Gudrun Pausewang doch einfach verkniffen, der Welt immer wieder ihre schwarz-weiss gemalte Sichtweise von Politik aufzuzwängen und sich stattdessen nur auf die Story konzentriert... Für die Autorin gibt es zwei Positionen: die Grünen sind gut (Anmerkung: ich habe nichts gegen die Grünen). Alle anderen Politiker, die Regierung und die Bürgerlichen sind ausnahmslos schlecht. Sie versuchen den lieben langen Tag nur zu verschleiern, zu vertuschen, zu lügen, Eigenverantwortung abzuwälzen und ihre Macht auszubauen. Das lese ich zwischen den Zeilen und das lesen auch Tausende Kinder, wenn sie das Buch beispielsweise in der Schule durchnehmen, wo sie eigentlich lernen sollten, differenziert und eben nicht so eindimensional wie Pausewang zu denken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Buch versus Film,
Von Admiral St. (Utopia Planetia) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ganz klar eines meiner Lieblingsbücher: als ich es vor 10 Jahren zum ersten mal gelesen habe war ich begeistert, berührt. Um so gespannter war ich als ich erfahren habe, dass jetzt die Verfilmung ins Kino kommt: Heute bin ich in den Genuss einer Prämiere im Kino mit einigen Schauspielern gekommen:während im Film eine Liebesgeschichte von Janna-Berta (Hanna im Film) und Elmar im Vordergrund steht, so wird im Buch noch viel deutlicher dass nach solch einem Ereignis nichts mehr so ist wie es vorher war, ja, dass auch nichts mehr so sein darf! Ich habe mir erlaubt zu Fragen, warum denn nun aus "Die Wolke" ein Liebesfilm gemacht werden musste, während die Schauspieler zugaben, dass sie sich das auch fragen würden antwortete ein Mann vom Vertrieb des Concorde-Verleihs: "mit etwas anderm lässt sich kein Geld verdienen". Ich möchte mich nun nicht weiter über die Nachteile von Buchverfilmungen auslassen, gelungen ist der Film allemal! Ich möchte allen denen der Film gefallen hat raten, ihn als Einladung zum Lesen des Buches zu sehen, langweilig wird es sicher nicht! Detaillierter, vielleicht eine Spur härter, sicher aber nicht weniger Ergreifend. Und dass solche Bücher, die nicht zu letzt auch dazu aufrufen für seine Rechte einzutreten und Vorgänge in Politik und Wirtschaft wachsam zu betrachten zeigt allein die Tatsache dass wohl mit einer einstweiligen Verfügung gegen den Film von E-ON zu rechnen gewesen wäre wenn man das KKW beim Namen Grafen-Rheinfeld genannt hätte! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Realistiche und nachdenklich stimmende,
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Ich dachte, dass "Die Wolke" eine realistische und nachdenklich stimmende Geschichte war. Die Geschichte, obwohl es eine wichtige Botschaft hatte, war nicht zu heftig und sagt juengeren Leuten zu. Ich fand, dass ich mich mit Janna-Berta, der Hauptperson, identifizieren konnte, weil ihre Probleme mit Tante Helga sehr typisch fuer junge Leute waren. Dieses Buch hat mich uber Atomkraft und die Gefahren von Atomenergie unterrichtet. Ich fand es spannend, aber gelassen und deshalb wuerde ich es wirklich empfehlen, wenn Sie eine aufregende Geschichte moechten, die sie ganz schnell lesen koennen. Wenn Sie die Chance haben dann sehen Sie auch den Film (aber nur nachdem Sie das Buch gelesen haben!)!
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45 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Zwiespältige Lektüre,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Mit Sicherheit rührt hier Gudrun Pausewang ein heißes Eisen an. Auf sehr anschauliche und leicht lesbare Weise wird Kindern hier veranschaulicht, auf welche Risiken sich die Menschheit einlässt, wenn sie sich der Kernkraft bedient. Hier wird nicht vorsichtig angetippt, was passieren könnte, sondern der schlimmstmögliche Ernstfall durchgespielt und konsequent zu Ende gedacht.Das ist soweit nicht verwerflich und für Kinder durchaus empfehlenswert, wenn das Buch nicht einen großen Fehler hätte - die Einseitigkeit. Denn durch dieses Buch wird kein Heranwachsender dazu angeregt, kritisch und bewußt über technische Errungenschaften nachzudenken. Vielmehr wird dem jungen Leser lang, breit und grausam erklärt, dass Kernenergie ganz doll böse ist und am besten gleich morgen alle KKWs abgeschaltet werden sollten. Und ganz schlecht stehen die da, die nie etwas dagegen getan haben. Dafür wird die Anti-Kernkraft-Bewegung mit ihrer Demonstrations- und Sitzblockadekultur über den grünen Klee gelobt, das Buch atmet unübersehbar den Geist der 68er. Ein kritischer und vernünftiger Dialog zwischen den verschiedenen Meinungen findet nicht statt, Kernkraftbefürworter sind grundsätzlich leichtsinnige Naivlinge, die von intelligenten Umweltbewußten stets in Grund und Boden diskutiert werden und kaum zu Wort kommen. Um nicht missverstanden zu werden - ich bin durchaus kein begeisterter Kernkraftbefürworter. Aber ich habe etwas dagegen, wenn junge Menschen, die sich ihre Meinung erst noch bilden müssen, so offensichtlich beeinflusst werden. Dieses Buch regt nicht zum Denken an, sondern ist politische Propaganda, die durchaus zu genießen ist - aber nur mit Vorsicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannendes Buch das seine Aktualität kein Stück einbüßen musste,
Von Cats (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke. SZ Junge Bibliothek Band 11 (Gebundene Ausgabe)
In dem Buch "Die Wolke" wird sehr realistisch dargestellt, wie überfordert jeder Staat mit einem SuperGAU wäre. Es geht in diesem Buch nicht darum, bestimmte Gruppierungen (Polizei, Katastrophenschutz, Politiker oder Bundeswehr) schlecht zu machen, doch es wird deutlich gemacht, dass im Fall des Falles alle Organisationen dermaßen überfordert wären, dass Kurzschlußreaktionen und Fehltritte Einzelner ebenso wahrscheinlich sind, wie die Verleugnung der führenden Personen und Politiker.Trotz seines Alters hat dieses Buch kein Stück seiner Realität einbüßen müssen, da seit dieser Zeit die Atomkraftwerke unseres Landes auch nicht neuer geworden sind. Die Geschichte von Janna-Berta und ihrer Familie ist in dieses Szenario so wunderbar eingeflochten, dass das Buch dadurch wahnsinnig spannend wird. Anhand Ihrer Familie werden viele Probleme, die so ein Unfall mit sich bringen würde, dargestellt. Nicht nur der Tod vieler Angehöriger, sondern auch der Zwang ein erwünschtes Baby abtreiben zu müssen, ebenso wie das vollkommene Verschließen der Augen vor allen Gefahren. Hier wird deutlich aufgezeigt, wie schnell sich eines der fortschrittlichsten Länder wieder in ein Entwicklungsland verwandeln kann. In diesem Buch kommt viel Tod und Leid vor, es sollte daher nicht unbedingt von Kindern gelesen werden, die jünger als 13 bis 14 sind. Ich meine jedoch, dass in diesem Buch auch die Trauerarbeit, die Janna-Berta fast alleine erbringen muss, gut zu durchschauen ist, so dass zum Ende des Buches auch klar erkennbar ist, dass selbst in einer solch aussichtslosen Situation die Hoffnung auf die Zukunft nicht aufgegeben werden darf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unbeschreiblich!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Ich müßte einen Roman schreiben, um eine Beschreibung abzugeben... Kurz: Es ist wirklich das beste Buch, außer "Die letzten Kinder von Schewenborn", das ich je gelesen habe. Aber nicht, weil es so spannend ist (was ohne Zweifel zutrifft) - es zeigt eine Realität auf, wie sie jeden von uns treffen kann. Überm Spazierengehen, in der Badewanne, in der Schule (wie bei Janna-Berta), im Urlaub... Ein Atomkraftwerk explodiert, ein Kind verliert seine Familie und muß mit ansehen, wie kurz nach den Geschehnissen offensichtlich auch noch Anlaß dafür besteht, sich für den durch die Strahlung entstandenen Kahlschädel zu schämen. Frau Pausewang hat die Gefahr auf unserer Welt erkannt und ruft zum Handeln auf. Ich werde mein bestes tun. Nur leider muss ich erkennen, daß die meisten Leute wegschauen. Lesen Sie das Buch, wenn es Sie auch so fesselt, tun sie etwas. Wenn nicht, haben wir schon verloren. Ich habe das Buch zum ersten Mal mit 15 gelesen und es hat mich sehr bewegt. Aber es hat mir nicht geschadet, denn so konnte es mir gar nicht passieren, daß ich mir von den Politikern und den damals Erwachsenen habe einreden lassen, so etwas könnte uns niemals passieren. Was war mit Tschernobyl? Hat das nichts mit uns zutun, nur weil dies kein deutsches Kernkraftwerk war? Doch. Hat es. Und es sollte für uns eine Warnung und eine unglaubliche Chance sein, einen Super-Gau hierzulande zu verhindern. Meine Hochachtung an Frau Pausewang, daß sie ein so brisantes Thema mit einer derartigen Offenheit, fast auch die Öffentlichkeit anklagend, mit einem Buch gewürdigt hat. Und in ihrem Buch ist das betroffene Kind 14 Jahre alt. Warum also sollte ein Kind in diesem Alter das Buch nicht lesen? Unsere Jugend heute ist viel weiter, als wir es in dem Alter jemals gewesen sind. Vielleicht ist es gerade unsere Jugend, die das Schlimmste verhindern kann.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
polemisch und ideologisch,
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (Taschenbuch)
Das Buch ist leider sehr polemisch und ideologisch verblendet geschrieben. Viele Inhalte sind realitätsfern bzw. schlecht recherchiert. Sehr schade da man auch mit einer realistischen Erzählung die Probleme der Kernenergie verdeutlichen könnte.
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Die Wolke: Eine Graphic Novel von Gudrun Pausewang (Gebundene Ausgabe - 1. August 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 4,89
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